23. Juli 2026
Am 20. Juli fanden sich im Orgbüro der Volunteers insgesamt 14 Schachfreundinnen und Schachfreunde zum K.-o.-Löseturnier ein, das im Rahmen des Schachgipfels in Dresden ausgetragen wurde. Gelöst wurde nach dem Ausscheidungssystem: Alle Teilnehmer erhielten dieselbe Zweizüger-Aufgabe gleichzeitig vorgelegt und mussten den Schlüsselzug – den ersten Zug von Weiß – so schnell wie möglich per Buzzer anzeigen. Eine richtige Antwort brachte einen Punkt, eine falsche ging automatisch an die Gegnerin oder den Gegner. Von Runde zu Runde stiegen die Anforderungen: Achtel- und Viertelfinale wurden im Modus „Best of 3" gespielt, das Halbfinale „Best of 5" und das Finale schließlich „Best of 7".
Am Ende setzte sich der Experte von der Schwalbe souverän durch und sicherte sich verdient den Turniersieg. Besonders erfreulich: Dank der großzügigen Unterstützung der Schwalbe ging am Ende jeder Teilnehmer mit einem Preis nach Hause – ein schöner Schlusspunkt, der die gute Stimmung des Nachmittags unterstrich.
| Runde | Modus | Löser | - | Löser |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Best of 3 | Frank Reinhold | 2:0 | Fabian Wülfing |
| 1 | Best of 3 | Sophia | 0:2 | Michael Schlosser |
| 1 | Best of 3 | Jakob Leck | 1:2 | Simon Thier |
| 1 | Best of 3 | Anne Czäczine | 2:1 | David Fruth |
| 1 | Best of 3 | Gerd Schöhl | 1:2 | Sushant Poudel |
| 1 | Best of 3 | Claudius-Thomas Gottstein | 2:1 | Peter Thalheim |
| VF | Best of 3 | Britta Leib | 0:2 | Frank Reinhold |
| VF | Best of 3 | Michael Schlosser | 1:2 | Simon Thier |
| VF | Best of 3 | Anne Czäczine | 1:1 (Los) | Sushant Poudel |
| VF | Best of 3 | Claudius-Thomas Gottstein | 2:0 | Johanna Wülfing |
| HF | Best of 5 | Frank Reinhold | 3:0 | Simon Thier |
| HF | Best of 5 | Sushant Poudel | 0:3 | Claudius-Thomas Gottstein |
| F | Best of 7 | Frank Reinhold | 4:0 | Claudius-Thomas Gottstein |
Für Spannung sorgte auch die Technik: Die Buzzer funktionierten nicht immer ganz zuverlässig. Die beiden Schiedsrichter Jan Mudrievski und Laurenz Preissner behielten jedoch (fast) stets den Überblick und konnten souverän feststellen, wer zuerst gedrückt hatte. Auch die gelösten Ergebnisse waren durchweg eindeutig. Nur Anne hatte Pech: Nachdem in der zweiten Runde ein Punkt durch eine falsche Antwort an den Gegner gegangen war, stand es unentschieden – und wie in der Ausschreibung vorgesehen musste am Ende das Los entscheiden.
Der Wettbewerb hat allen Beteiligten sichtlich Spaß gemacht. Das kurzweilige, publikumswirksame Format verbindet Schnelligkeit, Präzision und Nervenstärke auf gelungene Weise und sollte unbedingt weiter eingesetzt werden.
Nach Angaben von Turnierleiterin Ina Gottschall
// Archiv: DSB-Nachrichten - DSB // ID 11777