23. November 2025
Die Schule an der Jungfernheide in Berlin-Spandau verfolgt einen besonderen Ansatz: Schach ist hier fest in den Schulalltag integriert. Doch vor Kurzem wurde es noch spezieller – ein kompletter Schultag war mit Schach gefüllt und ausschließlich den Mädchen gewidmet. Finn Engesser aus dem DSB-Team Öffentlichkeitsarbeit begleitete diesen Aktionstag und erlebte ihn gemeinsam mit der Initiatorin Laura Schalkhäuser. Was macht die Schule so einzigartig, und worin liegt die Besonderheit von Schalkhäusers Arbeit? “Weil es unheimlich schön ist zu sehen, was es ihnen für eine Freude macht. Jeder kleine Erfolg ist für mich in den Augen zu sehen.“, sagt die Schachpädagogin aus Franken. Für die Schülerinnen bedeutete der Tag einen Ausbruch aus dem üblichen Stundenplan: Statt klassischem Unterricht stand ausschließlich Schach auf dem Programm. Doch wie kommt ein solch ungewöhnliches Angebot an? Eine Teilnehmerin brachte es auf den Punkt: „Früher dachte ich, Schach ist eher etwas für alte Leute und total langweilig. Aber dann haben wir es in der Schule gelernt, und ich fand es richtig cool. Es hat mir total Spaß gemacht. Man lernt dabei auch Sportarten für den Kopf kennen, die einem helfen können, sich besser zu konzentrieren.“
Die Schule an der Jungfernheide ist seit 2022 zertifizierte Schachschule und trägt seit 2024 das Goldsiegel der Deutschen Schachjugend – die höchste Auszeichnung in diesem Bereich. Mehr als 40 Kinder und Jugendliche vertreten die Schule regelmäßig bei Schulschachturnieren.
Besonders Susanne Morsi setzt ein starkes Zeichen für Mädchenschach und Inklusion. Seit 2022 hat sie drei Mädchencamps gemeinsam mit der Deutschen Schachjugend organisiert und ist regelmäßig als Referentin beim Deutschen Schulschachkongress aktiv. Für sie steht ein grundlegender Gedanke im Mittelpunkt – ein Verständnis von Schach als gemeinsames Lernfeld für alle Schülerinnen und Schüler: „Mir persönlich ist wichtig, dass vor allem die Mädchen gefördert werden und dass Schach inklusiv stattfindet. Und was ganz toll bei uns an der Schule ist, ist dass es tatsächlich auch so begonnen hat. Seit wir Schach eingeführt haben, haben wirklich alle Schülerinnen und Schüler aus einer Klasse am Schach partizipiert und die Grundlagen erlernt. Das heißt, Mädchen wie Jungen. Und auch die Schülerinnen, die beeinträchtigt sind, haben bei jedem Spiel und bei jedem Training teilnehmen können.“
Auch Jairo Gonzalez, Teil des Schachlehrteams, hat zahlreiche Aus- und Fortbildungen absolviert und legt großen Wert auf die Förderung aller Schülerinnen und Schüler – unabhängig von Geschlecht oder Lernvoraussetzungen.
Laura Schalkhäuser hat ihre Wurzeln in Franken – und ihre Leidenschaft eindeutig im Schach. Der Funke sprang über, als ihr Sohn ihr das Spielen beibrachte. Heute unterrichtet sie unter anderem eine Gruppe aus Grundschulkindern und Kindergartenkindern.
Kreativität ist ein fester Bestandteil ihrer Arbeit: Gemeinsam mit Harald Schneider-Zinner entwickelte sie die Geschichte „Dein Schabenteuer“, die zunächst als Theaterstück für ihre Schulgruppe entstand. Aus dieser fantasievollen Idee wurde ein Kinderbuch, in dem magische Schachfiguren auf einer Burg Freundschaft, Mut und Teamgeist vermitteln – und ganz nebenbei die Grundlagen des Schachs.
