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Auswertung unseres Weihnachtsquiz 2025

15. Januar 2026

Diese drei Bücher gab es im Weihnachtsquiz 2024 zu gewinnen

In unserem Dezember-Newsletter führten wir ein Weihnachtsquiz mit zehn kniffligen Fragen durch. Wer alle Fragen richtig beantworten konnte, kam in die Lostrommel für die drei Buchpreise: Peter Doggers "Schach-Euphorie", Dagobert Kohlmeyer "Schacholympiade Dresden 2008" und Dieter Auer/Rainer Grund/Anatoli Karpow "Faszination Schach".

Bis zum 31. Dezember 2024 erreichten uns 89 Einsendungen, wovon 26 bei allen Fragen richtig lagen. Unter diesen Einsendern zogen wir drei glückliche Gewinner:

Unsere Gewinner:

  • 5x Sonderbriefmarke der Dresdner Schacholympiade: Hans-Jörg Rossberg, Pascal Brunke, Martin Simon, Gerald Löw, Michael Beuster
  • 6x2 Deutscher Schachbundtassen: Hendrik Hoffmann, Christoph Michalek, Stephan Buchal, Ricardo Kühne, Hans-Ingo Skorupa, Ewald Gesing
  • 3x Von den Kaderspielern unterschriebenes T-Shirt: Malte Polster, Fabian Leon Menger, Dr. M. U.
  • 3x Von den EM-Bronzegewinnern unterschriebenes Plakat: Stefan Lösing, Thomas Bergmann, Alexander Schweitzer

Unser Gewinner mit voller Punktzahl, der das heiß begehrte Fotoschachbuch von Stev Bonhage gewonnen hat: Jochen Dietrich

Wir gratulieren allen Gewinnern und hoffen jeder Teilnehmer hatte Spaß an unserem Weihnachtsquiz.

Alle Fragen und Antworten auf einen Blick

1) DDR

Vom 29.12.1954 bis zum 08.01.1955 nahm zum ersten Mal ein Spieler der DDR an einem Turnier in Großbritannien teil. Der Spieler startete zwar nicht im Hauptturnier des 30. Schachkongresses von Hastings, siegte aber dafür im Turnier "Premier Reserve B" mit 7 aus 8. Wie hieß der Spieler?

  1. Bruno Ullrich
  2. Edith Keller-Herrmann
  3. Werner Reichenbach
  4. Berthold Koch

Richtig war Antwort 2. Edith Keller-Herrmann gewann 1955 das Premier Reserve B mit 7 aus 8 Punkten.

75% der Teilnehmer punkteten bei dieser Frage.

2) Eitel

Von wem stammt das Zitat "In Europa gibt es nur zwei starke Spieler, der andere ist mein Bruder!"?

  1. Hans Duhm
  2. Berthold Lasker
  3. Erich Cohn
  4. Paul Johner

Richtig war Antwort 4. Paul Johner. Dabei bezog er sich auf seinen Bruder Hans Johner, welcher zwar nicht an die Spielstärke seines Bruders herankam, jedoch trotzdem ein sehr starker Schachmeister war.

Dies war wohl die kniffeligste Frage, mitunter aufgrund der Laskerfalle, so haben nur 22,5% hier gepunktet.

 

3) Leistung

Im Weihnachtsturnier in Luzern 1951 siegte ein deutscher Schachmeister mit 6 aus 7. Wie hieß der Spieler?

  1. Wolfgang Pietzsch
  2. Hans Platz
  3. Wolfgang Unzicker
  4. Lothar Schmid

Richtig war Antwort 3. Wolfgang Unzicker  siegte 1951 im Weihnachtsturnier in Luzern mit 6/7.

Über die Frage wussten die meisten wohl Bescheid, weil 90% beantworteten diese richtig.

4) Bescherung

Es ist allgemein bekannt, das der einzige deutsche Schachweltmeister, Emanuel Lasker, an Heiligabend geboren wurde, am 24.12.1868. Welcher deutsche Schachmeister wurde noch am Heiligabend geboren?

  1. Willi Schlage
  2. Richard Teichmann
  3. Wolfgang Pietzsch
  4. Hermann Heemsoth

Richtig war Antwort 1. Willi Schlage ist am 24.12.1888 geboren.

57,5% haben diese Frage richtig beantwortet. Das spiegelt wider, dass dies eine gute Frage war. Machbar aber nicht zu leicht.

5) Tradition

Beim traditionellen Weihnachtskongress in Hastings (Großbritannien) 1948/49 nahm zum ersten Mal nach Ende des Zweiten Weltkrieges wieder ein deutscher Schachspieler teil. Um wen handelte es sich?

  1. Walter Niephaus
  2. Paul Tröger
  3. Alfred Brinckmann
  4. Paul Schmidt

Richtig war Antwort 4. Paul Schmidt nahm 1948/49 als erster deutscher wieder am Hastings-Turnier teil.

