Wertungsordnung - Anhang 3.1 Auswertung eines Beispielturniers

Hier soll das Auswertungsverfahren mit nahezu allen möglichen Facetten an einem Turnierbeispiel verdeutlicht werden. Für die Stellgrößen gemäß Anhang 1.2 werden die default-Werte zugrundegelegt. Die dargestellten Berechnungen erfolgen mittels der Tabellenwerte im Anhang 1.3 sowie Anhang 2.1/2.2.

Das vollständig durchgerechnete Beispiel kann als Datei von der Wertungskommission angefordert werden.

Anhang 3.1.1 Vorliegende Unterlagen sichten und ordnen

Die 16 Spieler A - R haben innerhalb eines Kalenderjahres ein unregelmäßiges Turnier gespielt. Das unten angegebene Alter der Spieler wird in diesem Jahr erreicht. Die vorhandenen Restpartien seien zum Enddatum des Turniers noch gültig.

Im 1. Bearbeitungsschritt sind unter den Wertungslosen anhand der jeweiligen Partieanzahlen die Zusatzspieler der 1. Stufe, danach die der 2. Stufe zu ermitteln. Bei den restlichen Spielern ist noch zu prüfen, inwieweit neue Restpartien anfallen.

Die Turniertabelle ist dementsprechend nach Spielergruppen (siehe dazu auch die nächste Seite) geordnet.

TURNIERTABELLEetablierte SpielerSpieler der 1. ZusatzstufeSp. der 2. Zusatz-
stufe
Ohne
Wertung
SpielerVKZAlterDWZIndexABCDEFGHJKLMNPQR
Aaaaaa40222031 111111 1       
Bbbbbb222100550   ½ 1  10     
Cccccc552000250  0 ‒    0 1   
Dddddd161950150 1 1 ½11 0     
E-20180060½ 0 001½ 0 1   
Ffffff431700150 + 1 01 ½0 ½   
Gggggg241640300 ½11  1    11 
Hhhhhh66130077   000  0½  ½ 1 
J0   0  0½ 01   ½  1 
K½000 0   ½ ½   0001 
L1    11111      1 1 
M100½        ½1  ½1 1
N      0 0½ ½ 10½ ½ ½
P01        0  1 0½  0
Q          00000    1
R               0½10 
 Ergebnisse von vorhandenen Restpartien 

ANMERKUNGEN [siehe 3.4.1/2/3]

Die Partie der Spieler M vs. N (½) war nicht für das Erreichen ihrer Zusatzstufe und für ihre Anfangswerte der Iteration zählbar. Sie wird aber in die DWZ-Berechnungen einbezogen ( alle Partien innerhalb der Auswahl II ).

Der Spieler L (1. Zusatzstufe!) hat ein 100%-Ergebnis sowohl gegen die Etablierten (einschl. Restpartie) als auch gegen die Auswahl II erzielt, so dass ihm ein fiktiven Remis gemäß 3.4.1.3 hinzuzufügen ist. Hätte L gegen N remis gespielt, würde dies nicht erfolgen.

Die Partien im Bereich MP und PM bis RR verfallen ganz ( 2. Zusatzstufe gegen restliche Spieler und restliche untereinander ). Auch der kampflose Gewinn von F gegen C wird nicht gewertet.

Anhang 3.1.2 Spieler ohne Wertungszahl

SpielerDaten   DWZ-verwertbare Ergebnisse 
mit DWZVKZAlterDWZIndex   Pu.Pa.   
Aaaaaa40222031   7,07   
Bbbbbb22210055   2,55   
Cccccc55200025   1,04   
Dddddd16195015   4,57   
E-201800(6)ELO  3,09   
Ffffff4317008   3,07   
Gggggg2416403   3,56 
Hhhhhh66130077   1,06   
ohne DWZ Gegner-DWZ der Restp.Anz. aus
Turnier
inkl. Restp.
Pu. Pa.
Jjjjjj1500   1 2,062,07 
Kkkkkk13001250140013004 1,051,59 
Llllll1400   0 6677 
Mmmmmm13001500160013004 233,57 
N-    1 2,572,57 
Pppppp16001400  2 1,022,04 
Qqqqqq    0 0,050,05 
Rrrrrr    0 0,000,00 

Spielergruppierung

a) A - H Etablierte Spieler:
sie bringen eine DWZ, ersatzweise ELO-Zahl (Spieler E) ein.

b) Zusatzspieler: sie erhalten eine erste DWZ
J - L Spieler der 1. Zusatzstufe
A-L = Auswahl I
M, N Spieler der 2. Zusatzstufe
A-N = Auswahl II

c) Restliche Spieler: sie bleiben ohne DWZ

P und R haben zu wenig wertbare Partien,

Q hat 5, darin jedoch 0%.

