Förderprogramm Mädchen- und Frauenschach 2026

15. Juli 2026

Mit aufgenommen ins Förderprogramm: Die Organisatorinnen vom Frauenpower Turnier Jana Schneider und Marie Oberhofer

Die ausgewählten Projekte

Für das von der Projektgruppe Förderung von Mädchen und Frauen im Schach aufgelegte Förderprogramm für innovative Projekte zur Stärkung von Mädchen- und Frauenschach gingen erfreulich viele Bewerbungen ein. Und so hieß es, auswählen, wer ins Förderprogramm aufgenommen wird.

Die Kriterien zur Auswahl waren, es muss sich um neue, kreative Projekte handeln, die gezielt Mädchen und Frauen im Schach ansprechen. Ein weiteres wichtiges Kriterium war, die Ideen müssen auch von anderen übernommen und durchgeführt werden können. Im Folgenden stellen wir die ins Förderprogramm aufgenommen Projekte vor:

Zwei Vernetzungsprojekte von Landesverbänden:

Sarah Hund (2. v.l.) im Team Baden-Württemberg bei der Deutschen Frauen Ländermeisterschaft 2024 in Braunfels

Sarah Hund, Badischer Schachverband, FrauenSchachTreff Baden – Vernetzung von Schachspielerinnen in den badischen Bezirken

„Der Badische Schachverband möchte mit dem Projekt „FrauenSchachTreff Baden“ neue regionale Treffpunkte für Mädchen und Frauen schaffen, die bislang nur wenige Möglichkeiten zur Vernetzung innerhalb des Schachsports haben.
In den Bezirken Mannheim, Heidelberg, Odenwald, Pforzheim, Mittelbaden, Ortenau, Hochrhein, Schwarzwald und Bodensee sollen zwischen Juni und Dezember 2026 regelmäßig offene Frauenschachtreffen stattfinden. Die Treffen sind bewusst niedrigschwellig angelegt und richten sich sowohl an aktive Vereinsspielerinnen als auch an Frauen und Mädchen, die bisher wenig Kontakt zur Frauenschachszene haben.
Im Mittelpunkt stehen das gegenseitige Kennenlernen, der Erfahrungsaustausch und die Bildung neuer Kontakte. Schachliche Aktivitäten wie freies Spiel, kleine Turniere oder gemeinsame Analysen können die Treffen ergänzen, stehen jedoch nicht im Vordergrund. Ziel ist es, eine einladende Atmosphäre zu schaffen, in der sich Teilnehmerinnen austauschen und langfristige Netzwerke entwickeln können.
Ein wichtiger Bestandteil des Projekts ist der Aufbau lokaler Ansprechpartnerinnen und Kooperationen mit Vereinen vor Ort. Dadurch sollen nachhaltige Strukturen entstehen, die auch nach Ende der Förderphase fortgeführt werden können.“

Madeleine Schardt, Frauen ans Brett im ländlichen Raum, Frauenschach-Team Hessen

„Das Projekt möchte Frauen und Mädchen aller Altersgruppen niedrigschwellig für Schach begeistern. Besonders im ländlichen Raum fehlen häufig Informationen über bestehende Schachangebote, zudem sind viele Menschen in ihrer Mobilität eingeschränkt. Durch Kooperationen mit ortsansässigen Vereinen, Altenheimen, Familienzentren, Frauenkreisen und regionalen Schachvereinen wird Schach direkt in bestehende Gemeinschaftsstrukturen integriert. Geplant sind Schnupperangebote, Schachcafés, Familienevents und Einsteigerinnenkurse.

