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Gedenktafel

An dieser Stelle gedenken wir der verstorbenen Schachspieler und -funktionäre der letzten zwölf Monate. Sollte ein Name fehlen, dann nutzen Sie bitte unser Kontaktformular um uns Informationen über die verstorbene Person zu schicken.

Verstorben am Name Informationen
28.01.2017 Alfred Weigelt († 80)

1954 als Mitglied des Schönebecker SV Teilnehmer der DDR-Jugendmeisterschaft in Schkopau, wo er Platz 9 belegte. Während seines Medizinstudiums war er rund 10 Jahre Mitglied des SC Wissenschaft Halle und des SC Chemie Halle, wo er es in der DDR-Sonderliga bis zum Meisteranwärter brachte. Er war mehrfach Bezirksmeister von Magdeburg. 1969 wechselte er zur TSG Calbe, der er bis auf ein kurzzeitiges Intermezzo bei Aufbau Börde Magdeburg von 1980-82 bis zu seinem Tod treu blieb.
Nachruf

14.01.2017 Stephan Pöcheim († 54)

Mitglied der Schachfreunde Berlin von 2014 bis zu seinem Tod. [Nachruf]

13.01.2017 Hans Berliner († 87)

Fernschach-Großmeister seit 1968, Fernschach-Weltmeister 1965-68 und Internationaler Meister im Nahschach. Frederic Friedel: "Als Berliner acht Jahre alt war, floh seine Familie vor den Nazis in die USA. Schach spielen lernte Berliner mit 13 Jahren [...]. Er studierte Computerwissenschaft, arbeitete als Professor an der Carnegie Mellon University und trug maßgeblich zur Entwicklung von Schachcomputern bei."

Nachruf bei ChessBase

11.01.2017 Wilhelm Schmidt († 82)

Spieler des Schachclub Suhl, der trotz einer Erblindung in den 1970er und 1980er Jahren in der 1. Mannschaft (damals noch Motor Suhl) in der DDR-Liga spielte. Er gehörte im Blindenschach zur DDR-Spitze. [Nachruf]

09.01.2017 Helmut Lange († 80)

Lange erlernte das Schachspiel 1950. 1953 und 1955 wurde er Jugendmeister des Schachverbandes Weser-Ems, 1961 und 1981 Bremer Landesmeister. 1962 nahm er an der BRD-Meisterschaft in Bad Pyrmont teil. 1976 wurde er Blitzmeister des Schachverbandes Weser-Ems. Er spielte seit Ende 1971 mit seiner Frau Renate im gerade gegründeten SK Bremen-Nord, nachdem er viele Jahre Mitglied beim Schachklub Bremen-Ost war. [Porträt]

09.01.2017 Kurt Lellinger († 78)

Gründer, Vorsitzender (seit 1996) und später Ehrenvorsitzender der Deutschen Schulschachstiftung sowie ehemaliger Trierer Hauptschulrektor (1976-99). Ab 1993 war er Schulschachreferent der DSJ. In seiner Zeit als Rektor erfand er das sogenannte Schulschachpatent: Über eine spezielle Ausbildung werden Lehrer befähigt, Schach an Schulen zu unterrichten. 2005 erhielt er dafür das Bundesverdienstkreuz und den Deutschen Schachpreis. Lellinger kam erst im Alter von 20 Jahren mit Schach in Berührung. Später gründete er den SC Trier-Süd und war dessen langjähriger Vorsitzender. 2013 ernannte ihn der Schachbezirk Trier einstimmig zum Ehrenmitglied.

05.01.2017 Roman Sippel († 70)

Mitglied der Schachfreunde Berlin von 2013 bis zu seinem Tod. Von 1990 bis 2006 spielte er beim SC Tempo Göttingen. [Nachruf]

03.01.2017 Rudolf Glenk († 79)

Ehrenmitglied des SC Forchheim seit 2008. Er war seit 1978 Mitglied und Mannschaftsführer, Kassenprüfer, Schriftführer und 3. Vorsitzender.

