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Konzept für Schachevents mit optimaler Öffentlichkeitswirkung

von Stefan Kindermann

GM Stefan Kindermann
NLP-Psychologische Beratung
Ruprechtstraße 1
80636 München
Telefon (089)1234359

Abgesehen von der sicherlich sinnvollen Kombination mit 1. ist jeder der vorgeschlagenen Programmpunkte sowohl als Veranstaltung für sich, als auch in Verbindung mit anderen Punkten möglich.

Eine besonders attraktive Möglichkeit besteht darin, die gewünschten Events in das Rahmenprogramm eines Turniers oder einer sonstigen kulturellen oder sportlichen Veranstaltung einzubetten.

Hier bestehen auch ideale Möglichkeiten, für einen Sponsor relevante Werbung an eine möglichst breite Öffentlichkeit zu bringen.

Sehr wichtig ist der Umstand, dass es sich bei den Akteuren um interessante, attraktive Persönlichkeiten handeln muss, die sich in jeder Beziehung gut präsentieren können! (Auftreten, Kleidung)

Eine entscheidende Rolle bei den meisten der folgenden Punkte spielt eine spezielle Form der Live-Kommentierung, vergleichbar der verbalen Kommentierung eines Fußball- oder Tennismatches, wobei die knisternde Spannung des Geschehens auch völligen Schachlaien vermittelt werden kann! Nur so ist wirklich breites Interesse in der Öffentlichkeit zu erzielen!

Keine der Schaupartien sollte länger als maximal 30-40 Minuten dauern, um die Zuschauer nicht zu ermüden, und um "rasante Action" zu garantieren.

Nach Möglichkeit sollten Zuschauer (eventuell Prominente) in Form von Tips oder Wetten mit einbezogen werden.

Die mediengerechte Fernsehdarstellung in Form einer Gameshow wird in der Anlage "Duell der Gehirne" erläutert.

  1. Als Einleitung empfiehlt sich ein speziell auf Schachlaien bzw. Anfänger (laut Statistik spielen 16 Millionen Deutsche Schach!) abgestimmter Einführungsvortrag eines Experten, der einerseits Tiefe, Schönheit und Spannung des Schach überzeugend darstellt, andererseits den praktischen Nutzen ("Gehirnjogging", "Mindbuilding" für die mittlere und ältere Generation, verbesserte schulische Leistungsfähigkeit für die Jugend) klar vermittelt. Siehe Anlage: "Schönheit der Logik im Geistigen Duell"
  2. Einen klassischen Programmpunkt stellen Simultan- oder Blindsimultanveranstaltungen dar, wobei ein Großmeister gegen eine Zahl von bis zu 40 Gegnern (bei Blindsimultan 5-10) gleichzeitig antritt. Besonders Blindsimultan (der Meister spielt ohne Ansicht der Bretter, die Züge werden lediglich angesagt) wirkt auf Laien besonders faszinierend und geheimnisvoll und wird mit gewaltiger mentaler Leistungskraft assoziiert.
  3. Eine sehr attraktive und wenig aufwendige Möglichkeit stellen Showpartien an großen Gartenschachfiguren zwischen zwei ebenso faszinierenden wie persönlich gegensätzlichen Schachgrößen dar, ebenso wie ein entsprechend moderierter Blitzschachwettkampf.
    Etwas komplizierter in der Vorbereitung, aber besonders ungewöhnlich wäre eine solche Schaupartie mit Menschen als lebenden Figuren.
    Aber auch hierbei spielt allgemeinverständliche, packende Livekommentierung eine Schlüsselrolle.
  4. Eine zu Unrecht in Vergessenheit geratene Möglichkeit, prominente Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens mit einzubeziehen, besteht in sogenannten Beratungspartien, wobei jeweils ein "Prominenter" unter Beratung eines Großmeisters gegen einen anderen ebenso unterstützten Prominenten antritt. Der große Vorteil besteht darin, dass hier die Angst vor Blamage genommen wird (bei einer Niederlage ist der Experte verantwortlich), während die prominenten Spielpartner andererseits ihre geistige Leistungsfähigkeit durch ihre Beteiligung an einer meisterlichen Partie demonstrieren!
  5. Originell und faszinierend, allerdings mehr auf ein etwas schachkundiges Publikum zugeschnitten ist die Möglichkeit, zwei Großmeister in separaten Räumen gegeneinander spielen zu lassen, wobei beide live ihre momentanen Gedanken zur jeweiligen Situation dem Publikum erläutern. Dies eröffnet die einzigartige Möglichkeit, unmittelbar in die Gedankenwelt eines Großmeisters einzudringen.
  6. Jede der vorgeschlagenen Showpartien kann durch die Darstellung spezieller Kontraste zwischen den Spielerpersönlichkeiten noch reizvoller gestaltet werden, z. B.: Mensch-Computer, Frau-Mann, Jugend-Alter...
  7. Um dem breiten Publikum bessere Identifikationsmöglichkeiten zu bieten, könnten sich auch Amateure für den Kampf gegen Meister bewerben, wobei die Meister dann Vorgaben gewähren müssten, z. B. Zeitvorgaben bei Blitzpartien oder als humoristische Variante deutlich schwerere Figuren am Gartenschach...
  8. Eine etwas aufwendige Möglichkeit, einen besonderen kulturellen Hintergrund zu bieten, besteht in der Organisation einer Ausstellung von Schachfiguren, wobei ich als besonderes Vorbild das geniale Konzept von Ernst Strouhal anführen möchte, dessen Ausstellung "Ein Lied der Vernunft" 1996 im jüdischen Museum in Wien ein großartiger Erfolg war.
   

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