Auch über ihre Schule hinaus ist Laura aktiv: Als zertifizierte Mädchenbetreuerin der Deutschen Schachjugend und Mitglied der Chessports Association setzt sie sich für mehr Teilhabe im Schach ein. Dazu gehören inklusive Projekte ebenso wie die Entwicklung kurzweiliger Schachvideos, die den Zugang zum Spiel erleichtern sollen.
Was sie antreibt? Sichtbarkeit. Laura möchte, dass Mädchen im Schachraum ankommen und sich wohlfühlen: Sei es durch selbst gestaltete Vereinsräume, gemeinsames Basteln oder das einfache, aber wirksame Prinzip, alle Mitglieder – nicht nur die Siegerinnen – in Bildern zu zeigen. So schafft sie Orte, an denen Gemeinschaft zählt und jede Spielerin ihren Platz findet: „Es ist einfach wunderschön zu sehen, welche Freude die Mädchen am Schach entwickeln. Jeder kleine Fortschritt glänzt in ihren Augen.“
So ist Laura Schalkhäuser ein enorm wichtiger Bestandteil in der Schachszene, um Schach für Frauen und Mädchen zugänglicher zu machen, attraktivier zu machen und zur Geschlechtervielfalt im Schachsport beizutragen.
Beim Mädchenschachtag erwartete die Schülerinnen der 7. bis 9. Klassen ein abwechslungsreicher Schultag, der ganz im Zeichen des Schachs stand. Und man konnte an ihrer Lust und dem Engagement ansehen, dass solche Projekttage gut angenommen werden und man sich durchaus freut, eine Abwechslung zu Mathe, Deutsch und Englisch zu bekommen. Über sechs Schulstunden hinweg lernten sie zunächst den Einstieg in eine Schachpartie kennen und vertieften ihr Verständnis durch verschiedene Bewegungs- und Übungsformen zu den einzelnen Figuren. Kreativ wurde es bei einer Bastelaktion, bei der die Teilnehmerinnen Schmuckanhänger mit Schachmotiven gestalteten. Eine selbst gebackene Schachtorte sorgte für eine süße Überraschung und rundete das Programm kulinarisch ab. Zum Abschluss stellten die Schülerinnen ihr Können im Simultan-Format unter Beweis, indem sie selbst gegeneinander antraten. Darüber hinaus hatten wir die Gelegenheit, am Schachtag für Mädchen ein Interview mit Laura Schalkhäuser zu führen und mit Schachlehrerin Susanne Morsi, Schulleiterin Karin Stolle sowie einer der Teilnehmerinnen ins Gespräch zu kommen.
Hallo Laura, erzähl mal: Wer bist du? Und Was machst du?
Hi, ich bin die Laura und engagiere mich für Mädchen im Schachsport. Ich wünsche mir, dass viel mehr Mädchen den Sport für sich entdecken, um all die guten Eigenschaften, die das Schach liefern kann, auch ein bisschen für sich auszunutzen.
Wo bist du hier und was macht das hier so besonders?
Wir sind heute in der Schule an der Jungfernheide in Spandau auf Einladung von Frau Morsi und es ist eine ganz großartige Möglichkeit, Mädchen für Schach zu begeistern und noch mehr Mädchen vielleicht in die Schach AG zu locken. Frau Morsi ist hier die Leiterin der Schulschach AG für Mädels. Es ist eine Schachschule, die mit dem höchsten Siegel der DSJ, dem goldenem Siegel ausgezeichnet wurde. Es macht es für mich ganz besonders, die Schule kennenzulernen, an der Frau Morsi arbeitet, da ich Frau Morsi in Mädchencamps der Deutschen Schachjugend kennengelernt habe. Dort war sie schon mehrere Male mit immer verschiedenen Gruppen von Mädchen dabei und deswegen war es jetzt heute eine besondere Freude, auch mal hier an der Schule die neuen Mädchen kennenzulernen. Besonders schön ist, dass es hier viele Lehrer gibt, die Schach anbieten.
Wieso ist das so eine coole Sache?
