[Event "Kaderchallenge 2021"] [Site "?"] [Date "2021.04.10"] [Round "6"] [White "Sieber, Fiona"] [Black "Lubbe, Melanie"] [Result "0-1"] [ECO "B45"] [WhiteElo "2275"] [BlackElo "2274"] [Annotator "Kevin Hoegy"] [PlyCount "92"] [EventDate "2021.04.08"] {Die nahezu immerfröhliche Melanie Lubbe war bisher bei der Frauenkaderchallenge nicht vom Glück verfolgt. Bei "-1" stand sie vor der sechsten Runde, wie Schachspieler sagen. Also einen halben Punkt unter 50%, will heißen: 2/5. Doch in Runde sechs gelang Melanie etwas, was nicht vielen Schachspielern gelingt - und erst recht nicht in regelmäßiger Form: Sie spielte eine praktisch perfekte Partie aus einem Guss. Mit ausgefeiltem Theoriewissen, gutem Stellungsverständnis und einer geschickten Einschätzung der Gegnerin legte sie den Grundstein für ihren Tageserfolg, der dann durch präzises Aufspüren taktischer Gelegenheiten vergoldet wurde. Eine starke Leistung! Aber schauen wir uns die Partie einmal Zug für Zug an} 1. e4 c5 2. Nf3 e6 {Mittlerweile ist Melanie "beidhängig". Auch 2...d6 spielt sie hin und wieder. Das macht es für ihre Gegnerinnen deutlich schwieriger, sich gezielt auf ein System vorzubereiten} 3. d4 cxd4 4. Nxd4 Nf6 5. Nc3 Nc6 { Melanie zeigt Courage! Genau diese Variante hatte sie 2018 schon einmal auf den Brett. Und zwar gegen Fiona! Damals behielt die Neu-Magdeburgerin die Oberhand, sodass sich Fiona am Brett sicher sein konnte, dass irgendwo eine Verbesserung auf sie warten würde. Vielleicht auch deshalb entschied sie sich, von ihrer beider Vorgängerpartie abzuweichen} 6. Nxc6 {Das ist der Hauptzug, der den Auftakt zu einer der in meinen Augen absurdesten Varianten im Sizilianer markiert. Die folgende Bauernstruktur möge sich der geneigte Leser bzw. die geneigte Leserin bitte nur angeschnallt und mit einer guten Tasse Beruhigungstee in Griffweite zu Gemüte führen} (6. Ndb5 Bc5 $5 {Mit der sogenannten Kobra-Variante gewann Melanie bisher nicht nur gegen den hessischen Kadertrainer IM Uwe Kersten, sondern eben auch gegen ihre heutige Gegnerin} ({solider wäre sicherlich} 6... d6 7. Bf4 e5 8. Bg5 {was zur Sveshnikov-Variante überleitet}) 7. Bf4 O-O 8. Bc7 Qe7 9. Bd6 Bxd6 10. Qxd6 Qd8 {Für mich sieht die schwarze Stellung ja höchst verdächtig aus. Der schwarzfeldrige Läufer fehlt und überall schreien einen schwarzfeldrige Löcher an. In der Praxis jedoch scheint die schwarze Stellung durchaus spielbar zu sein} 11. O-O-O a6 12. Nd4 Qb6 13. Nxc6 bxc6 14. f3 Ne8 15. Qd4 Qc7 16. e5 c5 17. Qe3 Bb7 18. f4 d5 19. exd6 Nxd6 20. Qe5 Rfd8 21. Bd3 Qb6 22. Na4 Qb4 23. Nxc5 {der Verlust des Bauern ist gar nicht so wichtig, denn damit öffnen sich auch mehr Linien gegen den weißen König} Bd5 24. Nb3 a5 25. Kb1 a4 $40 {und Schwarz hatte mächtigen Angriff, verzettelte sich aber und verlor in der Folge sogar noch: 1-0 (50) Sieber,F (2290)-Lubbe,M (2338) Dresden 2018}) 6... bxc6 7. e5 {Das vertreibt nicht nur den Springer von f6, sondern legt auch den Finger in die Wunde: Das Feld d6 ist nun in weißer Hand und Schwarz wird einen Teufel daran tun können, ...d7-d5 zu spielen. Denn nach dem Schlagen im Vorübergehen wäre die schwarze Bauernstruktur ein Schatten ihrer selbst. Die entstehenden drei Bauerninseln möchte Schwarz sicherlich nicht verwalten. Daher wirds nun... scharf!