P, Q erhalten neue Restpartien,
R nicht, siehe Anhang 3.1.5.

Für P ‒ R sind hier nur die Partien
gegen die Auswahl I einzubeziehen.

Für die Zusatzspieler ist zunächst eine Anfangswertung (Rp) für das Iterationsverfahren zu ermitteln

[siehe 3.4.1 und Anhang 1.1.1].

Anhang 3.1.2.1 Erste Zusatzstufe

(Spieler, die einschl. vorhandener Restpartien mindestens 5 Partien gegen Etablierte haben, dabei 0 < p ≤ 1)

Spieler Restpartien        s/n=W/n=D(p)=Rc+D=
  RP1RP2RP3RP4Etablierte Gegner  ∑RcpDRp
 Gegner    ADEGH n6    
JDWZ1500   22201950180016401300 s104101735 -1911544
 Ergebnis0   000,501 W1,5 0,250  
 Gegner    BFH   n7    
KDWZ1300125014001300210017001300   s103501479 -2241255
 Ergebnis0,500000,50,5   W1,5 0,214  
 Gegner    BCDEF n6    
LDWZ1400   21002000195018001700 s109501825 7292554
 Ergebnis1   11111 W6,0 1,000  

Anhang 3.1.2.2 Zweite Zusatzstufe

(Weitere Spieler, die einschl. Restpartien mindestens. 5 Partien gegen die Auswahl I haben, dabei 0 < p ≤ 1)

Spieler Restpartien        s/n=W/n=D(p)Rc+D=
  RP1RP2RP3RP4Gegner der Auswahl I  ∑RcpDRp
 Gegner    JK    n6    
MDWZ130015001600130015441255    s84991417 01417
 Ergebnis1000,50,51    W3,0 0,5  
 Gegner Rc  CEFHKLn6    
NDWZ    200018001700130012552554s106091768 -1221646
 Ergebnis    000,50,510W2,0 0,333  

Bei den Gegnern der 1. Zusatzstufe wurden bereits deren vorher bestimmte Anfangswerte Rp eingesetzt.

Anhang 3.1.3 Iterationsläufe (Gesamtiteration) [siehe 3.4.4 und Anhang 1.1.1]

Iterationsschritt 1 (die oben ermittelten Rp sind hier die Eingangs-Werte RZ )

Die Bezeichnung "R_x" kann entweder DWZ (bzw. Ro), Rp oder RZ (bzw. Rn) bedeuten.

Spie-
ler
 RP1RP2RP3RP4Gegner der Auswahl II ∑0,5 +
(W-We)/n
D(p’)+ D'
RZ               = p'= D'= RZ'
 Gegner    ADEGHM n7    
JR_x1500   222019501800164013001417       
1544Erg.0   000,5010,5 W2   1544
 D44   -676-406-256-96244127    0,404-69 
 P(D)0,562   0,0080,0760,1830,3670,8060,673 We2,675   1475
 Gegner    BFHMN  n9    
KR_x130012501400130021001700130014171417        
1255Erg.0,500000,50,500  W1,5   1255
 D-455-145-45-845-445--45-162-391     0,384-83 
 P(D)0,4370,5070,3040,4370,0010,0580,4370,2830,083  We2,547   1172
 Gegner    BCDEFNfiktivn8    
LR_x1400   2100200019501800170016461799      
2554Erg.1   1111110,5W7,5   2554
 D1154   454554604754854908755   0,451-35 
 P(D)1,000   0,9460,9750,9840,9960,9990,9990,996We7,895   2519
 Gegner    JKN    n7    
MR_x1300150016001300154412551646          
1417Erg.1000,50,510,5    W3,5   1417
 D117--83-183117-127162-229       0,54028 
 P(D)0,6600,3850,2590,6600,3270,7170,209    We3,217   1445
 Gegner    CEFHKLMn7    
NR_x    2000180017001300125525541417      
1646Erg.    000,50,5100,5W2,5   1646
 D    -354-154-54346391-908229   0,369-95 
 P(D)    0,1050,2930,4240,8890,9170,0010,791We3,420   1551

