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Deutsche Schach-Online-Liga geht in die zweite Runde

14. Februar 2022

Nach einer Woche Pause findet in dieser Woche die zweite Runde der Deutschen Schach-Online-Liga (DSOL) statt. Am heutigen Montag finden in den zehn Ligen 23 Begegnungen statt. Am Dienstag folgen 35 Matches, am Mittwoch 34, am Donnerstag 28 und am Freitag 40. Der letzte Spieltag am Freitag wird auf unserem Kanal SchachdeutschlandTV übertragen. Kommentator Sebastian Siebrecht wird seinen Fokus auf der ersten Liga haben, wo u. a. Deizisau gegen Münster spielt.

In unserer Meldung lassen wir heute die erste Runde Revue passieren. Sie können alle Ergebnisse der 1. Liga anschauen sowie deren Partien nachspielen. Wir haben darüber hinaus alle Berichte aus der 1. Liga zusammengetragen und veröffentlichen uns gemeldete Berichte aus anderen Ligen.

Übertragung der 1. Runde am 3. Februar

Die nachfolgenden Interviews sind ein Ausschnitt aus der kompletten Übertragung.

Interview SF Spraitbach

Interview HSG Stralsund

Berichte

Start der DSOL 2022

Olaf Steffens: "Die weltweite Deutsche Schach-Online-Liga geht in ihre dritte Staffel und öffnet erneut ihre virtuellen Turnierräume. Für alle darbenden SchachfreundInnen, die zur Zeit weder in der Liga noch im Vereinsheim ihrem Sporte frönen können, eine wunderbare Möglichkeit, ein Pflaster des Trostes – endlich wieder Turnierschach! Wie läuft sie ab, so eine DSOL-Saison? Nach Spielstärke sortiert, gibt es zehn Ligen mit jeweils vier Staffeln, in denen jeder Club mit dem eigenen Vereinsvierer gegen Teams aus dem gesamten Bundesgebiet antritt."

Weiterlesen bei ChessBase

1. Liga, Staffel A

Br. SF Deizisau DWZ 4:0 SG Leipzig DWZ
1 Matthias Blübaum 2640 1:0 Alex Dac-Vuong Nguyen 2285
2 Rustem Dautov 2573 1:0 Laurin Haufe 2041
3 Andreas Heimann 2568 1:0 Konstantin Schäfer 1897
4 Robert Dabo-Peranic 2284 1:0 Laertes Neuhoff 1991
Br. SK Münster DWZ ½:3½ SK Heidenau DWZ
1 Benedikt Muschik 2281 0:1 Richard Zienert 2258
2 Pierre Wilde 2226 0:1 Justus Zimm 2013
3 Stephan Baumann 1997 ½:½ Maximilian Fahland 1900
4 Leonard Olbrich 1386 0:1 Dr. Matthias Fahland 2094
Br. SG Porz DWZ 1:3 SF Heidesheim DWZ
1 Dmitrii Marcziter 2263 ½:½ Johannes Carow 2454
2 David Ramien 2206 0:1 Annelen Siegismund 2109
3 Ramil Sabirov 2148 ½:½ Michael Beck 2029
4 Samuel Fieberg 2121 0:1 Manfred Faldum 2044

Toller Auftakt in die neue DSOL Saison

Annette Kranich: "Am vergangenen Freitag startete die neue Saison der DSOL. Heidesheim ist wieder mit zwei Mannschaften vertreten – in den Ligen 1a und 8c. Die 1. Mannschaft hatte es in der 1. Runde direkt gegen den Titelverteidiger Porz zu tun. In der Stammbesetzung Johannes, Annelen, Michi und Mani waren sie nur am ersten Brett DWZ mäßig überlegen. Doch gerade an den Brettern 2-4 hatten die Heidesheimer einiges dagegen zu setzen. Annelen konnte die ersten 10 Minuten entspannt zuschauen, da ihr Gegner wohl aufgrund technischer Probleme den Spielort wechseln musste. Das brachte sie aber nicht aus dem Tritt und sie konnte ihren Gegner in einer sehr schönen Partie mit Schwarz an Brett 2 bezwingen. Von ihrem Spiel hätte sich ihr Bruder an 1 besser mal etwas abgeguckt. Johannes spielte seine Partie unter dem Motto „ein Bauer ist ein Bauer“, unterschätzte dabei aber das Gegenspiel des Gegners. Mit einem Bauern weniger landete er im Turmendspiel, dass er aber auch souverän Remis hielt. Nach den Aussagen der Kiebitzen zu urteilen hatte Michi in der Eröffnung nicht wirklich die richtigen Züge gefunden, ließ aber nichts anbrennen und endete in einem Remis-Turmendspiel. Zu dem Zeitpunkt hatten sich die Heidesheimer mit einem Mannschaftspunkt zufrieden gegeben, da Mani nach guter Eröffnung den gegnerischen Konter kassierte. Der Gegner machte Mani aber nicht den Garaus und Mani konnte ihn in hochgradiger Zeit noch beschummeln und gar seine Partie gewinnen. Endstand 3:1 – was ein gelungener Auftakt."

