27. November 2025
Die Einigung fand in Berlin statt. Ingo Thorn, Präsident des Bayerischen Schachbundes, Michael S. Langer, der Präsident des Niedersächsischen Schachverbandes und Paul Meyer-Dunker, der Präsident des Berliner Schachverbandes, trafen sich mit Ingrid Lauterbach, der Präsidentin des Deutschen Schachbundes und dem DSB-Vizepräsidenten Finanzen, Alexander von Gleich. Nun ist klar: Es wird keinen außerordentlichen Bundeskongress Anfang Februar geben – sondern erst im August. Und Ingrid Lauterbach wird dann ihr Amt als Präsidentin abgeben.
Seit Mitte Oktober liegt ein Antrag auf einen außerordentlichen Bundeskongress mit dem Ziel der Abwahl des Präsidiums vor – unterzeichnet von den Landesverbänden Berlin, Brandenburg, Niedersachsen, Bayern, Thüringen und Schleswig-Holstein. Die Lage hätte zur Zerreißprobe für den DSB werden können – nun haben beide Parteien bewiesen, dass sie weiterhin miteinander kommunizieren und zum Wohle des deutschen Schachsports agieren können. Im Mai 2026 trifft man sich dann turnusmäßig zum Hauptausschuss.
In Berlin hat das Präsidium des Deutschen Schachbundes, vertreten durch Lauterbach und von Gleich, mit den Antragstellern eine gemeinsame Erklärung erarbeitet. Darin heißt es im Wortlaut:
Das Präsidium des DSB und die drei Landesverbände begrüßen und unterstützten diese Entscheidung. Das Präsidium sagt zu, bereits jetzt im Vorgriff auf eine mögliche Wahl von Ingrid Lauterbach in den Vorstand der ECU in zeitlicher Nähe zu diesem außerordentlichen Bundeskongress sicherzustellen, dass sie unabhängig davon diese internationale Vertretung des DSB nach den Vorgaben der Satzung des DSB auch künftig nach diesem außerordentlichen Bundeskongress ausüben kann.
// Archiv: DSB-Nachrichten - DSB // ID 36857