...dann war Nationalspielerin Lara Schulze garantiert die Trainerin. Und: 23 Jahre nach der Rückkehr Amateurmeisterschaft nach Hannover holt sich der HSK Lister Platz eins in der Vereinswertung.
09.03.2026
Ob es an der Top-Trainerin lag? Vermutlich. Da schaffte jedenfalls in der Gruppe D ein gewisser Dominik Voigt vom HSK Lister Turm Platz drei, ebenfalls qualifizierte sich in dieser Gruppe Lukas Schulze von Werder Bremen über den achten Platz (vor ihm landete ein Teilnehmer, der bereits qualifiziert war) auch noch für das Finalturnier im Rahmen des Schachgipfels in Dresden. Schulze? Jetzt klingelt es jetzt bestimmt beim ein oder anderen. Dominik ist der Freund der Nationalspielerin Lara Schulze, Lukas der Bruder, Stefanie Klawun-Schulze die Mutter. Sie spielte in der Gruppe G, verpasste aber leider die Qualifikation. Und ja, Lara war auch vor Ort, spielte beim Blitzturnier. Für die Deutsche Schach-Amateurmeisterschaft ist sie als Profi natürlich nicht zugelassen. „Ich habe die Daumen gedrückt und mich riesig gefreut, dass Lukas und Dominik die Qualifikation geschafft haben“, sagte sie dem DSB-Team Öffentlichkeitsarbeit: „Das ist ein absoluter Hammer für uns. Denn da das Finale Teil des Gipfels in Dresden ist und ich da bei der Deutschen Meisterschaft spiele, sind wir im Juli gemeinsam am Start.“
Weiterlesen … Wenn die Schulzes bei der DSAM abräumen...
Terminprobleme sorgen für eine Anpassung bei der U14 bis U18 - Bennet Hagner und Charis Peglau führen das deutsche Team an.
06.03.2026
Die Jugend-Weltmeisterschaft U14 bis U18 findet vom 14. bis 27. Juni 2026 in Montesilvano, Italien, statt. Bereits jetzt zeichnet sich ab, dass der DSB mit einem starken Team antreten wird. „Bennet Hagner wird in der U18 nach den Sternen greifen, da bin ich mir sicher“, sagt Bundesnachwuchstrainer Bernd Vökler: „Bennet hat sich in der Bundesliga zu einer festen Größe beim OSG Baden-Baden etabliert. Er möchte bei seiner letzten Jugend-EM den Kampf um die Medaillen aufnehmen.“ In der U18 weiblich gäbe aus seiner Sicht gleich mehrere Kaderspielerinnen, die Medaillen holen könnten: „Vielleicht kann insbesondere Charis Peglau den Aufwärtstrend der letzten letzten Monate stabilisieren und abliefern.“ Auf eine Besonderheit weist Sportdirektor Kevin Högy hin: Die Kommission Leistungssport hat für die Nominierungen für diese Weltmeisterschaft die bisherigen Nominierungskriterien außer Kraft gesetzt.
Weiterlesen … Nominierungskriterien aufgeweicht: Wer greift bei der Jugend-WM nach den Sternen?
06.03.2026
Am Dienstag den 3. März 2026, fand die sechste und zugleich letzte Veranstaltung im Rahmen des Projekts „Wissenschach Kompakt“ statt. Circa 20 interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen von 19:00 bis 20:30 Uhr am ausgeschriebenen Zoom-Meeting teil. Unter dem Titel „Fakten statt Bauchgefühl: Strategien, mehr Mädchen und Frauen für Schach zu gewinnen und langfristig zu halten“ widmete sich die Veranstaltung einem hochaktuellen Thema. Die Leitung übernahm Dr. Lilli Hahn, promovierte Naturwissenschaftlerin, Mitglied des ECU Women Council und seit vielen Jahren engagiert im Bereich Gleichstellung im Schach.