Ja, ich glaube, die Erfolge sprechen für sich. Es ist gar nicht so einfach, das goldene Schachsiegel zu erhalten. Sie haben in den letzten Jahren verschiedene Schulschachsiegel erreicht und sind jetzt bei Gold angekommen. Und es sind an dieser Schule wirklich sehr viele Kinder, die Schach spielen und je mehr Kinder in diese Schach AGs oder in die Schachklassen gehen, desto mehr können diese auch wieder als Vorbild fungieren, um die Jüngeren, die nachkommen, da mitzuziehen.
Was kann Schach jungen Mädchen geben?
Das ist umfangreich. Was mir auffällt ist, dass Sprache unheimlich profitiert von Schach in der Schule, die Kommunikation untereinander zwischen den Spielerinnen, der Umgang mit Gewinn und Verlust, das ist beides was, womit man umgehen können muss, vorausschauendes Denken, logisches Denken, räumliches Denken. Gerade da möchte ich, dass die Mädchen zupacken und mit beiden Händen von von den Möglichkeiten profitieren, die sie beim Schach lernen können.
Freut dich, das zu sehen, dass das auch an anderen Schulen außerhalb deines Einzugsgebietes Früchte trägt? Also Schach in der Schule, Frauenschach, Mädchenschach.
Das macht mich glücklich. Ja, es gibt so viele gute Schulen, die ganz großartige Angebote im Bereich Schulschach machen, Schach AGs verschiedenster Art. Es gibt ja sogar einige Schulen, die Schach als Schulschach anbieten und ja, es freut mich sehr. Ich glaube, wir sind da auf dem richtigen Weg und ich würde mir wünschen, dass das noch mehr ausgebaut wird und noch mehr Kinder von den Angeboten profitieren können.
Was würdest du dir für die Zukunft wünschen, damit deine Arbeit noch mehr Früchte trägt und Schach noch mehr bei Frauen ankommt, Schach noch mehr in Schulen ankommt? Was ist da noch zu tun?
Ich denke, es könnte helfen, wenn wir weibliche Vorbilder besser in Szene setzen. Es gibt ja viele Spielerinnen, die Großartiges leisten, sowohl schachlich als auch dieses Gesamtpaket liefern. Und wenn wir die sichtbarer für unsere jungen Mädchen machen, dann könnten die sich auch dafür entscheiden in die Fußstapfen treten zu wollen. Und das geht im Kleinen wie im Großen. Also das betrifft sowohl Spitzenspielerinnen als auch Mädchen, die in höheren Klassen als Vorbild fungieren und vielleicht an Meisterschaften teilnehmen und damit ein großes Vorbild sind für die Jüngeren, die sich das dann vielleicht auch trauen und so viel für sich und ihr Leben mitnehmen können, sich immer wieder neuen Herausforderungen stellen und Erfolge feiern.
Was macht dir Spaß an der Arbeit mit Kindern, mit Mädchen an Schulen?
Weil es unheimlich schön ist zu sehen, was es ihnen für eine Freude macht. Jeder kleine Erfolg ist für mich in den Augen zu sehen. Die leuchten, die freuen sich, die lernen was dazu, die entwickeln sich weiter, die melden das auch zurück und das macht mir große Freude. Und gerade für die Mädchen wünsche ich mir, den Schritt zu gehen, sich zu trauen, sich auch in die Wettkampfsituationen hinein zu trauen und daran wachsen zu können: Wie gehe ich damit um, was da passiert?
Ihre Spandauer Schule ist eine der Schachschulen der DSJ. Was ist Ihrer meiner Meinung nach wichtig oder gut daran, eine Schachschule zu sein?
Also erstmal finde ich, ist es überhaupt großartig, sich für etwas so zu begeistern. Das finde ich ganz, ganz toll. Dann denke ich, fördert das Schachspielen ganz viele Fähigkeiten, die unsere Schülerinnen dringend benötigen. Das sind nämlich Konzentrationsfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, auch die die Gabe zu verlieren oder zu gewinnen und das auch angemessen tun und festzustellen, dass andere besser sein können und das ist auch in Ordnung. Und dann aber gleichzeitig selbst darauf zu achten, immer besser zu werden in seinen Fähigkeiten und das finde ich sehr charmant.
