2. Dezember 2025
Das Logo steht. Es ist eine Kombination aus den Farben der Stadt Dresden und des Landes Sachsen – mit dynamischen Schachfiguren und der Frauenkirche als einem der Wahrzeichen der Elbmetropole. Kreiert von Uta Büttner und ihrer Grafikdesign-Agentur aus Gauernitz. Es gab bereits mehrere Gesprächsrunden mit den Vertretern der Stadt. Und eine erste Videokonferenz mit vielen, die beim Deutschen Schachbund auf unterschiedliche Weise in das Projekt involviert sind. Bernd Vökler hat als DSB-Organisationschef, gemeinsam mit Präsidentin Ingrid Lauterbach, die Fäden in der Hand. Der „Kick off“ ist also erfolgt, die Vorbereitungen für den Deutschen Schachgipfel vom 16. bis 26. Juli sind in vollem Gange. Auch das DSB-Team Öffentlichkeitsarbeit hat heute die eigene Webseite schachgipfel.de mit dem aktuellen Stand freigeschaltet.
Hier finden Besucher bereits einen vorläufigen Zeitplan und Service-Funktionen. So gibt es für feststehende Turniere bereits Ausschreibungen und die Möglichkeit (über den Buchungslink maxity.de/Schach2026), Zimmer zu buchen. Darunter für die Deutsche Meisterschaft im Schach960. Bei diesem Turnier sorgt die Deutsche Schachstiftung 960 mit ihrem Vorsitzenden Dr. Ulrich Zenker für einen hohen Preisfonds von 10.000 Euro. Die klare Botschaft: Man will den großen Rahmen nutzen, um auch die attraktive Freestyle-Variante des Schachspiels populärer zu machen – mit einem top besetzten Teilnehmerfeld. Das Preisgeld dürfte auch viele Profis zu diesem Turnier ins Maritim-Hotel & Internationales Congress Centrum locken, wo 2008 auch bereits die Schacholympiade stattfand.
Dresden 2026 – das wird der erste Schachgipfel seit 2022, damals in Magdeburg. Die Stadt wird das Event mit einem erheblichen Betrag und auch Know how unterstützen. Jan Donhauser, Beigeordneter für Bildung, Jugend und Sport der Stadt betont: "Bereits zur Schacholympiade im Jahr 2008 zeigte sich: Dresden kann Schach. Ich freue mich, dass wir auch im kommenden Jahr zeigen, dass Dresden sehr attraktiv für die Austragung von Meisterschaften im Spitzensport ist. Und Schach gehört auf jeden Fall dazu." Ingrid Lauterbach sagt: „Dresden ist auch der perfekte Ort, um die lange Tradition der Schachgipfel nach vier Jahren Pause fortzuführen. Dresden fördert den Schachsport und bietet alles für eine Top-Veranstaltung.”
Mehr hochklassiges Schach geht nicht – zumindest nicht auf nationaler Ebene. Insgesamt 14 Turniere – an einem Ort. Gekürt werden die Deutschen Meister in der offenen Meisterklasse und bei den Frauen. Aber auch der Breitensport kommt nicht zu kurz. Ausgespielt werden die Meistertitel der Senioren in den Altersklassen Ü50 und Ü65 in der traditionellen Bedenkzeit, aber auch im Blitz- und Schnellschach. Dazu die Deutsche Pokal-Einzelmeisterschaft, eine offene Deutsche Blitz-Einzelmeistermeisterschaft und die Blitz-Einzelmeisterschaft der Frauen. Weiter gibt es die Deutsche Behindertenmeisterschaft, plus die Kandidaten-Turniere zur Deutschen Meisterschaft, das 960-Turnier. Und, natürlich, das Finale der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft (DSAM). Außerdem ist - nach dem Vorbild von München - ein Prominententurnier geplant.
Garniert werden soll der Schachgipfel mit einem bunten Rahmenprogramm, an dem derzeit ebenfalls bereits gearbeitet wird. (mw)
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