Ein Schwerpunkt liegt auf analogen Lernangeboten für Menschen mit geringer digitaler Medienkompetenz. Dafür sollen mobile Schachmaterialien, Lernhefte und ein transportables Demobrett eingesetzt werden. Ziel ist es, neue Spielerinnen langfristig für Vereine und Gemeinschaftsangebote zu gewinnen sowie regionale Netzwerke nachhaltig zu stärken.“

Ebenfalls in die Förderung schafften es zwei Ideen, wie auch im Turnierbereich Neues versucht werden kann:

Frauenpower Turnier im Donau Einkaufszentrum

Laura Gerda Mirtsch, Schach Lüdenscheid, Frauenförderung im Rahmen der Stadtmeisterschaft

„Schach Lüdenscheid e.V. entwickelt rund um die Lüdenscheider Stadtmeisterschaft im September 2026 einen neuen Begleitbaustein zur Gewinnung und Bindung von Mädchen und Frauen. Die beste teilnahmeberechtigte Spielerin wird sichtbar als „Lüdenscheider Stadtmeisterin 2026“ ausgezeichnet. Ergänzend gibt es ein Mädchen-, Frauen- und Mutter-Tochter-Schachcafé, einen vorbereitenden Mut-zur-Stadtmeisterschaft-Termin, eine Patinnen-Begleitung und Folgetermine nach der Stadtmeisterschaft.“

Jana Schneider, Marie Oberhofer, Frauenschachturnier im Einkaufszentrum

„Wir veranstalten ein Rapid Schachturnier für Mädchen und Frauen im Donau-Einkaufszentrum in Regensburg.
Die Idee dafür kam uns, weil wir im Jugendtraining seit diesem Schuljahr mehr als 10 Mädchen haben, die regelmäßig zum Vereinstraining kommen. Aber auch einige ihrer Mütter sind am Schach interessiert und haben mit ihren Töchtern gemeinsam die Regeln gelernt.
Wir wollen ihnen eine Gelegenheit bieten, erste Turniererfahrungen gemeinsam zu sammeln in einem Schnellschach Turnier. Soweit wir wissen, ist das eher eine Lücke in der Deutschen Turnierlandschaft, ein Turnier speziell für Mädchen und Frauen, einschließlich Einsteigerinnen, die noch wenig bis keine Turniererfahrung haben.
Neben dem Sammeln von ersten Turniererfahrungen, soll es auch eine Gelegenheit zur Vernetzung von Schachspielerinnen sein und wir wollen auch zusätzliche Aufmerksamkeit aufs Mädchen- und Frauenschach lenken, weshalb das Turnier öffentlich im Einkaufszentrum stattfindet.
Das Turnier ist für die Erstauflage vor allem regional geplant und wegen Platzgründen nur mit bis zu 50 Teilnehmerinnen ausgelegt. Es ist jedoch geplant, dass es keine einmalige Veranstaltung bleibt, sondern wir das noch öfter ausrichten, am liebsten in Kooperation mit anderen Vereinen, so dass mehrere Frauen-Turniere im Jahr in verschiedenen Städten stattfinden.“

Schach mit Mädchen und Frauen sichtbar machen, ist ein ganz wichtiger Punkt, wollen wir mehr Mädchen und Frauen für unseren Sport gewinnen. Dies versucht folgendes Projekt:

Frauke Lüppken (Mitte) beim DSJ-Mädchenschachpatent

Frauke Lüppken, SF Schlebusch NRW, „Charlottas Mädchen- und Frauentag

„Carlottas Mädchen- und Frauentag" ist ein eigenständiger Aktionstag der Schachfreunde Schlebusch Anfang Oktober 2026, der Mädchen und Frauen gemeinsam für das Schachspiel gewinnen möchte. Es handelt sich um ein neues Pilotprojekt; einen vergleichbaren Tag gab es bei den Schachfreunden Schlebusch bisher nicht. Das Projekt verfolgt bewusst ein Doppelziel: Es spricht gleichzeitig Mädchen und erwachsene Frauen an. Das gemeinsame Erleben senkt für beide Seiten die Hemmschwelle — Mütter und Töchter, aber auch Frauen ohne eigene Schacherfahrung, finden hier einen entspannten ersten Zugang.
Der Tag ist als buntes, niedrigschwelliges Mitmach-Programm gestaltet, nicht als Leistungsformat. Geplant sind unter anderem: ein Anfängertraining für den ersten Einstieg, gemeinsames Tandem-Schach (als lockeres Turnier oder freies Mitmach-Spiel), Bastelangebote, eine Vorlesestunde, Schachpantomime sowie weitere kleine Spiele. Für Snacks und Getränke ist gesorgt. So entsteht ein abwechslungsreicher Nachmittag, an dem Schach für Anfängerinnen wie für Neugierige gleichermaßen erlebbar wird. Veranstaltungsort ist das Alte Bürgermeisteramt in Schlebusch.
Den roten Faden bildet Carlotta, das bestehende Maskottchen unserer Mädchentrainingsgruppe. Als bereits etablierte und bei den Mädchen beliebte Identifikationsfigur ist sie auf Stempelkarten, Bastelvorlagen und allen Materialien präsent und gibt dem Tag ein wiedererkennbares, sympathisches Gesicht. Der Aufhänger „Mädchen und Frauen gemeinsam am Schachbrett" bricht zugleich das verbreitete Klischee vom Schach als männlicher Einzeldisziplin und eignet sich gut für lokale Pressearbeit.“