Wenn es in Deutschland prinzipiell möglich wäre, Schach als festes Schulfach zu etablieren, könnten Sie sich vorstellen, das hier auch zu machen oder wäre das Ihrer Meinung nach sinnvoll?
Ich denke, wir sind da ja schon auf einem guten Weg. Wir haben das ja eingeführt als Wahlpflichtkurs und das ist ja schon mal ein wichtiger Schritt. Die Schülerinnen und Schüler können diesen Kurs wählen und sie müssen ihn dann aber verpflichtend mindestens zwei Jahre durchhalten. Ich denke, da sind wir schon auf dem ersten Weg, dass Schach etabliert ist an diesem Ort.
Gibt es irgendein Ziel, was Sie hier als Schachschule ansteuern, wie es perspektivisch aussehen sollte? Also, was wäre der Idealzustand mit Schach hier in der Schule?
Dass ganz viele Schülerinnen Lust haben, Schach kennenzulernen und neugierig sind. Das ist überhaupt eine ganz großartige Fähigkeit, die leider bei vielen Schülerinnen verloren gegangen ist: Neugierde. Und ein Ziel könnte sein, dass Schach nicht nur Wahlpflichtkurs-Schülerinnen nähergebracht wird, sondern auch AGs entstehen und noch mehr Schülerinnen bereit sind, Schach zu spielen.
Noch abschließend, als letzte Frage: Der Deutsche Schachbund hat knapp 100.000 Mitglieder und davon sind nur etwa zehn Prozent Frauen oder Mädchen. Das hier ist ja jetzt auch ein reiner Mädchenkurs. Was kann man noch dafür tun, dass mehr Mädchen dafür begeistert werden, Schach zu spielen?
Ja, erstmal ist es großartig, dass wir diese Gruppe haben und die sind hoffentlich Multiplikatorinnen für andere Schülerinnen und begeistern diese auch. Also da ist eine Begeisterungsfähigkeit angesagt und natürlich steht und fällt das immer mit den Lehrkräften, die es machen und dann brauchen wir da noch mehr Kolleginnen und Kollegen, die bereit sind, das genauso zu machen wie Frau Morsi.
Was ist Ihnen bei Ihren Schachkursen wichtig?
Mir persönlich ist wichtig, dass vor allem die Mädchen gefördert werden und dass Schach inklusiv stattfindet. Und was ganz toll bei uns an der Schule ist, ist dass es tatsächlich auch so begonnen hat. Seit wir Schach eingeführt haben, haben wirklich alle Schülerinnen und Schüler aus einer Klasse am Schach partizipiert und die Grundlagen erlernt. Das heißt, Mädchen wie Jungen. Und auch die Schülerinnen, die beeinträchtigt sind, haben bei jedem Spiel und bei jedem Training teilnehmen können. Es haben sich dann im Laufe der Zeit zwei beziehungsweise drei Gruppen formiert. Das waren dann die Leistungsstarken, das Mittelspektrum und die etwas Schwächeren oder die die etwas länger brauchen, um in die Strategien reinzukommen. Aber das Tolle ist, wir sind auch immer wieder auf Turnieren gewesen, wo alle mit dabei waren. Alle haben gespielt und ich möchte das gerne fortführen. Ich möchte, dass wir das beibehalten können und dass die nächsten Klassen, die hier neu anfangen ein Beispiel davon sind. Die, die heute kommen, sind die jetzigen Siebtklässlerinnen. Sie sollen da auch reinwachsen und dass wir das nach oben ziehen können und sie dann auch irgendwann wieder die Vorbilder sind, Multiplikatorinnen, so wie das jetzt die Neuntklässler hier schon für die jetzigen Siebtklässlerinnen sind. Und ja, das ist mir wichtig, dass da immer stetiges Wachstum entsteht und ja, wir da einfach auch Personen haben, die das Mädchenschach vor allem fördern. Und was mir auch sehr am Herzen liegt, ist sind die Mädchenschachcamps, die hier sehr gut ankamen an der Schule. Die sollen auch weiterhin ein bis zweimal im Jahr stattfinden. Da sind wir auf Reisen mit den Mädchen und sie lernen sehr, sehr intensiv in das Spiel reinzugehen und ganz viele Tools. Also das würde ich mir sehr wünschen.
