2. Februar 2026
Das Wimbledon des Schachs! Hätten wir keine Mannschaftsturniere, Welt- und Europameisterschaften, den Weltcup oder Grand Swiss, wäre der Höhepunkt des Schachjahres gleich auf den Jahresbeginn terminiert. Zu Zeiten der K&K [Red.: Karpow und Kasparow] eher als Aufgalopp für Linares angesehen, hat Wijk aan Zee seinen Status längst deutlich gefestigt. Das Erfolgsgeheimnis liegt darin, dass das Turnier nicht durch Stars, sondern durch seine Struktur definiert wird: durch die interessante Zusammensetzung der Teilnehmerfelder, in denen Weltklasse, Etablierte und immer jünger werdende neue Gesichter mit den an ihren Brettern eng zusammengepferchten Amateuren im De Moriaan zusammenfließen. Hier schlägt das Herz des klassischen Schachs!
Für die Weltpresse gibt es zwei Arten von Schachturnieren: solche mit und solche ohne Carlsen – letztere sind kaum von Interesse. Für den Schach-Aficionado hingegen war dessen Fehlen, ebenso wie das der Nr. 2 und 3 der Welt, Nakamura und Caruana, nur eine Randnotiz.
Berichtenswert dagegen war für die Mainstream-Presse der verspätete Beginn der ersten Runde, verursacht durch Demonstranten, die gegen das Stahlwerk des indischen Hauptsponsors Tata Steel protestierten; der Schachfan blieb davon weitgehend unbeeindruckt. Der moralische Zeigefinger ist eine Frage der Perspektive.
Diskrepanzen zeigen sich auch beim Nebeneinander von Profis und Amateuren. Während weibliche Besucher von der Attraktivität des an James Dean erinnernden Beaus Max Warmerdam schwärmen, der noch mehr Blicke auf sich zieht als die smarten Erscheinungen von Vincent Keymer (der eine sich jüngst andeutende Fülle erfolgreich im Keim erstickt hat) und Jorden van Foreest –, beklagen andere das gestiegene Durchschnittsalter in den Nebenturnieren. Hinzu kommen die häufig mangelhafte Hygiene der Spieler und der daraus resultierende Stallgeruch, in den sich auch die traditionell ausgeschenkte Erbsensuppe nachhaltig einbringt.
Oder die ansässigen Hoteliers, die ohne das Schachturnier im Januar nur schwer Zimmer belegen könnten – mit ihm jedoch von Jahr zu Jahr beherzter zulangen.
Im wahrsten Sinne des Wortes offenbaren sich die Grautöne beim Blick auf die klimatischen Bedingungen. Als Kiebitz kann man Glück haben und einen strahlenden Sonnentag erwischen, der zum Lustwandeln am Strand einlädt. Aber wahrscheinlicher ist das winterliche Nordseeklima mit Temperaturen knapp oberhalb der Nullgradgrenze.
Als grau in grau erleben besonders jene Spieler die Atmosphäre, die schlecht ins Turnier starten. Feuchte Kälte, hohe Luftfeuchtigkeit und der ständig rauschende Wind verbunden mit diffusem Licht und den als kurz wahrgenommenen Tagen erlauben keinen Abstand zum Geschehen auf den 64 Feldern. Zehn Minuten durch die Dünen zum Spiellokal, zehn Minuten zurück – man ist froh, es darauf zu beschränken. Abgeschiedenheit, Monotonie. Niederlagen wiegen noch schwerer, Selbstzweifel, Reizbarkeit und mentale Erschöpfung nehmen zu. Hat man bei etwa 1½/6 noch sieben Runden und eineinhalb Wochen vor sich – gespielt werden 13 Runden, eine Ausnahme im heutigen Spitzenschach –, wird Wijk weniger als Schachmekka denn als Goldener Käfig oder psychologisch anspruchsvolle Prüfung wahrgenommen.
Einen Härtetest besonderer Art durchlief Alexander Donchenko 2021, als das Turnier während der Pandemie unter strengen Auflagen stattfand. Nur das Masters mit Carlsen & Co.: Hygienekonzept, keine Zuschauer, kaum Kontakte zwischen den Spielern und Lieferung der Mahlzeiten an die Rezeption des Hotels Het Hoge Duin, um sie auf den Zimmern zu verzehren.
