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30.09.2013

Gelungener Start in die Jugend-EM in Budva

Bernd Vökler
Laurin Haufe spielte mit Decknamen

Nachdem die Anreise problemlos verlief galt die volle Konzentration der ersten Runde. Viele Deutsche starteten in der oberen Hälfte und waren demzufolge Favorit. Dieser Rolle wurden die meisten gerecht und die Punktausbeute war sehr gut. Plus 13 oder 16,5 zu 3,5 erzielten alle 20 Deutschen.

Zu den Bedingungen braucht man nichts mehr zu sagen, ohne sich als Meckerer oder Spielverderber fühlen zu müssen. Kein Zugang für Delegationsleiter und Trainer, wartende Eltern (Montag soll es regnen, da kommt Freude auf), vorwurfsvolle Blicke all überall - das kennen wir alles aus der Vergangenheit.

Zu viele Teilnehmer und zu wenig Platz zum Schachspielen; aber ich wiederhole mich….
Eine witzige Anekdote noch zum Schluss des ersten Berichtes: Bevor der deutsche U8-Starter aus Leipzig, Laurin Haufe an sein Brett (Nr. 40) gefunden hatte, war es bereits vom U10-Brett Nr. 40 Lance Henderson okkupiert, der auch schon korrekt sein falsches Formular ausgefüllt hatte. Gespielt haben sie an den richtigen Brettern, jedoch stand auf Laurins Formular in sauberer Schrift: Lance Henderson. Laurin hatte gewonnen, heulte etwas und ärgerte sich, weil er als Lance angeredet wurde und unterschreiben sollte. Zum Glück kein Fall für das Schiedsgericht, dem Horst Metzing als Chief vorsteht.

Bernd Vökler
Bundesnachwuchstrainer

Bernd Vökler
Zwei Väter: Christof Keymer und Andreas Helmer

Achterbahnfahrt nach Montenegro

Nachdem wir uns um 9.15 Uhr auf dem Weg nach Frankfurt am Main aufgemacht hatten, fanden wir am Flugschalter viele Spieler der deutschen Delegation wieder. Nach einer kurzen Stärkung machten wir uns dann zum Gate auf und saßen schwuppdiwupp im Flugzeug.
Dann verabschiedeten wir uns von Frankfurt und flogen den zweistündigen Flug hierher, während man sich bei normaler Unterhaltungslautstärke aufgrund des lauten Antriebs nicht verstehen konnte. Der Start und die Landung waren aber sehr sanft.

Nach der schnellen Gepäckausgabe ging die Achterbahnfahrt los. Mit dem Bus fuhren wir die hohen Berge hoch und runter. Die ganze Zeit wackelte der Bus und manchmal gab es fast keine Leitplanken, obwohl es bis zu geschätzten 100 Meter in die Tiefe ging. Dafür war die Landschaft ein Traum. Aus dem Meer ragten manchmal kleine Inseln, hinter denen die Sonne unterging. Den Sonnenuntergang konnte man auch auf dem weiten Mittelmeer beobachten, welches die Sonne spiegelte. Am Hotel angekommen, roch es sofort nach Mee(h)r. Nachdem wir unsere Zimmer erhalten hatten, machten wir uns auf die Suche nach unserem Haus, in dem sich unser Zimmer befindet. Unser Zimmer liegt 15 Minuten von der Rezeption entfernt, das Restaurant aber nur 5-10 Minuten, wohin wir uns nach der langen Reise hinbegaben. Nachdem wir "Das Supertalent" geschaut hatten, ging der lange Tag zu Ende.

Carolin Gatzke
Teilnehmerin U14

// Archiv: DSB-Nachrichten // ID 9157

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