Nachrichten vom DSB // Auf einen Blick

04.12.2020
Auf dem außerordentlichen Kongress in Magdeburg am 22./23. August 2020 wurde beschlossen, dass es eine Neu-Entwicklung von DeWIS und MIVIS geben soll. Das Präsidium wurde beauftragt, eine Arbeitsgruppe zusammenzustellen, die die genauen Anforderungen an eine solche Neu-Entwicklung festlegen soll.

03.12.2020
Die neue Saison der Deutschen Schach-Online-Liga (DSOL) wurde am 23. November eingeläutet. Die ersten Vereine haben bereits gemeldet, doch noch ist genügend Zeit bis zum Meldeschluss am 6. Januar 2021. In der zweiten Auflage der DSOL gibt es einige Änderungen, die aufgrund der Erfahrungen der ersten Meisterschaft und der Wünsche der Vereine umgesetzt wurden. Durch die Möglichkeit passive Mitglieder zu melden, steht den Vereinen ein größeres Spielerreservoir zur Verfügung und Spieler, deren Verein bei der DSOL nicht an den Start geht, haben die Möglichkeit über einen anderen Verein teilzunehmen. Alle Infos dazu finden sich auf der DSOL-Startseite. Auch für die Mannschaftsleiter wird es einfacher, da diese den Wettkampf nicht mehr selbst starten müssen.

30.11.2020
Heute feiert Norbert Sprotte seinen 70. Geburtstag. Der Deutsche Schachbund gratuliert ihm dazu recht herzlich und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute!

29.11.2020
Auf dem außerordentlichen Kongress in Magdeburg am 22./23.August 2020 wurde beschlossen, dass eine Beitragsordnung für den DSB eingeführt werden soll. Das Präsidium wurde beauftragt, eine Arbeitsgruppe zusammenzustellen, die die genauen Anforderungen an eine solche Ordnung festlegen soll.

28.11.2020
Mitteilung vom Frauen-Turnierleiter Mannschaft Roland Katz: Bedingt durch die Corona-Pandemie musste der Abschluss der Saison 2019/20 in der Frauen-Bundesliga auf Mai 2021 verschoben werden. Eine Saison 2020/21 in der Frauen-Bundesliga, in der 2. Frauen- Schachbundesliga sowie in der Frauen-Regionalliga wird nicht durchgeführt. Auf- und Absteiger werden erst in Vorbereitung der Saison 2021/22 in ihre neuen Ligen integriert. Die Frauenkommission des DSB hat sich entschieden, in der langen spielfreien Zeit allen Vereinen ein Wettkampfangebot zu unterbreiten. Ohne übermäßige Regulationen, ohne Auf- und Abstieg, ohne den Druck, Bußgelder zu vermeiden u.a. soll erreicht werden, dass diese lange Zeit überbrückt wird. Endlich wieder gemeinsam am Brett sitzen mit einer Gegnerin gegenüber. Und die seltene Gelegenheit zu nutzen, an einem Wettkampf (vielleicht auch gegen Titelträgerinnen) teilzunehmen. Natürlich müssen auch wir dabei die jeweils aktuellen Corona-Bestimmungen beachten.

27.11.2020
Der am 12. Dezember ursprünglich in Kassel als Präsenzveranstaltung geplante Hauptausschuss wird aufgrund der aktuellen Corona-Situation als Online-Videokonferenz stattfinden. Um Rechtssicherheit zu gewähren, werden die Abstimmungen über das zertifizierte Online-Tool „Votebox“ durchgeführt. Anträge an den Hauptausschuss

26.11.2020
So richtig hatten wir Russland ja nicht auf der Rechnung, als wir Polen in unserem Eröffnungsbeitrag als großen Olympiafavoriten sahen. Aber der gestrige Spieltag hat gezeigt, das mit der Schachnation Nummer eins immer zu rechnen ist. Beim 2½:1½ gegen Deutschland machte wohl vor allem Alexej Smirnow den Unterschied, der an seinem hinteren Brett mit seiner 2400er Elo alles plattwalzt. Und da Smirnow trotz enormer Elo nicht zu den Top-4 seiner Mannschaft gehört, hat Polen den höchsten Wertungsdurchschnitt. Unserem Nachbarland hilft das nicht viel. Schon drei Mannschaftspunkte gingen der ersten Auswahl verloren. Da sieht es für deutsche Mannschaft viel besser aus. Hinter Polens zweiter Mannschaft liegen wir auf Platz drei und spielen heute um 15 Uhr gegen Kroatien.

24.11.2020
von Dagobert Kohlmeyer Kurt Richter wurde am 24. November 1900 geboren. Dieses Datum vergisst man nicht, wenn man sich sein ganzes Reporterleben mit dem Berliner Schachmeister beschäftigt hat. Nicht nur, weil Richter ein echtes Schachoriginal war und in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts zu den stärksten deutschen Spielern gehörte. Als Meister der Attacke begeisterte er unzählige Schachfreunde. Sehr beliebt waren auch seine geistreichen Kommentare, Artikel sowie Bücher über das Spiel. Mein ganz persönlicher Bezug zu dem Schachidol ist dieser: Vor knapp 40 Jahren schrieb ich meinen ersten Artikel über ein Schachereignis, als die Ostberliner Schachszene Kurt Richter Anfang 1981 mit einem großen Gedenkturnier ehrte. Dass aus dem Hobby einmal eine berufliche Tätigkeit werden sollte, war damals noch nicht abzusehen. Weiterlesen bei ChessBase

24.11.2020
Der Start zur Online-Olympiade für Menschen mit Behinderung war für die deutsche Mannschaft sehr erfolgreich. Turkmenistan wurde kampflos, Rumänien mit 3:1 und das dritte Team Polens mit 2½:1½ bezwungen. Deutschland liegt damit aktuell auf dem dritten Platz hinter Polen und Russland, Kapitän unserer Auswahl ist Bernd Vökler.Heute um 15 Uhr ist die vierte Runde gegen die ebenfalls noch verlustpunktfreie Ukraine.