} (7. Bd3 {ist die langweilige Spielverderbervariante. Weiß entwickelt sich und rochiert kurz, die Partie plätschert häufig dann vor sich hin. Auch hier hatte Melanie bereits Vorgängerpartien und zeigte mustergültig, dass sie die vorliegende Struktur besser verstand als ihr Kontrahent} e5 {0-1 (59) Gosciniak,M (2132)-Lubbe,M (2264) Germany 2020}) 7... Nd5 8. Ne4 {Der weiße Springer visiert bereits das wunderbare Feld d6 an. Aber auch auf c5 stünde er nach Abtausch der Schwarzfelder prächtig, weil so der Entwicklungszug ...La6 ein für alle Mal verhindert werden würde} Qc7 {Das ist einer dieser listigen Antäuschzüge. Schwarz tut so, als ob er den Bauern auf f4 erlegen will. Ziel und Zweck des Zugs ist aber vielmehr, Weiß den Zug f2-f4 aus der Hüfte zu leiern.} 9. f4 Qb6 $1 {Denn nun sehen wir, was Schwarz eigentlich vorhat. Die Nachziehende sichert sich das Feld e3 für den Springer, der dort alsbald für mächtig Unruhe sorgen wird. Auch der Entwicklungszug ...La6 wird dank dieses Damenzugs möglich. Mit Sizilianisch hat das Ganze aber wenig zu tun!} 10. c4 { Fiona vertreibt den Springer und lockt ihn ins eigene Lager in der Hoffnung, dass dieser dort nicht glücklich wird. In dieser Partie sollte das ein Fehlschluss werden} Ne3 $5 {Das ist nicht der Hauptzug. In der Post-Mortem-Analyse bei Klaus Bischoff offenbarte Melanie, dass sie hier ein wenig gepokert hatte. Sie ging nämlich davon aus, dass sich Fiona generell nicht so intensiv mit dieser Variante und erst recht nicht mit dieser Nebenvariante in der Vorbereitung beschäftigt hätte. Sie sollte Recht behalten} ({Typischerweise spielt Schwarz normalerweise erst} 10... Bb4+ { , was den weißen König zur Wanderschaft zwingt} 11. Ke2 (11. Bd2 $2 { hiernach käme die kalte Dusche} Qe3+ $1 12. Qe2 Bxd2+ 13. Nxd2 Qxe2+ $19 { mit Gewinn des f-Bauern und einer Gewinnstellung, da auch der e5 Bauer dann nicht mehr lange zu halten sein wird}) 11... f5 12. exf6 Nxf6 13. Be3 Qd8 14. Nd6+ Bxd6 15. Qxd6 $13 {Hier könnten wir ja einmal kurz stoppen und konstatieren: Hier stehen doch beide schlecht! Der weiße König auf e2 steht nicht gut, aber auch der schwarze König kommt so schnell nicht zur Rochade. Zumal: Wie soll eigentlich der Lc8 entwickelt werden? Eine absolut verrückte Stellung, die zumindest ich mit beiden Farben niemals spielen wollen würde. Auf den ersten Blick könnte man meinen, dass auf beiden Seiten halbverrückte Schachspieler sitzen müssten. In der Tat gibt es die Stellung häufiger in der Datenbank - zuletzt sogar unter anderem von zwei Top-Theoretikern diskutiert! Man siehe: ½-½ (36) Bacrot,E (2673)-Van