Iterationsschritt 2 (die RZ' aus dem vorigen Schritt werden zu Eingangs-Werten RZ )

Sp. RP1RP2RP3RP4Gegner der Auswahl II ∑0,5 +
(W-We)/n
D(p’)+ D'
RZ              = p'= D'= RZ'
 Gegner    ADEGHM n7   
JR_x1500   222019501800164013001445      
1475Erg.0   000,5010,5 W2  1475
 D-25   -745-475-325-16517530   0,472-20 
 P(D)0,465   0,0040,0470,1250,2800,7320,542 We2,195  1455
 Gegner    BFHMN  n9   
KR_x130012501400130021001700130014451551       
1172Erg.0,500000,50,500  W1,5  1172
 D-128-78-228-128-928-528-128-273-379    0,459-29 
 P(D)0,3250,3910,2100,3250,0010,0310,3250,1670,090  We1,865  1143
 Gegner    BCDEFNfiktiv.n8   
LR_x1400   2100200018501800170015511799     
2519Erg.1   1111110,5W7,5  2519
 D1119   419519569719819968720  0,455-32 
 P(D)1,000   0,9310,9670,9780,9940,9981,0000,995We7,863  2487
 Gegner    JKN    n7   
MR_x1300150016001300147511651551         
1445Erg.1000,50,510,5    W3,5  1445
 D145-55-155145-30273-106      0,464-26 
 P(D)0,6960,4230,2920,6960,4580,8330,354    We3,752  1419
 Gegner    CEFHKLMn7   
NR_x    2000180017001300117225191445     
1551Erg.    000,50,5100,5W2,5  1551
 D    -449-249-149251379-968106  0,441-42 
 P(D)    0,0560,1890,2990,8130,9100,0000,646We2,913  1509

Die weiteren Iterationsschritte verlaufen analog, bis die Näherungswerte RZ' stabil sind bzw. für alle Spieler
D' = 0 gilt (bzw. D' < 0,1).

20. und letzter Iterationsschritt:

Spieler RP1RP2RP3RP4Gegner der Auswahl II ∑0,5 +
(W-We)/n
D(p’)+ D'
RZ                = p'= D'= RZ'
 Gegner    ADEGHM  n7    
JR_x1500   222019501800164013001387        
1430Erg.0   000,5010,5  W2   1430
 D-70   -790-520-370-21013043     0,5000 
 P(D)0,402   0,0030,0330,0950,2290,6770,560  We1,999   1430
 Gegner    BFHMN   n9    
KR_x130012501400130021001700130013871450   W1,5    
1108D-192-142-292-192-992-592-192-279-342      0,50001108
 P(D)0,2490,3080,1510,2490,0000,0180,2490,1620,113   We1,499   1108
 Gegner    BCDEFNfiktiv. n8    
LR_x1400   2100200018501800170014501799 W7,5    
2329D929   229329379529629879530    0,50002329
 P(D)0,999   0,7910,8780,9100,9690,9870,9990,970 We7,503   2329
 Gegner    JKN     n7    
MR_x1300150016001300143011081450     W3,5    
1387D87-113-21387-43279-63        0,50001387
 P(D)0,6210,3450,2260,6210,4400,8380,412     We3,503   1387
 Gegner    CEFHKLM n7    
NR_x    2000180017001300110823291387       
1450Erg.    000,50,5100,5 W2,5   1450
 D    -550-350-250150342-87963    0,5000 
 P(D)    0,0260,1080,1880,7020,8870,0010,588 We2,500   1450

Anhang 3.1.4 Zusammenfassung der Gesamtiteration mit ggf. erforderlicher Korrektur

Spieler:JKLMN 
Rp15441255255414171646Startwert
RZ '14751172251914451551Iteration 1
RZ '147511722519144515512
RZ '145511432487141915093
RZ '144411282459140615514
RZ '143811192433139714715
RZ '143411152412139314626
RZ '143311122394139014577
RZ '143211112379138914548
RZ '143111102367138814539
...     ...
RZ '1430110823301387145018
RZ '1430110823291387145019
Ri14301108232913871450Endwert
R114761179232914361494korrigiert

Die Endwerte Ri werden nach 3.4.4.2 bzw. Anhang 1.2.2 zu den Erst-DWZ R1 hin korrigiert.

