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06.06.2014

Förderung des Deutschen Schachbundes

Pixabay

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner gestrigen Sitzung beschlossen, die Streichung der Fördermittel für den Deutschen Schachbund zurückzunehmen.

Heute Vormittag erreichte uns die Mitteilung aus dem Deutschen Bundestag, dass der Deutsche Schachbund weiterhin gefördert werden soll. In einer Pressemitteilung von Herrn Norbert Barthle MdB, Haushaltspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, heißt es:

Zudem haben wir Haushälter klar zu verstehen gegeben, dass die für 2014 vorgesehene Streichung des Bundeszuschusses für den Deutschen Schachbund, der aus den Mitteln für den Nichtolympischen Sport bestritten wird, zurückgenommen wird. Zwar erfüllt der Schachsport nicht die im Dezember 2013 verabschiedeten neuen Förderkriterien des Deutschen Olympischen Sportbundes, dennoch respektieren wir den einstimmigen Beschluss der DOSB-Mitgliederversammlung, dem Schachsport auch zukünftig einen Sonderstatus zuzubilligen.“ (Komplette Pressemeldung)
Der SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Gerster bestätigte diese Mitteilung und verweist auf die vorgenommene Protokollnotiz, in der die Förderung des Deutschen Schachbundes auch im Jahr 2014 und den Folgejahren fortgesetzt werden soll. Man hofft, dass mit dieser Entscheidung, die Förderungswürdigkeit des Deutschen Schachbundes in Zukunft nicht mehr in Frage gestellt wird.

Gleichzeitig hat man sich auf eine Erhöhung des Fördertopfes für die Nichtolympischen Verbände verständigt.
Diese Nachrichten stimmen uns frohen Mutes.

Wir danken unseren Unterstützern an der Basis in den Vereinen, unseren Landesverbänden und in anderen Sportverbänden, dem DOSB und in der Politik. Die gezeigte Solidarität hat uns in den vergangenen Wochen immer wieder Mut gemacht und uns weiterkämpfen lassen.
Nichts desto trotz müssen wir in Zukunft unsere Sportart besser darstellen und verdeutlichen, warum wir unserer Überzeugung nach eben doch alle Kriterien einer förderungswürdigen Sportart erfüllen.

Das Präsidium des Deutschen Schachbundes

// Archiv: DSB-Nachrichten // ID 9842

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