Die Deutsche Amateurmeisterschaft feiert in Bayern einen großen Erfolg - und ist um eine Attraktion reicher: Das Beginnerinnen-Turnier fasziniert alle.
04.02.2026
„Das war richtig klasse“, schwärmt Sandra Schmidt. Die Turnierchefin der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft hat wahrlich schon viel erlebt – aber dieses Turnier, das nur im Rahmenprogramm der DSAM in Ingolstadt stattfand, hat sie regelrecht begeistert. „Dieses Turnier hat tolle Geschichten geschrieben – von Frauen, die teilweise zum ersten Mal richtig Schach gespielt haben. Auch davon lebt unser Sport.“ Insgesamt 16 Frauen nahmen am zweiten Beginnerinnen-Turnier der DSB-Frauenschachreferentin Nadja Jussupow teil – die meisten kannten kaum mehr als die Grundregeln des Schachs. Danach waren sich alle einig: Dieses Turnier passt zur DSAM wie die Dame zum König. Wenn es irgendwie machbar ist, so Schmidt und Jussupow, soll es ab sofort fester Bestandteil der DSAM werden - diesem inklusiven Turnier, bei dem diesmal der jüngste Teilnehmer (Otto Hamann) acht Jahre alt war, und der älteste, Siegbert Humeda, 83.
Weiterlesen … DSAM in Ingolstadt: Wenn die Mama mit dem Sohne...
03.02.2026
Der Essener Großmeister Sebastian Siebrecht tourt im inzwischen fünfzehnten Jahr durch die größten deutschen Einkaufszentren, um den Schachsport publikumswirksam zu präsentieren und viele für den Denksport zu begeistern. Mit seiner Veranstaltung „Faszination Schach“ werden die Einkaufszentren in einen lebendigen Schachunterricht verwandelt. Täglich wird von 10.00 bis 20.00 Uhr ein reichhaltiges Programm angeboten.
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125 Mal - Frank Stolzenwald, ein echtes Original der Deutschen Amateurmeisterschaft, bekommt die Ehrung, die ihm gebührt. Und Frank Deckert folgt ihm mit 100 Turnieren.
29.01.2026
Die Deutsche Schach-Amateurmeisterschaft kommt nach Ingolstadt. Zum zweiten Mal, nachdem sie bis 2025 sieben Jahre gar nicht in Bayern Station machte. „Die Bayern haben schon gewitzelt, dass es die norddeutsche DSAM ist“, witzelt Turnierchefin Sandra Schmidt, zweifellos auch mit Blick auf den Präsidenten des Bayerischen Schachbundes, Ingo Thorn, der bei der DSAM als Ehrengast das Turnier eröffnen wird. „Jetzt wirkt es aber so, als könnten wir dieses Turnier richtig gut etablieren“, so Schmidt. Die Teilnehmerzahl im Maritim-Hotel an der Schlosslände, für viele Akteure eines der schönsten Maritim-Hotels, ist zum Vorjahr deutlich gestiegen – aktuell liegt sie bei 419 und damit schon um rund hundert Spielerinnen und Spieler höher als im vergangenen Jahr. Und das, obwohl der normale DSAM-Rhythmus (Donnerstag bis Sonntag) durchbrochen wird. Gespielt wird ausnahmsweise vom heutigen Freitag an (Blitzturnier) bis Montag. Das hänge, so Pairing Officer Frank Jäger, damit zusammen, dass das Hotel nur an diesen Tagen die nötigen Kapazitäten zur Verfügung habe stellen können. In diesem Jahr wird das Ingolstädter Turnier zu einer Art Jubiläumsshow. Es gilt Rekordhalter zu ehren – mit der Ehrenplakette der DSAM. Darunter den ungekrönten König der DSAM, der nun doch seine Krönungsmesse bekommt: Frank Stolzenwald. Er sagt auf Anfrage des DSB-Teams Öffentlichkeitsarbeit: „Ich bin froh, etwas in meinem Leben gefunden zu haben, dass ich kontinuierlich, mit Ausdauer und wiederkehrender Freude betreibe.“
Weiterlesen … Ingolstadt wird zur Jubiläumsshow - und zur Krönungsmesse für den König der DSAM.
Der Schachspieler der SG Waldkirchen hat eine zweite Leidenschaft: Extremsport. Es kann nicht hart genug sein. Auch bei der DSAM kennt der Mann mit Muskeln und Nerven aus Stahl keine Grenzen.