Ums Sichtbarmachen geht es auch beim Schulprojekt am Gymnasium Steglitz in Berlin. Und darum Mädchen über das Schachspiel zu stärken.

Athanasios Vassiliou beim SESB-Schulschachturnier

Athanasio Vassilio, Berlin, Kluge Züge, starke Mädchen – mit Schach Mädchen zu mehr Selbstbewusstsein

„Am Gymnasium Steglitz soll ein neues, niedrigschwelliges Pilotprojekt zur Gewinnung, Stärkung und langfristigen Bindung von Mädchen im Schach aufgebaut werden. Das Projekt beginnt bereits zum Ende dieses Schuljahres mit einer kreativen schulweiten Kampagne, die Mädchen und ihre Mütter beziehungsweise weiblichen Bezugspersonen (ältere Schwestern und/oder Freundinnen) gezielt anspricht und Schach als offenes, gemeinschaftliches und lernbares Angebot sichtbar macht.
Die Kampagne umfasst Plakate, kurze Porträts starker Frauen im Schach, Mitmachaktionen in den Pausen, Schachrätsel sowie eine kleine Ausstellung im Schulgebäude. Ziel ist es, Hemmschwellen abzubauen, Interesse zu wecken und deutlich zu machen, dass keine Vorkenntnisse erforderlich sind.
1) Als zentrales Auftaktformat wird eine Mutter-Tochter-Schachnacht beziehungsweise eine Lange Nacht des Mädchenschachs in der Schule durchgeführt. In lockerer Atmosphäre werden Einsteigertraining, Tandemschach, Teamspiele, Film, kleine Turnierformen, Rätselstationen und gemeinsame Pausen miteinander verbunden, so dass Schach als positives Gemeinschaftserlebnis erfahren werden kann.
2) Im Anschluss folgt ein Workshop mit dem Titel „Schach und Selbstbewusstsein“, in dem strategisches Denken, Entscheidungsfähigkeit, Fehlerkultur und sicheres Auftreten miteinander verknüpft werden. Danach werden interessierte Teilnehmerinnen schrittweise an eine Berliner Meisterschaft oder ein geeignetes Berliner Jugendturnier herangeführt.
3) Parallel dazu wird die Mädchen-Schach-AG zu Beginn des neuen Schuljahres als dauerhaftes Angebot eingerichtet und mit Unterstützung eines erfahrenen Vereinstrainers fortgeführt. Damit entsteht aus einem kreativen Pilotprojekt eine nachhaltige schulische Struktur zur Förderung von Mädchen im Schach.“

Welche Chancen hat ein kleiner Schachverein im ländlichen Raum, um auf sich aufmerksam zu machen und gezielt Mädchen anzusprechen?

Sophia Scheiding (1. v.l.) und Frank Große (1. v.r.) bei der Deutschen Schulschachmeisterschaft WK M 2026

Sophia Scheidung, Frank Große Meuselwitzer SV, „Schach ist Mädchensache!“

„Mit dem Projekt „Schach ist Mädchensache!“ möchte der Meuselwitzer Schachverein ab August 2026 eine neue Mädchen-Schachgruppe aufbauen. Ziel ist es, Mädchen niedrigschwellig für Schach zu gewinnen, ihnen einen geschützten und motivierenden Einstieg in den Verein zu ermöglichen und daraus eine dauerhafte Struktur im Kinder- und Jugendschach zu entwickeln.
Das Projekt setzt bewusst auf eine junge weibliche Trainerin als Identifikationsfigur.

