[Event "German Masters der Frauen"] [Site "?"] [Date "2020.08.22"] [Round "7"] [White "Sieber, Fiona"] [Black "Paehtz, Elisabeth"] [Result "0-1"] [ECO "B42"] [WhiteElo "2201"] [BlackElo "2473"] [Annotator "Kevin Högy"] [PlyCount "92"] [SourceVersionDate "2020.08.16"] {Fiona hatte bereits vor der letzten Runde den Sieg im Masters der Frauen sicher. 5,5/6, das konnte und kann sich sehen lassen, ganz gleich, wie die letzte Runde ausgehen sollte. Dabei durften sich die deutschen Schachfans auf ein ganz besonderes Bonbon zum Abschluss des Masters der Frauen freuen: Die designierte Siegerin Fiona Sieber gegen die langjährige Nr. 1 in Deutschland, Elisabeth Pähtz. Kann sich die Jugend ein weiteres Mal durchsetzen oder sollte es Elisabeth noch einmal schaffen, den Ansturm des Nachwuchses abzuwehren und sich mit einem Sieg den klaren zweiten Platz zu sichern? Wir durften gespannt sein.} 1. e4 c5 {Was sonst? Sizilianisch konnte man erwarten, denn die Nachziehende hatte sicherlich vor, um den vollen Punkt zu kämpfen. Kein Kurzremis, das wollen die Fans sehen.} 2. Nf3 e6 3. d4 cxd4 4. Nxd4 a6 5. Bd3 {Schwarz hat nun viele vernünftige Züge, neben 5...Sc6 und 5...Sf6 natürlich auch ...Lc5 oder 5...Dc7. Natürlich auch 5...d6 - also typische, natürliche Züge. Elisabeth wählt allerdings einen Zug, den vor allem Kamsky und Bologan mit großem persönlichen Erfolg popularisiert haben} g6 $5 { Um ehrlich zu sein, gibt es in dieser Stellung wohl kaum einen Zug, bei dem sich meine Nackenhaare so aufstellen wie 5...g6!? Vom bloßen Gefühl her stellt sich mir die Frage, ob die schwarzen Felder im Lager der Anziehenden diesen provokanten Bauernzug gutheißen oder ob das nicht vielleicht etwas zu viel des Guten ist. Zwar gibt es auch in manchen Igel-Varianten die Idee, bei Bauern auf d6 und e6 und einem Läufer auf e7 unter Umständen einmal ...Lf8 gefolgt von ...g6 und Lg7 zu spielen. Aber so früh seine Karten auf den Tisch zu legen, birgt die Gefahr, dass Weiß sich darauf einzustellen vermag.} 6. O-O Bg7 7. Nf3 {Dieser Rückzug ist vielleicht ein wenig handzahm, da Weiß seinen Entwicklungsvorsprung verliert und den in der Mitte postierten Springer unnötigerweise dezentralisiert. Ich verstehe zwar Fionas Idee, den Damenläufer nicht auf e3, sondern lieber auf f4 postieren zu wollen, weil er von dort droht, nach d6 zu gehen und die komplette schwarze Stellung zu lähmen. Die Krux dabei ist nur: Dafür fehlt die Zeit} (7. Be3 {Gefällt mir besser. Entwickelt eine Figur, deckt d4, die Türme werden schneller verbunden - das sieht gut aus. Nach den natürlichen Zügen} Ne7 8. c4 O-O 9. Nc3 { setzt Weiß alles daran, die Befreiung der Nachziehenden mittels ...d5 zu verhinden. Spielt Schwarz dennoch} d5 {, stehen die weißen Figuren für die Öffnung der Stellung einfach besser, weil sie bereits entwickelt sind} 10. exd5 exd5 11. Re1 h6 12. Rc1 dxc4 13. Bxc4 $16 {und in der Partie 1-0 (43) Bok, B (2590)-Romanov,E (2642) Fagernes 2014 konnte der Nachziehende trotz seiner beachtlichen Elo von 2642 die weiße Initiative nicht eindämmen}) 7... Ne7 8. c4 Nbc6 9. Nc3 {Weiß bringt seine Truppen gegen ...d7-d5 in Stellung} O-O 10. Bf4 $5 {Ein sehr ambitionierter Zug. Weiß will auch noch 11.Ld6! spielen, wonach Schwarz so langsam die sinnvollen Züge ausgehen würden. Ein auf d6 eingepflanzter Läufer würde das schwarze Spiel absolut lähmen. Daher ist das Bewegen des d-Bauern nun oberste Pflicht} d5 $1 {Nur so! Schwarz entledigt sich damit aller Bauernschwächen. Doch was bleibt nach diesem Generalabtausch im Zentrum? Ein ziemlich biestiger Läufer auf g7, der Druck auf den weißen Damenflügel macht und schwarze Figuren, die urplötzlich zum Leben erweckt werden} (10... d6 {Hier wird der Bauern nur zur Zielscheibe} 11. Be2 $1 e5 12. Be3 f5 13. c5 $1 $36 {Hebelt die schwarze Zentrumsstruktur auf und bringt Ideen wie Lc4+ und Sg5 ins Spiel. Objektiv gesehen steht Weiß daher besser, aber Weiß griff in den folgenden Komplikationen fehl und musste sogar am Ende noch die Niederlage quittieren: 0-1 (68) Kasparov,S (2471)-Abramovic,B (2412) Veliko Gradiste 2016}) 11. exd5 (11. e5 $5 {Wäre vielleicht etwas vorsichtiger gewesen. Nun bleiben zumindest beide Läufer der Nachziehenden erstmal kaltgestellt, wenngleich das auch noch von vorübergehender Natur sein mag. Gegen den sicherlich schon gealterten, aber eben immer noch Ex-Weltmeister Vasily Smyslov konnte der Weiße aber in folgender Partie zumindest immerhin mit einem remis einen Achtungserfolg erzielen:} dxc4 12. Bxc4 b5 13. Bd3 Bb7 14. Be4 Qxd1 15. Rfxd1 Rfd8 {Hier zumindest kann man sich gut vorstellen, dass die Partie mit der Punkteteilung endet - was schließlich auch geschah. ½-½ (47) Hermansson,E (2275)-Smyslov,V (2480) Stockholm 1998}) 11... exd5 12. c5 {Notwendig. Ansonsten werden die schwarzen Figuren viel zu aktiv} ({Nach} 12. cxd5 $6 Nxd5 13. Nxd5 Qxd5 {würde sich das anfängliche Bild der Partie total umgekehrt haben: Plötzlich kontrolliert Schwarz das Zentrum und dank des Drucks des Lg7 gegen den Punkt b2 gewönne die Nachziehende noch Zeit, um mit ...Lg4 und dann der Entwicklung der Türme auf die Zentrallinien Weiß vor große Probleme zu stellen}) 12... b6 {Elisabeths Herangehensweise gefällt mir aber ebenso gut. Während Weiß die Stellung eher unter Kontrolle halten will und auf ihre statischen Vorteile (nur zwei gegen drei Bauerninseln, das