FIDE ECU DSJ | Senioren Frauen Shop Forum Impressum
Startseite → Übersicht → Wertungsordnung → 4.10 Einordnung Berlin, 10.03.2010
Wertungsordnung - 4.10 Die richtige zeitliche Einordnung
DWZ/Elo
Übersicht Info zur DWZ Wertungsordnung    2.1 Themenbeschr.    2.2 Grundlage ...    2.3 Verfahren ...    2.4 Funktionsträger    2.5 Kostenübernahme    3.1 DSB-Grundlagen    3.2 Richtlinien    4.1 Ziel    4.2 Komponenten    4.3 Mindestpartien    4.4 Restpartien    4.5 Gewinnerwartung    4.6 Punkterwartung    4.7 Punkterwartung    4.8 Turnierleistung    4.9 Folge-DWZ    4.10 Einordnung    5. Regeländerung    6.1 Wertungszahlen    6.2 Voraussetzungen    6.3 Fristen    7.1 Richtlinien    7.2 Organe    7.3 Veröffentlichung    7.4 Computer    7.5 Turniercode    7.6 Daten    8. Richtlinien    Anhang 1.1    Anhang 1.2    Anhang 1.3    Anhang 2.1    Anhang 2.2    Anhang 2.3    Anhang 2.4    Anhang 2.5 Elo (FIDE-Rating) Kontakt Reklamationen Webmasterinfo Datenbank Turniere
Spielbetrieb
Bundesligen Frauen-Regionalligen Meisterschaften Nationalmannschaft Terminplan Turnierdatenbank Chronik
Intern
Adressen Präsidium Referate Satzung & Ordnungen Schach & Doping Archiv
Links
Linksammlung Bildergalerie Bildergalerie II Videos Email-Verzeichnis Partner des DSB FIDE-Trainerakademie Mediaservice
Partnerseiten
Europameisterschaft 2010 in Rijeka
Ramada-Cup
Schachbundesliga e.V.
Shop der Wirtschaftsdienst GmbH des DSB
Verein des Jahres 2010
srk online
Schach & Recht
FIDE Trainerakademie
Fernschachbund
DSJ

DOSB ...

  4.10 Die richtige zeitliche Einordnung

Verspätet bzw. parallel ausgewertete unterschiedliche Turniere oder die nachträgliche Berichtigung von Fehlern machen es zur Erfüllung der in 3.2.4 festgelegten richtigen Auswertungsreihenfolge notwendig, nachträglich zusätzliche oder geänderte Auswertungen einzufügen (siehe jedoch 6.3).
Dies ist nur dann in einwandfreier Weise möglich, wenn folgende Daten bekannt sind:
  • Datum der letzten Runde
  • Ro, das ursprünglich (zeitlich falsch) eingesetzt wurde
  • n für die Anzahl der berücksichtigten Partien
  • W als Anzahl der erzielten Punkte, sowie entweder We, das aufgrund des ursprünglichen Ro errechnet wurde oder eine Liste mit allen Einzelresultaten der letzten Zeit.
Eine Korrekturmaßnahme für einen einzelnen Spieler führt nicht notwendigerweise zur Neuberechnung des betreffenden Turniers.

4.10.1 Verwendung von We

4.10.1.1 Normalfall einer Einfachkorrektur

Wenn die einzelnen Partie-Ergebnisse nicht vorliegen, muss mit Durchschnittswerten gerechnet werden, was jedoch bei den vorauszusetzenden geringeren Ro-Differenzen keine Qualitätseinbuße bedeuten wird.
Zunächst wird aus We / n die durchschnittliche Gewinnwahrscheinlichkeit P ( x 100 = theoretisch zu erwartende Gewinnprozente) errechnet. Mit dieser erhält man aus der Tabelle Anhang 2.2 die zugehörige Wertungsdifferenz D. Addiert man D zu Ro (bei weniger als 50%igem Gewinn) oder subtrahiert man es davon (bei mehr als 50%igem Gewinn), so erhält man Rc, die durchschnittliche Spielstärke der Gegner.
Von dem neu einzusetzenden, richtigen Ro-Wert wird das errechnete Rc subtrahiert und die erhaltene Wertungsdifferenz D liefert über Tabelle Anhang 2.1 jetzt umgekehrt die korrigierte durchschnittliche Gewinnwahrscheinlichkeit P. Diese, mit n multipliziert, ergibt das neue, verbesserte We, mit dem dann auf die übliche Weise das nun richtige Rn bestimmt wird.

4.10.1.2 Durchführung von Folgekorrekturen

Sind nach der fehlenden oder zu korrigierenden Auswertung bereits mehrere Folgeauswertungen durchgeführt worden, so müssen diese der Reihe nach mit dem korrigierten Ro aus der jeweils davor liegenden Wertung nach dem beschriebenen Verfahren verbessert werden, bis auch die aktuelle Wertung einwandfrei ist.

4.10.1.3 Spezialfälle bei Anfangswertungen

Bei Erstauswertungen ist die Bestimmung von We nicht möglich.
Liegen durch Parallelberechnung zwei Anfangswerte mit jeweiligem Index = 1 vor, so bleibt die dem zuerst beendeten Turnier zugeordnete Berechnung bestehen. Mit dem hierbei erhaltenen Ro muss eine normale Neuberechnung des Folgeturniers vorgenommen werden.
Handelt es sich bei den Parallelberechnungen um Zusammenfassungen mehrerer Teilergebnisse und Restpartien, bei denen die zeitlichen Zuordnungen unbekannt oder gänzlich durcheinander geraten sind, so wird die gültige DWZ durch gewichtetes Mitteln anhand der gespielten Partienzahlen n1, n2 .... nx aus mehreren vorliegenden Ro bestimmt.
Wurden bei einer Erstauswertung zeitlich davor liegende, zum Auswertungstermin aber noch gültige Restpartien irrtümlich nicht mitverwendet, so muss die Erstauswertung unter Einbeziehen dieser Restpartien wiederholt werden.
Copyright © 1996 - 2008 Deutscher Schachbund e.V.