Nachruf des SC Forchheim

13.12.2016 Günter Ahlberg († 87)

War vom 1. Juli 1946 bis zu seinem Tod Mitglied der Schachabteilung der SG Weißensee und spielte dabei immer in der 1. Mannschaft. 1994 und 1995 war er Berliner Seniorenmeister. 2015 hätte er fast ein drittes Mal den Titel geholt, wurde mit dem Sieger punktgleich Fünfter.

Nachruf

12.12.2016 Hans Knaak († 88)

Schachlegende aus Forst, Vater von GM Rainer Knaak. Trainer, Funktionär und Ehrenvorsitzenden des Forster Schachclubs. "Erst spät – im 2. Weltkrieg lag er verwundet im Lazarett – begann Hans Knaak mit dem Königsspiel. Als junger Lehrer kümmerte er sich zunächst um den Leichtathletiknachwuchs und später um die Neulinge im Schach. Im Jahr 1964 übernahm Hans Knaak die Funktion des Sektionsleiters. Als ihn Dr. Siegfried Preuß in dieser Funktion ablöste, leitete er als Geschäftsführer die Geschicke des Forster Schachclub 95 bis zum Jahr 2003. Mit seinem 75. Geburtstag wurde er Ehrenvorsitzender." (Lausitzer Rundschau v. 17.06.2008)

02.12.2016 Franz Kindermann († 88)

Kindermann gehörte seit 1954 dem Schachverein Nürtingen an und war vor seinem Tod damit das dienstälteste Mitglied und auch Ehrenmitglied. Er war lange Jahre Vorsitzender, Kassierer, Jugendbetreuer, Organisator und Mannschaftsführer. Im Schachkreis war er viele Jahre als Kassierer tätig. Von 1991 bis 93 und von 1995 bis 99 war er Vorsitzender des Schachbezirks Neckar-Fils, kommissarisch auch als Referent für Breitenschach im Bezirksvorstand. 1997 erhielt er für sein Engagement die Goldene Ehrennadel des Schachverbandes Württemberg.

Vollständiger Nachruf

00.12.2016 Kurt Ibisch († ?)

Initiator und langjähriger Turnierorganisator des Geithainer Sommerturniers. 2015 erhielt er die Ehrennadel des Schachverbandes Sachsen in Gold. Er wurde am 16. Dezember 2016 auf dem Friedhof zu Lunzenau beerdigt. [Nachruf]

00.12.2016 Wladimir Stratonowitsch († ?)

Ehrenpräsident der TSG Neustrelitz. 1948 bis 1953 spielt er bei der BSG Lok Neustrelitz aktiv Schach und errang in dieser Zeit auch den Kreismeistertitel. Im September 1953 wurde er Mitglied der BSG Empor Neustrelitz, aus der die heutige TSG Neustrelitz hervorgegangen ist.

Nachruf

22.11.2016 Andreas Weyrauch († 53)

Wurde 1978 Mitglied der BSG Elektronik Gera, die sich nach 1990 in VfL 1990 Gera umbenannte. 1991 zog er nach Kaiserslautern und später nach Stuttgart um.
Sterbemeldung

11.11.2016 Wilfried Hilgert († 83)

Deutscher Unternehmer und Schachmäzen. Jahrzehntelanger Sponsor der SG Porz. Im Jahr 2002 erhielt er für seine Verdienste eine Ehrenurkunde aus Anlaß des 125. Geburtstages des Deutschen Schachbundes. 2010 half er dem 1. FC Köln mit einem Kredit über 10,5 Millionen Euro aus der finanziellen Notlage.

02.11.2016 Helmut Müller († 84)

Von 1971 bis zu seinem Tod Mitglied des Schachverein Dormagen. Von 1998 bis 2014 war er Vorsitzender, danach Turnierleiter.
[Nachruf]

00.11.2016 Reiner Basteck († ?)

Mitglied des Hamburger SK von 1982 bis 1993 und von 1996 bis zu seinem Tod.