Weiterlesen … Fakten statt Bauchgefühl: Strategien, mehr Mädchen und Frauen für Schach zu gewinnen und langfristig zu halten
Nach 23 Jahren kehrt die Deutsche Amateurmeisterschaft nach Hannover zurück - und stillt den Heißhunger nach großen Turnieren in einer lebendigen Schach-Stadt.
06.03.2026
Ach, diese Lücke. Diese entsetzliche Lücke. Nein, es geht nicht um den gleichnamigen Roman von Roman Meyerhoff, der seit einigen Wochen auch als Film in den Kinos läuft. Nein, von dieser Lücke ist in den Gesprächen mit Schachfreunden aus Hannover immer wieder die Rede. Hannover – eine Stadt mit großen Schachvereinen, aber wenigen Turnieren. Schon gar keine großen. Wie gut, dass nach 23 Jahre Pause die Deutsche Schach-Amateurmeisterschaft wieder Station in Niedersachsens Metropole macht. Gestern ging es los mit dem Blitzturnier, heute starten die Runden - bis Sonntag, 8. März. Hannover war 2001/2002 (der Startsaison der DSAM) und 2002/2003 bereits bei der DSAM dabei. Für zwei Hannoveraner Vereine gilt bei der Rückkehr die Devise: Wenn die DSAM zum Heimspiel wird, gibt es kein Halten mehr. Der eine, HSK Lister Turm, hat 23 Teilnehmer gemeldet, das Schachzentrum Bemerode immerhin 17. Die Akteure können mit dem Fahrrad anreisen. Hinzu kommen weitere große regionale Delegationen wie Freibauer Wedemark (11) oder die Schachfreunde Ricklingen (10), für die es auch nur ein Katzensprung ist. Es wird die Heimschläfer-DSAM. „Wir freuen uns sehr, dass die DSAM endlich auch in Hannover Station macht“, sagt Antonio Redondas, Spielleiter des HSK Lister. Er wird selbst bei der DSAM mitspielen und ist voller Vorfreude: „Für viele von uns ist dieses Turnier so etwas wie die Krone der Amateurturniere – sehr beliebt, hervorragend organisiert und mit kompakten Gruppen, die spannende und ausgeglichene Partien ermöglichen.“ Marcel Lange vom Schachzentrum Bemerode ergänzt: „Selbst ein solches Turnier auszurichten ist in der heutigen Zeit eigentlich unmöglich“, so der Vereinschef, „Sponsorensuche, Räumlichkeiten, ein Organisationsteam - der ganze Zeitaufwand ist nicht zu stemmen. Wunderbar, dass das DSAM-Team bei uns vorbeikommt und für ein echtes Highlight in der Stadt sorgt.“
Weiterlesen … Ach, diese Lücke. Diese entsetzliche Lücke: Gut, wenn die DSAM zum Heimspiel wird...
Präsidentin Ingrid Lauterbach: "Dieser Antrag ist zu diesem Zeitpunkt und in der Form nicht zulässig."
04.03.2026
Vor zwei Wochen hatten Jürgen Gersinska, Vizepräsident des Badischen Schachverbandes, Dirk Martens, Präsident des Schachverbands Schleswig-Holstein, Klaus-Jürgen Herlan, Vorsitzender des Hamburger Schachverbandes, Manfred Scheiba, Präsident des Deutschen Fernschachbundes und der Präsident des Berliner Schachverbandes, Paul Meyer-Dunker, einen Antrag auf Ausrichtung eines außerordentlichen Bundeskongresses im Mai gestellt. Den Antrag hat das Präsidium nun zurückgewiesen. Es bleibt dabei, dass im Mai erst einmal, wie geplant, eine Hauptausschuss-Sitzung stattfindet.
Weiterlesen … Kein außerordentlicher Bundeskongress im Mai
Die Deutsche Amateurmeisterschaft macht nach 23 Jahren Pause in Hannover Halt - Melanie und Nikolas Lubbe verbinden Herzensangelegenheit und ihr Sponsoring.