Anhang 3.1.5 Restliche Spieler und Restpartien

(Spieler ohne Wertungszahl mit weniger als 5 wertbaren Partien oder mit p = 0) [siehe 3.4.2 ]

Spieler Restpartien altGegner der    RestpartienRc gesamt
  RP1RP2 Auswahl I ∑p neugesamt 
PGegner   GK    n4  24 
 DWZ16001400 16401179      0,5   1455
 Erg.01 01    W2,0   2,0 
QGegner   GHJKL n5  55 
 DWZ   16401300147611792329   0,0   1585
 Erg.   00000 W0,0   0,0 
RGegner         n0  00 

Mit den Restpartien ist ihr Entstehungsdatum zu erfassen, als solches zählt das entsprechende Turnierende.

P erhält: (1600/0,0/tt.mm.jjjj), (1400/1,0/tt.mm.jjjj), (1640/0,0/12.12.2026), (1179/1,0/12.12.2026).

Q erhält: (1640/0,0/12.12.2026), (1300/0,0/12.12.2026), (1476/0,0/12.12.2026), (1179/0,0/12.12.2026), (2329/0,0/12.12.2026).

Anhang 3.1.6 Ermittlung der Turnierleistungen Rh

Zur Abschätzung der im Turnier gezeigten Spielstärke und zur Prüfung auf Sonderwertung wird die von der eigenen DWZ unabhängige Leistungszahl Rh bestimmt. Mittels Iteration wird wieder versucht, We an W anzugleichen, bis für die Wertungsdifferenzen D' ≈ 0 erreicht wird. Auch hier ist es zweckmäßig, mit Rp analog Anhang 1.1.1 als Näherungswert zu starten. [siehe 3.6.2]

SpielerGegnerBCDEFGJfiktiv ∑pDRc 
AR_x21002000195018001700164014761809W/n7 / 7100% 1809 
 Ergebnis11111110,5W’/n’7,5 / 80,9384351809 
            Rp =Rc+D =2244Startwert
RZ          Wep'D'RZ'= RZ + D’
2244D144244294444544604768435      
 P(D)0,6950,8060,8510,9420,9730,9840,9970,938 7,1860,539282.272 
2272D172272322472572632796463      
 P(D)0,7280,8320,8730,9520,9780,9870,9980,949 7,2970,525182290 
2290D190290340490590650814481      
 P(D)0,7490,8470,8850,9580,9820,9890,9980,955 7,3630,517122302 
2302D202302352502602662826493      
 P(D)0,7620,8570,8930,9620,9830,9900,9980,959 7,4040,51292311 
2311D211311361511611671835502      
 P(D)0,7720,8640,8990,9650,9850,9910,9980,962 7,4360,50862317 
2317D217317367517617677841508      
 P(D)0,7790,8690,9030,9660,9850,9920,9990,964 7,4570,50542321 
2321D221321371521621681845512      
 P(D)0,7830,8720,9050,9670,9860,9920,9990,965 7,4690,50432324 
......            ... 
......           ...... 
2330D230330380530630690854521      
 P(D)0,7920,8780,9100,9700,9870,9930,9990,967 7,4960,50112331 
2331D231331381531631691855522      
 P(D)0,7930,8790,9110,9700,9870,9930,9990,968 7,50,50002331Endwert

Wegen des 100%-Ergebnisses 7/7 wurde das fiktive Remis gegen den Schnitt 1809 hineingenommen.

SpielerGegnerABDEFJ ∑p = W/nD = D(p)Rc 
GR_x222021001950180017001476n60,583591874 
 Ergebnis000,5111W3,5Rp =Rc + D =1933Startwert
RZ        Wep' = We/nD' = D(p’)RZ'= RZ + D’
1933D-287-167-17133233457      
 P(D)0,1550,2770,4760,6810,7950,947 3,3310,528201953 
1953D-267-1473153253477      
 P(D)0,1730,3020,5040,7060,8140,954 3,4530,50861959 
1959D-261-1419159259483      
 P(D)0,1780,3090,5130,7130,8200,956 3,4890,50211960 
1960D-260-14010160260484      
 P(D)0,1790,3100,5140,7140,8210,956 3,4940,50111961 
1961D-259-13911161261485      
 P(D)0,1800,3120,5160,7150,8220,957 3,5020,50001961Endwert

Für die übrigen Spieler mit vorhandener Wertungszahl (Etablierte) wird Rh auf die gleiche Weise berechnet (Ergebnisse siehe Anhang 3.1.7), nur bei Spieler C entfällt die Berechnung, da er weniger als 5 wertbare Partien im Turnier gespielt hat.

