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Das Internationale Schachturnier des Schachclubs Nürnberg im Juli-August 1896

Stehend v.l. Lasker, Charousek, Schlechter, zwei Organisatoren, Janowsky, Maróczy, Marco, Showalter, drei Organisatoren; sitzend v.l. Albin, Porges, Tschigorin, Tarrasch, Winawer, Steinitz, Blackburne, Schallopp, Schiffers, Pillsbury, Walbrodt, Teichmann
Stehend v.l. Lasker, Charousek, Schlechter, zwei Organisatoren, Janowsky, Maróczy, Marco, Showalter, drei Organisatoren; sitzend v.l. Albin, Porges, Tschigorin, Tarrasch, Winawer, Steinitz, Blackburne, Schallopp, Schiffers, Pillsbury, Walbrodt, Teichmann
Pl. Spieler 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Pkt.
1. Emanuel Lasker x ½ 1 0 0 1 ½ ½ 1 1 1 0 1 1 1 1 1 1 1 13,5
2. Geza Maroczy ½ x ½ 1 1 0 ½ ½ ½ ½ ½ 1 ½ 1 1 1 1 1 ½ 12,5
3. Siegbert Tarrasch 0 ½ x 0 1 1 ½ ½ 1 1 0 1 1 1 1 ½ ½ ½ 1 12,0
4. Harry Nelson Pillsbury 1 0 1 x ½ 1 0 ½ 0 1 0 ½ 1 1 1 1 ½ 1 1 12,0
5. Dawid Janowsky 1 0 0 ½ x 1 1 1 0 ½ 0 1 ½ 1 0 1 1 1 1 11,5
6. Wilhelm Steinitz 0 1 0 0 0 x ½ 1 ½ 1 1 1 1 0 0 1 1 1 1 11,0
7. Carl August Walbrodt ½ ½ ½ 1 0 ½ x ½ ½ 1 0 0 ½ 1 1 1 1 1 0 10,5
8. Carl Schlechter ½ ½ ½ ½ 0 0 ½ x ½ 1 ½ ½ ½ 1 1 ½ ½ 1 1 10,5
9. Emanuel Schiffers 0 ½ 0 1 0 ½ ½ ½ x ½ 0 ½ ½ 1 ½ 1 ½ 1 1 9,5
10. Michail Tschigorin 0 ½ 0 0 1 0 0 0 ½ x 1 1 ½ 1 1 0 1 1 1 9,5
11. Joseph Henry Blackburne 0 ½ 1 1 ½ 0 1 ½ 1 0 x 0 0 0 1 1 0 1 ½ 9,0
12. Rudolf Charousek 1 0 0 ½ 1 0 1 ½ ½ 0 1 x ½ 0 ½ 1 1 0 0 8,5
13. Georg Marco 0 ½ 0 0 0 0 ½ ½ ½ ½ 1 ½ x ½ 1 ½ ½ 1 ½ 8,0
14. Adolf Albin 0 0 0 0 ½ 1 0 0 0 0 1 1 ½ x 0 ½ ½ 1 1 7,0
15. Szymon Winawer 0 0 0 0 0 1 0 0 ½ 0 0 ½ 0 1 x 1 1 1 ½ 6,5
16. Jackson Showalter 0 0 ½ 0 1 0 0 ½ 0 1 0 0 ½ ½ 0 x ½ 0 1 5,5
17. Moritz Porges 0 0 ½ ½ 0 0 0 ½ ½ 0 1 0 ½ ½ 0 ½ x 0 1 5,5
18. Emil Schallopp 0 0 ½ 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0 1 1 x 1 4,5
19. Richard Teichmann 0 ½ 0 0 0 0 1 0 0 0 ½ 1 ½ 0 ½ 0 0 0 x 4,0

R. H. Barnes, Vorsitzender des Frankfurter Schachklubs, gewann das Hauptturnier des zehnten Kongresses. Ein internationales Meisterturnier fand nicht statt. Das parallel stattfindende internationale Meisterturnier des Nürnberger Schachklubs (Beginn beider Turniere war der 20. Juli 1896) gewann Emanuel Lasker. Deutsche Schachzeitung, August 1896, S. 248ff.

Das Turnier an Nürnberg 1896 hätte 10 werden sollen. Deutschen Schachbund Kongreß (deutscher Schachkongress), aber der örtliche Schachklub hat die Organisation übernommen und hat keine kleinen Gruppen miteingeschlossen. Schließlich wurde der 10. DSB Kongress in Eisenach in 1896 gehalten (Robert Henry Scheunen haben Meisterturnier, und Wilhelm Cohn haben gewonnen Hauptturnier gewonnen) .

Neununddreißig Spieler, die an der Hauptkonkurrenz sind worden sind beteiligt worden gewollt, wurden neunzehn in Nuremberg erlaubt. Als Amos Brandwunde zurückgezogen hat, hat Rudolf Charousek seinen Ort genommen. Das internationale Turnier wurde in den Prämissen von der Museumgesellschaft in Nuremberg von 20 bis 9 Juli August gespielt. Die Frist war dreißig Bewegungen in zwei Stunden. Die Hauptpreisen sind zu Emanuel Lasker (3000 Markierungen), Géza Maróczy (2000 Markierungen), Siegbert Tarrasch und Harry Nelson Pillsbury (die jede Markierungen von 1250), Dawid Janowski (600 Markierungen), Wilhelm Steinitz (300 Markierungen), der Walbrodt von Carl August und Carl Schlechter (jede 100 Markierungen)  gegangen

Ein halbes Jahr darauf wird nämlich in Nürnberg vom 20. Juli bis zum 10. August 1896 ein großes Turnier veranstaltet, das seinem Vorgänger von Hastings in nichts nachsteht. Unter den 19 Teilnehmern befinden sich auch die "Großen Fünf". Lasker gewinnt das Turnier mit 13,5 Punkten. Zweiter mit 12,5 Punkten wird ein neuer Stern am Schachhimmel, der an einem so bedeutenden Turnier zum erstenmal teilnehmende Ungar Geza Maroczy. Die weitere Reihenfolge lautete: 3 - 4.Tarrasch und Pillsbury je 12,5 Pkt, 5.Janowski 11,5 Pkt, 6.Steinitz 11 Punkte. (Mit 9,5 Punkten teilt Chigorin hinter Schlechter und Walbrodt zusammen mit Schiffers den 9 -10.Platz).

Nach dem Triumph von Nürnberg unterliegt es nun keinen Zweifel mehr daß der 28jährige Lasker nicht nur Weltmeister, sondern auch der stärkste Meister der Welt ist. Eine kleine Formalität steht allerdings noch bevor. Er soll in einem Revanchekampf gegen Steinitz seinen Titel verteidigen.

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