Donchenko holte 3½/13 und sagte Dirk Poldauf später: »Es ist schon deprimierend, wenn man zweieinhalb Wochen in diesem Ort festsitzt und immer die gleiche Routine hat. Ich war ganz allein. […] Dreizehn Partien am Stück und in jeder musst du voll da sein! Etwas Vergleichbares hatte ich zuvor nicht erlebt. […] Es ist etwas ganz anderes.« (SCHACH 3/2021, S. 36ff.)
Im Fokus standen die vier Akteure, die Ende März auf Zypern mit von der Partie sind, wenn der nächste WM-Herausforderer ermittelt wird: Giri, Praggnanandhaa, Sindarow und Blübaum. Vermutlich für sie – vor allem für Lokalmatador Anish Giri, mit 31 Jahren der älteste Spieler(!) im Masters – wurde die Bedenkzeit des Kandidatenturniers übernommen: 2h/40 Züge + 30 min zzgl. 30 sek Bonus/Zug. Ohne Inkrement vor der Zeitkontrolle – was echte Zeitnotduelle erlaubt.
Als mindestens »hellgrau« könnte man den Auftritt von Matthias Blübaum bezeichnen. Seit fast zehn Jahren, zuletzt bei den GRENKE Classic und in Dortmund 2017, hatte er kein sogenanntes »Superturnier« mehr bestritten; 2018 holte er bei seiner zuvor einzigen Wijk-Teilnahme 50 Prozent im Challengers.
Als einer von nur drei Nicht-2700ern im Feld meisterte er seine Außenseiterrolle wie schon zuletzt beim Grand Swiss vorzüglich und setzte auch gegen die absoluten Topleute erfolgreiche Konter. Glanzpunkte waren die Siege gegen Keymer, Gukesh und Giri. Und es war sogar mehr möglich; er verdarb zwei Gewinnstellungen gegen Erigaisi und Van. So blieb der kleine Wermutstropfen, trotz des Zugewinns von 13,5 Elopunkten durch die Vorschlussrundenniederlage gegen Abdusattorow knapp unter die zwischenzeitlich virtuell erklommene 2700er-Schallmauer gerutscht zu sein.
Ein instruktives Beispiel dafür, dass er von der Weltelite nach wie vor unterschätzt wird, ist seine Partie aus Durchgang 10:
Schrauben die Giri & Co. das Risiko gegen Blübaum auch künftig weiter derart hoch? Und wird er uns – wenn nicht – beim Kandidatenturnier ein weiteres Mal überraschen und Partien gegen die Topleute »aus eigener Kraft« gewinnen?
Weltcup-Triumphator Jawochir Sindarow war abgesehen von seinen blendenden »+4« insofern eine Überraschung, als er als einziger Teilnehmer ungeschlagen blieb. In vielen Partien bemühte er sich sichtlich um Solidität, was bislang nicht sein Aushängeschild war. Für einige der Geheimtip auf Zypern.
Anish Giri ist entgegen seines abgelegten, von den Trolls aber immer wieder bemühten Rufs eines Remisspezialisten eine Bereicherung allerorten. Am liebsten sehe ich ihn als Kommentator. Für mein Level »schwacher Großmeister« ist er der beste Schacherklärer weltweit. Ein Beispiel:
Auch dank des Sponsors Tata Steel sind Inder in Wijk zahlreich vertreten. Ihrem Naturell nach würden sie sich nie öffentlich über das grau in grau beschweren – und scheinen doch darunter zu leiden. Häufig wurden die über die Jahre in Wijk akkumulierten Eloverluste von Gukesh und Erigaisi thematisiert (beide um die 60 Punkte). Diesmal erwischte es auch Praggnanandhaa, als Sieger des FIDE-Circuit einer der das Schachjahr 2025 prägenden Spieler, der ein Schatten seiner selbst war.
Die Aussagekraft der Resultate für Prognosen hinsichtlich des Kandidatenturniers sind indessen begrenzt. 2016 gewann Sergej Karjakin, 2018 Fabiano Caruana das Rennen um ein Match gegen Carlsen. Zuvor hatte Karjakin in Wijk aan Zee 6/13 geholt, Caruana gar nur magere 5/13.
