19. November 2025
Das gemeinsame Projekt von DSB und DSJ zur Förderung des Mädchen- und Frauenschachs geht auf die Zielgerade. Am kommenden Sonntag findet in Lehrte (von 10.30 Uhr bis 17.30 Uhr) die zweite Regionalkonferenz zum gemeinsamen Projekt von DSB und DSJ statt (Anmeldung immer noch möglich), noch zwei weitere Konferenzen (im Osten und in NRW) sollen folgen - um auszuloten, wie mehr Mädchen und Frauen für den Schachsport zu gewinnen sind. Und vor allem: Wie sie zu halten sind. Die Auswertung der Fragebögen ist in vollem Gange, man habe hunderte Rückmeldungen bekommen, sagt DSB-Vizepräsident Verbandsentwicklung, Jannik Kiesel, der Teil des Projektteams ist: „Nur in einem Punkt bräuchten wir noch mehr Tiefe: Warum haben die Mädchen und Frauen letztlich aufgehört?“
Die Ergebnisse sollen noch in die Situationsbewertung im Rahmen des Projektes einfließen – und in eine Bachelorarbeit von Celine Peil, die selbst Schachspielerin ist. Der DSB und die DSJ haben dazu noch einmal eine Umfrage gestartet, die sich an „Ehemalige“ richtet, die den Breitenschach-Bereich verlassen haben – und somit gar nicht erst im Spitzenschach angekommen sind. Verlorene Talente also.
Dazu sollen Online-Interviews mit ehemaligen Vereinsspielerinnen durchgeführt werden. Gesucht werden Frauen ab 18 Jahren, die früher im Verein Schach gespielt haben, heute nicht mehr am Vereins- oder Wettkampfbetrieb teilnehmen - und bereit sind, in einem Gespräch ihre Erfahrungen zu teilen.
Das Interview dauert 30 bis 60 Minuten, findet online statt und wird vertraulich behandelt und anonymisiert ausgewertet – eine Beteiligung ist bis zum 10. Dezember über unser Formular möglich. Dort könnt Ihr auch angeben, wann und wie Ihr kontaktiert werden wollt. (mw)
Projektseite Mädchen- und Frauenschach | Ehemalige Schachspielerinnen gesucht
// Archiv: DSB-Nachrichten - DSB // ID 11694