15. Januar 2026
In unserem Dezember-Newsletter führten wir ein Weihnachtsquiz mit zehn kniffligen Fragen durch. Wer alle Fragen richtig beantworten konnte, kam in die Lostrommel für die drei Buchpreise: Peter Doggers "Schach-Euphorie", Dagobert Kohlmeyer "Schacholympiade Dresden 2008" und Dieter Auer/Rainer Grund/Anatoli Karpow "Faszination Schach".
Bis zum 31. Dezember 2024 erreichten uns 89 Einsendungen, wovon 26 bei allen Fragen richtig lagen. Unter diesen Einsendern zogen wir drei glückliche Gewinner:
Unsere Gewinner:
Unser Gewinner mit voller Punktzahl, der das heiß begehrte Fotoschachbuch von Stev Bonhage gewonnen hat: Jochen Dietrich
Wir gratulieren allen Gewinnern und hoffen jeder Teilnehmer hatte Spaß an unserem Weihnachtsquiz.
Vom 29.12.1954 bis zum 08.01.1955 nahm zum ersten Mal ein Spieler der DDR an einem Turnier in Großbritannien teil. Der Spieler startete zwar nicht im Hauptturnier des 30. Schachkongresses von Hastings, siegte aber dafür im Turnier "Premier Reserve B" mit 7 aus 8. Wie hieß der Spieler?
Richtig war Antwort 2. Edith Keller-Herrmann gewann 1955 das Premier Reserve B mit 7 aus 8 Punkten.
75% der Teilnehmer punkteten bei dieser Frage.
Von wem stammt das Zitat "In Europa gibt es nur zwei starke Spieler, der andere ist mein Bruder!"?
Richtig war Antwort 4. Paul Johner. Dabei bezog er sich auf seinen Bruder Hans Johner, welcher zwar nicht an die Spielstärke seines Bruders herankam, jedoch trotzdem ein sehr starker Schachmeister war.
Dies war wohl die kniffeligste Frage, mitunter aufgrund der Laskerfalle, so haben nur 22,5% hier gepunktet.
Im Weihnachtsturnier in Luzern 1951 siegte ein deutscher Schachmeister mit 6 aus 7. Wie hieß der Spieler?
Richtig war Antwort 3. Wolfgang Unzicker siegte 1951 im Weihnachtsturnier in Luzern mit 6/7.
Über die Frage wussten die meisten wohl Bescheid, weil 90% beantworteten diese richtig.
Es ist allgemein bekannt, das der einzige deutsche Schachweltmeister, Emanuel Lasker, an Heiligabend geboren wurde, am 24.12.1868. Welcher deutsche Schachmeister wurde noch am Heiligabend geboren?
Richtig war Antwort 1. Willi Schlage ist am 24.12.1888 geboren.
57,5% haben diese Frage richtig beantwortet. Das spiegelt wider, dass dies eine gute Frage war. Machbar aber nicht zu leicht.
Beim traditionellen Weihnachtskongress in Hastings (Großbritannien) 1948/49 nahm zum ersten Mal nach Ende des Zweiten Weltkrieges wieder ein deutscher Schachspieler teil. Um wen handelte es sich?
Richtig war Antwort 4. Paul Schmidt nahm 1948/49 als erster deutscher wieder am Hastings-Turnier teil.
80% haben die Frage richtig beantwortet. Stark!
Im Jahr 1940 kann ein Schachmeister auf die Idee Fernschachpartien mit den Lesern seiner Schachspalte in einer Zeitung zu spielen. 1946 begann er auf diese Weise bereits seine 1000. Fernpartie. Am Ende wurden es noch ein paar mehr. Um welchen Schachmeister handelt es sich?
Richtig war Antwort 1.
62,5%
Die Schacholympiade 1988 fand bis zum 30. November in Saloniki (Griechenland) statt. Die UdSSR musste bei den Frauen sensationell den Polgar-Schwestern aus Ungarn den Sieg überlassen. Es könnte an einer Liebesgeschichte gelegen haben. Welche sowjetische Spielerin setzte bei dieser Olympiade den jahrelangen Entschluss zu einer Flucht um, um einen US-amerikanischen Schachmeister zu heiraten?
Richtig war Antwort 4.
77,5% haben die richtige Antwort erkannt. Der Mensch hat wohl ein Auge für Liebe.
Am 20. Dezember 1980 begann in Meran das WM-Kandidatenfinale zwischen Robert Hübner und Viktor Kortschnoi. Die beiden spielten auch an Heiligabend. Welcher deutsche Großmeister gehörte zu Hübners Sekundanten?
Richtig war Antwort 3.
67,5% haben hier gepunktet. Ein gutes Mittelmaß.
Jedes Jahr im Dezember kurz vor Weihnachten organisierte der niederländische Rundfunksender KRO-Hilversum einen Wettkampf zwischen Jan Timman und einem ausländischen Großmeister der Spitzenklasse. 1988 verlor Timman den Wettkampf mit 2½:3½. Gegen wen?
Richtig war Antwort 4.
Mit 87,5% schlittern auch wir "knapp" an der 90% Marke vorbei.
Welcher bzw. welche Weltmeister bis zum Jahre 2000 haben nie am Chess Congress teilgenommen?
Richtig waren Antwort 2 und 4 kombiniert. Für halbrichtige Antworten wurde halbe Punkte vergeben. Wenn man jedoch mehr Antworten angegeben hat als richtig waren hat man jedoch keine Punkte bekommen.
Es wurden 72,5% der Punkte verteilt, jedoch auf mehr als 72,5% der Teilnehmer.
Wer war der erfolgreichste deutsche Spieler in Hastings?
Richtig war Antwort 3.
70% haben die Frage richtig beantwortet. Bei 27,5% scheiterte es am Nachnamen.
Die Schachliteratur wirft auf das Turnier 1967/68 einen Schatten und suggeriert eine skandalträchtige "Gewinnmaximierung" dergestalt, dass eine Gruppe von Spielern untereinander schnelle Remisen absprach, um am Ende den ersten Preis zu teilen. Wer war involviert?
Richtig war die Kombination aller Antworten. Für jede richtige Antwort gab es 0,25 Punkte. Dadurch hat bei dieser Frage jeder gepunktet.
74,375% der möglichen Punkte wurden erreicht.
Noch ein wenig Statistik. Nur 5% der Teilnehmer hatten ein Ergebnis von weniger als 3,5 Punkten. Im Gegensatz dazu, hatten ganze 35% höchstens einen Punkt liegen gelassen. Unter der 50% Grenze der Punkte lagen diese Jahr nur 10%. Diese Zahlen spiegeln wider, dass die Teilnehmer diesen Jahres sehr gut versiert im Thema historische Schachfragen sind.
Das wollen wir loben!! Weiter so!! Wir hoffen außerdem, dass ihr beim nächsten Weihnachtsquiz wieder mitmacht.
// Archiv: DSB-Nachrichten - DSB // ID 36908