Weiterlesen bei den Schachfreunden Heidesheim

Br. SF Essen-Katernberg DWZ 1½:2½ SK Rinteln DWZ
1 Dr. Thomas Wessendorf 2242 0:1 Sebastian Plischki 2384
2 Armin Meyer 2250 ½:½ Felix Gerland 2185
3 Jan Dette 2076 +:- Ariez Laheemy 2117
4 Karl-Heinz Knott 1208 0:1 Hans-Lennart Seidenstücker 1810
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B06

1. Liga, Staffel B

Br. SV Werder Bremen DWZ 3½:½ SK Dessau DWZ
1 Jari Reuker 2420 1:0 Harald Matthey 2046
2 Sven Charmeteau 2298 1:0 Ralf Schubert 2050
3 Lara Schulze 2285 1:0 Sven Schäfer 1929
4 Stephan Buchal 2214 ½:½ Toni Schäfer 1490

8. Februar 2022 - DSOL

"Für unsere drei gemeldeten Mannschaften ist die erste Runde in der DSOL Geschichte. Unsere erste Mannschaft musste gegen den Staffelfavoriten Werder Bremen (1. Liga Staffel B) eine empfindliche 3,5:0,5-Niederlage hinnehmen. Den halben Punkt konnte Ersatzspieler Toni Schäfer, am letzten Brett spielend, gegen einen nominell wesentlich höheren Gegner erkämpfen. Die Mannschaft trat mit Harald Matthey, Ralf Schubert, Sven Schäfer und Toni Schäfer an. Die Zweite, in der 2. Liga Staffel D spielend, konnte mit einem 2,5:1,5-Sieg über den SV Erkenschwick (Nordrhein-Westfalen) sich zunächst den dritten Tabellenplatz sichern. Toni Schäfer siegte am ersten Brett sensationell. Dr. Iziaslav Leibovitch konnte am zweiten Brett ebenfalls einen vollen Punkt erkämpfen. Am dritten Brett spielend erzielte Wladimir Ozeran den halben Punkt zum Mannschaftserfolg. Rainer Erler, der am letzten Brett spielte, verlor leider seine Partie, in der er sicher auch mindestens einen halben Punkt hätte erzielen können. Bei unserem dritten Team ging es am eigentlichen Starttag (31.01.2022) erst mal etwas drunter und drüber. Chessbase hatte technische Schwierigkeiten, so dass der Wettkampf nicht zustande kam und auf den 07.02.2022 verschoben wurde. Gestern klappte alles wunderbar. Nur das Ergebnis gestaltete sich nicht nach unseren Wünschen. Die klare 0,5:3,5-Niederlage gegen die DWZ-stärkeren Spieler vom SC Caissa Falkensee (Brandenburg) ging letztlich in Ordnung. Den halben Punkt konnte Oliver Mirschinka erspielen, während Wolfgang Lübeck, Martin Wieczorek und André Paul ihre Partien verloren."