Anhang 3.1.7 Sonderwertung

Falls "Ausnahmespieler" ( Rh > R0 + 300 ) auftreten, werden diese für die DWZ-Ermittlung ihrer etablierten Gegner mit Rh statt R0 angerechnet. Dies beeinflusst im Allgemeinen die Punkterwartungen der etablierten Spieler (s. Anhang 3.1.8).

Zusammenfassung der Leistungsberechnungen:

SpielerABCDEFGH
Rh23311857-20071580157419611227
DWZ22202100200019501800170016401300
Differ.111-243-57-220-126321-73

Durch Spieler G ist das Kriterium für Sonderwertung erfüllt, von der dann A – F und H profitieren.

Anhang 3.1.8 We-Berechnung für die Spieler mit Wertungszahl

In dieser Hauptstufe können nun leicht nach 3.3.2 die erforderlichen Punkterwartungen We für die Spieler mit vorher vorhandener DWZ (A bis H) ermittelt werden, und zwar aufgrund der Ergebnisse gegen die Auswahl II. Die Spieler der 1. und 2. Zusatzstufe werden dabei mit ihrer Erst-DWZ R1 gezählt.

Wegen der Sonderwertung ist hier der Spieler G aus Sicht seiner Gegner mit seiner Turnierleistung (1961) als DWZ zu werten. - Wären mehrere Ausnahmespieler aufgetreten, so "sieht" ebenso jeder den anderen mit dessen Turnierleistung (soweit sie aufeinandergetroffen sind).

Spieler          Σ = WeRc
 GegnerBCDEFGJ    
AR_x2100200019501800170019611476   1855
2220D120220270420520259744    
 P(D)0,6640,7820,8300,9310,9670,8200,996  5,990 
 GegnerAEGKL      
BR_x22201800196111792329     1898
2100D-120300139921-229      
 P(D)0,3360,8560,6880,9990,209    3,088 
Spieler          Σ = WeRc
 GegnerADLN       
CR_x2220195023291494      1998
2000P(D)0,2180,5700,1220,963     1,873 
 GegnerACEGHJL    
DR_x2220200018001961120014762329   1869
1950P(D)0,1700,4300,7020,4840,9890,9530,090  3,818 
 GegnerABDFGHJLN  
ER_x222021001950170019611300147623291494 1837
1800P(D)0,0690,1440,2980,6380,2850,9610,8740,0310,8604,160 
 GegnerAEGHKLN    
FR_x2220180019611300117923291494   1755
1700P(D)0,0330,3620,1780,9210,9670,0130,767  3,241 
 GegnerABDEFJ     
GR_x222021001950180017001476    1874
1640P(D)0,0200,0520,1370,2860,4160,719   1,630 
 GegnerDEFJKN     
HR_x195018001700147611791494    1600
1300D-650-500-400-176121-194     
 P(D)0,0110,0390,0790,2670,6660,246   1,308 

Anhang 3.1.9 Die Entwicklungsfaktoren K der etablierten Spieler

[siehe Anhang 1.3]

ABCDE1FGHSpieler
22202100200019501800170016401300R0
3155251568377Index
4022551620432466Alter
ErwJunErwJgdJgdErwJunErwAltersstufe
72,514,5343,51W
5,9903,0881,8733,8184,1603,2411,6301,308We
0001,6670000Erfolgsaufschlag a
11111110,875Brems-Faktor b
2532253242344828Grundwert K0
25322533,66742344824,500K roh
25,032,025,033,742,034,048,024,5Entw.-Faktor K
(ggf. begrenzt)

Am Beispiel von Spieler D: K0 = 32 gemäß Anhang 1.3 (Jgd., DWZ < 2200, Index >10)

a = (2000 - 1950)/30 = 1,667 ; da W ≥ We

b = 1 ( da DWZ > 1600 bzw. W > We )

K = 1 · 32 + 1,667 ≈ 33,7

Die Ergebnisse können auch den Tabellen im Anhang 2.3 entnommen werden.

