Anhang 1.2.1 Unter Verwendung des Zwischenwertes Rp
Außer nach 4.9.1 kann auch mit der nachstehend aufgeführten Formel
ein identischer DWZ-Folgewert errechnet werden:
Rn = (Ro x E + Rp x n) / (E + n)
Der in der Formel verwendete Zwischenwert Rp - die sogenannte Erfolgszahl -
ähnelt der Turnierleistung Rh, ist aber nicht wie diese von dem eigenen
Ro des Spielers unabhängig. Er ist als rechnerische Zwischengröße bzw.
Ausgangswert für Iterationen erforderlich (Anhang 1.1.5 und Anhang 1.1.10).
Nachdem We nach 4.7 im Einzelfall errechnet worden ist, ergibt
sich Rp daraus nach:
Rp = Ro + 800 x (W - We) / n
Rechenbeispiel für Spieler B aus Anhang 1.1.9, dessen We 4,58 betrug:
Rp = 2100 + 800 x (4,0 - 4,58) / 6 = 2100 + 800 x (-0,58) / 6 = 2100 -77 = 2023
Rn = (2100 x 30 + 2023 x 6) / (30 + 6) = (63000 + 12138) / 36 = 75138 / 36 = 2087
(identisch mit Ergebnis aus Anhang 1.1.9)
Anhang 1.2.2 Unter Verwendung der Änderungskonstante K
Wie mit den Formeln nach 4.9.1 und Anhang 1.2.1 kommt man auch mit
der weiteren folgenden Formel zum selben DWZ-Folgewert:
Rn = Ro + (W - We) x K
Die Änderungskonstante K ist vom Entwicklungskoeffizienten E (also vom Alter und dem
Ro des Spielers, siehe 4.9.2), sowie von der Anzahl n
der gespielten Partien abhängig:
K = 800 / (E + n)
bzw.
E = 800 / K - n
Analog zum E gibt es für K entsprechende Begrenzungen:
K > 800 / (5 x Index + n)
bzw.
800 / (5 + n) ≥ K ≥ 800 / (30 + n)
Die Änderungskonstante K ist in einer Tabelle im Anhang 2.5 aufgeführt. Im Gegensatz zum
Entwicklungskoeffizienten E wird sie mit mehreren Dezimalstellen angegeben.
Rechenbeispiel für Spieler B aus Anhang 1.1.9, der ein E von 30 hatte: