Mädchen-Schach auf dem Vormarsch

17.11.2013 18:31
Walter Rädler
Gerd Rinder, Friedl's Sohn, mit den Siegerinnen

25 Nachwuchsspielerinnen beim Friedl-Rinder-Pokal in Vaterstetten

München. Friedl Rinder war in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts eine der besten Spielerinnen der Welt. Ein Mädchenturnier ist nach der Münchnerin, die in einer schachbegeisterten Familie auf die Welt kam, benannt, zu dem 25 Nachwuchsspielerinnen aus 4 Regierungsbezirken pilgerten. Neben dem Schulschach, welches in ganz Bayern boomt, entwickelt sich das Mädchenschach immer besser. Mit Hanna Marie Klek wurde eine bayerische Jugendspielerin in diesem Jahr in Bad Wiessee sogar Deutsche Meisterin.

In der U12 gewann Sabrina Heinze vom SC Ammersee knapp vor Maria Schilay aus Neumarkt Mittelfranken und Liliane Pavlov aus Regensburg. In der U20 siegte Sarah Hausmann hauchdünn vor Sonja Kukulina von Südost und Sofie Klenk von Tarrasch München.

In diesem Jahr wurde auf den Einsatz der rosa-weißen Schachbretter verzichtet, die in vielen Mädchen-Schachgruppen sehr beliebt sind. 2014 stehen wieder viele Schachmädchen-Aktivitäten beim SC Vaterstetten an. Es wird ein Girls Camp mit einer Schach-Nationalspielerin geben, einen Girls-Cup, einen Schach-Erlebnistag am Pferdehof sowie erstmals ein fünftägiges Ferienturnier, den Süd-Cup mit tollem Rahmenprogramm am Ende der Sommerferien.

Walter Rädler

// Archiv: DSB-Nachrichten // ID 9258

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