Jetzt haben Sie schon sehr viel gesagt, auch zu der gelebten Inklusion des Schachsports. Wenn man jetzt auf Turniere fährt, dann sieht man, dass Schach jegliche Gruppen vereinen kann. Gibt es Ihrer Meinung nach da noch Hürden, die zu gehen sind? Wird es gut angenommen?
Es wird sehr, sehr gut angenommen. Es ist nur wichtig, dass die Lehrkräfte, die jetzt die unteren Klassen besetzen, mitziehen. Und für die Schülerinnen gibt es gar nicht so diese Hürden. Ja, das sind eher immer die Erwachsenen, die da welche sehen. Aber ich denke, wir sind auf einem guten Weg und ich sehe da auch keine großen Schwierigkeiten. Also wir hatten auch einen Blindenspieler, der auch ein Preisträger in Brandenburg ist. Er ist ein sehr stark sehbeeinträchtigter junger Mann, der hat hier gegen die ganze Klasse gespielt und gegen alle gewonnen. Das war sehr beeindruckend für unsere Schülerinnen zu sehen. Wie man trotz so eines Handicaps so ein genialer Spieler sein kann und durch solche Events und solchen besonderen Momente kriegen die Schülerinnen eineganz starke Motivation, sich etwas zuzutrauen, was sie sich früher niemals gedacht haben, dass sie das schaffen könnten. Also, ich sehe das auch bei den Schülerinnen, die einen Status mit geistiger Beeinträchtigung haben, die sich am Anfang das gar nicht zugetraut haben und wie stolz sie heute sind, nach zwei Jahren Schulschach, dass sie ganz souverän hier auftreten oder auch an den Turnieren teilnehmen.
Was denken Sie, kann Schach jungen Mädchen überhaupt bringen?
Ich halte Schulschach für eine starke Bereicherung auf allen Ebenen der Kognition des sozialen Miteinanders, für mehr Auseinandersetzung auf einer menschlich angemessenen Ebene mit all den Qualitäten, die Schach bietet: Konzentrationsfähigkeit, Strukturierung, Planung, die Fähigkeit zu verlieren, zu gewinnen und so weiter. Diese Grundfähigkeiten, die brauchen wir alle für unser Leben. Und gerade die Schülerinnen von heute, ich wünsche Ihnen allen, dass Sie in der Richtung was entwickeln können und Schach eignet sich meiner Meinung nach dazu am besten.
Macht dir Schachspielen Spaß?
Ja, ich spiele auch zu Hause oft mit meinem Vater oder ich versuche auch meinem Bruder Schach beizubringen. Ich spiele auch mit Verwandten und versuche, dass das Spaß macht, aber es hat auch Nachteile. Man kriegt Kopfschmerzen, wenn man sich zu sehr konzentriert und so.
Und hast du schon mal gegen deinen Vater gewonnen?
Ja, schon oft. Man fühlt sich halt schon stark, sag ich mal, wenn man jemanden besiegt, der eigentlich besser ist.
Findest du es auch cool, dass man während der Schulzeit Schachspielen kann? Es ist ja allgemein eher außergewöhnlich, dass das während der Schulzeit möglich ist.
Früher dachte ich, Schach ist eher etwas für alte Leute und total langweilig. Aber dann haben wir es in der Schule gelernt, und ich fand es richtig cool. Es hat mir total Spaß gemacht. Man lernt dabei auch Sportarten für den Kopf kennen, die einem helfen können, sich besser zu konzentrieren.
Würdest du anderen Mädchen auch empfehlen, Schach zu lernen oder mal Schach zu spielen?
Ja, es ist gut für die Strategie, man kann sich viel besser konzentrieren. Also ich hab gemerkt, ich kann mich besser konzentrieren, ich erinnere mich besser an Sachen und ich würde es empfehlen, weil es macht auch Spaß!
// Archiv: DSB-Nachrichten - Frauenschach // ID 36840