06.01.2012
Mit 414 Spielerinnen und Spielern begann am Freitag im RAMADA Hotel die Hamburger Qualifikationsrunde der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft (DSAM). Wie immer wird in sechs Leistungsgruppen gespielt und in jeder Gruppe qualifizieren sich wieder die ersten Sechs für das Finale. Schach erfreut sich auf diesem kulturellen Niveau einer wachsenden Beliebtheit, wie es auch die starken Anmeldezahlen des gleichzeitig stattfindenden Staufer-Opens zeigen.
In der Gruppe A ist Bernd Laubsch (Foto links) von seiner DWZ her der Favorit und wurde dem auch mit seinem Erstrundensieg gerecht, aber wer weiß, was noch geschehen wird; vier Runden liegen noch vor ihm. Sein Schachpartner Frank Peters aus Bremen versuchte derweil aber, nicht bei nur einem Punkt steckenzubleiben und ist in Normalform gewiss eine schwere Hürde. Alle bewundern WGM Barbara Hund, die in der DSAM mit ihrer netten (und spielstarken!) Tochter Sarah anscheinend von Turnier zu Turnier reist - von der Schweiz nach Hamburg für fünf Partien, das ist echter Enthusiasmus für das königliche Spiel! In den anderen Gruppen sind viele alte Bekannte wieder am Brett anzutreffen; in der F-Gruppe zeigte Seriensieger Frank Stolzenwald bei seinem Sieg in der ersten Runde schon die gewohnte Form.
Schon jetzt freuen sich die Spieler auf WGM Marta Michna, die am Sonnabend ein Uhrensimultan geben wird. Selbstverständlich findet das im Zusammenhang mit einer Deutschen Amateurmeisterschaft auch Interesse bei der „normalen“ Tagespresse bzw. bei deren Lesern; nicht nur die breit berichtende „Bergedorfer Zeitung“ war an zwei Tagen sehr aktiv, sondern auch das „Hamburger Abendblatt“ widmete sich der Veranstaltung und auch das Fernsehen mit dem „Hamburg Journal“ versucht eine Berichterstattung zu ermöglichen. Schach ist einfach chic. Nur manche Schachspieler haben das noch nicht erkannt …
Ralf Mulde
 DSB-Vizepräsident Verbandsentwicklung Niklas Rickmann
Luisa Janke
Veröffentlicht von Frank Hoppe
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