schöne Blockadefeld auf d4 für einen Springer) pocht, strebt Elisabeth die weitere Öffnung der Stellung. Dafür nimmt sie eben auch eine statische Schwäche wie den isolierten Damenbauern in Kauf, bekommt aber dafür dynamische Gegenwerte in Form aktiverer Figuren. Damit tut sie genau das, was man laut Dorfman und seiner Schachmethode tun sollte: Stress machen, wenn man in Bezug auf die Beurteilung statischer Stellungsmerkmale sich im Hintertreffen wähnt.} 13. cxb6 Qxb6 {Aus dem Raumnachteil und der wirren Bauernstruktur (sieben Bauern auf weißen Feldern!) zu Beginn hat sich ganz schön was entwickelt: Der weiße Damenflügel ist unter Druck, ...Lg4 wird unangenehme Fragen entlang der Diagonale d1-h5 stellen und dann kommen auch noch die schwarzen Türme ins Spiel. Weiß steht sicherlich statisch besser, aber das tut sie nur auf dem Papier. Denn wenn sie die konkreten Probleme nicht in den Griff bekommt, bringt der Verweis auf statische Vorteile der Anziehenden keinen Blumentopf ein} 14. Qd2 $6 $146 { Das sieht erst mal logisch aus: Türme verbinden, b2 decken - das kann nicht so schlecht sein, oder? Womöglich beginnt die Partie aber genau an dieser Stelle zu kippen. Denn in den folgenden Zügen kommt jeder schwarze Zug mit Tempo und Weiß ist nur noch dabei, zu re- statt zu agieren.} ({Bisher sah man vor allem} 14. Na4 Qb4 15. Bd2 Qb8 16. Rc1 Bg4 17. Be2 $11 {und Weiß hat die Lage zumindest im Griff. Mit einem gut getimeten b2-b3 kommt der Sa4 wieder über c5 ins Spiel und nach Ld2-e3 hätte Weiß auch die Kontrolle über d4 erlangt. Vermutlich ist das alles nicht dramatisch, aber womöglich spielt sich die weiße Stellung einen Tick leichter: ½-½ (60) Berend,E (2328) -Muzychuk,A (2508) Dresden 2008}) 14... Bg4 15. Be2 Rfd8 {Nun will Schwarz auch noch ...d5-d4 spielen gefolgt von Sa4 Db4!. Ohne die Damen auf dem Brett wird wieder der Bauer auf b2 wacklig und dank ...d5-d4 bekäme auch der Se7 auf d5 ein wunderbar zentrales Feld. Die weißen Läufer hingegen schießen völlig ins Leere} 16. Rac1 Bxf3 $5 {Der erste asymmetrische Leichtfigurentausch ist häufig ein kniffliger. Der oben bereits schon einmal erwähnte Dorfman leitet aus dem ersten Abtausch Läufer vs. Springer sogar eine ganze Strategie für den weiteren Verlauf der Partie ab. Kurzfassung: Die Seite mit dem Läuferpaar möchte alles tauschen bis auf Läuferpaar vs. Läufer und Springer, um dann den Vorteil des Läuferpaars auszuspielen. Die Seite mit dem Springerpaar möchte hingegen so abtauschen, dass zumindest Dame und Springer gegen Dame und Läufer übrig bleibt, weil die Dame in vielen Stellungen besser vom Springer als vom Läufer ergänzt wird (einfach, weil der Läufer halt