Es ist etwas ganz anderes.
| Pl. | Titel | Name | Elo | Land | Pkt. | SoBe | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | GM | Nodirbek Abdusattorow | 2751 | 9,0 | * | ½ | ½ | ½ | 1 | 1 | ½ | 0 | ½ | 1 | 1 | ½ | 1 | 1 | ||
| 2 | GM | Jawochir Sindarow | 2726 | 8,5 | ½ | * | ½ | ½ | ½ | 1 | 1 | ½ | ½ | ½ | ½ | ½ | 1 | 1 | ||
| 3 | GM | Jorden van Foreest | 2703 | 7,5 | 47,50 | ½ | ½ | * | ½ | 1 | ½ | 0 | 1 | ½ | ½ | ½ | 1 | ½ | ½ | |
| 4 | GM | Hans Moke Niemann | 2725 | 7,5 | 45,00 | ½ | ½ | ½ | * | 0 | ½ | ½ | ½ | 1 | ½ | ½ | 1 | ½ | 1 | |
| 5 | GM | Vincent Keymer | 2776 | 7,5 | 42,50 | 0 | ½ | 0 | 1 | * | 0 | ½ | 1 | 0 | ½ | 1 | 1 | 1 | 1 | |
| 6 | GM | Matthias Blübaum | 2679 | 7,0 | 43,50 | 0 | 0 | ½ | ½ | 1 | * | ½ | 1 | ½ | 1 | ½ | ½ | ½ | ½ | |
| 7 | GM | Yagiz Kaan Erdogmus | 2658 | 7,0 | 42,00 | ½ | 0 | 1 | ½ | ½ | ½ | * | 0 | 1 | 0 | ½ | ½ | 1 | 1 | |
| 8 | GM | Anish Giri | 2760 | 6,5 | 42,50 | 1 | ½ | 0 | ½ | 0 | 0 | 1 | * | ½ | 1 | ½ | ½ | ½ | ½ | |
| 9 | GM | Wladimir Fedosejew | 2705 | 6,5 | 40,00 | ½ | ½ | ½ | 0 | 1 | ½ | 0 | ½ | * | 0 | ½ | 1 | 1 | ½ | |
| 10 | GM | Dommaraju Gukesh | 2754 | 6,5 | 39,25 | 0 | ½ | ½ | ½ | ½ | 0 | 1 | 0 | 1 | * | ½ | ½ | ½ | 1 | |
| 11 | GM | Rameshbabu Praggnanandhaa | 2758 | 5,5 | 0 | ½ | ½ | ½ | 0 | ½ | ½ | ½ | ½ | ½ | * | 1 | 0 | ½ | ||
| 12 | GM | Chithambaram Vr. Aravindh | 2700 | 4,5 | 27,50 | ½ | ½ | 0 | 0 | 0 | ½ | ½ | ½ | 0 | ½ | 0 | * | ½ | 1 | |
| 13 | GM | Arjun Erigaisi | 2775 | 4,5 | 26,75 | 0 | 0 | ½ | ½ | 0 | ½ | 0 | ½ | 0 | ½ | 1 | ½ | * | ½ | |
| 14 | GM | Thai Dai Van Nguyen | 2656 | 3,0 | 0 | 0 | ½ | 0 | 0 | ½ | 0 | ½ | ½ | 0 | ½ | 0 | ½ | * |
Als »stahlgrau« – ohne martialische Konnotation, sondern als aggressivstem aller Grautöne – lässt sich Vincent Keymers Turnier beschreiben. Giri bezeichnete dessen Auftritt als »violent«: gewalttätig/brutal. Ob es in Wijk jemals zuvor ein Resultat von +6, =3, -4 gab, ist eine Frage an die Statistiker. Vincents Bilanz fiel trotz der Rückschläge dank des Finishs von 3½/4 »lichtgrau« aus. Er behauptete Rang 4 der Weltrangliste und trug in erheblichem Maße zur hohen Zahl entschiedener Partien im Masters bei (45%), mit der eine ungewöhnlich Häufung ernster Fehler einherging.
Der gröbste und, da nicht zeitnotbedingt, kaum erklärliche Bock unterlief dem Weltmeister in Runde 6 gegen den späteren Turniersieger (den man spätestens nun beim Kandidatenturnier vermissen wird):
Nach 36. … Tf8 ist die schwarze Stellung völlig in Ordnung (=), aber …
36. … Tg5?? 37. Dxf6+ 1-0
Ein Faktor waren die fehlenden Zeitboni, doch das erklärt die vielen Fehler nur zum Teil. Keymer verwies auf die hohe Belastung der Topleute und die (zu) kurzen Pausen zwischen den Turnieren.
