14. Mai 2026
80 Teilnehmer werden erwartet, Platz wäre sogar noch für einige mehr: Im Saalbau Volkshaus Sossenheim (Siegener Straße 22, 65936 Frankfurt am Main) findet am Samstag, 16. Mai, ab 10.30 Uhr, der außerordentliche Bundeskongress des Deutschen Schachbundes statt. Bis 18.30 Uhr ist die Veranstaltung terminiert – erstmal. Ein zweiter Tagungstag ist nicht vorgesehen, womöglich aber gibt es eine Verlängerung über das Abendessen hinaus. Auf dem Programm stehen einige brisante Anträge – vor dem Hintergrund, dass neun Mitgliedsverbände des Deutschen Schachbundes diesen außerordentlichen Bundeskongress beantragt und letztlich – per Schiedsgerichtsbeschluss – auch bekommen haben.
Vorneweg: Es werden gute Finanzzahlen sein, die das aktuelle Präsidium präsentieren kann. Der Jahresabschluss liegt bei knapp 137.000 Euro, wohlgemerkt im schwarzen Zahlenbereich. Das war ja nicht immer so. Der Finanzbericht ist ebenso auf der Extra-Seite zum Bundeskongress einsehbar wie die Anträge. Von denen hat es vermutlich vor allem einer in sich: Ein Abwahlantrag für das aktuelle Präsidium, gestellt durch den Badischen Schachverband. Und, falls dieser durchgeht, würde ein neues Präsidium bis zum nächsten ordentlichen Bundeskongress im kommenden Jahr gewählt.
Aus den Tätigkeitsberichten von einigen Präsidiumsmitgliedern und Referenten – die ebenfalls alle auf der Bundeskongress-Seite zu finden sind - geht teilweise hervor, dass so manches Amt nicht vergnügungssteuerpflichtig ist. Präsidentin Ingrid Lauterbach wünscht sich unterdessen „Fairplay und respektvollen Umgang“. Womöglich gelingt es am Vortag hier in einer gemeinsamen Sitzung der Landesverbände bereits die Weichen zu stellen. Ob SchachdeutschlandTV live aus Frankfurt übertragen kann, entscheidet sich gleich zu Beginn der Sitzung. Der Landesverband Hessen hat einen Antrag auf Nichtöffentlichkeit gestellt. (mw)
// Archiv: DSB-Nachrichten - DSB // ID 37023