nichts kann, was die Dame nicht eh schon könnte). Prinzipiell passt daher ...Lxf3 durchaus auch zur Bauernstruktur, denn mit dem isolierten Bauern sollte Schwarz sowieso eher auf die dynamische Karte setzen und beispielsweise die Damen auf dem Brett halten. Konkret hat der Abtausch auch den Vorteil, der Nachziehenden das Feld d4 zugänglich zu machen} 17. Bxf3 Nd4 18. Bd1 {Der Läufer deckt von hier aus das Feld a4, sodass der Zug Sc3-a4 an Attraktivität gewinnt. Doch gleichzeitig sind die Türme nicht mehr verbunden und wichtiger: Schwarz bekommt mit seinen Springer Zugang zu den Feldern e6 und f5.} ({Betrachtet man die nächsten Züge, kommt der Verbesserungsvorschlag} 18. Bg4 {in den Sinn, um 18...Se6 zu 20...Sf5 zu verhindern. Versucht Schwarz hingegen, den Läufer mit} h5 {zu vertreiben, so kommt} 19. Bh3 $1 {mit ungefähr ausgeglichenen Chancen}) 18... Ne6 $1 { beginnt einen famosen Springertanz} 19. Na4 Qb5 {Die letzten Züge sind aus weißer Sicht nicht gerade optimal gelaufen. Mittlerweile steht der Springer am Rand, die Türme sind nicht mehr verbunden und mit dem nächsten Zug kommen dann auch noch taktische Probleme hinzu. Fiona allerdings kann man hier sicherlich kaum einen Vorwurf machen. Denn wenn man gegen eine solch erfahrene und starke Gegnerin einmal auf die schiefe Bahn gerät und der Trend über mehrere Züge gegen einen steht, man mitbekommt, wie einem die Kontrolle über die Stellung Stück für Stück entgleitet, dann kommen Überseher taktischer Natur häufig dazu. Selbst bei einer so starken Taktikerin wie Fiona.} 20. Re1 $2 (20. b3 {Darin bestand die Methode Handbremse. Der Bauernzug festigt den Sa4 und nimmt ihn aus der Schusslinie des Lg7, der damit deutlich weniger bedrohlich ist. Und auch der auf d1 postierte Läufer findet nach} Nf5 21. Be2 {zumindest ein einigermaßen sinnvolles Plätzchen. Zwar droht nach} Qe8 { ...Sxf4 mit Materialgewinn. Doch das kann Weiß ruhig mittels} 22. Rce1 { abwehren. Weiß hält damit die Puppen zusammen und bliebe in der Partie, wenngleich nach} Nxf4 23. Qxf4 Nd4 24. Bd3 (24. Bxa6 $2 Ne6 $19) 24... Qf8 $5 { zwar die schwarze Dame lästig nach b4 und a3 schielt. Aber am Ende des Tages sollte bei präziser Spielweise die Stellung der Anziehenden nicht zu knacken sein} 25. Rd1 $1 $15) 20... Nf5 $1 {Das droht überraschend und ein wenig hinterlistig 21...Sxf4, da nach 22.Dxf4 die kalte Dusche mit 22...Lh6 käme! Dagegen ist auch nicht mehr viel zu tun.