Ausführlicher Nachruf

13.10.2016 Gerold Menze († 71)

Über 15 Jahre in der Bremer Schachjugend engagiert, wofür er mit der Silbernen Ehrennadel des Landesschachbundes Bremen ausgezeichnet wurde.
Nachruf SK Bremen-West

25.09.2016 Steffen Bigalke († 46)

Trainer vom SAV Torgelow, der sich jahrelang im Nachwuchs- und Frauenschach engagierte. In seiner Jugendzeit gehörte er zu den besten Nachwuchsspielern im DDR-Bezirk Neubrandenburg.
Nachruf

14.09.2016 Siegfried Loitz († 79)

1998 bis 2008 Vorsitzender der Schachabteilung der SG NARVA Berlin, zuvor von 1968 bis 1998 deren Technischer Leiter. 2013 wurde er zum Ehrenmitglied ernannt. Er war über 50 Jahre Mitglied der Schachabteilung.
Nachruf

21.08.2016 Michael Schmidt († 71)

Letzter Präsident des DSV der DDR 1990. Seit einem Unfall lag er seit etwa 2013 in einem Krankenhaus bei Berlin im Wachkoma, woraus er nicht mehr erwachte.
Nachruf Schachverband Sachsen

15.08.2016 Karl-Heinz Müller († 72)

Langjähriges Mitglied des SV Merseburg, das sich sehr um den Nachwuchs kümmerte.
Nachruf

06.08.2016 Wolfgang Pitt († 78)

Sein erster Verein war 1951 Lokomotive Greifswald. Mit der Jugendmannschaft wurde er 1953 in Cottbus Sieger der Zentralen Spartakiade der Sportvereinigung Lokomotive und 1956 Dritter der DDR-Jugend-Mannschaftsmeisterschaft. Später spielte Pitt in der DDR-Oberliga bei AdW Berlin, wo er es bis zum Meisteranwärter brachte. 1967 wurde er Zweiter bei der Ostberliner Blitzmeisterschaft hinter Dieter Brüntrup. Von mindestens 1976 bis 2001 spielte er kein Vereinsschach mehr, begann dann wieder im Berliner Betriebsschach. Bei der DB/BSW wurde er achtmal Vereins- und dreimal Schnellschachmeister.

12.07.2016 Fritz Hoffmann († 83)

Problemschachexperte aus Weißenfels. Nationaler Meister der DDR für Schachkompositionen (1984). FIDE-Meister für Schachkompositionen.
Nachruf von Konrad Reiß

11.07.2016 Jens Schinkitz († 54)

Langjähriger Staffelleiter der Sachsenliga U16 und 1. und 2. Sachsenjugendliga U20 sowie Trainer der Schachgemeinschaft Leipzig.

Todesmeldung

08.07.2016 Hans Joachim Schätz († 55)

Rechtsanwalt aus Chemnitz. Er war von 2012 bis zu seinem Tod Präsident des Schachverbandes Sachsen. Er wurde am 27. Juli 2016 auf dem Städtischen Friedhof Chemnitz beigesetzt.
Meldung SVS | Nachruf SVS | Traueranzeige

06.07.2016 Hermann Meiling († 82)

Mitgründer und langjähriger Vorsitzender der Sektion Schach des SV Marzahna 57. 1997 und 1999 war er Senioren-Landesmeister von Brandenburg.

