31. August 2026
Wenn eine Stadt ihren berühmtesten Sohn feiert, darf der Deutsche Schachbund nicht fehlen: Geschäftsführer Carsten Schmidt hat den DSB beim 7. Internationalen Emanuel-Lasker-Schachfestival in Barlinek vertreten. Am Samstag, dem 29. August 2026, kamen dort wieder Schachfreundinnen und Schachfreunde aus Polen und Deutschland zusammen, um die deutsch-polnische Schachfreundschaft zu feiern.
Barlinek, das frühere Berlinchen in der Neumark, ist Geburtsort Emanuel Laskers, des bislang einzigen deutschen Schachweltmeisters. Zum Auftakt im Innenhof des Barlineker Kulturzentrums begrüßten Bürgermeisterin Bernarda Lewandowska, Kulturzentrums-Direktorin Sandra Żuk-Grzejszczyk und Krzysztof Wolski, Präsident des Schachklubs LASKER Barlinek, die Gäste.Für den DSB überbrachte Carsten Schmidt die Grüße von Präsident Paul Meyer-Dunker und dankte der Stadt, dem Kulturzentrum und dem Schachklub LASKER für die Einladung. In seinem Grußwort würdigte er die besondere Bedeutung Barlineks als Geburtsort Laskers: „Schach verbindet unsere Länder seit vielen Generationen. Wir wünschen uns, dass die gute Zusammenarbeit zwischen dem polnischen und dem deutschen Schach weiterhin wächst.“Besonderen Dank richtete Schmidt an Dr. Hans-Jürgen Hochgräfe, dessen langjähriger persönlicher Einsatz die Grundlage für die deutsch-polnische Schachfreundschaft und die regelmäßigen Begegnungen zwischen beiden Ländern gelegt hat. Auch sportlich zeigte sich die deutsche Beteiligung stark: 78 Spielerinnen und Spieler traten im FIDE-gewerteten A-Open und im Jugendturnier an, von acht bis 84 Jahren. Fabian Walz (Think Rochade – SC HRO) sicherte sich mit 7 Punkten den zweiten Platz im A-Open, das der Pole IM Mikołaj Aliaudzin mit einer makellosen Bilanz von 9 aus 9 gewann. Für die Überraschung des Tages sorgte Bernd Wagner (ASV Grün-Weiß Wismar), der als Nummer 19 der Setzliste mit 6,5 Punkten Rang fünf erreichte. Zum Abschluss erhielten alle deutschen Teilnehmenden eine Lasker-Mütze als Geschenk.
Für den DSB war der Tag in Barlinek auch ein Blick nach vorn: Im kommenden Jahr feiert der Verband sein 150-jähriges Bestehen. Die deutsch-polnische Schachfreundschaft soll bis dahin weiter wachsen, mit der Hoffnung, dass künftig noch mehr deutsche Schachfreundinnen und Schachfreunde den Weg nach Barlinek finden.
// Archiv: DSB-Nachrichten - DSB // ID 37126