} 21. Be5 {Verhindert zwar ...Sxf4, doch nun kommt} (21. Ra1 {rettet zwar den Turm, aber verliert nach} Rac8 $17 { einfach die c-Linie}) 21... Bh6 $1 22. f4 {Den sofortigen Materialverlust konnte Fiona noch vermeiden, aber ihre Königsstellung hat natürlich etwas gelitten. Auch der Bauer f4 ist schwach und benötigt dauerhaften Schutz durch Dame und Läufer. Ein weiteres Problem: Das Feld e4 wird dauerhaft geschwächt, was Elisabeth auch sofort ausnutzen will} Nd6 {Gefällt dem Computer gar nicht, dabei ist es nachvollziehbar, dass Schwarz den Springer gern auf e4 oder gar c4 platzieren möchte} ({Der Stockfish-Vorschlag ist zwar nicht ganz so eingängig für mich, aber wenn man es mal gesehen hat, extrem giftig} 22... d4 $5 {ein wenig kontraintuitiv stellt die Blechkiste den Zentrumsbauern auf d4. Die Idee: Der Sa4 wird vorerst von der Partie ausgeschlossen, weil Sa4-c3 nun unmöglich wird. Die Kontrolle über das Feld c3 verstärkt auch gleichzeitig das Manöver} 23. Bb3 Bf8 $1 $17 {Droht äußerst unsanft ...Lb4 mit Qualitätsgewinn. Der Schwenk des Läufers, der schon auf h6 lästig war, nach b4, wo er kaum zu tolerieren ist, würde die weißen Verteidigungsressourcen ganz schön ausreizen - vermutlich sogar überreizen}) 23. Nc3 $2 {Fiona hat über weite Strecken dem Druck der deutschen Nr. 1 viel Kampfgeist entgegengesetzt und sich gut verteidigt. Doch nun greift sie fehl} (23. Qf2 $1 {wäre die studienartige Rettung gewesen!} Ne4 (23... Nc4 24. Be2 $1 {ist die Pointe} Qxa4 25. b3 Qxa2 26. bxc4 $11) 24. Qe3 {und Schwarz kommt überraschend nicht weiter, als Weiß f4 sicher um Griff hat und auch auf der Diagonalen a7-g1 kein Unheil droht}) ({Nur etwa nicht das sofortige} 23. Qe3 $4 {, denn das würde an} Nc4 $1 24. Qf2 Nxe5 25. Rxe5 Bxf4 $19 {scheitern}) 23... Qc5+ {Das entscheidende Schach. Schwarz gewinnt ein Tempo und droht, ... Sc4-xe5, wonach der Lh6 zum Matchwinner werden und Material auf der c1-h6-Diagonalen einsammeln würde} 24. Qf2 (24. Kh1 Nc4 $19 {...Sxe5 gewinnt nun Haus und Hof}) 24... Qxf2+ 25. Kxf2 Nxf4 {Damit ist ein wichtiger Bauer weg und die Partie im höheren Sinne gelaufen.} 26. Bxf4 Bxf4 27. Rc2 Nf5 28. Nxd5 Bxh2 (28... Rxd5 29. Bf3 Rad8 30. Bxd5 Rxd5 $17 {wäre ebenso eine Möglichkeit gewesen. Das Endspiel sollte für Schwarz technisch gewonnen sein, solange es Schwarz gelingt, ein Turmpaar auf dem Tisch zu halten. Allerdings ist die Koordination von Läufer und Springer manchmal trickreicher als gedacht. Von daher ist Elisabeths Herangehensweise, sich den h-Bauern einzuverleiben, die in meinen Augen praxisnähere. Denn es spielt sich am besten, wenn man mit dem Mehrbauern das schon einmal auf der Haben-Seite hat, was Nigel Short als "money in the bank" beschreibt.