Einen interessantesten Erklärungsansatz lieferte Giri, der eine Abkehr von einer noch vor zehn Jahren üblichen Praxis sieht. In einem Turnier wie diesem gingen die Stärksten damals gegeneinander kaum Risiken ein und konzentrierten ihre Gewinnbestrebungen auf die Begegnungen mit den nominell schwächeren Spielern. Diese seien heute viel gefährlicher als damals, so dass inzwischen jeder auf jeden losgeht! Seiner Meinung nach ist das klassische Schach damit deutlich interessanter geworden. Damit widerspricht er Carlsen, der die klassische Gangart mit Langeweile verbindet. Vielleicht ändert sich das, wenn die Leute auch wieder vermehrt auf ihn losgehen.
Zwei Usbeken auf den Plätzen 1 und 2 und zahlreiche weitere Faktoren würden eine ausführliche Betrachtung verdienen, aber das letzte Kapitel streift die in Wijk aktive ganz junge Generation, die Carlsen mit baldigem »auf ihn losgehen« zurück ins Klassik-Boot holen könnte.
Besonderer Respekt gebührt jedoch dem anderen Extrem, dem 56-jährigen Wasyl Iwantschuk. Mit 7/8 nach verhaltenem Start hätte der Ukrainer um ein Haar das Challengers gewonnen! Ich halte es für wahrscheinlich, dass ihn die Organisatoren trotz seines »nur« zweiten Platzes im nächsten Jahr dennoch zum Masters einladen.
Einige unter den Lesern werden sich noch daran erinnern, wie er beim Kandidatenturnier 2013 in London – auch dort wurde bis zum 40. Zug ohne Boni gespielt – beinahe widerstandlos zweimal die Zeit überschritt und Carlsen in der dramatischen Schlussrunde mit seinem Sieg gegen Kramnik den Weg zum WM-Titel ebnete.
13 Jahre später sorgte er neuerlich für Aufreger:
Iwantschuks Uhr zeigte eine Restbedenkzeit von 0:01 an. Kommentator Simon Williams schlug 40. Dg2xg6+ vor, wonach er die Zeitüberschreitung prognostizierte. Ähnliches ging Chuky durch den Kopf, wie er später bekannte, allerdings war sein Vorschlag Dg2-a8 nicht legal.
Ivic spielte …
40. e7?
… und es folgte in buchstäblich letzter Sekunde …
40. … Tfe8
… mit schwarzer Gewinnstellung. … 0-1 (52)
Yagiz Kaan Erdogmus, 14, Andy Woodward, 15, Faustino Oro, 12 – von ihnen werden wir künftig noch hören. Sicher auch vom 14-jährigen Christian Glöckler, dessen »perlweißes« Turnier von keinem Grauschleier getrübt wurde! Mit 8½/9 und einer Performance von 2851 gewann der Limburger den Qualifier und ist damit im nächsten Jahr für das Challengers startberechtigt!
Christian spielt erst seit fünf Jahren Schach auf Wettkampfniveau, greift nunmehr die 2500 an und hat definitiv das Potenzial für höhere Weihen. Sein langjähriger Trainer Thomas Pähtz, der diesen Job in absehbarer Zeit altersbedingt an den Nagel zu hängen gedenkt, würde sich eine hochrangige Ablösung wünschen – vergleichbar mit Peter Leko, der einst Vincent Keymer unter seine Fittiche nahm und zu einem Weltklassemann formte. Dafür bedarf es – neben Roman Krulich – weiterer Sponsoren. (rt)