04.03.2026
Es ist ein Comeback, das sich viele gewünscht haben, betont Turnierchefin Sandra Schmidt: „Es wurde häufig in Mails gefragt: Mensch, wann kommt Ihr endlich wieder nach Hannover?“ Jetzt sind sie da! Nach 23 Jahren Pause (für alle Nostalgiker: Damals hieß die DSAM noch Ramada-Treff-Cup) kehrt die erfolgreichste Turnierserie des Deutschen Schachbundes, die Deutsche Amateurmeisterschaft (DSAM), wieder in Niedersachsens Hauptstadt zurück. Vom 5. bis zum 8. März 2026 ist es soweit. Auf die freien Plätze an den Brettern des großen Maritim Airport Hotels in Hannover hat es einen unglaublichen Ansturm gegeben. „Wir sind jetzt schon ein bisschen drüber gelaufen“, sagt Schmidt und meint damit das Teilnehmerfeld. Tatsächlich gibt es bereits eine Warteliste, auf der man sich aber durchaus Hoffnung machen darf: In der Regel kommen bis zu fünf Prozent der Angemeldeten letztlich doch nicht – aus unterschiedlichsten Gründen.
Weiterlesen … "Definitiv eine Premiere, auf die wir uns sehr freuen."
Das DSB-Talent nimmt den Kampf um den Großmeister-Titel mit voller Intensität auf - der LSV Turm Lippstadt sichert ihm dabei volle Unterstützung zu.
03.03.2026
Die gute Nachricht vorneweg, denn mancher Fan hatte sich schon Sorgen gemacht: Andreas Klein, Elo-Officer des Deutschen Schachbundes, hat in der Nacht von Sonntag auf Montag fristgerecht alle erforderlichen Dokumente ans FIDE-Office geschickt. Die FIDE wiederum hat die Anträge bereits online gestellt. Auf mehrfache Nachfrage von DSB und FIDE habe der Weltverband auch endlich die gegengezeichneten Normen aus Spanien erhalten. „Die Anträge sollten somit vollständig sein, der Vergabe der Titel beim Council Ende des Monats steht aus meiner Sicht nichts mehr im Wege“, so Klein. Das heißt für zwei deutsche Talente: Marius Deuer darf sich alsbald Großmeister nennen und Hussain Besou Internationaler Meister. Währenddessen arbeitet Hussain, wie er der DSB-Öffentlichkeitsarbeit sagte, bereits intensiv an seiner ersten GM-Norm. „Mein Verständnis für Schach hat sich weiterentwickelt und ich bin bereit für die nächste Stufe.“
Weiterlesen … Hussain Bessou: "Ich bin bereit für die nächste Stufe."
Die ehemalige Thüringer Landesvorsitzende ist für viele ein Vorbild: "Sie hat gezeigt, dass Frauen dieses Amt über viele Jahre erfolgreich ausführen können."
03.03.2026
Eine Würdigung der Jubilarin? Nachfrage bei Ingrid Lauterbach, der Präsidentin des Deutschen Schachbundes: „Sie ist für mich ein Urgestein des Schachsports in Thüringen. Sie hat mit ihrer Umtriebigkeit so viel für den Landesverband geschafft und ihre Fußspuren hinterlassen.“ Kurze Pause. „Eigentlich schade, dass sie nie einen Posten im DSB-Präsidium innehatte.“ Die Rede ist von Diana Skibbe, die im vergangenen Jahr nach mehr als 20 Jahren ihr Amt als Präsidentin des Thüringer Schachbundes (ThSB) abgab – was keinesfalls heißt, dass sie in Sachen Schach nun rasten würde. Die Powerfrau aus Thüringen wird heute 65 Jahre alt. Und nicht nur der DSB gratuliert ihr dazu.
Weiterlesen … Umtriebiges Urgestein und Powerfrau: Diana Skibbe wird 65.
