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Wertungsordnung - 6.2 Turniervoraussetzungen
DWZ/Elo
Übersicht Info zur DWZ Wertungsordnung    2.1 Themenbeschr.    2.2 Grundlage ...    2.3 Verfahren ...    2.4 Funktionsträger    2.5 Kostenübernahme    3.1 DSB-Grundlagen    3.2 Richtlinien    4.1 Ziel    4.2 Komponenten    4.3 Mindestpartien    4.4 Restpartien    4.5 Gewinnerwartung    4.6 Punkterwartung    4.7 Punkterwartung    4.8 Turnierleistung    4.9 Folge-DWZ    4.10 Einordnung    5. Regeländerung    6.1 Wertungszahlen    6.2 Voraussetzungen    6.3 Fristen    7.1 Richtlinien    7.2 Organe    7.3 Veröffentlichung    7.4 Computer    7.5 Turniercode    7.6 Daten    8. Richtlinien    Anhang 1.1    Anhang 1.2    Anhang 1.3    Anhang 2.1    Anhang 2.2    Anhang 2.3    Anhang 2.4    Anhang 2.5 Elo (FIDE-Rating) Kontakt Reklamationen Webmasterinfo Datenbank Turniere
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  6.2 Turniervoraussetzungen

6.2.1 Auszuwertende Turniere

Die Auswertung offizieller Turniere im Bereich des DSB ist obligatorisch. Voraussetzung für andere Turniere ist, dass die Absicht der DWZ- oder Elo-Auswertung vor Beginn des Turniers den Spielern bekannt gegeben wurde. Über Ausnahmen entscheidet vor Turnierbeginn die Wertungszentrale des DSB. Die Teilnehmer an Auslandsturnieren sind gehalten, die Veranstalter zur Einsendung der Turnierergebnisse an die Wertungszentrale des DSB aufzufordern.

6.2.2 Bedenkzeiten

Eine von der Festlegung der Zeitkontrollen unabhängige Gesamtbedenkzeit von mindestens 90 Minuten pro Spieler und Partie sowie die Notationspflicht nach Artikel 8 der FIDE-Spielregeln sind grundsätzliche Voraussetzung. Die erste Zeitperiode mit einer Mindestanzahl von Zügen muss mindestens 60 Minuten umfassen, wobei das Spieltempo von 90 Sekunden pro Zug und Spieler nicht unterschritten werden darf. Erhält der Spieler zu ihrer Hauptbedenkzeit von 60 Minuten eine zusätzliche Bedenkzeit pro Zug, so muss diese mindestens 30 Sekunden betragen (im Aufschub-Modus 45 Sekunden).

Lediglich für offizielle Jugendmeisterschaften gilt eine davon abweichende Regelung: Eine Stunde Mindestbedenkzeit pro Spieler und Partie für die Klassen U12 und U10. Hiervon sind keine Ausnahmen zugelassen.

6.2.3 Turnierarten

Neben dem Auswertungsauftrag für die unter 3.2.2 genannten Turniere sind zwei weitere Arten von besonderer Wichtigkeit.

6.2.3.1 Vereinsturniere

Die möglichst fortlaufende Auswertung von Vereinsturnieren ist dringend erwünscht. Die Entscheidung darüber treffen die Vereine selbst. Der Wertungsreferent geht davon aus, dass jedes Vorstandsmitglied eines Vereins zur Auswertungsveranlassung befugt ist und Fortsetzungen in den Folgejahren gewünscht werden. Neue Vereinsmitglieder sind über die geübte Auswertungspraxis vom Verein zu informieren (siehe 7.6.1.1).

6.2.3.2 Offene und Einladungsturniere

Über die Auswertung von offenen und Einladungsturnieren entscheiden die Veranstalter, die bereits in der Ausschreibung - jedenfalls aber rechtzeitig vor Turnierbeginn - die spätere Einreichung zur DWZ-Auswertung öffentlich bekannt zugeben haben (siehe 7.6.1.1). Sie haben sich auch an den Kosten für die DWZ-Auswertung zu beteiligen (siehe 2.5.2 und 7.3.4).

6.2.3.3 Mannschaftskämpfe

Mannschaftsmeisterschaften verschiedener Klassen, für die derselbe Wertungsreferent zuständig ist, sollen einschließlich eventueller Stichkämpfe als ein Turnier behandelt werden, um die Berechnugsaufspaltung bei Ersatzspielern zu vermeiden.

6.2.3.4 Geteilte Turniere

Vor- und Hauptrunde eines Turniers werden auswertungsmäßig wie zwei Turniere behandelt. Unterbrochene Turniere gelten auch bei längerer Zwischenpause als ein Turnier.

6.2.3.5 Zweikämpfe

Wenn beide Spieler eines Zweikampfes vorher DWZ besitzen, wird das Ergebnis in analoger Anwendung der Regeln ausgewertet. Es kann keine Berücksichtigung erfolgen, wenn einer der Gegner ungewertet war, weil der andere selbst bei jedem beliebigen Ergebnis unter Einrechnen der 1. DWZ seines Kontrahenten keine Spielstärkeänderung erfährt.
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