Aus den Nachrichten des Schachklub Dessau

Br. SK Ettlingen DWZ 3:1 Kölner SK Dr. Lasker 2 DWZ
1 Roland Wehner 2200 0:1 Ingo Lindam 2153
2 Marcus Friedel 2142 1:0 Bernhard Nagel 2142
3 Timo Fucik 2000 1:0 Roger Lorenz 2136
4 Dominik Schwingen 1937 1:0 Ingo Cordts 2206
Br. SK Bickenbach DWZ ½:3½ SC Zitadelle Spandau DWZ
1 Peter Keller 2358 0:1 Marko Perestjuk 2180
2 Christian Schramm 2323 ½:½ Nils Decker 2117
3 Leon de Visser 2223 0:1 Carsten Schirrmacher 2091
4 Patrick Will 2038 0:1 Tony Schwedek 2019
Br. SK Herzogenaurach DWZ 1:3 Frankfurter TV DWZ
1 Moritz Lauer 2380 0:1 Bennet Hagner 2145
2 Moritz Koch 2206 ½:½ Michael Medvedovski 2134
3 Martin Glitz 2028 0:1 Lucas Foerster-Yialamas 1987
4 Ivica Sarec 2012 ½:½ Nils Philipp 1851

DSOL 2022 – Runde 1

"Die erste Runde der DSOL ist gespielt und alle SKH-Teams waren im Einsatz. Team I ging zwar als Favorit in die Begegnung mit dem Frankfurter TV, musste aber eine 1-3-Niederlage hinnehmen. Die Zweite führte schnell mit 2-0, gab den Vorsprung am Ende aber noch aus der Hand. Die Jugendspieler in Team IV taten es der Zweiten gleich und erspielten ein Unentschieden. Die erste Jugendmannschaft, die als Team III antritt, musste sich mit 1-3 geschlagen geben."

Weiterlesen beim SK Herzogenaurach

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A28

1. Liga, Staffel C

Br. SK Zehlendorf DWZ 1½:2½ SV Hellern DWZ
1 Robert Baskin 2365 ½:½ Dr. Christian Böttcher 2151
2 Leonid Sawlin 2409 0:1 Holger Lehmann 2144
3 Dr. Wolfram Heinig 2204 1:0 Reinhold Happe 2117
4 Dr. Matthias Budt 2158 0:1 Tammo Lewin 2041

DSOL: Hellern schlägt Zweitligisten

"Es war ein Paukenschlag: Runde 1 der neuen DSOL-Saison – und gleich den Topfavoriten SK Zehlendorf vor der Brust. Die spielen in der 2. Bundesliga Nord und sind in der DSOL-Bundesliga Gruppe C der Topfavorit. Und dann ein Kampf auf Biegen und Brechen. 2×45 Minuten – und plötzlich ist alles möglich. Wenn man abgezockt ist."

Weiterlesen beim Sportverein Hellern

Br. SG AE Magdeburg DWZ 3:1 SV Osnabrück DWZ
1 Jonas Roseneck 2322 +:- Dirk Hummel 2236
2 Vilen Rafayevych 2169 1:0 Ivan Ramirez Marin 2227
3 Martin Sieber 2001 0:1 Paul Martin Wielebinski 2109
4 Jan-Hendrik Heyne 1910 1:0 Lukas Schiermeyer 2087
Br. SF Deizisau 2 DWZ ½:3½ SG Kaiserslautern DWZ
1 Marc Gustain 2157 0:1 Ingo Bruch 2219
2 Anzhelika Valkova 2008 0:1 Oleg Yakovenko 2185
3 Tim Winkler 1907 0:1 Helmut Hürter 2180
4 Marina Noppes 1838 ½:½ Robert Schnicke 2029

Neues am 5. Februar 2022

"Gestern fand für uns die erste Runde in der DSOL (Deutsche Schach-Online-Liga) statt. Wir spielen dort in der ersten Liga 1c und sind unter den 8 Mannschaften an 6 gesetzt. Somit kamen wir gegen den Dritten der Setzliste, Deizisau II. Diese traten ersatzgeschwächt an, so dass wir uns leicht in der Favoritenrolle sahen (Deizisau I spielte in Gruppe 1a mit Blübaum, Dautov, Heimann und Dabo-Peranic, also 3 GM und 1 FM ;-)). Es war dann wirklich leicht. Helmut brauchte keine Stunde für unsere Führung, nachdem der Gegner mehrere Ungenauigkeiten aneinander häufte. Bald danach nahm Robert das Remisangebot seiner Gegnerin an, weil diese mit dem starken Lh6 den Ausgleich geschafft hatte. Die Partien von Oleg und Ingo standen da schon besser und beide gewannen verdient und in glasklarem Spiel. Bei Ingo sah das schon sehr nach Großmeisterschach aus, wie er eine kleine Schwäche des Gegners auf c6 so lange massierte, bis dieser dem Druck nicht mehr standhalten konnte (Spiel auf ein Tor). Ergebnis: Deizisau II gegen SG Kaiserslautern 0,5:3,5. In der nächsten Runde spielen wir am 16.02.2022 um 19:30 Uhr „zuhause“ gegen Ludwigshafen. Auch hier ist wieder eine Partie auf Augenhöhe zu erwarten. Zuhause bedeutet darin, dass wir im Spielraum von Kaiserslautern spielen und unser Mannschaftsführer den Mannschaftskampf startet."

