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Aktuelle Berichte vom Turnier

01.12.2014
Werder Bremen/Andreas Burblies
Deutscher Meister Daniel Fridman

Schönheitspreis für Daniel Fridman

Die 85. Deutsche Schachmeisterschaft ist gespielt. Großmeister Daniel Fridman hat in beeindruckender Manier einen Start-Ziel Sieg eingefahren. Außerdem teilt er sich den Schönheitspreis mit FM Christoph Schild. Die beiden trafen bereits in der 2. Runde aufeinander. FM Claus Dieter Meyer war begeistert und wählte diese Begegnung aus und kommentierte sie auch:

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30.11.2014
Stern - Fridman: Keine Geschenke

DEM 2014: Fridman weiterhin unschlagbar

Spannendes Rennen um die weiteren Plätze

Vor kurzem reiste GM René Stern aus der Hauptstadt nach Verden, um als Meister seines Landesverbandes die Berliner Farben in der Norddeutschen Tiefebene hochzuhalten. Nach einem durchwachsenen Start in den Wettbewerb und einigen harten Runden im tristen Niemandsland des Feldes reiste René Stern ein weiteres Mal - aus den mittleren Höhen der Tabelle langsam immer höher im Klassement, Tisch um Tisch, und heute fand er sich tatsächlich am Spitzenbrett wieder.

Dort wartete auch diesmal wieder der schon seit gestern als neuer Deutscher Meister feststehende Daniel Fridman, denn Brett Eins war hier in Verden sein Wohnzimmer - und Hobbykeller, Terrasse und Kochecke war es mittlerweile wahrscheinlich auch schon, denn hier saß er neun Runden lang, das ist Kontinuität. Morgen wird der Abschied schwerfallen! Vielleicht darf Fridman das Spitzenbrett ja aber auch mit nach Hause nehmen. Die Gespräche mit dem Niedersächsischen Landesverband laufen.

René Stern aber, auch er schien sich sichtbar wohl zu fühlen am Top Board. Und wie der Berliner vom SK König Tegel nun einmal so ist, zeigte er dem Deutschen Meister gegenüber weder Ehrfurcht noch Demut, sondern lieferte ihm einen schneidigen Kampf und ließ ihn noch einmal arbeiten, ehe nach 57 Zügen ein Remis vereinbart wurde. Gut gekämpft, Löwen!

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29.11.2014
Er kann Deutscher Meister! (Foto: Georgios Souleidis)

DEM 2014: Daniel Fridman ist Deutscher Meister!

Dritter Titel für den Mülheimer Profi

Ebenso wie der erste Advent steht auch die neunte Runde der Deutschen Meisterschaften vor der Tür, und fast ist er vorbei, der große Wettbewerb um den höchsten Schachtitel des Landes.

Viele Tage schon hatte GM Daniel Fridman an den Spitzenbrettern - oder an seinem Spitzenbrett - gespielt, und nur für kurze Zeit, eine Runde lang, war es Dennis Wagner gelungen, mit dem für Mülheim an der Ruhr spielenden Schachprofi gleichzuziehen.
Dann aber erhöhte Fridman die Schlagzahl, und während sein junger Verfolger im Spiel mit Igor Khenkin und Hagen Poetsch zwei Unentschieden einfuhr, holte Fridman zwei Siege - diese beiden vollen Punkte gegen Vitaly Kunin und heute in einer ausdauernden Belagerungspartie gegen Tobias Jugelt machen nun einen deutlichen Unterschied.

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28.11.2014
Bischoff Klaus gegen Graf Felix

DEM 2014: Machtvakuum beim DSB

Klaus Bischoff tritt von seinem Amt zurück

Das Ende einer Ära ist gekommen - wir halten kurz die Luft an und sagen "Vielen Dank, Klaus Bischoff!". Der noch immer amtierende Deutsche Meister verlor heute seine Partie gegen Felix Graf und hat damit auch streng theoretisch keine Möglichkeit mehr, in das Rennen um den Titelgewinn 2014 einzugreifen. Bischoff hat daraufhin am Abend alle Ämter nieder- und sich selbst eine Weile hingelegt, bevor man ihn später dann wieder als Privatmann im Hotel Niedersachsenhof begrüßen durfte, befreit von der Bürde und Verantwortung des Meistertitels, den er seit seiner Inauguration in Saarbrücken im September 2014 innegehabt hat.

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27.11.2014
Schon zwei Drittel des Turniers sind vorüber

DEM 2014: Die Karawane zieht weiter

Dennis Wagner zieht mit an die Spitze

Fridman, immer wieder Fridman – der Mülheimer Großmeister nahm heute eine Art Ruhetag und sicherte sich mit einer entspannten Zugwiederholung gegen Igor Khenkin ein schnelles Remis.