1 Für alle textuellen Teilnehmer (Nicht-Mitglieder) kann auch ein fixer K-Wert verwendet werden

Anhang 3.1.10 DWZ-Veränderung für die etablierten Spieler

Die neuen DWZ (Rn) für die Spieler mit vorheriger DWZ (Ro) werden nun nach 3.5.2 mit der Formel

Rn = R0 + K·(W - We)

errechnet. Der Auswertungsindex wird um jeweils 1 erhöht.

     DWZ-Diff. ΔR (ganzzahlig)Rn 
SpielerR0IndexKW – We∙ K= R0 + ΔRIndex
A222031251,01025224532
B21005532-0,588-19207656
C20002525-0,873-22197726
D19501533,70,68223197016
E1800642-1,160-4917557
F1700834-0,241-816979
G16403481,8709017304
H13007724,5-0,308-8129678

Anhang 3.1.11 Auswertungsdarstellung

Die Gesamtdarstellung der Turnierauswertung, in der alle in den vorhergehenden Kapiteln ermittelten Werte enthalten sind, erfolgt tabellarisch. Kursiv geschriebene Angaben sind hier optional. Die im Header enthaltenen Turnierinformationen (und weitere) können auch in einem eigenen Info-Fenster abgerufen werden.

WO-Beispielturnier TurnierID: 12345678 Beginn: 10.08.2026 Ende: 12.12.2026
Spielebene: 000 Deutscher Schachbund Auswerter: D.-W. Z.
ausgewertet am: tt.mm.2026 letzte Berechnung: tt.mm.2026

...
#Spie-
ler
Alters-
stufe
VKZR0
DWZ alt
Entw.-
Faktor K
Rc
GegnerØ
W
Punkte
n
Partien
We
Punkt-
Erwartung
Rh
Leistung
Rn
DWZ neu
+/-
1AJunaaaaa2220 - 3125,018557,075,99023312245 - 3225
2B bbbbb2100 - 5532,018982,553,08818572081 - 56-19
3CJgdccccc2000 - 2525,019981,041,873-1978 - 26-22
4D ddddd1950 - 1533,718694,573,81820071973 - 1623
5E -1800(42,0)18373,094,1601580  
6F fffff1700 - 834,017553,073,24115741692 - 9-8
7GJunggggg1640 - 348,018743,561,63019611730 - 490
8H hhhhh1300 - 7724,516001,061,30812271292 - 78-8
9J jjjjj  16922,07  1476 - 1 
10K kkkkk  14761,59  1179 - 1 
11L -  17787,07  2329 - 1 
12M mmmmm  14073,57  1436 - 1 
13N -  16782,57  (1494) 
14P ppppp  14552,04  Erstdaten 
15Q qqqqq  15850,05  Erstdaten 
16R rrrrr  -0,00  - 

ERLÄUTERUNGEN:

Lfd. Nr. (#)Statt der laufenden Nummer kann auch z.B. die Auslosungsnummer angegeben werden. Die Anordnung der Zeilen (Spieler) und Spalten kann anders gewählt werden.
Sortierbarkeit nach Feldern soll bei Web-Darstellung möglich sein, ebenso z. T. die Ab- oder Zu-Wahl von Spalten.
VKZ5-stellige Vereinskennziffer (aktive Mitgliedschaft zum Turnierzeitpunkt)
W, We bzw. nbeziehen sich auf die für die DWZ oder ggf. als Restpartien verwertbaren Partien.
RcFür die Gegner-Niveaus Rc werden i. Allg. die in der Auswertungsdarstellung angegebenen Gegnerwertungen (DWZ-alt bei A‒H, DWZ-neu bei J‒N) zugrundegelegt. Wegen der Sonderwertung wurde hier jedoch der Spieler G mit seiner Leistung (1961) eingerechnet. Letzteres gilt nicht für J–R.
Im Rc von J–N sind vorhandene Restpartien enthalten.
Bei den Spielern P und Q ist der Gegnerschnitt der gesammelten Restpartien angegeben.
Spieler E, NSie sind zum Turnierende keine Mitglieder im DSB, so dass sie nicht mit einer neuen DWZ gespeichert, sondern zu „textuellen Teilnehmern“ werden. Die gezeigten Werte werden i. W. zur Information für die Mitglieder angegeben, insbesondere sind bei E die Leistung und bei N der Zählwert 1494 relevant, um die Auswertung nachzuvollziehen. - Bei E kann die Angabe des K-Faktors entfallen oder durch einen Fixwert ersetzt werden.
RhWie an 1961 > 1640 + 300 zu erkennen, hat G als Ausnahmespieler eine Sonderwertung ausgelöst.

