Talentsichtungslehrgang 2026 in Arendsee erfolgreich beendet

8. Mai 2026

Alljährlich lädt der Deutsche Schachbund zu seiner Talentsichtung (Tasi) nach Arendsee in Sachsen-Anhalt ein. Ziel ist es unter den Kaderspielerinnen und Kaderspielern des DSB sowie der Landesverbände zukünftige Bundes- und Landeskader unter die Lupe zu nehmen. Nachfolgend ein Bericht der neuen Co-Leistungssportreferentin des Berliner Schachverbandes, Konstanze von Gehlen. (fb)

Intensives Schachtraining & Sport- und Freizeitangebote

Intensives Schachtraining, aber auch viel Spass und Sport stand bei strahlendem Sonnenschein im idyllischen KiEZ Arendsee auf dem Program. 58 talentierte Nachwuchsspielerinnen und -spieler der Jahrgänge 2013 bis 2018 nahmen vom 29. April bis 3. Mai 2026 am Talentförderlehrgang (TASI 2026) des Deutschen Schachbundes teil.

Nach einem Eingangstest wurden die Kinder in sieben Trainingsgruppen eingeteilt. Unter der Leitung von Bundesnachwuchstrainer Bernd Vökler sowie weiteren erfahrenen Trainerinnen und Trainern arbeiteten die Teilnehmenden intensiv am diesjährigen Thema „Der König“. GM Thomas Pähtz trainierte die Kadergruppe, in der sich auch junge Nachwuchstalente aus den Landeskadern beweisen durften und WGM Tatjana Melamed arbeitete intensiv mit der U14-Trainingsgruppe des Mädchen-Förderprojekts der Schachschule Artur Jussupow.

Die Kinder können sich hier auf hohem Niveau in kleinen Gruppen mit anderen starken Kindern messen, während die Trainer und Trainerinnen die Möglichkeit haben, Talente zu identifizieren und sich einen Überblick über den Leistungsstand der einzelnen Spielerinnen und Spieler zu verschaffen”, erklärte Michael Zeuner, der für die Gesamtorganisation zuständig war und als Lehrgangsleiter fungierte. “Bei allem Spaß in den Pausen, haben die Kinder ein hartes Trainingsprogramm durchlaufen. Es geht bei der Tasi auch darum, den Kindern (und auch deren Eltern) zu vermitteln, was Leistungssport bedeutet”, so WGM Tatjana Melamed.

Neben den anspruchsvollen Trainingseinheiten kam auch die Bewegung nicht zu kurz: Nach dem Schachtraining ging es nachmittags nach draußen zu verschiedenen Sportangeboten. Die einzelnen Trainingsgruppen traten dabei unter anderem im Beach-Volleyball, Fußball, Ball über die Schnur und bei Staffelläufen gegeneinander an. Abends wurde ein Schnellschachturnier gespielt, das am Ende Johannes Dombert vom SK Kelheim 1920 mit 4,5 aus 5 Punkten für sich entscheiden konnte.

Den Abschluss bildeten ein gemeinsamer Grillabend und Einzelgespräche der Trainer mit den jeweiligen Kindern und ihren Eltern oder Vereinsbegleitern.

Ich habe im Training viel gelernt und fand es super, danach mit meinen neuen Freunden Fussball zu spielen und noch ein paar Partien zu blitzen”, sagte ein junger Teilnehmer zum Abschluss.

 

// Archiv: DSB-Nachrichten - DSB // ID 11751

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