Foreest,J (2682) Linares 2020}) 11. Qd3 {Die Dame macht sich daran, den fiesen Eindringling zu vertreiben. Doch Melanie findet Mittel und Wege, dem Gaul die grünen Wiesen weiterhin zu sichern} Bb4+ 12. Bd2 (12. Ke2 {Jetzt wäre der Vormarsch mit dem König nicht mehr gut, weil die Postierung der Dame jetzt unglückliche Nebenwirkungen mit sich brächte} Nxc4 $1 {und Schwarz hat einen Bauern gewonnen, da} 13. Qxc4 $4 {offensichtlich an} Ba6 $1 $19 {scheitert}) 12... Ba6 $1 {Während der Analyse der Partie stapelte Melanie bezüglich ihrer theoretischen Kenntnisse tief. Aber de facto ist das denke ich der stärkste Zug. Schwarz bringt immer mehr Figuren ins Spiel, sodass die Lage für den weißen König immer schwieriger wird. Die Stellung mag objektiv gut sein für Weiß, aber sie ist höllisch schwierig zu spielen. Denn mit jedem Zug steht man vor dem Abgrund. Und jeder Fortschritt kann auch im wahrsten Sinn des Wortes ins Verderben führen.} (12... O-O 13. Rc1 a5 14. Bxb4 Qxb4+ 15. Qd2 f5 16. Nd6 Rb8 {1/2-1/2 (29) Moll,R (2647)-Muck,C (2570) ICCF 2012}) 13. b3 { Fiona wählt nach längerem Nachdenken (7,5 Minuten) den meistgespielten Zug. Ich bin mir aber gar nicht so sicher, ob das auch der objektiv beste Zug ist. Weiß deckt hiermit den c-Bauern, stellt den La6 kalt und entledigt sich aller Sorgen auf dieser Diagonalen. Aber dafür geht ein Tempo verloren, um die schwarzen Figuren aus der Stellung zu werfen} (13. Bxb4 $1 {Das ist zwar nicht der Hauptzug, scort in der Praxis (und im Fernschach!) aber viel besser. Die schwarze Dame wird auf Abwege gebracht und der Springer auf e3 wird sich bald erklären müssen} Qxb4+ 14. Kf2 Qxb2+ 15. Be2 {Dem schwarzen Springer gehen nun die Felder aus, sodass folgende Abwicklung erzwungen ist} Nxc4 (15... Nf5 16. Rab1 $1 Qd4+ 17. Qxd4 Nxd4 18. Bd3 $16 {Schwarz hat einen Bauern mehr, aber der weiße Springer kommt bald nach c5 oder d6, von wo aus er die schwarze Stellung komplett paralysieren wird}) 16. Rab1 Nxe5 $5 (16... Qxa2 $2 17. Rhd1 $18) 17. fxe5 Qxe5 18. Qxa6 Qxe4 19. Rhd1 O-O {Schwarz hat jede Menge Bauern und eigentlich mehr als genug. Aber Weiß ist besser entwickelt und hat die besseren Chancen, weil die schwarzen Bauern eher schwach und schwer zu verteidigen sind} 20. Bf3 $14 {1-0 (59) O'Toole,R (2135)-Morcin,T (2073) Lechenicher SchachServer 2013}) ({Man möge bitte nicht der optischen Täuschung} 13. Qxe3 {erliegen, denn} Qxe3+ $19 {wegen der Fesselung auf der a5-e1 Diagonalen verlöre Weiß die Dame}) 13... O-O { Schwarz nutzt die Gunst der Stunde der Rochade und steht bereit, mit dem Aufzug des f-Bauern entweder weitere Figuren durch Öffnen von Linien ins Spiel zu bringen oder den mächtigen Se4 aus dem Zentrum zu vertreiben} 14. Bxb4 Qxb4+ 15. Kf2 Nd5 {Schon wieder dieses fiese Pony! Wegen der Fesselung des La6 kann Weiß sich das vermaledeite Ross zum wiederholten Male nicht einverleiben} 16. Qf3 $2 {Bis hierhin hat sich Fiona in den Komplikationen prächtig