Deutscher Schachbund

Der Deutsche Schachbund (DSB) ist die Dachorganisation der Schachspieler in Deutschland. Er ist Mitglied im Deutschen Olympischen Sportbund und im Weltschachverband FIDE. Der DSB hat derzeit etwa 89.000 Mitglieder in 2.400 Vereinen und gehört damit zu den größten Schachverbänden der Welt. Die DSB-Geschäftsstelle befindet sich in Berlin.

Der DSB besteht aus 17 Landesverbänden, dem Deutschen Blindenschachbund, der Vereinigung für Problemschach (Schwalbe), dem Deutschen Fernschachbund und dem Verein Schachbundesliga. Die Deutsche Schachjugend ist die Jugendorganisation des Deutschen Schachbundes. Hier finden Sie unsere Ansprechpartner und hier geht es zur DWZ-Abfrage.


Die Vorfreude auf die Deutsche Schach-Amateurmeisterschaft (DSAM) 2018/19 steigt. Es sind nur noch rund vier Wochen bis zum ersten Turnier der beliebten Serie des Deutschen Schachbundes. Den Auftakt bildet das Qualifikationsturnier in Koblenz, einer 2026 Jahre alten Stadt in Südwestdeutschland. Koblenz gehört damit zu den ältesten Städten Deutschlands. Die Gründung basierte einst auf einem römischen Militärlager mit dem Namen Castellum apud Confluentes ("Kastell bei den Zusammenfließenden"), womit die Flüsse Mosel und Rhein gemeint sind. Im 5. Jahrhundert wurden die Römer aus Westeuropa vertrieben. Auf ihrem Rückzug zerstörten sie viele ihrer Bauwerke, doch auch einiges ist bis heute weitgehend erhalten geblieben. Bis nach Koblenz erstreckt sich das UNESCO-Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal mit einem "außergewöhnlichen Reichtum an kulturellen Zeugnissen" (Wikipedia). Auf nur 67 Kilometern gibt es am Rhein-Ufer etwa 40 Burgen und Schlösser. Das Obere Mittelrheintal soll damit die größte Burgendichte der Welt haben!

Doch nicht nur historische und einmalige landschaftliche Aussichten werden Sie in Koblenz erfreuen. Auch ein ehemaliger Weltklassespieler kommt zum ersten DSAM-Turnier und wird den Teilnehmern über alle Tage mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Das malerische Ressort Porto Carras lädt im Oktober zu diversen Schachveranstaltungen ein. Der europäische Vereinscup geht heute zu Ende - mal sehen, ob wir einen Wechsel an der Spitze der Weltrangliste erleben?!
Im Moment läuft auch noch die Schnellschachweltmeisterschaft U14 bis U18, mit Annmarie Mütsch als einzige deutsche Vertreterin. Und für mich beginnt morgen die „richtige“ Jugendweltmeisterschaft - U14 bis U18.


In Würzburg endeten am 7. Oktober die Deutschen Ländermeisterschaften der Jugend nach fünf Turniertagen mit dem Sieg von Niedersachsen. Noch vor der letzten Runde lagen Hessen und Baden gleichauf mit Niedersachsen. Trotz der Zweitwertung Sonneborn-Berger war es aber relativ einfach das Team um Hannes Ewert als Sieger vorherzusagen. 24 Wertungspunkte Vorsprung auf Hessen sollten ausreichen, um mit einem knappen Sieg gegen Sachsen-Anhalt in der letzten Runde die Meisterschaft zu gewinnen. So kam es dann auch. Fiona Sieber (Sachsen-Anhalt), die einst selbst für Niedersachsen spielte, machte beim Stand von 4:0 für das Nachbarland mit ihrem Remis gegen Ewert alles klar.

Am 13.+14.Oktober 2018 tagten die Führungsgremien des DSB und der DSJ im Chasalla Hotel in Kassel. Diese Gelegenheit wurde genutzt, um eine gemeinsame Sitzung durchzuführen.