Sterbeanzeigen Mitteldeutsche Zeitung

03.07.2016 Thomas Heinl († 56)

Spieler des Schachklub Lauffen.
Nachruf

01.07.2016 Claudio Mertz († 56)

Referent für Öffentlichkeitsarbeit im Niedersächsischen Schachverband von 1989 bis 1993. Im Bezirk Süd Niedersachsen war von 1988 bis 1993 Pressewart. Mitarbeiter der Rochade Niedersachsen. Bis 2002 war er beim SC Tempo Göttingen aktiv.
Traueranzeige

00.07.2016 Stefan Bauer († ?)

Bauer war ab 2006 Mitglied des SC Kreuzberg, vorher aktiv bei der SG Lasker und SW Lichtenrade. Er verstarb nach schwerer Krankheit im Berliner Urban-Krankenhaus. Bauer wurde am 25. August 2016 auf dem Domfriedhof in Berlin-Mitte bestattet.
Nachruf des SC Kreuzberg

29.06.2016 Werner Reichenbach († 80)

FIDE-Meister, mehrfacher Deutscher Senioren-Blitzmeister. Er gehörte zwischen 1971 und 2011 zu den erfolgreichsten Berliner Schachspielern. Dreimal gewann er die Westberliner Meisterschaft (1971, 74, 76), sechsmal den Westberliner Pokal (1971, 72, 77, 80, 81, 85) und sechsmal war er Berliner Seniorenmeister (2001, 02, 04, 05, 07, 11).

26.06.2016 Heinz-Dieter Schmidt († 71)

Schmidt war 17 Jahre 1. Vorsitzender des Schachbezirks Nordhessen und 10 Jahre lang 2. Vorsitzender des Hessischen Schachverbandes. 2013 erhielt er vom Verband das Ehrenzeichen in Gold. Von 1972 bis zu seinem Tod war er 1. Vorsitzender des Schachclubs Fuldatal, bei dem er seit dessem Gründungsjahr 1961 Mitglied war.

16.06.2016 Hans Thieme († 82)

Rechtsanwalt. Präsident des Hessischen Schachverbandes von 1972-76. Er war bis zuletzt schachlich aktiv und beim Sellhof-Cup am 27. Februar 2016 noch Nestoren-Sieger geworden. Er starb zwischen dem 13. und 19. Juni 2016. Von 1953 bis zu seinem Tod war er Mitglied bei den Schachfreunden Frankfurt/Main. In den letzten Jahren spielte er aktiv beim SV Oberursel. Thieme wurde am 27. Juni 2016 auf dem Alten Friedhof in Oberursel Süd beerdigt.

Nachruf beim SV Oberursel

11.06.2016 Frank Beyer-von Gablentz († 75)

Langjähriger Redakteur der Europa-Rochade Saarland und Lehrwart des Saarländischen Schachverbandes. Im Jahr 2000 erhielt er die Silberne Ehrenmedaille des Verbandes und 2010 wurde zum Ehrenmitglied ernannt.

15.05.2016 Gerhard Fahnenschmidt († 75)

FIDE-Meister, BRD-Mannschaftsmeister 1978 mit Königsspringer Frankfurt. Zwischen 1965 und 1980 spielte er 19 mal für die Nationalmannschaft der BRD. 1973 trat er der Schachabteilung des VfL Sindelfingen bei, wo er bis zu seinem Tod aktiv war. Im Alter von 14 Jahren wurde er Hessischer U20-Meister. Die Hessischen Meisterschaften gewann er 1963, 1964 und 1969. Württembergischer Meister wurde er 1985. Für seine Verdienste um den Schachsport erhielt er neben der Goldenen Ehrennadel des Schachverbandes Württemberg, 2001 die Ehrenmitgliedschaft des Verbandes. Ein Jahr später erhielt er auch vom Deutschen Schachbund die Ehrenurkunde. Fahnenschmidt wurde am 20. Mai 2016 auf dem Waldfriedhof in Maichingen beerdigt.

02.05.2016 Wichard von Alvensleben († 78)

Go- und Schachspieler und Problemschachkomponist

01.04.2016 Daniel Weschenfelder († 59)

Er war einige Zeit 1. und 2. Vorsitzender der Schachfreunde Zeutern und Spieler der 1. und 2. Mannschaft. Er wurde am 8. April 2016 in Bruchsal beerdigt.

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