SC Rotation Pankow wieder in Liga eins

19.02.2018 16:08
Petra Handrick-Morgenstern (Dresden) und WIM Constanze Jahn (Berlin)
Frank Hoppe
Petra Handrick-Morgenstern (Dresden) und WIM Constanze Jahn (Berlin)

Während die 1. Frauenbundesliga noch zwei Runden Ende März zu spielen hat, beendeten die drei Staffeln der 2. Frauenbundesliga am vergangenen Wochenende bereits ihre Saison. Den Aufstieg in Liga eins schafften der SC Rotation Pankow, TuRa Harksheide und der FC Bayern München. Die beiden erstgenannten ließen dabei nichts anbrennen und marschierten mit 14:0 Punkten durch. München hatte es etwas schwerer und machte erst am Schlußtag gegen Verfolger Wolfbusch alles klar (Bericht).

Staffel O

Im DERAG Livinghotel, welches bis vor einigen Jahren noch den Namen "Hotel Königin Luise" führte, tragen die Frauen von Schachclub Rotation Pankow traditionell ihre Heimkämpfe aus. Aus den letzten beiden Wettkämpfen gegen Dresden und Coswig benötigten sie nur noch einen Mannschaftspunkt, um nach der etwas enttäuschenden letzten Saison (Platz 2 hinter WBA Leipzig) endlich den Wiederaufstieg in die erste Liga zu schaffen.

Gegen Neuling Dresden lagen die Berlinerinnen auch sehr schnell in Führung, denn die Elbestädterinnen waren nur zu fünft angereist und mußten am nächsten Tag zudem auf eine weitere Spielerin verzichten. Mit 4½:1½ wurde Dresden bezwungen und auf Pankow wartet nun eine spannende Erstligasaison mit einer zentralen Endrunde daheim. Jörg Schulz, Vereinsvorsitzender der Schachfreunde Berlin, die die Endrunde auch 2019 durchführen werden, freut sich schon auf die Damen aus dem Berliner Norden.

Pl. Mannschaft MP BP BW 1 2 3 4 5 6 7 8
1. SC Rotation Pankow 14:0 31,0 165,0 x 5,0 5,0 4,5 3,5 4,0 5,0 4,0
2. SC Rochade Zeulenroda 9:5 23,0 128,5 1,0 x 4,0 2,5 3,0 4,0 3,5 5,0
3. SG 1871 Löberitz 9:5 20,5 130,0 1,0 2,0 x 3,5 3,5 3,5 3,0 4,0
4. USV TU Dresden (N) 7:7 20,5 111,5 1,5 3,5 2,5 x 3,5 3,0 4,0 2,5
5. SG Leipzig 5:9 21,5 119,5 2,5 3,0 2,5 2,5 x 2,5 4,0 4,5
6. Chemnitzer SC Aufbau (N) 4:10 17,5 94,5 2,0 2,0 2,5 3,0 3,5 x 3,0 1,5
7. SC Leipzig-Lindenau 4:10 17,5 87,0 1,0 2,5 3,0 2,0 2,0 3,0 x 4,0
8. TuS Coswig 4:10 16,5 88,0 2,0 1,0 2,0 3,5 1,5 4,5 2,0 x

Staffel W

2016/17 hatten sie ihre erste Saison in der 1. Frauenbundesliga und machten jeden Wettkampf zu einem Erlebnis. Das dürfen die Mädchen von TuRa Harksheide nun wiederholen. Sehr glatt verlief die ganz Saison und verstärkt mit einigen Gastspielerinnen gelang der Durchmarsch. Beste Spielerinnen waren WFM Maria Gosciniak und Inga Marx mit 5 aus 5.

Pl. Mannschaft MP BP BW 1 2 3 4 5 6 7 8
1. TuRa Harksheide (A) 14:0 30,5 160,0 x 4,0 3,5 3,5 5,5 3,5 4,5 6,0
2. Hamburger SK 2 (N) 9:5 27,0 149,0 2,0 x 3,0 2,5 4,5 4,5 4,5 6,0
3. BS Paderborn 9:5 26,5 146,5 2,5 3,0 x 1,5 4,5 5,5 5,0 4,5
4. SC Steinfurt (N) 8:6 22,0 123,0 2,5 3,5 4,5 x 2,0 3,5 2,5 3,5
5. Delmenhorster SK 6:8 18,5 104,5 0,5 1,5 1,5 4,0 x 2,5 4,5 4,0
6. SV Wattenscheid 1930 6:8 18,0 101,5 2,5 1,5 0,5 2,5 3,5 x 3,5 4,0
7. SV Heiden 62 4:10 15,0 86,5 1,5 1,5 1,0 3,5 1,5 2,5 x 3,5
8. SK Münster 0:14 10,5 53,0 0,0 0,0 1,5 2,5 2,0 2,0 2,5 x