Geplant ist zunächst eine offene Einstiegsphase mit Schnupperterminen, einfachen Schachspielen, Mini-Games, kleinen Erfolgserlebnissen und einem freundlichen Gruppenklima ohne Leistungsdruck. Die Mädchen sollen nicht einfach in eine bestehende gemischte Trainingsgruppe integriert werden, sondern zunächst ein eigenes Angebot erhalten, in dem sie sich wohlfühlen, Fragen stellen, gemeinsam lernen und soziale Bindung aufbauen können.
Ein wesentlicher Bestandteil des Projekts ist die begleitende Öffentlichkeitsarbeit. Um auf das Projekt aufmerksam zu machen, wird an den beiden Hauptausgängen im Ort je ein großes, wetterfestes Meshbanner als Großraumplakatierung deutlich sichtbar für die Öffentlichkeit platziert. Das Banner kann ist nachhaltig und kann potenziell auch in Folgejahren genutzt werden. Mit ihm soll Schach öffentlichkeitswirksam aus der üblichen Sichtbarkeit hinauszutreten. Parallel dazu werden Mitteilungen an die Lokal- und Regionalpresse versendet.

Das Vorhaben ist als Pilotprojekt angelegt. Es soll erproben, wie ein kleiner Verein im ländlich geprägten Raum, dem Altenburger Land, Mädchen gezielt anspricht, gewinnt und dauerhaft hält.“

Schach an einem besonderen Ort erlebbar zu machen, darum geht es im Folgenden:

Jürgen Müller (1. v.r.) mit dem SC 1957 Bad Königshofen

Jürgen Müller, SK Bad Königshofen, Anfängerkurs in der FrankenTherme

„Wir möchten in den Sommerferien einen Anfängerkurs für alle Frauen und Mädchen, Töchter und Mütter gemeinsam anbieten. Den Kurs möchten wir gratis veranstalten und jeder teilnehmenden Familie einen Satz Schachfiguren mit Brett schenken.
Wir werden an 6 Tagen jeden Tag Schach in und rund um die FrankenTherme anbieten und somit ein interessantes Programm aus Lehren, lernen, bewegen und Spaß haben. Da wir schwimmende Schachbrettern besitzen, werden wir auch Unterricht im Schwimmbecken durchführen. Ein absolut einmaliges Programm an 6 aufeinanderfolgenden Tagen im Sommer.“

Einen zentralen Ort für das Schachspiel von Mädchen und Frauen in einer Großstadt zu schaffen, darum geht es beim folgenden Projekt.

Jens Windelband (2. v.r.) mit dem U12w Team der Schachzwerge Magdeburg bei der DVM 2024

Jens Windelband, SG Aubau Elbe Magdeburg, Frauen am Zug – Vernetzung, Wiedereinstieg und nachhaltige Förderung

„Im Schachsport zeigt sich, dass es zahlreiche schachinteressierte Familienmitglieder gibt – insbesondere Frauen und Mütter von aktiven Schachspielerinnen und Schachspielern.
Die aktuelle Situation zeigt jedoch insbesondere in Flächenländern erhebliche strukturelle Herausforderungen. Die potenziellen Teilnehmerinnen wohnen häufig an verschiedenen und teilweise weit voneinander entfernten Orten. Vor Ort bestehen insbesondere in kleineren Vereinen oftmals keine geeigneten Möglichkeiten, gemeinsam mit anderen Frauen und Müttern zu spielen, zu trainieren.
Hinzu kommen zeitliche Herausforderungen, die insbesondere Frauen und Mütter im Familienalltag bewältigen müssen. Eigene Freizeit- und Trainingsangebote werden häufig zugunsten familiärer Verpflichtungen zurückgestellt.
Vor diesem Hintergrund soll ein Pilotprojekt im Schachhaus Magdeburg umgesetzt werden. Geplant ist ein überregionales Angebot für Frauen und Mütter, insbesondere für Anfängerinnen sowie Wiedereinsteigerinnen. Das Schachhaus Magdeburg bietet hierfür als etablierte Schachsportstätte geeignete Räumlichkeiten, eine vorhandene Infrastruktur sowie eine gute Erreichbarkeit, auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Das Angebot soll den Teilnehmerinnen einen niedrigschwelligen (Wieder-) Einstieg in den Schachsport ermöglichen und sie gezielt auf eine erste oder erneute Turnierteilnahme vorbereiten und dafür stärken. Gleichzeitig schafft das Projekt einen überregionalen Begegnungs- und Vernetzungsraum für schachinteressierte Frauen und Mütter.