23.01.2026
Der eiserne Falk. Die Freie Presse hat ihn schon zum Vogtlandsportler der Woche gekürt. Und in einem Artikel einen Pendler zwischen den Welten genannt. Denn Falk Blechschmidt ist nicht nur Schachspieler der SG Waldkirchen, sondern auch Triathlet. 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und dann noch 42 Kilometer Laufen. Der Mann hat offenkundig Muskeln aus Stahl - und Nerven aus Stahl. „Manchmal spiele ich so schlecht Schach – da wünsche ich mir, ich würde heute lieber einen Triathlon machen“, sagt er und lacht, „und manchmal bin ich auf der Laufstrecke, es ist heiß und anstrengend - und denke mir: Lieber säße ich jetzt eigentlich bei einer Partie Schach.“ Falk Blechschmidt, 60 Jahre alt, wird in der kommenden Woche bei der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft in Ingolstadt (30. Januar bis 2. Februar) eine besondere Ehrung erhalten: Die DSAM-Ehrenplakette für sein 75. Qualifikationsturnier, diesmal in der D-Gruppe. Es ist die Geschichte von einem vielseitigen Athleten mit unstillbarem Bewegungsdrang, bei dem man sich vor allem über eines wundern muss: Dass er überhaupt stillsitzen kann.
Weiterlesen … Er zieht, er schwimmt, er radelt, er läuft... Ironman Falk Blechschmidt zwischen Schach und Triathlon.
Für die DSAM-Vorrunde in Ingolstadt vom 30. Januar – 2. Februar 2026 sucht der DSB zwei Volunteers.
12.01.2026
Die Volunteers sollen zur Unterstützung des Anti-Cheating-Bereichs in der Garderobe vor dem Turniersaal Smartphones und ähnliche Geräte entgegennehmen, dort verwahren und nach der Runde gegen Aushändigung einer Garderobenmarke wieder zurückgeben.
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DSAM-Doppelschlag in Bonn und Potsdam
05.01.2026
Zweimal mehr als 700 Teilnehmende innerhalb von nur elf Tagen – die DSAM bewies eindrucksvoll, dass sich mit ihr sowohl das Weihnachtsfest als auch der Jahresauftakt bestens verbinden lassen. Kurz vor den Feiertagen gingen in Bonn 716 Schachbegeisterte an den Start, zum Auftakt des neuen Jahres waren es in Potsdam sogar 734. Damit unterstrich die Serie einmal mehr ihre große Attraktivität und ihre besondere Bedeutung für den Breitenschachsport. Unabhängig von Spielstärke oder Alter: Bei der DSAM findet jede und jeder seinen Platz. In Potsdam reichte die Altersspanne von beeindruckenden 91 bis zu gerade einmal sechs Jahren. Der älteste Teilnehmer war Egon Raitza vom SSC Rostock 07, der jüngste Oskar Carlstedt vom Ludwigsfelder Schachclub 54 – zwischen beiden liegen stolze 85 Lebensjahre. Ein bekanntes Gesicht war ebenfalls vor Ort: Oskars Vater IM Jonathan Carlstedt, der mit seinem Schach-Shop Chess Tigers erneut mit einem eigenen Stand vertreten war. Auch für hochklassige schachliche Expertise war natürlich gesorgt: In Bonn stand GM Christopher Noe den Teilnehmenden zur Seite, in Potsdam übernahmen diese Rolle IM David Lobzhanidze sowie GM Robert Rabiega. Ein großer Dank gilt allen Unterstützern, die diese Veranstaltungen möglich machen – allen voran dem Hauptsponsor chessemy sowie Chess Tigers, Schachversand Niggemann, Emanuel-Lasker-Gesellschaft, ChessBase, Kasparov Chess Academy, Stempel Ernst und dem Maritim-Hotel. Dazu sagt der Vizepräsident Sport des Deutschen Schachbundes, Prof. Dr. Jürgen Klüners:
„Über die Saison gerechnet sind das ungefähr 50.000 Euro, die wir an Sponsoring bekommen. Das ist ganz, ganz wichtig, damit wir diese Veranstaltungen überhaupt durchführen können.“
Mit diesem starken Rückenwind startet die DSAM motiviert ins neue Jahr – und die nächste Gelegenheit lässt nicht lange auf sich warten: Bereits vom 30. Januar bis 2. Februar 2026 gastiert die Deutsche Schach-Amateurmeisterschaft im Maritim-Hotel Ingolstadt
Weiterlesen … Vom gelungenen Jahresabschluss zum erfolgreichen Start ins neue Jahr
Zum Warmmachen gedacht, ist das DSAM-Blitzturnier längst ein Event. Vier Tage lang feiert in Potsdam die Deutsche Amateurmeisterschaft Rekorde - und sich selbst.
