30. April 2026
Am Ende war nicht einmal mehr Zeit für die sonst obligatorische und ausgiebige Fragerunde der Mädchen mit der Großmeisterin. Die sind sonst von solchen Fragen geprägt: Wie hoch ist Deine Elo? Wie viel muss ich trainieren, um auch eine solche Elozahl zu bekommen? Die eineinhalb Stunden Training waren wie im Flug vergangen und „das Programm war richtig voll“, sagte DSB-Frauenschachreferentin Nadja Jussupow, die die Trainingssession begleitete und einmal mehr von einem „Highlight“ sprach. „Das hat mir riesigen Spaß gemacht“, sagte auch Gasttrainerin Kateryna Dolzhykova (übrigens mit einer Elo von 2280) nach dem achten „Mädchen Super Tuesday“. Die Mädchen seien „schlau und fleißig“ gewesen.
61 Spielerinnen der Altersklasse U12 nahmen im Rahmen des DSB-Förderprojektes teil. „Es war lehrreich und inspirierend“, sagte Jussupow nach eingehenden Analysen von komplizierten Stellungen. Es ging in erster Linie um elementare Turmendspiele und Studien. „Alle Mädchen waren wieder mal glücklich“, so Jussupow. Damit haben bereits insgesamt rund 550 Mädchen an den Super-Dienstagen zum Mädchenschach teilgenommen. „Ein großartiger Erfolg“, freute sich Nadja Jussupow, die die Online-Trainingsserie initiiert hat. Auch DSB-Nationalspielerin Kateryna Dolzhykova ist auf den Geschmack gekommen. Vielleicht, sagte sie danach, würde sie jetzt öfter auch mal als Trainerin aktiv werden: „Das hat auch mir so viel Freude gemacht, dass ich mir auch vorstellen kann, Privatunterricht zu geben.“
Für die wissbegierige Mädchenschar steht der nächste Termin am 19 Mai an. Dann wird es quasi international: Nadja Jussupow konnte die Schweizer Großmeisterin Lena Georgescu als Gasttrainerin gewinnen.
Zielgruppe des "Super Tuesday" Online-Trainings: Mädchen der Altersklasse U11 (die im kommenden Jahr U12 sind), aber auch etwas ältere Teilnehmerinnen sind laut Jussupow herzlich willkommen. Und auch deutschsprachige Mädchen aus anderen Ländern sind eingeladen. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung: per E-Mail an Nadja.Jussupow@t-online.de. (mw)
// Archiv: DSB-Nachrichten - Frauenschach // ID 37015