Anhang 3.1.12 Darstellung von Einzelergebnissen eines Spielers

Für ein "Scoresheet" eines Spielers im Turnier (siehe 6.5.2.1) sind folgende Angaben wünschenswert, gezeigt am Beispiel von Spieler H:

WO-Beispielturnier TurnierID: 12345678
Name: H ID: 333000999 DWZ: 1300 - 77
Rd.GegnerWertungErgebnisGewinn-
Erwartung
Restp.
neu
0Restpartien alt Ø    
1D1950-1500,011 
3F1700-800,079 
4N14940,50,246 
6K1179-10,50,666 
7J1476-100,267 
9E180000,039 
10Q-1- 
 wertbare Summe:1,01,308 
 Entw.-Faktor K:24,5DWZ neu:1292 - 78 

Auch könnten z. B. die DWZ-Änderungen durch jede Einzelpartie in einer weiteren Spalte angegeben werden, vgl. Anhang 3.2.

Unter Wertung ist diejenige Zahl zu verstehen, mit der der Gegner in die Berechnung der neuen DWZ eingeht.

Anhang 3.2 Alternativberechnung von Rn

Unter Verwendung der Änderungskonstante K kommt man wie mit der Formel nach 3.5.2 auch mit der folgenden Formel zum selben DWZ-Folgewert:

Rn = Ro + K∙(W - We)

Das auch „Entwicklungsfaktor“genannte K ist vom Entwicklungskoeffizienten E (also vom Alter und dem Ro des Spielers), sowie von der Anzahl n der gespielten Partien abhängig:

K = 800 / (E + n) bzw. E = 800 / K - n

Analog zu E gibt es für K entsprechende Begrenzungen:

K > 800 / (5 ∙ Index + n) bzw. 800 / (5 + n) ≥ K ≥ 800 / (30 + n)

Die Änderungskonstante K ist in einer Tabelle im Anhang 2.5 aufgeführt. Im Gegensatz zum Entwicklungskoeffizienten E wird sie mit mehreren Dezimalstellen berechnet.

Rechenbeispiel für Spieler B aus Anhang 3.1, der ein E von 30 hatte:

K = 800 / (30 + 6) = 800 / 36 = 22,222
Rn = 2100 + 22,222 ∙(3,5 - 4,503) = 2100 – 1,003 ∙ 22,222 = 2100 - 22 = 2078 (vgl. Anhang 3.1.11).

Anhang 3.3 Überschlagsrechnungen für einen Spieler

Grundsätzlich können aus der Sicht nur eines Spielers nicht alle Sonderfälle einer vollständigen Turnierauswertung berücksichtigt werden. Auch „Bremszuschlag“ bzw. „Jugendbeschleunigungsfaktor“ (siehe Anhang 1.2) lassen sich nur mühsam manuell einrechnen.

Für den Normalfall wird daher empfohlen, einen geeigneten Einzel-DWZ-Rechner zu verwenden, etwa die vom DSB zur Verfügung gestellten Tabellenkalkulations-Mappe „Deine-DWZ-puenktlich“.

Für die VORAUS-BERECHNUNG nach Turnierende solcher Einzelrechner gelten immer die Einschränkungen:

  1. Gegner ohne DWZ müssen unberücksichtigt bleiben, auch wenn diese im Turnier eine erste DWZ erhalten sollten
  2. keiner der Gegner wird zum „Ausnahmespieler“, der eine Sonderwertung auslöst (siehe 3.6.3)

Bei der NACH-BERECHNUNG (Kontrolle) einer bereits vorliegenden DWZ-Auswertung kann als Eingangs-DWZ eingesetzt werden:

  • bei wertungslosen Gegnern deren erworbene Erst-DWZ (andere Wertungslose zählen nicht)
  • bei Ausnahmespielern (mit Rh > R0 + 300) als Gegner deren Turnierleistung Rh

Darüberhinaus kann ein SPIELER OHNE DWZ seine voraussichtliche Erst-DWZ mit Hilfe eines Einzel-DWZ-Rechners näherungsweise ermitteln – dies aber nur in sehr einfach gelagerten Fällen.

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