02.01.2026
Der Wechsel erfolgte fliegend. Bis 11 Uhr checkten all die Gäste aus, die Silvester im Kongresshotel am Templiner See gefeiert hatten. Dann kamen die Schachspielerinnen und Schachspieler. Erst das Organisationsteam – jenes Dutzend von Schach-Enthusiasten, die gemeinsam in einer großen Ferienwohnung mit sechs Zimmern den Übergang ins neue Jahr gefeiert hatten, mit einem guten Essen, dem gemeinsamen Gucken von „Dinner for One“. Und wohlgemerkt, ohne zwischen Miss Sophie, Nudeln, Wiener Würstchen und Kartoffelsalat die Arbeit zu vernachlässigen - wie Bilder mit Laptops beweisen. Ohne Vorbereitung geht hier nix. Denn, kaum zu glauben, aber wahr: Das erste Turnier 2026 unter dem Dach des Deutschen Schachbundes lockte sage und schreibe 140 Spielerinnen und Spieler an - da musste der große Kongresssaal als Spielort her. Das als Warm-Up für die Deutsche Schach-Amateurmeisterschaft gedachte Blitzturnier ist längst vom Krabbelkind zum stattlichen Teenager erwachsen. Die 19. Auflage des Blitzturniers zeigte einmal mehr, warum das Format so beliebt ist. Oder, wie es der aus dem Strahlen gar nicht mehr herauskommende Sieger Felix Zenker am 1. Januar um 22.30 Uhr sagte: „Ich liebe Blitzschach. Ich habe zwar nach der Silvesterpartie nur fünf Stunden geschlafen – aber dieses Turnier musste einfach sein und es hat so riesigen Spaß gemacht!“
Weiterlesen … Vorsicht Blitzer! So geht es ins neue Jahr: "Locker, rasant, familiär."
Sie spielt gar nicht mit und verfügt trotzdem über Beliebtheitswerte wie die Queen: Das große Interview mit der Turnierfotografin der Deutschen Amateurmeisterschaft.
22.12.2025
Sie gehört zur Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft wie "One Night in Bangkok" vor dem Start der Runde. Man könnte auch sagen: Ingrid Schulz hat bei der DSAM Beliebtheitswerte wie einst nur Queen Elizabeth II. bei den Royal-Fans weltweit. Jeder mag die heimliche Königin der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft, jeder schätzt sie - und das nicht nur wegen ihrer tollen Fotos. Zeit, mit der Turnierfotografin Ingrid Schulz ein Interview zu führen - passend vor dem DSAM-Doppelpack in Bonn (ab Donnerstag) und Potsdam (ab 1. Januar). Zum Turnier in Potsdam treffen sich zehn Mitglieder des DSAM-Organisationsteams bereits am 30. Dezember und feiern dann gemeinsam in einer Ferienwohnung in Brandenburgs Landeshauptstadt ins neue Jahr hinein. „Das erste Mal machen wir das so, aber in diesem Jahr bietet sich das auch einfach an“, sagt Ingrid Schulz, das Auge der DSAM. Matthias Wolf vom DSB-Team Öffentlichkeitsarbeit hat mit der Hamburgerin gesprochen.
Weiterlesen … Ingrid Schulz, das Auge der DSAM: "Ich mag Schach auf andere Weise."
Besondere Turniere, mit jeweils über 700 Teilnehmern - und besondere Maßnahmen: Von der Ferienwohnung in den Spielsaal.
18.12.2025
Die Deutsche Schach-Amateurmeisterschaft setzt zum Doppelschlag an - auf den letzten Metern des alten Jahres, und den ersten Metern des neuen Jahres. Zwei Turniere, in Bonn und Potsdam. Zweimal mehr als 700 Teilnehmer. „Das wird noch mal richtig schön intensiv“, sagt Turnierchefin Sandra Schmidt. Und besondere Ereignisse erfordern besondere Maßnahmen: Das DSAM-Team rückt ganz eng zusammen, man könnte sagen: Die Crew geht ins Trainingslager. Und holt sich Verstärkung. Aber der Reihe nach.
Weiterlesen … Für den Doppelschlag geht das DSAM-Team sogar ins Trainingslager
Von regelwidrigen Zügen, die nicht gleich auffallen, 60-Jährigen Studierenden - und warum auch der Allgemeine Deutsche Hochschulsport-Verband froh ist, dass Schach wieder dazugehört.