Erschienen auf der Homepage des Schachklub Kaiserslautern von 1905

Br. SK Ludwigshafen DWZ 1:3 SV Hemer DWZ
1 Reiner Junker 2144 ½:½ Carmen Voicu-Jagodzinsky 2268
2 Andreas Lambert 2081 0:1 Andreas Jagodzinsky 2102
3 Burhanudin Misini 2045 ½:½ Alexander Poggemann 1802
4 Albert Hasselmeyer 1936 0:1 Marc Störing 1917

DSOL-Auftakt 2022: Holpriger Start gegen Hemer

Andreas Lambert: "Am Freitag spielten wir die erste Runde der DSOL, der Onlineliga des Deutschen Schachbundes in Liga 1. Es ging etwas holprig los, da das vierte Brett unseres Gegners beim Starttermin noch nicht online war. Als er dann kam, hatte er Probleme die Partie zu starten. Unser Mannschaftsführer Andreas Gypser hatte zum Glück pausiert, und konnte so in Ruhe und mit Hilfe des schnell verfügbaren Support-Teams das Problem zunächst lösen. Die Partie startete, und dem zu spät gekommenen Gegner wurden 20 Minuten seiner Bedenkzeit abgezogen. Leider nicht nur ihm, sondern auch noch anderen Brettern beider Teams. Besonders hart traf es das gegnerische Spitzenbrett Carmen Voicu, eine der besten deutschen Schachspielerinnen. Sie hatte plötzlich nur noch 2 Minuten auf der Uhr. Die Zeiten wurden alle korrigiert (hier nochmal danke an das sehr engagierte Support-Team), aber das Zeit-hin-und-her hatte sicherlich seinen Einfluß auf die wechselhaften Partieverläufe. Das Positive: Computer-Cheating (ein Kritikpunkt bei früheren Runden) ist bei diesen Partien relativ unwahrscheinlich."