}) 29. Nf6+ Kg7 30. Ne4 Be5 31. Be2 Bd4+ $1 {Die ungleichfarbigen Läufer kommen hier Schwarz deutlich zu Gute. Denn weil der weiße König keinen Bauernschutz mehr hat, wird er zum Ziel der schwarzen Figuren. Wegen der ungleichfarbigen Läufer hat Weiß auf den schwarzen Feldern wenig entgegen zu setzen} 32. Kf3 Bb6 33. Rc4 Nd4+ 34. Kf4 Rab8 35. Bf1 Ba5 36. Rb1 Bc7+ $5 {Dank dieses Tricks drängt Elisabeth den weißen König wieder zurück und gewinnt etwas Zeit auf der Uhr, um die entscheidende Phase der Partie mit mehr Bedenkzeit sauber zu Ende spielen zu können} 37. Ke3 (37. Rxc7 Ne6+ $19) 37... Bb6 38. Kf4 Re8 $1 {Zentralisiert die Türme} 39. Rd1 Rbd8 {Der Unterschied in der Wirkungskraft der Figuren ist leicht zu erkennen. Während die schwarzen Türme das Zentrum dominieren und der Sd4 Gegenspiel in Form von Tc4-c6 verhindert, machen die weißen Figuren, insbesondere der Lf1, wenig.} 40. Rdc1 h6 41. g4 g5+ 42. Ke3 Nb3+ 43. Kf3 Nd2+ {Präzise bis zum Schluss} (43... Nxc1 {hätte natürlich ebenfalls gereicht um zu gewinnen.}) 44. Nxd2 Re3+ 45. Kg2 Rxd2+ 46. Kh1 Rg3 {Schwarz droht ... Tg1#, was nur verhindert werden kann, indem der Läufer auf f1 geopfert wird. Fiona gab daher die Partie auf. Doch was bleibt? Trotz der Niederlage in der letzten Runde ein herausragendes Turnier von Fiona, die absolut verdient das German Masters der Frauen 2020 gewonnen hat. 5 Siege und zum Schluss 5,5/7 sind aller Ehren wert, zumal alle ihre Gegnerinnen erfahrene Nationalspielerinnen sind bzw. waren. Auch für Elisabeth endet das Turnier versöhnlich. Nach der Niederlage in der Auftaktrunde hat sie mächtig aufgedreht und dann mit 5/6 gezeigt, warum sie seit Langem die klare Nr. 1 der deutschen Frauenrangliste ist.} 0-1 [Event "German Masters Frauen 2020"] [Site "Magdeburg"] [Date "2020.08.22"] [Round "7.1"] [White "Klek, Hanna Marie"] [Black "Michna, Marta"] [Result "0-1"] [ECO "C03"] [WhiteElo "2296"] [BlackElo "2350"] [PlyCount "108"] [EventDate "2020.08.16"] [EventType "tourn"] [EventCountry "GER"] [Tiebreak "Koya+Number of black wins+Number of wins"] [SourceTitle "playchess.com"] [Source "ChessBase"] [SourceQuality "1"] 1. e4 e6 2. d4 d5 3. Nd2 a6 4. Ngf3 c5 5. c3 Nc6 6. Bd3 Nf6 7. e5 Nd7 8. O-O Be7 9. b3 cxd4 10. cxd4 Nb6 11. Bb2 Bd7 12. Ne1 h5 13. a4 a5 14. Be2 g6 15. Nd3 Nb4 16. Nc5 Bc6 17. Bc3 Nd7 18. Nd3 Nb8 19. Nf4 N8a6 20. Nb1 Nc7 21. Na3 Qd7 22. Nc2 Nxc2 23. Qxc2 Kf8 24. Bd2 Ne8 25. h3 Ng7 26. g4 Bb4 27. Bxb4+ axb4 28. Qc5+ Kg8 29. Qxb4 Qd8 30. Ng2 hxg4 31. hxg4 Qg5 32. f4 Qh6 33. Rac1 Qh2+ 34. Kf2 Rh3 35. Rc3 Rh7 36. a5 Rh4 37. Qe7 Rh3 38. Rxh3 Qxh3 39. Bf3 Ne8 40. b4 Rc8 41. Rc1 Ra8 42. Ke3 Qh2 43. f5 exf5 44. gxf5 Ng7 45. Qg5 Nxf5+ 46. Kf2 Nxd4 47. Bg4 Re8 48. a6 bxa6 49. e6 Nxe6 50. Qf6 Bb7 51. Rg1 d4 52. Bxe6 Rxe6 53. Qd8+ Kh7 54. Qxd4 Re5 0-1 [Event "German Masters Frauen 2020"] [Site "Magdeburg"] [Date "2020.08.22"] [Round "7.3"] [White "Kachiani-Gersinska, Ketino"] [Black "Lubbe, Melanie"] [Result "0-1"] [ECO "A41"] [WhiteElo "2324"] [BlackElo "2287"] [PlyCount "152"] [EventDate "2020.08.16"] [EventType "tourn"] [EventCountry "GER"] [Tiebreak "Koya+Number of black wins+Number of wins"] [SourceTitle "playchess.com"] [Source "ChessBase"] [SourceQuality "1"] 1. d4 d6 2. c4 e5 3. Nf3 e4 4. Ng5 f5 5. Nc3 c6 6. g3 Be7 7. Nh3 Be6 8. d5 Bf7 9. f3 Nf6 10. Bg2 exf3 11. exf3 Qb6 12. Ng5 O-O 13. Nxf7 Rxf7 14. Qe2 Nbd7 15. Be3 Qa6 16. O-O-O Re8 17. Rhe1 Bd8 18. dxc6 bxc6 19. c5 Nxc5 20. Rxd6 Rfe7 21. Qxa6 Nxa6 22. Red1 Bc7 23. Rxc6 Rxe3 24. Rxa6 Bb6 25. Ra4 Re1 26. Bf1 Rxd1+ 27. Kxd1 Rd8+ 28. Kc2 Nd7 29. g4 Ne5 30. Rf4 g6 31. gxf5 g5 32. Re4 Nxf3 33. f6 Kf7 34. Re7+ Kxf6 35. Rxh7 Ke5 36. h3 Rd2+ 37. Kb3 Nd4+ 38. Kc4 Rxb2 39. Rd7 Nf3 40. Be2 Ke6 41. Bxf3 Kxd7 42. Ne4 Be3 43. a4 Kc7 44. Nc3 Bd2 45. Ne4 Kb6 46. Kd5 Bc1 47. Bg4 Rb3 48. Nc5 Rc3 49. Nd7+ Ka5 50. Ne5 Kxa4 51. Kd4 Rc7 52. Nc6 Kb5 53. Kd5 a5 54. Nd4+ Kb6 55. Ne6 Rc3 56. Nd4 Rc5+ 57. Ke4 a4 58. Kd3 Bb2 59. Nc2 Rc3+ 60. Kd2 Rg3 61. Be6 Kc5 62. Bd7 a3 63. Be6 Kd6 64. Ba2 Rxh3 65. Ke2 Ke5 66. Nb4 Kd4 67. Kf2 Bc1 68. Kg2 Rh6 69. Bf7 Ke4 70. Na2 Bf4 71. Nc3+ Kd3 72. Na2 g4 73. Nb4+ Kd2 74. Kg1 Bd6 75. Na2 g3 76. Kg2 Rh2+ 0-1 [Event "German Masters Frauen 2020"] [Site "Magdeburg"] [Date "2020.08.22"] [Round "7.4"] [White "Heinemann, Josefine"] [Black "Papp, Sarah"] [Result "1-0"] [ECO "B56"] [WhiteElo "2281"] [BlackElo "2334"] [PlyCount "157"] [EventDate "2020.08.16"] [EventType "tourn"] [EventCountry "GER"] [Tiebreak "Koya+Number of black wins+Number of wins"] [SourceTitle "playchess.com"] [Source "ChessBase"] [SourceQuality "1"] 1. e4 c5 2. Nf3 Nc6 3. d4 cxd4 4. Nxd4 Nf6 5. Nc3 d6 6. f3 e5 7. Nb3 Be7 8. Be3 Be6 9. Nd5 O-O 10. c4 a5 11. Be2 a4 12. Nd2 Nd7 13. Nxe7+ Qxe7 14. O-O Nc5 15. Nb1 f5 16. exf5 Bxf5 17. Nc3 e4 18. f4 Nb4 19. Nd5 Nxd5 20. Qxd5+ Kh8 21. Qd4 Nd3 22. g4 Bd7 23. Bxd3 exd3 24. f5 Bc6 25. Qxd3 Qh4 26. Rf4 Qh3 27. Qd2 Rae8 28. Bd4 Kg8 29. Raf1 g5 30. R4f3 Qxg4+ 31. Rg3 Re2 32. Qxg5+ Qxg5 33. Rxg5+ Kf7 34. Rg7+ Ke8 35. f6 Rf7 36. Rf4 Re4 37. Rxe4+ Bxe4 38. Rg3 Kd7 39. Kf2 Kc6 40. Ke3 Bf5 41. Kd2 Be6 42. Kc3 b5 43. cxb5+ Kxb5 44. Rg5+ Kc6 45. Ra5 Bxa2 46. Rxa4 Be6 47. b4 Rb7 48. Ra5 Bd5 49. Be3 Be6 50. Ra6+ Kd5 51. Bf4 Rc7+ 52. Kd2 Ke4 53. Bxd6 Rd7 54. Kc3 Kf5 55. Be7 Rc7+ 56. Kd4 Rc4+ 57. Kd3 Bf7 58. Ra2 Rh4 59. Rf2+ Ke5 60. Kc2 Rh3 61. Kc1 Kd4 62. b5 Rb3 63. Rb2 Rf3 64. Rd2+ Kc3 65. Rc2+ Kb3 66. Rg2 Rc3+ 67. Kd1 Bh5+ 68. Ke1 Kc4 69. Rg5 Re3+ 70. Kf2 Re2+ 71. Kg3 Be8 72. Rg8 Bf7 73. Rg7 Bd5 74. f7 Rg2+ 75. Kh3 Rxg7 76. f8=Q Be6+ 77. Kh4 Rg4+ 78. Kh5 Kxb5 79. Qb8+ 1-0