24.11.2025
Irgendwann lagen da gelbe Karten neben den Brettern – wie man sie sonst aus dem Fußball kennt. Bei dieser großen Anzahl von Teilnehmerinnen und Teilnehmern, rund 300, erfordere das einfach besondere Maßnahmen, sagt Schiedsrichter Carsten Haase und lächelte: „Ich finde das ziemlich praktisch.“ Bei einer Deutschen Hochschul-Meisterschaft, wenn viele Hobbyspieler dabei sind, kann es halt in jeder Runde zu gleich mehreren regelwidrigen Zügen kommen – und genau das passierte. Vor allem das Schachgebot wurde mehrfach übersehen – und weitergespielt, als wenn nichts wäre. So schafften es zwei Spieler einmal sogar, fünf Züge lang nicht zu bemerken, dass ein König im Schach stand. Aber das Schiedsgericht war sehr aufmerksam, ebenso Björn Behrend an seinen Monitoren. Schnell ein Screenshot – und damit zum Schiedsgericht. So konnte anhand der Aufzeichnung auch solche Partien wieder zurück gespult werden. Gelbe Karte, Zeitstrafe – und weiter ging es. Bei einer Meisterschaft, die ihr ganz besonderes Flair hatte.
Weiterlesen … Deutsche Uni-Meisterschaft: Gelbe Karte - und weiter geht`s.
Warum ein Spieler bei dem ersten Qualifikationsturnier der Deutschen Amateurmeisterschaft sein Handy nicht ausschalten konnte. Das Turnier wird von erfolgreichen Frauen geprägt.
24.11.2025
„Es war ein wunderbarer Auftakt, rundum gelungen“, schwärmte Sandra Schmidt am heutigen Montag in aller Frühe. Sie war noch ein bisschen müde, weil sie erst um 2.30 Uhr in Wien, an ihrem neuen Arbeitsort angekommen war. Nach über 800 Kilometern Autofahrt. Schmidt ist mittlerweile Geschäftsführerin beim Österreichischen Schachbund - derzeit noch in Teilzeit, ab Januar dann in Vollzeit. Was sie aber, zumindest für diese Saison, auch noch bleibt: Chefin der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft. Und die neue Serie startete am Wochenende in Bad Wildungen. Wo auch sonst? Sechsmal war die Kleinstadt mit Heilbäderzentrum und Kurort im in Nordhessen schon Startpunkt, zweimal ja sogar Finalort. Mit 336 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein eher kleines Turnier, weil schlicht die Räumlichkeiten begrenzt sind. Schon in vier Wochen werden es in Bonn deutlich über 700 Spielerinnen und Spieler sein – die Warteliste wurde am Wochenende eröffnet. Aber nun erstmal Bad Wildungen – wo wieder wunderbare Geschichten geschrieben wurden. Nehmen wir die von Jonathan Vockert. Er ließ während des gesamten Turniers sein Handy im Organisations-Büro eingeschaltet liegen – aus gutem Grund. Seine Gattin ist in der 39. Woche schwanger. „Es kann jederzeit losgehen“, rief er dem Orga-Team zu, das nun noch eine Aufgabe mehr zu bewältigen hatte. Letztlich kam es auch nicht dazu, dass er vom Brett und den Kreißsaal eilen musste - aber er brachte schon einmal ein schönes Geschenk für den kommenden schachspielenden Nachwuchs mit nach Hause.
Weiterlesen … DSAM-Auftakt in Bad Wildungen: Zwischen Brett und Kreißsaal
Am Wochenende küren in Berlin die Studierenden ihre deutschen Meister im Rapid- und Blitzschach - das größte Turnier seiner Art in Europa. Lara Schulze und Fiona Sieber sind auch mit dabei.
21.11.2025
Die beiden sind schon richtig unter Strom. „Ja, das läuft auf ein Battle zwischen uns hinaus“, sagt FM Lara Schulze: „Das wird nicht leicht – für keine von uns.“ Für sie geht es um nicht mehr oder weniger als die Titelverteidigung bei der zweiten Deutschen Hochschulmeisterschaft im Schnellschach, die am Wochenende in Berlin stattfindet. Diesmal kommt am zweiten Tag auch noch ein Blitzturnier hinzu. Auch WGM Fiona Sieber glaubt: „Ich denke, dass Lara und ich da schon in der Favoritenrolle bei den Frauen sind – aber man weiß nie, wer da noch alles groß aufspielt.“ Die Veranstaltung wird an sich schon ein richtig großes Ding. Mittlerweile sind deutlich über 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer angemeldet für den 22. und 23. November. Mehr als 30 Titelträger und Titelträgerinnen sind dabei, die Akteure kommen aus über 20 Ländern und von über 80 Universitäten. Das bedeutet, dass in Berlin das größte Hochschulturnier Europas stattfinden wird. Den Weltrekord halten die „Pan-American Intercollegiate Chess Championship“ aus diesem Jahr mit insgesamt 385 Teilnehmenden.