Langfristig soll auf dieser Grundlage ein nachhaltiges Netzwerk entstehen, das den Aufbau weiterer Trainingsangebote, die Gewinnung neuer Vereinsmitglieder, die Entwicklung von Frauenmannschaften sowie die stärkere Einbindung von Familien in den Schachsport unterstützt.“

Schach als Rollenspiel, bei dem auch Männer Zugang haben, wenn sie sich einfügen wollen in das Konzept.

Aline Stingel Oueen`s Lab

Von "Frauen lernen Schach Vibes" würde ich gern wegkommen, denn Hand aufs Herz, das klingt herablassend und nach Marketing für eine Zielgruppe, die man irgendwie ködern will.
Stattdessen: Die Frau als Queen, die symbolisch für Intelligenz, Macht und Strategie steht.
Queen’s Lab ist kein klassischer Schachabend, sondern ein atmosphärischer Erlebnisraum. In einem bewusst inszenierten Setting treffen Menschen aufeinander, die spielen, beobachten oder einfach Teil der Dynamik sein wollen – unabhängig davon, ob sie die Regeln perfekt beherrschen. Über Rollen wie Queen, Rebel, Oracle oder Trickster entsteht ein spielerischer Zugang, der Verhalten und Stimmung wichtiger macht als Können. Kurze, rotierende Partien, intuitive Einstiege und unterschiedliche Tische – von geführt bis experimentell – sorgen dafür, dass sich sowohl Einsteigerinnen als auch erfahrene Spielerinnen wohl fühlen. Der Raum folgt dabei keinem Leistungsprinzip, sondern einer gemeinsamen Energie: respektvoll, neugierig und offen. So wird Schach aus dem klassischen Kontext gelöst und als soziales, ästhetisches und leicht unberechenbares Erlebnis neu erfahrbar gemacht. Es gibt keine Hierarchien. Die Begegnung findet auf Augenhöhe statt. Schach soll zelebriert und gefeiert werden. Es soll ein Raum entstehen, in dem die Liebe zum Schach geteilt werden kann.
Männer sollten auch anwesend sein, denn ein reines Frauen-Targeting fühlt sich für viele Frauen unangenehm an. Deswegen sind Männer willkommen, aber niemand sollte über der Atmosphäre stehen. Auch nicht der beste Spieler im Raum. Wir spielen gemeinsam. Auf Augenhöhe. Königin und König.

Das Ziel ist, wir geben Frauen einen Raum in dem Schach passiert, egal auf welchem Level. Wir zeigen, dass Schach ein gutes Gefühl macht.
Dazu braucht es ein gutes Ambiente: Wenn möglich: Kerzenlicht oder anderes Wohlfühllicht. Gedämpfte Clubsoundtracks (chess&jazz). Getränke: Das erste Mal frei. Dann, falls der Abend hoffentlich fortlaufend wird, gegen Vereinspreise.
Wir legen Flyer dort aus, wo das Konzept sowieso schon auf Interessen von Frauen stößt: Poetry Slams, kleine Theatergruppen, Design- und Kunsthochschul-Umfeld, Büchereien...“

// Archiv: DSB-Nachrichten - Frauenschach // ID 37087

Zurück