Staffel S

Wie Harksheide in Staffel W gelang auch dem FC Bayern München in dieser Staffel der sofortige Wiederaufstieg. Beste Spielerin war am zweiten Brett die österreichische Nationalspielerin WIM Veronika Exler mit 5 aus 6.

Pl. Mannschaft MP BP BW 1 2 3 4 5 6 7 8
1. FC Bayern München (A) 12:2 31,5 173,0 x 3,0 4,0 3,0 5,5 4,5 6,0 5,5
2. SV Wolfbusch 10:4 28,0 148,5 3,0 x 5,0 3,0 2,5 5,0 5,0 4,5
3. SG Augsburg 1873 (A) 9:5 23,5 129,0 2,0 1,0 x 5,0 3,5 3,0 5,0 4,0
4. SK Langen 8:6 21,0 110,0 3,0 3,0 1,0 x 4,0 4,0 2,5 3,5
5. TSV Schott Mainz 6:8 18,5 100,5 0,5 3,5 2,5 2,0 x 3,0 4,0 3,0
6. SF Wadgassen/Differten 6:8 18,0 99,0 1,5 1,0 3,0 2,0 3,0 x 3,5 4,0
7. SK Gernsheim (N) 3:11 13,0 73,5 0,0 1,0 1,0 3,5 2,0 2,5 x 3,0
8. TSV Forstenried (N) 2:12 14,5 90,5 ,5 1,5 2,0 2,5 3,0 2,0 3,0 x

Blick zur 1. Liga

Der Spielplan-Gott hat ein glückliches Händchen gehabt. Genau in der letzten Runde kommt es zum Meisterschaftsduell zwischen Titelverteidiger Schwäbisch Hall und der OSG Baden-Baden. Einen Tag zuvor, am 24. März, müssen die beiden Titelkandidaten aber erst noch Karlsruhe und Deizisau unbeschadet überstehen.

Pl. Mannschaft MP BP BW 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12
1. SK Schwäbisch Hall (M) 18:0 45,0 242,0 x 4,0 3,5 4,0 4,5 6,0 6,0 5,5 5,5 6,0
2. OSG Baden-Baden 17:1 41,5 224,0 x 3,0 5,5 3,5 5,0 4,5 4,5 5,0 5,0 5,5
3. SC Bad Königshofen 14:4 37,5 202,5 2,0 3,0 x 3,0 4,0 4,5 4,5 6,0 5,0 5,5
4. Hamburger SK von 1830 13:5 33,5 185,0 2,5 0,5 x 4,0 3,5 3,5 3,0 6,0 5,0 5,5
5. Rodewischer Schachmiezen 10:8 31,5 178,5 2,0 2,5 3,0 2,0 x 5,0 4,5 3,0 3,5 6,0
6. SF Deizisau 10:8 31,5 170,0 1,5 2,0 2,5 1,0 x 4,5 5,0 5,0 5,0 5,0
7. SK Lehrte 8:10 24,0 130,0 0,0 1,0 1,5 2,5 1,5 x 4,5 4,5 4,5 4,0
8. Karlsruher SF 1853 7:11 22,5 119,0 1,5 1,5 3,0 1,5 1,5 x 3,5 4,0 3,0 3,0
9. SV 1920 Hofheim (N) 5:13 17,5 98,0 0,0 1,5 0,0 3,0 1,0 1,5 2,5 x 3,5 4,5
10. SV Weißblau Allianz Leipzig (N) 2:16 14,0 86,0 0,5 1,0 1,0 0,0 2,5 1,0 2,0 2,5 x 3,5
11. SK Doppelbauer Kiel (N) 2:16 13,5 81,0 0,5 1,0 1,0 0,0 1,0 1,5 3,0 2,5 x 3,0
12. SV Medizin Erfurt 2:16 12,0 66,0 0,0 0,5 0,5 0,5 1,0 2,0 3,0 1,5 3,0 x
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// Archiv: DSB-Nachrichten - Frauenschach // ID 22946

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