Weiterlesen … Deutsche Uni-Meisterschaft: "Das läuft auf ein Battle zwischen uns hinaus."
Die neue Serie der Deutschen Amateurmeisterschaft beginnt - mit Frank Erdmann und Vitaliy Sviridov: Der eine spielt sein 86. Turnier - der andere ging mit der längsten Partie in die Geschichte ein
20.11.2025
Vitaliy Sviridov bringt seine Liebe zu diesem Event so auf den Punkt: „Es gibt viele Turniere, die damit werben, dass sie besonders familiär sind – das ist oft nicht wahr. Aber wo das wirklich stimmt, das ist die DSAM.“ Die neue Saison der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft startet am Freitag (eigentlich mit dem Blitzturnier schon am heutigen Donnerstag) in Bad Wildungen – und natürlich ist Sviridov dabei, der auch eine eigene Schach-Webseite betreibt, die eine einzige Lobeshymne auf die DSAM ist. Es wird seine 25. Teilnahme sein. Bereits sein 86. Turnier spielt Frank Erdmann – einer der Rekordhalter der DSAM. „Für das Jahr 2027 habe ich meine 100. Teilnahme eingeplant“, sagt er, „ich will eigentlich bis dahin kein Turnier verpassen.“ Beide leben diese Turnierserie auf ihre Art – auf DSAM-Art. „Bei diesem Turnier“, sagt Erdmann, „habe ich Freunde fürs Leben gefunden. Menschen, die mir wichtig sind und die ich nie kennengelernt hätte, wenn es die DSAM nicht gäbe.“
Weiterlesen … Die glorreichen Sieben, Endlospartien, Rekordjäger - darum lieben alle die DSAM
Die Deutsche Schach-Amateurmeisterschaft startet ihre neue Serie am Wochenende in Bad Wildungen - und ist so beliebt, dass sie schon wieder die ersten Aufnahmestopps verkünden muss.
19.11.2025
„Aufgeregt bin ich immer“, sagt Sandra Schmidt, „aber das ist ja auch was Positives.“ Die neue Serie der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft startet am Wochenende, für Turnierchefin Sandra Schmidt ist es bereits die vierte – und doch ist da eben noch dieses Kribbeln. Bad Wildungen, das erste Vorrundenturnier im Maritim-Hotel, ist seit Wochen ausgebucht. „Und auch die nächsten Turniere laufen langsam voll“, sagt Schmidt und lacht mit Blick auf Dezember und Anfang Januar. Für das Turnier in Bonn (18. bis 21. Dezember) war eigentlich schon Aufnahmestopp bei 650 Teilnehmerinnen und Teilnehmern – dann signalisierte das Maritim-Hotel in der ehemaligen Bundeshauptstadt, dass man noch einige Plätze mehr zur Verfügung stellen kann. Nun werde man bei 750 die Anmeldeliste schließen – es gibt nur noch Restplätze. „Mehr ist einfach nicht zu bewältigen“, so Schmidt. Auch das Team der Ehrenamtlichen stoße irgendwann an seine Grenzen. Außerdem soll die DSAM ja vor allem eines bleiben: familiär. Man bedenke nur: Die 700er-Teilnehmerzahl wurde erstmals im Januar 2025 in Potsdam gerissen, dann nochmal in Magdeburg - es wirkt, als werde das jetzt schon zur Gewohnheit...
Weiterlesen … Die Erfolgsgeschichte geht weiter: Wenn 700 längst keine magische Zahl mehr ist...
250 Schachfreundinnen und Schachfreunde kämpften in sieben Wertungsgruppen bei der 4. Deutschen Schnellschach-Amateurmeisterschaft (DSSAM) im malerischen Dinkelsbühl um den Titel.
21.10.2025
Zum zweiten Mal war die historische Stadt Gastgeber des Turniers – und zum ersten Mal fand die DSSAM als eigenständige Veranstaltung, getrennt von den Deutschen Schnellschachmeisterschaften, statt. Der Erfolg spricht für sich: Die Atmosphäre, die Organisation und die Begeisterung der Teilnehmenden machten das Turnier erneut zu einem echten Höhepunkt im Schachkalender. Ein Teilnehmer brachte die Stimmung treffend auf den Punkt: „Es wäre wirklich schön, wenn die Deutsche Schnellschach-Amateurmeisterschaft noch einmal in Dinkelsbühl stattfinden würde.“
Weiterlesen … Sieben neue Schnellschach-Amateurmeisterinnen und -Amateurmeister gekürt