IDJM Apolda – 3 Spieler noch mit weißer Weste

Internationale Deutsche Jugendmeisterschaft vom 17. - 23. August 2009 in Apolda

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Partien

Sozialministerin Christine Lieberknecht, Klaus-Peter Krug

Am Montag begann die internationale deutsche Jugendmeisterschaft mit der Eröffnungsveranstaltung. Dabei waren neben Diana Skibbe, der Präsidentin des Thüringer Schachbundes und Klaus Peter Krug, dem Vorsitzenden der ausrichtenden TSG Apolda, auch der stellvertretende Bürgermeister Volker Heerdegen, sowie Günter Ramthor Vorsitzender der gleichnamigen Stiftung und Hauptförderer der IDJM anwesend. Als weiterer Sponsorenvertreter war Sören Rost, Geschäftsführer der WGA, zu Gast.

Nach ein paar einführenden Worten und Bekanntgabe der Regeln durch die Turnierleiter ISR Dr. Markus Keller und NSR Albrecht Beer, konnte die Auslosung beginnen. Passend zur Glockenstadt Apolda zog jeder Teilnehmer eine Glocke unter der eine Nummer verborgen war. Nachdem auch die letzten Unklarheiten bezüglich der Ziffern (ist das nun eine 5!?, 6 oder 9) geklärt werden konnten, ergab sich dann folgendes Bild für die erste Runde.

Raiko Siebarth 2252       - 2401 Roeland Pruijssers IM
FM Stefan Kuipers 2324    - 2270 Jens Kotainy
Joshua Aarash Hager 2217  - 2357 Oliver Mihok FM
GM Evgeny Romanov 2589    - 2435 Andreas Heimann IM
FM Atila Gajo Figura 2436 - 2240 Sarah Hoolt WIM
Jewgenij Romanow

Neben 6 Deutschen, nehmen mit dem Russen Jewgenij Romanow, dem neuen ersten Brett des Thüringer Bundesligisten Erfurter Schachclub, zwei Holländer (Pruijssers und Kuipers) und ein Ungar (Mihok) teil. Einzige weibliche Teilnehmerin ist WIM Sarah Hoolt.
Das Turnier erreicht einen Eloschnitt von 2352 und damit Kategorie V. Somit sind 6 Punkte für eine IM-Norm nötig beziehungsweise 5-Punkte für eine WGM Norm.

Sarah Hoolt

Die erste Runde brachte keine großen Überraschungen. Drei Favoritensiege durch Romanov - dessen Sieg nie gefährdet war, Kuipers und Figura, der lange Zeit sogar leicht schlechter stand. Doch verlor Hoolt dann in Zeitnot irgendwie die Nerven und opferte etwas unmotiviert einfach eine Figur. Siebarth, als Vertreter Thüringens, konnte dem holländischen IM Pruijssers einen halben Punkt abknöpfen, wobei er sogar lange Zeit Druck machen konnte. Hager gegen Mihok endete ebenfalls Unentschieden, wobei auch hier der Außenseiter die Partie bestimmte.

Dienstagnachmittag dann die Zweite Runde mit folgenden Paarungen.

Raiko Siebarth 2252        - 2324 Stefan Kuipers FM
Jens Kotainy 2270          - 2217 Joshua Aarash Hager
FM Oliver Mihok 2357       - 2589 Evgeny Romanov GM
IM Andreas Heimann 2435    - 2436 Atila Gajo Figura FM
IM Roeland Pruijssers 2401 - 2240 Sarah Hoolt WIM

Auch in der Zweiten Runde blieben die Sensationen aus. Romanow, Kuipers und Figura konnten erneut gewinnen und sind damit mit 2/2 an der Spitze des Feldes. Die beiden letztgenannten sind damit auch auf dem besten Weg zur IM Norm, wobei es für Atila die 3. und somit letzte wäre. Mit 1,5 Punkten folgt Pruijssers, der gegen Hoolt gewinnen konnte. Kotainy und Hager spielten unentschieden.

Bauhausfiguren

Vor Beginn der dritten Runde wurde vor der Stadthalle eine Installation zum Bauhausjahr eröffnet. Michael Krügel vom Mittelstandsverein Apolda entwickelte die Idee, ein Großfeldschach mit einer Mattaufgabe im Bauhausstil zu entwerfen und aufzubauen.

Matt in vier Zügen. Die Aufgabe wurde vom Apoldaer Schachfreund Lutz-Dieter Gruber komponiert und stilisiert ein großes A für Apolda.
Finanziert wurde das Projekt durch die Stadt Apolda, den Freistaat Thüringen und den Landkreis, sowie einzelne Sponsoren.
Die Übergabe fand im Beisein von Sozialministerin Christine Lieberknecht, Bürgermeister Rüdiger Eisenbrand, Stadthallenchefin Annegret Thrun und dem Vorsitzenden der TSG Apolda, Klaus-Peter Krug statt.

Bernd Vökler

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