| Rg. | Titel | Name | Land | Elo | Pkt. | SoBe | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | GM | Andy Woodward | 2608 | 10,0 | * | 0 | ½ | 1 | 0 | 1 | 1 | 1 | ½ | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | ||
| 2 | GM | Wasyl Iwantchuk | 2605 | 9,5 | 1 | * | 1 | ½ | ½ | ½ | ½ | 1 | 1 | 1 | 0 | ½ | 1 | 1 | ||
| 3 | GM | Aydin Suleymanli | 2628 | 9,0 | ½ | 0 | * | 1 | ½ | 1 | 1 | ½ | 0 | 1 | 1 | ½ | 1 | 1 | ||
| 4 | GM | Marcandria Maurizzi | 2611 | 8,0 | 0 | ½ | 0 | * | 1 | ½ | 1 | 0 | 1 | ½ | ½ | 1 | 1 | 1 | ||
| 5 | GM | Bibisara Assaubajewa | 2497 | 7,5 | 1 | ½ | ½ | 0 | * | ½ | ½ | 0 | ½ | ½ | 1 | 1 | ½ | 1 | ||
| 6 | IM | Faustino Oro | 2516 | 7,0 | 37,50 | 0 | ½ | 0 | ½ | ½ | * | ½ | 0 | ½ | 1 | 1 | ½ | 1 | 1 | |
| 7 | IM | Carissa Yip | 2466 | 7,0 | 37,00 | 0 | ½ | 0 | 0 | ½ | ½ | * | 1 | 1 | 0 | ½ | 1 | 1 | 1 | |
| 8 | GM | Max Warmerdam | 2576 | 6,5 | 0 | 0 | ½ | 1 | 1 | 1 | 0 | * | ½ | ½ | ½ | 1 | 0 | ½ | ||
| 9 | GM | Velimir Ivic | 2638 | 6,0 | ½ | 0 | 1 | 0 | ½ | ½ | 0 | ½ | * | ½ | 1 | ½ | 0 | 1 | ||
| 10 | GM | Daniil Yuffa | 2604 | 5,5 | 0 | 0 | 0 | ½ | ½ | 0 | 1 | ½ | ½ | * | 1 | ½ | 1 | 0 | ||
| 11 | GM | Erwin L'ami | 2634 | 5,0 | 0 | 1 | 0 | ½ | 0 | 0 | ½ | ½ | 0 | 0 | * | ½ | 1 | 1 | ||
| 12 | FM | Vedant Panesar | 2406 | 4,0 | 0 | ½ | ½ | 0 | 0 | ½ | 0 | 0 | ½ | ½ | ½ | * | 0 | 1 | ||
| 13 | IM | Miaoyi Lu | 2431 | 3,5 | 0 | 0 | 0 | 0 | ½ | 0 | 0 | 1 | 1 | 0 | 0 | 1 | * | 0 | ||
| 14 | IM | Eline Roebers | 2398 | 2,5 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | ½ | 0 | 1 | 0 | 0 | 1 | * |
| Pl. | Titel | Spieler | Land | Elo | Pkt. | SoBe | Lstg. | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | IM | Christian Glöckler | 2444 | 8,5 | 35,25 | 2851 | x | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | ½ | 1 | |
| 2 | IM | Henry Edward Tudor | 2434 | 7,0 | 25,25 | 2628 | 0 | x | ½ | 1 | 1 | 1 | 1 | ½ | 1 | 1 | |
| 3 | IM | Sohum Lohia | 2410 | 5,5 | 19,50 | 2491 | 0 | ½ | x | ½ | 0 | 1 | 1 | 1 | ½ | 1 | |
| 3 | IM | Stepan Hrbek | 2454 | 5,5 | 18,25 | 2486 | 0 | 0 | ½ | x | 1 | 1 | 1 | 0 | 1 | 1 | |
| 5 | FM | Onno Elgersma | 2369 | 4,0 | 13,75 | 2373 | 0 | 0 | 1 | 0 | x | ½ | 0 | 1 | 1 | ½ | |
| 5 | IM | Tim Grutter | 2399 | 4,0 | 11,25 | 2369 | 0 | 0 | 0 | 0 | ½ | x | 1 | 1 | ½ | 1 | |
| 7 | IM | Dr. Johannes Carow | 2469 | 3,5 | 9,50 | 2324 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1 | 0 | x | ½ | 1 | 1 | |
| 8 | IM | Stefan Beukema | 2394 | 3,0 | 12,75 | 2288 | 0 | ½ | 0 | 1 | 0 | 0 | ½ | x | ½ | ½ | |
| 9 | FM | Machteld van Foreest | 2330 | 2,5 | 11,25 | 2254 | ½ | 0 | ½ | 0 | 0 | ½ | 0 | ½ | x | ½ | |
| 10 | FM | Luuk Baselmans | 2406 | 1,5 | 4,75 | 2138 | 0 | 0 | 0 | 0 | ½ | 0 | 0 | ½ | ½ | x |
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// Archiv: DSB-Nachrichten - Kolumne Raj Tischbierek // ID 11711