zurecht gefunden. Das ist umso bemerkenswerter, weil Melanies Gefühl für diese Stellungen sicherlich viel ausgeprägter sein musste. Immerhin gehören solche Stellungen zu ihrem Eröffnungsrepertoire und sie wird diese Stellungen mit Schwarz häufiger spielen als Fiona dies mit Weiß tut. Aber hier greift sie fehl. Die Idee, den Springer vertreiben zu wollen, ist sehr verständlich. Nur wird dazu keine Zeit sein, denn Melanie beschäftigt die Anziehende nun fortwährend mit stärkeren Drohungen!} ({ Besser wäre das prophylaktische Stützen des Bauernwalls vor dem eigenen König gewesen} 16. g3 Qb6+ {, doch auch in der Praxis ist diese Stellung hochgradig schwierig mit Weiß zu spielen. Der deutsche Endspielpapst Karsten Müller, der vor allem für sein taktisch starkes und oftmals zweischneidiges Spiel bekannt ist, gewann vor einiger Zeit eine brillante Angriffspartie mit den schwarzen Steinen nach den Zügen} 17. Kf3 c5 18. Bg2 $6 Nb4 19. Qd2 f6 20. exf6 d5 $36 {Das Zentrum fliegt auseinander und es zeigt sich, dass der weiße König auf f3 vielleicht doch zu "aktiv" steht 0-1 (33) Degraeve,J (2546) -Mueller,K (2515) Germany 2008}) 16... f5 $1 $146 {Viel besser und energischer als die einzige Vorgängerpartie zu dieser Stellung. Melanie lässt der Anziehenden keine Verschnaufpause} (16... f6 $6 {1-0 (37) Todorovic,G (2425) -Mukic,J (2420) Yugoslavia 1988}) 17. Nd6 {Man könnte ja meinen, dass Schwarz der Anziehenden nur geholfen hätte. Immerhin steht der weiße Springer hier doch gut, oder? Naja, nicht immer gewinnt ein Springer auf d6 die Partie. Denn auf c8 und e8 gibts keinen Blumentopf zu gewinnen und auch die Felder b7 und f7 sind hier nicht von Relevanz. Im Gegenteil: Der Wundergaul auf d6, wie er so ab und an genannt wird, ist weit ab vom Schuss und wird bei der Verteidigung des eigenen Königs nicht mehr mithelfen können} (17. cxd5 $4 { wäre eine totale Katastrophe wegen} fxe4 18. Qe3 Rxf4+ $1 19. Qxf4 Rf8 $19) 17... g5 $1 {Wunderbar gespielt. Melanie erkennt zurecht, dass der Springer auf d5 gar nicht geschlagen werden kann und beginnt sofort, Linien gegen den weißen Opa zu öffnen} 18. Rd1 {Na was soll man machen? In einer schlechten Stellung gibt es nun einmal keine guten Züge. Melanie findet dennoch ein schönes Finish:} ({Während der Partie fragte ich mich, ob Melanie womöglich die Folgen von} 18. cxd5 $5 {unterschätzt haben könne. Denn auf den ersten Blick sieht die schwarze Stellung nach den erzwungenen Schach- und Schlagzügen (wie auch in den Tagen zuvor gilt bei Kandidatenzügen, man prüfe immer in der Reihenfolge Schach, Schlagen, Drohen!)