Deutscher Schachbund

Der Deutsche Schachbund (DSB) ist die Dachorganisation der Schachspieler in Deutschland. Er ist Mitglied im Deutschen Olympischen Sportbund und im Weltschachverband FIDE. Der DSB hat derzeit etwa 89.000 Mitglieder in 2.400 Vereinen und gehört damit zu den größten Schachverbänden der Welt. Die DSB-Geschäftsstelle befindet sich in Berlin.

Der DSB besteht aus 17 Landesverbänden, dem Deutschen Blindenschachbund, der Vereinigung für Problemschach (Schwalbe), dem Deutschen Fernschachbund und dem Verein Schachbundesliga. Die Deutsche Schachjugend ist die Jugendorganisation des Deutschen Schachbundes. Hier finden Sie unsere Ansprechpartner und hier geht es zur DWZ-Abfrage.


Nach drei Runden ist Rumänien, unser Länderspielgegner von vor rund einer Woche, der souveräne Spitzenreiter im offenen U18-Turnier. Eine der drei deutschen Mannschaften konnte Rumänien, das mit denselben Spielern und in derselben Reihenfolge wie beim Länderkampf spielt, konnte schon besiegt werden. Bei Deutschland 2 saß mit Konstantin Urban allerdings nur ein bereits bekannter Gegner auf der anderen Brettseite.

In der U18 weiblich dominiert das polnische Team. Mit Julia Antolak, die kürzlich beim IM-Turnier in Norderstedt aktiv war, und Olivia Kiolbasa sitzen zwei erfahrene und starke Mädchen für unser Nachbarland am Brett.

Ab dem 23. September ist die georgische Stadt Batumi Gastgeber der 43. Schacholympiade. Deutschland nimmt im offenen und im Frauenturnier mit je einer Mannschaft bestehend aus je fünf Spielern und Spielerinnen teil. Einer der nominierten Spieler ist Liviu Dieter Nisipeanu. Bevor er 2014 bei der Olympiade in Tromsø (Norwegen) sein Debüt für Deutschland gab, spielte er bereits lange für Rumänien. Dabei traf er schon auf Deutschland: 1998 Olympiade in Elista Remis gegen Rustem Dautov (D - Rumänien 2:2), 2008 Olympiade in Dresden Sieg gegen Arkadij Naiditsch (D - Rumänien 2½:1½) und 2009 Europameisterschaft in Novi Sad Remis gegen Georg Meier (D - Rumänien 2½:1½).

Nach Tromsø rückte Nisipeanu übrigens dauerhaft an das erste Brett auf. Das verteidigt er seitdem wie ein Löwe und läßt die Weltklasse an sich abprallen: von 25 Partien verlor er nur zwei!


Nicht einmal zwei Tage nach dem Länderkampf gegen Rumänien wurde es für unseren Nachwuchs gestern richtig ernst. Um 14 Uhr eröffnete Thüringens Staatssekretärin für Bildung, Jugend und Sport, Gabi Ohler, die Mannschafts-Europameisterschaft U12/18 mit dem symbolischen ersten Zug am Brett von Deutschlands Nummer eins Roven Vogel. Deutschland ist in den vier Wettbewerben gleich mit 13 Mannschaften am Start. Abgesehen vom offenen Turnier in der U12 sind die Chancen auf einen Medaillenregen groß. Unsere an eins gesetzte erste U18-Mannschaft bekam zum Auftakt allerdings gleich einen Schuß vor den Bug. Im internen deutschen Duell mit der zweiten Mannschaft, mußte man dieser gleich beide Mannschaftspunkte überlassen.

Parallel zur Senioren-Mannschafts-Weltmeisterschaft in Radebeul findet auch ein FIDE-Schiedsrichterlehrgang statt, der von den internationalen Schiedsrichtern Jürgen Klüners, Jürgen Kohlstädt und Jens Wolter durchgeführt wird. Insgesamt 16 Teilnehmer aus Deutschland und Österreich nehmen vom 11.7.-15.7.2018 an diesem Lehrgang teil.

Mit der Auflösung des Monats Juni ist die sechste von insgesamt zwölf Runden unseres Quizzes zum Lasker-Jahr beendet. Wir haben alle eingesandten Antworten auf unsere sieben Fragen genau unter die Lupe genommen. Zwei Teilnehmer erreichten dabei die volle Punktzahl, weshalb das Losverfahren über die Preisvergabe entscheiden mußte.

