28. September 2025
Der Deutsche Schachbund ist mit neun Spielerinnen und Spielern bei der Kadetten-WM in Almaty (Kasachstan) vertreten, die sich im internationalen Vergleich allerdings kaum erfolgreich zeigen können. Es dominieren die jungen Spieler aus Asien, die teilweise in Sachen Elo stark unterbewertet sind. „Im Grunde“, sagt Bundesnachwuchstrainer IM Bernd Vökler, „verläuft das Turnier wie erwartet.“ Er hatte von Anfang an keine Medaillenträume gehegt. Auch der anfangs stark aufspielende Paul David Peglau hatte mittlerweile seine Durststrecke. Das DSB-Ziel lautet nun: Das Punkte-Bergfest, wie aus dem Zwischenbericht von Delegationsleiter FM Hendrik Hoffmann hervorgeht:
Er schreibt: „Gemessen an den Ereignissen der ersten Tage ist nun eher Routine eingekehrt. Am ersten (und bisher einzigen) Regentag konnten die meisten von uns gewinnen, während der letzte Tag der ersten Turnierhälfte nicht so erfolgreich verlief. Der Ruhetag wurde auf verschiedene Weise zum Aufladen der "Gehirn-Akkus" genutzt, unter anderem einem Ausflug auf den Hausberg der Stadt, den Kök-Töbe; Exkursion in die Berge nach Shymbulak – oder auch ein bisschen Fußballspielen. Auf jeden Fall war Abschalten vom Schach angesagt. Nur Paul David Peglau entschied sich kurzfristig zur Teilnahme am großen Blitzturnier. Er hätte es eventuell unterlassen, wenn er geahnt hätte, dass er anderntags die einzige Niederlage bei ansonsten 100 Prozent Ausbeute für Deutschland beziehen würde. Aber wer kann schon in die Zukunft sehen? Mit Runde 8 schließt dieser Bericht, hier hielten sich Licht und Schatten die Waage. Topscorer ist aktuell Hugó Keleti mit 5,5 Punkten. Auch wenn vielleicht nun nicht mehr für alle alles möglich ist, können tatsächlich alle, wenn die Kondition reicht, noch über 50 Prozent kommen.“ Drei Runden sind noch zu gehen. Anbei einige Impressionen vom Turnier und vom DSB-Fußball. (hh/mw)
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