} Qd4+ 19. Qe3 Qxa1 20. Bxa6 Qxh1 21. dxe6 gxf4 $1 (21... dxe6 22. Qg3 $1) 22. Qxf4 dxe6 23. Bc4 { doch merkwürdig aus. Es droht Lxe6 und auch Dg5 könnte bald unangenehme Fragen stellen. Der Gewinnzug ist das überraschende} Qb1 $1 {Schwarz bleibt gierig und verleibt sich die weißen Damenflügelbauern ein, während der weiße Angriff vielmehr dem berühmten Sturm im Wasserglas gleicht} 24. Bxe6+ Kh8 $17 {Schwarz hat überraschenderweise nichts von den weißen Truppen zu befürchten. Auch wenn häufig das Sprichwort "Drei Figuren, ein Matt" zutrifft: Hier kommt Weiß nicht weiter! Erst recht nicht nach dem fatalen} 25. Bxf5 $2 Qxa2+ 26. Kg1 Qa1+ 27. Kf2 Qb2+ 28. Kg1 Qxb3 $19 {Und Weiß steht auf verlorenem Posten, da Schwarz nach Belieben die ein oder andere Qualität zurückgeben kann}) (18. h4 {Möchte Weiß ein "Besänftigungsopfer" darbieten, wie Klaus Bischoff so gern sagt, würde Schwarz erst recht einen Gang aufdrehen!} gxf4 19. Kg1 Nf6 $5 {Der Springer ist wegen ...Dxd6 natürlich tabu. Die taktische Rechtfertigung dieses Zug besteht aber vielmehr in dem ästhethischen Damenopfer} 20. Qxf4 Qc5+ 21. Kh2 Qxe5 $1 {gewinnt den Bauern zurück und entwurzelt den Sd6} 22. Qxe5 Ng4+ 23. Kg1 Nxe5 $17 {Der Sd6 nervt noch ein wenig, aber am Ende sollte ein Bauer ein Bauer sein}) (18. fxg5 $2 {das geht ganz schrecklich schief} Qd2+ 19. Kg3 (19. Kg1 Qd4+ 20. Qf2 Qxa1 $19) 19... Qxg5+ 20. Kf2 Qd2+ 21. Kg3 Kh8 $1 $19 {Nicht etwa ein Abwartezug. Schwarz plant ...Tg8 mit starkem Angriff}) 18... Qc5+ 19. Kg3 Nxf4 {Dieser Springer hat wahrlich viel für sein Geld geleistet. Der Rappe ist sichtlich jeden Penny wert!} (19... gxf4+ {hätte ebenso gut gereicht, denn taktisch ist hier gleich was weg} 20. Kh3 Ne3 21. Rd2 Qxe5 $19 {Zwei Bauern plus Mattangriff, das sollte reichen}) 20. h4 Qxe5 21. hxg5 Nd5+ $1 {Melanie spielt die Partie wie im Flow. Es gab viele gute Züge, aber der Partiezug ist der sauberste. Schwarz gewinnt weiteres Material} 22. Kf2 Nc3 {Nun hängt der Turm und Weiß kann ihn nicht mal vernünftig wegziehen} 23. Qh5 (23. Rd3 { scheitert an} Ne4+ $1 {Der Doppelangriff gewinnt den Springer auf d6, weil} 24. Nxe4 fxe4 $19 {nur noch mehr Unheil bedeuten würde}) 23... Nxd1+ 24. Qxd1 Qf4+ 25. Ke1 Qg3+ 26. Ke2 Qxg5 $19 {Qualität und zwei Bauern mehr, die Partie ist gelaufen. Eine absolut souveräne Vorstellung von Melanie. Von Anfang bis hierhin eine Meisterleistung, besser geht es nicht. Bravo! Die restlichen Züge lasse ich unkommentiert, denn viel passiert hier nicht mehr. Für Fiona muss das eine bittere Niederlage gewesen sein. Denn aus der Eröffnung heraus kommt sie in eine schwierige Stellung, die dann ein falscher Zug bereits zum Kippen brachte. Aber ganz ehrlich: Mir wäre es wohl nicht anders gegangen. Für Menschen ist es nunmal sehr schwierig, mit solchen Wanderkönigen zu spielen, das können die Computer besser. Von daher kein Vorwurf an Fiona. Die heutige Stellung war einfach keine, in der sie ihre unbestrittenen dynamischen Fähigkeiten, insbesondere ihren eigenen Offensivdrang, besonders gut ausspielen konnte.} 27. Rh3 e5 28. Kf2 Kh8 29. Kg1 Rf6 30. b4 Qg6 31. Rd3 Rb8 32. Qe1 Re6 33. b5 cxb5 34. cxb5 Bb7 35. Qc3 Be4 36. Rg3 Qf6 37. Qc7 Rf8 38. Nc4 f4 39. Rh3 d5 40. Nd2 Re7 41. Qc5 Qb6 42. Nxe4 dxe4 43. Qxb6 axb6 44. Rh6 e3 45. Rxb6 e4 46. Bc4 f3 0-1