80% haben die Frage richtig beantwortet. Stark!

6) Fernschach

Im Jahr 1940 kann ein Schachmeister auf die Idee Fernschachpartien mit den Lesern seiner Schachspalte in einer Zeitung zu spielen. 1946 begann er auf diese Weise bereits seine 1000. Fernpartie. Am Ende wurden es noch ein paar mehr. Um welchen Schachmeister handelt es sich?

  1. Henry Grob
  2. Berthold Koch
  3. Rudolf Palme
  4. Kurt Rattmann

Richtig war Antwort 1.

62,5%

7) Durchgebrannt

Die Schacholympiade 1988 fand bis zum 30. November in Saloniki (Griechenland) statt. Die UdSSR musste bei den Frauen sensationell den Polgar-Schwestern aus Ungarn den Sieg überlassen. Es könnte an einer Liebesgeschichte gelegen haben. Welche sowjetische Spielerin setzte bei dieser Olympiade den jahrelangen Entschluss zu einer Flucht um, um einen US-amerikanischen Schachmeister zu heiraten?

  1. Irina Lewitina
  2. Marta Litinskaja
  3. Maja Tschiburdanidse
  4. Jelena Achmilowskaja

Richtig war Antwort 4.

77,5% haben die richtige Antwort erkannt. Der Mensch hat wohl ein Auge für Liebe.

8) Weihnachts-WM

Am 20. Dezember 1980 begann in Meran das WM-Kandidatenfinale zwischen Robert Hübner und Viktor Kortschnoi. Die beiden spielten auch an Heiligabend. Welcher deutsche Großmeister gehörte zu Hübners Sekundanten?

  1. Wolfgang Unzicker
  2. Hans-Joachim Hecht
  3. Vlastimil Hort
  4. Helmut Pfleger

Richtig war Antwort 3.

67,5% haben hier gepunktet. Ein gutes Mittelmaß.

9) Knapp

Jedes Jahr im Dezember kurz vor Weihnachten organisierte der niederländische Rundfunksender KRO-Hilversum einen Wettkampf zwischen Jan Timman und einem ausländischen Großmeister der Spitzenklasse. 1988 verlor Timman den Wettkampf mit 2½:3½. Gegen wen?

  1. Zoltan Ribli
  2. Jonathan Speelman
  3. Ulf Andersson
  4. Michail Tal

Richtig war Antwort 4.

Mit 87,5% schlittern auch wir "knapp" an der 90% Marke vorbei.

10) Hastings

Welcher bzw. welche Weltmeister bis zum Jahre 2000 haben nie am Chess Congress teilgenommen?

  1. Emanuel Lasker
  2. Bobby Fischer
  3. Anatoli Karpov
  4. Garri Kasparow

Richtig waren Antwort 2 und 4 kombiniert. Für halbrichtige Antworten wurde halbe Punkte vergeben. Wenn man jedoch mehr Antworten angegeben hat als richtig waren hat man jedoch keine Punkte bekommen.

Es wurden 72,5% der Punkte verteilt, jedoch auf mehr als 72,5% der Teilnehmer.

11) Hastings

Wer war der erfolgreichste deutsche Spieler in Hastings?

  1. Wolfgang Unzicker
  2. Klaus Darga
  3. Wolfgang Uhlmann
  4. Helmut Pfleger

Richtig war Antwort 3.

70% haben die Frage richtig beantwortet. Bei 27,5% scheiterte es am Nachnamen.

12) Hastings

Die Schachliteratur wirft auf das Turnier 1967/68 einen Schatten und suggeriert eine skandalträchtige "Gewinnmaximierung" dergestalt, dass eine Gruppe von Spielern untereinander schnelle Remisen absprach, um am Ende den ersten Preis zu teilen. Wer war involviert?

  1. Vlastimil Hort
  2. Florin Gheorghiu
  3. Suetin
  4. Leonid Stein

Richtig war die Kombination aller Antworten. Für jede richtige Antwort gab es 0,25 Punkte. Dadurch hat bei dieser Frage jeder gepunktet.

 

74,375% der möglichen Punkte wurden erreicht.

Noch ein wenig Statistik. Nur 5% der Teilnehmer hatten ein Ergebnis von weniger als 3,5 Punkten. Im Gegensatz dazu, hatten ganze 35% höchstens einen Punkt liegen gelassen. Unter der 50% Grenze der Punkte lagen diese Jahr nur 10%. Diese Zahlen spiegeln wider, dass die Teilnehmer diesen Jahres sehr gut versiert im Thema historische Schachfragen sind.

Das wollen wir loben!! Weiter so!! Wir hoffen außerdem, dass ihr beim nächsten Weihnachtsquiz wieder mitmacht.

// Archiv: DSB-Nachrichten - DSB // ID 36908

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