Vom 3. bis 15. November finden in Santiago de Compostela, der Hauptstadt der autonomen Gemeinschaft Galicien im Nordwesten Spaniens, die Weltmeisterschaften der jüngeren Altersklassen U8 bis U12 statt. Die Spielerinnen und Spieler absolvierten dafür an drei Orten - München, Berlin und Erfurt - Vorbereitungslehrgänge mit Bernd Vökler, Tom George und Wolfgang Pajeken sowie weiteren Trainern. Vom Lehrgang in Erfurt hat uns Bernd Vökler einen kurzen Bericht mit Fotos zugesandt.

Ingolstadt. Der 11.Deutsche Schulschachkongress kommt endlich wieder nach Bayern. Im Ara-Hotel in Ingolstadt haben Pädagogen und Erzieher die Möglichkeit, die wunderbare Welt des Schulschachs kennenzulernen. „Schulschach ist Bildung“, ist das Motto der Denksportler. Schon bei den Rittern im 15. Jahrhundert gehörte das Spiel auf den 64 Feldern zur Grundausbildung dazu.

Die Schacholympiade 2018 ist zu Ende und sie ist für beide deutschen Mannschaften teilweise sehr erfolgreich verlaufen. Trotz gesundheitlicher Probleme, die viele deutsche Spieler durch den Verzehr landestypischer Speisen hatten, wurde ein besseres Ergebnis erzielt als 2016 in Baku. Die Plazierungen der Deutschen mit Rang 13 im offenen Turnier und Rang 28 im Frauenturnier können sich sehen lassen. Unsere gemischte Mannschaft blieb sogar als einzige im offenen Turnier ungeschlagen! Liviu Dieter Nisipeanu ließ am ersten Brett die gegnerischen Spitzenleute ebenso abprallen, wie Matthias Blübaum an Brett drei und Daniel Fridman an Brett vier. Alle drei blieben ohne Niederlage, wobei Fridman sogar mit 5 aus 5 startete und seine famose Turnierleistung von 2814 am Ende mit der Goldmedaille für sein Brett geehrt wurde!

Einen starken Auftritt legte Luis Engel beim IM-Turnier des Hamburger Schachklubs von 1830 hin. Sieben Tage vor seinem 16. Geburtstag erzielte er seine dritte IM-Norm und wird den Titel demnächst erhalten. Nach einer Auftaktniederlage drehte Luis so richtig auf und erlöste noch 7,5 Punkte aus den verbleibenden 8 Runden. Turniersieg, Großmeisterperformance und perfekte WM-Vorbereitung. Entsprechend hoch ist die Messlatte für die kommende Woche beginnende U16-Weltmeisterschaft in Griechenland.

Deutschland ist die federführende Nation im Weltschachverband FIDE, wenn es um den Schachsport für Menschen mit Behinderungen geht. Großmeister Thomas Luther ist Vorsitzender der Behindertenkommission der FIDE und in Deutschland finden seit Jahren Weltmeisterschaften für Behinderte statt. Nach drei Weltmeisterschaften im Einzel ist nun Dresden Gastgeber der ersten Mannschafts-Weltmeisterschaft. Schon zur ersten Auflage haben sich 10 Mannschaften aus vier Nationen angemeldet, darunter erfreulicherweise auch zwei Jugendmannschaften.

Anlässlich des Lasker-Jahres 2018 führen wir ein monatliches Quiz durch. Jeder Fragenkatalog bezieht sich auf den Tag des Jahres, an dem er veröffentlicht wird. Dr. Michael Negele hat sich auch in diesem Monat bereit erklärt, viele interessante Fragen zu stellen und hat uns ebenfalls einige Fotos dazugestellt. Dafür vielen Dank!

Hier kann man die alte Webseite aufrufen, die bis Ende 2017 aktiv war.

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