Weiterlesen beim Schachklub Ludwigshafen

Erfolgreicher Start in die DSOL

Andreas Jagodzinsky: "Auch 2022 findet wieder die Deutsche Schach-Online-Liga (DSOL) statt. Und zum dritten Mal nehmen wir mit einer Mannschaft teil. Nach einer eher erfolglosen Auftaktsaison im Sommer 2020 in der ersten Liga erreichten wir im zweiten Jahr einen hervorragenden zweiten Platz in der zweiten Liga, wo wir beim 2-2 im Finale nur aufgrund der schlechteren Wertung den Titel verpassten. In der neuen Saison spielen wir in der ersten Liga und kämpfen in Gruppe C um einen der beiden ersten Plätze, der die Teilnahme an der K.o.-Runde bedeuten würde. Der erste Spieltag gegen Ludwigshafen stand jedoch unter keinem guten Stern. Bewusst haben wir den Freitag in dieser Saison nicht als "Heimspiel"tag gewählt, weil - anders als bei den ersten beiden Auflagen - Jugendtraining und Vereinsabend wieder freitags in Präsenz stattfinden. Zum Glück hat nur eine gegnerische Mannschaft den Freitag für ihre Heimspiele gewählt Aber dies war direkt der Auftaktgegner, so dass mit Moritz Runte ein Stammspieler wegen des Jugendtrainings ausfiel. Und ich steckte noch in einem beruflichen Termin fest, so dass die Hoffnung, pünktlich am Brett zu erscheinen, immer mehr schwand. Zum Glück konnte mein Sohn alles soweit konfigurieren, dass ich wirklich auf den allerletzten Drücker am Rechner saß. Am Spitzenbrett saß wieder Carmen Voicu-Jagodzinsky. An Brett drei kam Alex Poggemann zum Einsatz, der in der vergangenen Saison sehr erfolgreich gespielt hatte. Und an Brett vier spielte Marc Störing. Leider gab es die üblichen technischen Probleme in der ersten Runde. In weiser Vorraussicht hat der DSB zwischen Spielwoche 1 und 2 direkt mal eine freie Woche gelegt, damit ChessBase die Probleme in Ruhe lösen kann. Ständig veränderte sich die Darstellung der Bedenkzeit. Carmen rief irgendwann aus dem Wohnzimmer, dass sie plötzlich nur noch 3 statt 35 Minuten hätte. Als ich das Fenster wechselte, sah ich bei ihr 18. In den Chat schreiben konnte sie auch nicht. Als die bei ihr angezeigte Zeit plötzlich auf unter 50 Sekunden sprang, stellte sie vor Schreck erstmal etwas ein.Zum Glück hatte ihr Gegner nicht mehr als ein Dauerschach, aber trotzdem war das Remis nicht das erhoffte Ergebnis. Alex spielte wenig später auch Unentschieden. Bei ihm war auch plötzlich einiges an Zeit verschwunden. Auch Marc kam zunächst nicht in seine Partie rein. Irgendwann ging es doch. Aber nach einer Ungenauigkeit stand er zunächst kritisch. In meiner Partie beschwerte sich mein Gegner plötzlich über einen Zeitabzug. Und tatsächlich fehlten bei ihm plötzlich einfach mal über 20 Minuten, von denen er einen Teil irgendwann wieder bekam. Bei mir scheint es über die gesamte Partie gepasst zu haben, aber wer kann sich da schon sicher sein? Zur Partie selbst: beide Gegner waren sichtlich bemüht, dem Anti-Cheating-Team zu demonstrieren, dass sie sich keinerlei unerlaubter Hilfsmittel bedienten. Zuerst bewies ich, dass ich von der Eröffnung nicht allzu viel verstand. Als mein Gegner dann besser stand, vergab er dann seinen Vorteil durch unpräzise Züge, so dass ich ausgleichen konnte. Dann wechselte er plötzlich mit seiner Dame überraschend die Brettseite. Das kann manchmal ein ganz klares Indiz für Computerunterstützung sein, wenn man plötzlich mit Figuren da spielt, wo scheinbar nichts los ist. In den Fällen, in denen weder ein Supergroßmeister am Brett sitzt oder ein Computer hilft, ist es aber meistens ein Zeichen für einen Fehler, so auch in unserer Partie. Anstatt nun konsequent mit einem Königsangriff in Vorteil zu kommen, wehrte ich ersteinmal die vermeintliche Drohung meines Gegners ab. Wenig später büßte mein Gegner durch einen unbedachten Zug zwei Bauern ein.Trotz knapper Zeit konnte ich alle gegnerischen Drohungen abwehren und gewinnen. Was war in der Zwischenzeit bei Marc geschehen? Er schien trotz der Ungenauigkeit einigermaßen ausgeglichen zu stehen, aber geriet plötzlich ins Hintertreffen. Doch anstatt die Partie für sich zu entscheiden, stellte sein Gegner einen Turm ein, so dass wir - zugegebenermaßen ziemlich glücklich und auch zu hoch - zu einem Sieg kamen."

Erschienen beim Schachverein Hemer

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D02

1. Liga, Staffel D

Br. Bayern München DWZ 3½:½ SC ML Kastellaun DWZ
1 Alexander Belezky 2313 ½:½ Tim Pfrengle 2130
2 Dr. Johannes Zwanzger 2280 1:0 Julius Ohler 2069
3 Tino Kornitzky 2168 1:0 Fabio Michels 1881
4 Denny Lawrenz 1964 1:0 Jan du Plessis 1556
Br. SF Berlin DWZ 3½:½ SK Bad Homburg DWZ
1 Mikael Agopov 2414 1:0 Dr. Ralf Dunsbach 2134
2 Jan Lundin 2310 1:0 Erwin Kaliski 2181
3 Felix Nötzel 2245 ½:½ Jonas Lenz 2092
4 Frank van Hasselt 2221 1:0 Ansgar Göbel 1703

DSOL gegen Bundesligist Berlin: Kein Wunder!

