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03.04.2014

Liviu-Dieter Nisipeanu spielt ab jetzt für Deutschland!

G. Souleidis
D.-L. Nisipeanu

Transferhammer auf internationalem Parkett!

Der Deutsche Schachbund verstärkt sich mit Großmeister Liviu-Dieter Nisipeanu und hat damit einen namhaften Zugang für seine Nationalmannschaft! Die bisherige rumänische Nummer 1, Liviu-Dieter Nisipeanu wird jetzt Deutschlands Nummer 2.

Als Sohn einer deutschen Mutter ist er unserem Land tief verbunden. Der Anstoß zum Föderationswechsel kam von ihm selbst. In der rumänischen Nationalmannschaft spielt er schon seit langem nicht mehr. Seine größten schachlichen Erfolge sind der Titel des Europameisters 2005 sowie die Erfolge mit seiner Bundesliga-Mannschaft, der OSG Baden Baden. Seine aktuelle Elo-Zahl liegt bei 2686, womit er 58. der Weltrangliste ist. Bereits im letzten Jahr war er für das Deutsche Team als Eröffnungstrainer im Einsatz. Der DSB freut sich über die kurzfristige Verstärkung für die Nationalmannschaft.

DSB-Präsident Herbert Bastian dazu: „Der Wechsel von Liviu-Dieter Nisipeanu in den Deutschen Schachbund ist eine sehr gute Nachricht. Nachdem wir mit Liviu-Dieter schon gute Erfahrungen als Eröffnungstrainer bei der Mannschaftseuropameisterschaft und bei der Mannschaftsweltmeisterschaft gemacht haben, freut es uns umso mehr, dass er nun selbst die Mannschaft schon auf der kommenden Schacholympiade in Tromsø verstärken wird. Danken möchte ich der Rumänischen Schachföderation, die in den Verhandlungen mit Klaus Deventer und Horst Metzing fair und freundschaftlich aufgetreten ist und dadurch eine für beide Seiten akzeptable Lösung ermöglicht hat. Ferner danke ich den zuständigen Personen bei der FIDE, die den Wechsel sehr zügig abgewickelt haben. Und schließlich danke ich unserem Partner UKA, dessen Hilfe den Wechsel erst möglich machte.“

Parallel dazu fördert der DSB den deutschen Schachnachwuchs und ganz besonders intensiv die Prinzengruppe, von denen hoffentlich bald ein oder mehrere Spieler den Sprung in die A-Nationalmannschaft schaffen. Ab dem 01.07. werden zwei Spieler aus der Prinzengruppe für ein Jahr besonders gefördert. Dennoch ist auch kurzfristiger Erfolg wichtig für die weitere Anerkennung und öffentliche Förderung von Schach als Sport. In der nächsten Woche werden wir unsere Olympia-Mannschaft nominieren.

Das Präsidium des Deutschen Schachbundes

// Archiv: DSB-Nachrichten // ID 9659

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