 

 

 

 

 

 

 

 

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26.11.2014
Rolf Hundack bahnt ein Endspiel ein

DEM 2014: Die Nacht der Endspielversteher

Meisterschaft geht in die zweite Hälfte

Viele schöne Züge wurden heute wieder gemacht bei den Deutschen Meisterschaften in Verden. Starke obendrein, so erwartet man das ja auch auf so einem Turnier, und in beachtlicher Anzahl. Nach der ersten Zeitkontrolle um 19 Uhr arbeitete man auf vielen Brettern noch weiter, eingehend behakten sich die Spieler und gingen in die gefürchtete fünfte Stunde. Und auch danach waren immer noch viele am Werk und prüften gegenseitig ihre Endspielkenntnisse:

 

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25.11.2014
Daniel Fridman federt alles ab

DEM 2014: Ein Prinz in meinem Wohnzimmer

Tag der Jugend in Verden

Auch für diesen Dienstag hat die umsichtige Turnierleitung schon wieder eine Runde bei den Deutschen Meisterschaften angesetzt, und obwohl es erst am Nachmittag losgeht, lauern die 44 Spieler bereits am Morgen und richten sich so langsam auf die kommenden Gegner ein.

Die Frage „Wer wird der Nächste sein?“ wurde noch des Nachts mit der Veröffentlichung der Rundenauslosung beantwortet, und schon begann die Arbeit der Meister und mit ihr der Blick in den Variantenkoffer, den Laptop, ins Internet, um den nächsten Gegner ein wenig besser zu verstehen und die ersehnte Lücke zu finden in seinem Repertoire. Groß ist die Kunst der Vorbereitung, und die wahren Meister sind auch darin versiert und beschlagen. Wenn sie sich später dann ans Brett setzen, ist der Matchplan schon entworfen und die ersten Züge tief erdacht.

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24.11.2014

DEM 2014: Gute Nacht Freunde

Verden wartet auf Weltmeister Carlsen

Kommt er, oder kommt er nicht? Noch ist nicht sicher, ob Magnus Carlsen, der alte, aktuelle und vielleicht sogar zukünftige Weltmeister sein Versprechen wahr machen wird und nach dem Ende des WM-Kampfes mit dem Fernbus aus Sotschi direkt zu den Deutschen Meisterschaften nach Verden reist. "Mich reizt die norddeutsche Tiefebene", so der Weltmeister, der schon in der heutigen vierten Runde in den Wettbewerb einsteigen könnte, um seine Chancen im Titelrennen zu wahren.

Die Konkurrenz hier in Verden ist natürlich vorgewarnt - und leicht dürfte es nicht werden für Carlsen, denn Daniel Fridman gewinnt Partie um Partie und hat bereits jetzt drei Punkte Vorsprung auf den norwegischen Weltmeister. Spielen wird er heute gegen den anderen Drei-Punkte-Mann Matthias Blübaum. Direkt hinter dem Führungduo tummeln sich mit Dennis Wagner, Vitaly Kunin und Sebastian Siebrecht drei Titelträger - auch an diesen dreien müsste Carlsen sich erst einmal vorbeiarbeiten auf dem Weg zur Deutschen Meisterschaft. Ebenfalls zweieinhalb mit beachtlicher Souveränität erarbeitete Punkte haben Thilo Kabisch und Sebastian Zehnter - sie trotzten gestern sowohl Dennis Wagner und dem wiederum hartnäckig auf Gewinn spielenden Vitaly Kunin zwei wichtige halbe Punkte ab.

 

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23.11.2014
Das Pferd!

Verden Fight Club

Der Deutsche Schachbund hat sich ordentlich ins Zeug gelegt, um eine bundesweit flächendeckende Schachversorgung zu gewährleisten. Und so kann man aktuell in Dresden das deutsche Frauen-Masters besuchen, etwas weiter nördlich die Vorrunde der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaften (DSAM) verfolgen, und wenn man sich noch weiter in den Norden traut, kommt man irgendwann sogar nach Verden, wo 44 Teilnehmer heute die zweite Runde der Deutschen Meisterschaften und viele strenge Züge absolvierten.

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23.11.2014
Andreas Burblies

DEM - Auslosung Runde 3 online

Die Überraschungen in Verden reißen nicht ab. Igor Khenkin verloren, Rasmus Svane verloren, Felix Graf verloren, René Stern verloren, Klaus Bischoff wieder nur remis. Und auch unser Hofberichterstatter Olaf Steffens mußte sich erneut der gegnerischen Spielkunst beugen. So ein Pressejob schlaucht ganz schön. Und im Moment muß er auch noch mit lahmendem Internet kämpfen.

Rechtzeitig bevor die Leitungen dicht gemacht wurden, erreichten uns glücklicherweise noch die ersten Bilder aus der Reiterstadt.

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