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Deutscher Schachbund wächst weiter

07.02.2018 13:48
Mitgliederentwicklung im DSB: 1992 gab es die meisten Mitglieder
DSB
Mitgliederentwicklung im DSB: 1992 gab es die meisten Mitglieder

Das zarte Pflänzchen namens Mitgliederzuwachs gedeiht prächtig. Nachdem wir vor einem Jahr das Stoppen des seit 2006 anhaltenden Abwärtstrendes vermeldeten (plus 76 Mitglieder), ist der Aufschwung in diesem Jahr noch deutlicher geworden. Gegenüber dem 1. Januar 2017 haben wir 704 Mitglieder mehr!

Einen nicht unwesentlichen Anteil daran haben unsere Mädchen und Frauen. Die Quote der weiblichen Mitglieder an den Gesamtmitgliedern hat mit über 9 Prozent einen neuen Rekordwert erreicht. Wir nähern uns damit der Deutschen Billard Union, die vor einem Jahr 9,73 Prozent Frauen hatte. Freilich reicht auch das nur für einen hinteren Platz im Vergleich aller olympischen und nichtolympischen Verbände. Nur der Deutsche Motor Sport Bund (6,58%) und der Deutsche Aero Club (7,96%) hatten im vergangenen Jahr einen geringeren Frauenanteil als der Deutsche Schachbund. (Quelle: DOSB)

Größte deutsche Schachvereine

Der Hamburger Schachklub von 1830 behauptet seit Jahren die Spitze in dieser Rangliste. Mit 680 Mitgliedern per 1. Januar 2018, sind fast 29% aller im Hamburger Schachverband organisierten Spieler Mitglied im HSK. Solche Quoten erreicht man sonst nur in Städten mit ganz wenigen Schachvereinen, aber für Hamburg mit seinen 1,763 Millionen Einwohnern ist das ungewöhnlich.

Dicht auf den Fersen ist den Hansestädtern allerdings ein Schachverein, dessen Stadt vor mehr als 1.200 Jahren ebenfalls am Fluß Elbe seine Heimat fand. Es sind die Schachzwerge Magdeburg, die im letzten Jahr fast 100 Mitglieder dazugewannen!

Nachfolgend eine Statistik der 20 bzw. 21 größten Vereine:

Pl. Logo Verein Verband Summe M W
1. Hamburger SK von 1830 eV Hamburg 680 575 105
2. Schachzwerge Magdeburg Sachsen-Anhalt 661 479 182
3. OSG Baden-Baden Baden 300 232 68
4. SC Garching 1980 e.V. Bayern 216 183 33
5. SV Glück auf Rüdersdorf e.V. Brandenburg 211 157 54
6. SC Moosburg 1956 e.V. Bayern 202 159 43
7. Karlsruher SF 1853 Baden 188 135 53
8. Lübecker SV von 1873 Schleswig-Holstein 182 160 22
8. SK Bebenhausen 1992 Württemberg 182 163 19
10. SV Stuttgart-Wolfbusch 1956 e.V. Württemberg 178 135 43
10. Schachgemeinschaft Leipzig Sachsen 178 151 27
12. Schachfreunde Brackel 1930 e.V. NRW 170 160 10
13. Schachklub Münster 32 e.V. NRW 169 155 14
14. DJK Aufwärts St. Josef Aachen NRW 166 147 19
15. Schachgemeinschaft Porz e.V. NRW 165 140 25
16. Schach-Club Vaterstetten-Grasbrunn Bayern 163 137 26
16. SC Kreuzberg e.V. Berlin 163 157 6
18. SC Erlangen 48/88 Bayern 160 146 14
19. SAbt SV Werder Bremen Bremen 159 146 13
20. Godesberger Schachklub 1929 e.V. NRW 157 149 8
20. SV Balingen Württemberg 157 136 21

Nicht alle Landesverbände sind in dieser Top-21 mit einem Verein vertreten. Der Vollständigkeit halber sind hier die mitgliederstärksten Schachvereine aus diesen fehlenden Verbänden:

  • 35. Platz - SV 1920 Hofheim (Hessen) - 141 Mitglieder
  • 45. Platz - SG Trier (Rheinland-Pfalz) - 126 Mitglieder
  • 51. Platz - SK Lehrte von 1919 (Niedersachsen) - 121 Mitglieder
  • 68. Platz - SV Empor Erfurt (Thüringen) - 108 Mitglieder
  • 73. Platz - Schachfreunde Schwerin (Mecklenburg-Vorp.) - 106 Mitglieder
  • 145. Platz - SV 1926 Riegelsberg (Saarland) - 86 Mitglieder

// Archiv: DSB-Nachrichten // ID 22906

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