Im Rückkampf hatten sich die rumänischen Gäste viel vorgenommen. Galt es doch einen Zweipunkterückstand aufzuholen. Allerdings machte Roven Vogel einen dicken Strich durch diese Rechnung. Er nutzte einen Rechenfehler seines Kontrahenten gnadenlos aus. Damit konnte er seine persönliche Matchbilanz ausgleichen und dasdDeutsche Team in Führung bringen. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich am dritten Jungenbrett, blieb es wieder den Mädels überlassen, den Deckel drauf zu machen. Zuerst hielt Antonia eine sehr schwierige Stellung mit einer Reihe einziger Züge und Annmarie setzte im Turmendspiel den positiven Schlusspunkt. 3,5 zu 2,5 - zwei Einzelrunden gewonnen; insgesamt gewonnen, der Bundestrainer Dorian Rogozenco zeigte sich zufrieden.

Anlässlich des Lasker-Jahres 2018 führen wir ein monatliches Quiz durch. Jeder Fragenkatalog bezieht sich auf den Tag des Jahres, an dem er veröffentlicht wird. Dr. Michael Negele hat sich bereit erklärt, in diesem Monat insgesamt fünf Fragen zu stellen - dafür vielen Dank!

Während der Jugend-Europameisterschaft im rumänischen Mamaia entstand im September 2017 die Idee, als Vorbereitung auf die Mannschafts-Europameisterschaft U18 einen Jugend-Länderkampf gegen Rumänien auszutragen. In der Landessportschule Bad Blankenburg proben die zwei Nationalmannschaften den „Ernstfall“. Für die Wettkampfvorbereitung des deutschen Nachwuchsteams stellte sich Bundestrainer Dorian Rogozenco dankenswerter Weise zur Verfügung. Gleichzeitig wertet er auch die Partien am Abend gemeinsam mit den rumänischen und deutschen SpielerInnen aus. So sieht die perfekte wettkampfnahe Europameisterschaftsvorbereitung aus.

Sieben großartige Tage haben Schach in Norderstedt in den Mittelpunkt des medialen Interesses gestellt. Drei ausführliche Berichte im Hamburger Abendblatt, ein Bericht des regionalen TV-Senders „noa4“, tägliche Berichte und Videoclips bei Facebook und eine gute Berichterstattung auf unserer Website www.tura-jugendschach haben die Turniere sehr gut präsentiert und für die Schachfans, die nicht vor Ort sein konnten, erlebbar gemacht.

Die Feierlichkeiten am 30. Juni im Erfurter Schachklub waren geprägt von einer Exkursion durch die Geschichte des Vereins, der im August 1950 als Schachabteilung bei der BSG Motor West Erfurt gegründet wurde. Nach den Namensänderungen BSG Funkwerk Erfurt (1972 - 1984), BSG Mikroelektronik Erfurt (1984 - 1990) und SV Erfurt-West 90 (ab 1990), trennte sich die Schachabteilung 1998 vom Hauptverein und wurde als Erfurter Schachklub eigenständig. Auch wenn der Klub seit dem Mauerfall 1989 dreizehn Jahre in der 1. Bundesliga spielte, so war doch der erfolgreichste Zeitraum die 1980er Jahre, mit den DDR-Blitzmannschaftsmeisterschaften 1982 und 1983, sowie dem überraschenden Sieg in der DDR-Oberliga 1988. Acht der damals zwölf Spieler, Betreuer und Trainer trafen sich nun nach 30 Jahren wieder. Bundesnachwuchstrainer Bernd Vökler, der 1988 mit zum DDR-Meisterteam gehörte, brachte gleich drei Lasker-Medaillen aus der DSB-Geschäftsstelle mit. Damit wurde nicht nur die Mannschaft insgesamt, sondern speziell auch Heinz Rätsch (im DSV/DSB bis 1999 Damen- und Bundesnachwuchstrainer) und Joachim Brüggemann (seit 2010 Vereinsvorsitzender) geehrt. Rätsch erhielt die Auszeichnung für seine langjährige Trainertätigkeit in Erfurt, Thüringen und Deutschland, Brüggemann für die langjährige Arbeit im Verein.

Hier kann man die alte Webseite aufrufen, die bis Ende 2017 aktiv war.

Deutsche Schachjugend & Landesverbände


Problemschach