Walter Schmidt: "Am Freitag startete dann auch die erste Mannschaft in die DSOL, nachdem am Tag zuvor die zweite Mannschaft ein souveränes 3:1 gegen München geschafft hatte. Zwar ging es nicht wie im Vorjahr gegen Deizisau, die Schachfreunde Berlin (ebenfalls Bundesligist) hatten mit einem Schnitt von 2301 aber auch eine starke Mannschaft aufgestellt. Unter diesen Vorzeichen war schon absehbar, dass es schwierig werden würde… Und so kam es dann auch. An Brett 1 spielte Ralf Dunsbach mit Weiß gegen den stärksten Berliner (IM Mikael Agopov, DWZ 2414). Zunächst sah es so aus, dass er am Königsflügel Angriff bekommen würde, jedoch war das eine Sackgasse und dann gingen der weißen Dame die Felder aus und konnte nur unter Materialverlust befreit werden. Ein überraschend schnelles Aus nach nur wenigen Minuten!"

Weiterlesen beim Schachklub Had Homburg

Br. SK Zehlendorf 2 DWZ 3½:½ fuß brothers Jena DWZ
1 Atila Gajo Figura 2345 ½:½ Heiko Machelett 2282
2 Dr. Faris Kalabic 2188 1:0 Frank Zipfel 2050
3 Truong-Son Nguyen Luu 2009 1:0 Jonas Wolf 1849
4 Thomas Heerde 1990 1:0 Wolfram Jarosch 1718
Br. Kölner SK Dr Lasker DWZ 2:2 Post SV Uelzen DWZ
1 Martin Wiekert 2289 0:1 Bernd Laubsch 2236
2 Ingo Cordts 2206 0:1 Torben Knüdel 2187
3 Detlev Wolter 2174 1:0 Justus Bargsten 2120
4 Michael Paris 2214 1:0 Hendrik Mittelstädt 1937
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D00

2. Liga

Start in die dritte Saison der DSOL

Gerhard Nolte: "Seit Anfang Februar läuft die dritte Saison der DSOL. Es haben etwas weniger Mannschaften als zur letzten Spielzeit gemeldet, immerhin noch 320, was genau 10 Ligen mit je 4 Gruppen ergibt. Der ESV ist mit 4 Teams dabei: ESV1 in der Gruppe 2D, ESV2 in der Gruppe 6B, ESV3 in der Gruppe 9A, ESV4 in der Gruppe 10D. Den Anfang machten am letzten Mitwoch die zweite und dritte Mannschaft in ihren Heimspielen gegen die Zweite und Dritte aus Wermelskirchen, einer Stadt im Bergischen Land. Die Fankurve hatte sich in einem Zoom-Meeting versammelt, um für die Duelle gemeinsam die Damen zu drücken."

Weiterlesen beim ESV Rot-Weiß Göttingen

DSOL 1. Runde: Figureneinsteller führen zum 0:4

Frank Hoppe: "Die erste Woche in der dritten Saison der Deutschen Schach-Online-Liga begann am Dienstag, dem 1. Februar, mit einer vernichtenden und überraschenden 0:4-Niederlage der zweiten Mannschaft. In drei mehr oder weniger ausgeglichenen Stellungen stellten die Berolina-Spieler Figuren ein und mußten aufgeben. Drei Tage später machte es die erste Mannschaft besser und besiegte angeführt von Andreas Volkmer den Gegner mit 3:1."

Weiterlesen beim SV Berolina Mitte

3. Liga

Guter Start für die Kieler SG in die DSOL-Saison 2022 – Ein Sieg und zwei Unentschieden

René Werner: "Die Kieler SG nimmt bereits zum dritten Mal an der DSOL teil. Insofern könnte man sagen, wir gehören zu den alten Hasen. Dennoch ist in dieser Saison einiges neu. Zum einen starten wir erstmals mit 3 Teams (in den ersten beiden Saisons waren wir nur mit einem Team vertreten), so dass viele neue Spieler mit am Start sind, die sich erst einmal mit dem Format zurechtfinden müssen. Auch die Zoomkonferenz im Anschluss an den Wettkämpfen, in denen die Partien analysiert werden, wurde neu eingeführt. Zum ersten Mal steht auch ein KSG-Team an der Spitze der Tabelle. Da in der Gruppe B in der 7. Liga die KSG III als einzige Mannschaft gewinnen konnte, führt sie die Tabelle direkt nach dem ersten Spieltag auf dem ersten Platz an."

Es gibt den kompletten Bericht nur als PDF-Datei, die wir nachfolgend angefügt haben.

// Archiv: DSB-Nachrichten - Onlineschach // ID 10862

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