Vizepräsident Jannik Kiesel: "Schach ist ein faszinierendes Forschungsfeld – wir wollen Studierende und Forschende ermutigen, dieses Potenzial stärker zu nutzen"
02.03.2026
Schach wird unter dem Dach des DSB zum Forschungsthema. „Im Rahmen unseres Projekts zum Mädchen- und Frauenschach ist uns klar geworden, wie gering die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Schach insgesamt noch ist“, sagt Jannik Kiesel, der Vizepräsident Verbandsentwicklung: „Das war für mich der entscheidende Impuls, gezielt eine Forschungsförderung im Schach auf den Weg zu bringen.“ Der Deutsche Schachbund möchte auf diesem Weg die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Schachspiel stärken. Obwohl Schach in vielen Forschungsfeldern – etwa Pädagogik, Psychologie, Soziologie, Sportwissenschaft, Informatik, Geschichte oder Mathematik – eine Rolle spielt, gibt es bislang nur wenige systematische Fördermöglichkeiten. Ziel des Projekts ist: Mehr Forschung im Bereich Schach ermöglichen, sichtbar machen – und Initiativen belohnen.
Weiterlesen … Schach als Wissenschaft: Neues Forschungsprojekt beim DSB
Die Plakatkampage von Safe Sport e.V. zeigt jetzt auch den Schachsport, denn: "Gewalt betrifft Kinder in allen Lebensbereichen."
27.02.2026
Safe Sport e.V. ist die unabhängige Beratungsstelle gegen Gewalt, Machtmissbrauch und sexualisierte Übergriffe im Sport. Die Ansprechstelle bietet Betroffenen kostenlose, vertrauliche Beratung, persönlich, online oder telefonisch unter der Nummer 0800 11 222 00. Hier erhalten Betroffene, aber auch Vereine, wertvolle Tipps von Experten und Expertinnen im Bereich Psychologie und Recht. Außerdem gibt es die vielbeachtet Plakat-Kampagne „Nein, es ist nicht okay“ für mehrere Sportarten. Schach fehlte bisher, aber das hat sich jetzt geändert.
Weiterlesen … „Nein, es ist nicht okay!“ Jetzt auch im Schach.
2. - 14. März 2026
27.02.2026
Bereits über 150.000 Kinder kamen, um die „Faszination Schach“ von Großmeister Sebastian Siebrecht als Erlebnisschachprogramm zu rocken. Spiel, Spaß und Begeisterung pur!
Die Schloss-Arkaden Braunschweig sind zum vierten Male Ausrichter der beliebten Kinderschachinitiative. Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum hat die Schirmherrschaft übernommen. Die Stadtspitze wird zusammen mit Centermanagerin Katrin Brangs, dem Präsidenten des Landesverbandes Niedersachsen, Michael S. Langer, sowie einer ersten Schulklasse den Eröffnungszug am Montag, den 2. März 2026 um 10.30 Uhr ausführen.
Weiterlesen … Faszination Schach - Schachtage in den Schloss-Arkaden Braunschweig
Die sechste Auflage des Super Tuesdays für Mädchenschach - und die nächste Erfolgsgeschichte. Jana Schneider begeisterte 57 Spielerinnen - und hatte ihren Spaß: "Es war beeindruckend."
27.02.2026
Jana Schneider gibt regelmäßig Online-Training. Meist für die Bayerische Schachjugend. Dann aber sind selten mehr als zehn Mädchen dabei. Nun erlebte die DSB-Kaderathletin eine ganz neue Dimension: „Der Super Tuesday wurde meiner Meinung nach seinem Namen mehr als gerecht. Es war super spannend für mich, so viele junge Schachspielerinnen zu sehen und zu spüren, wie motiviert und engagiert sie mitdenken und mitmachen.“ 57 Teilnehmerinnen waren bei dieser sechsten Auflage des DSB-Projektes, das Frauenschach-Referentin Nadja Jussupow ins Leben gerufen hat, diesmal dabei. Jede Menge wissbegieriger Mädchen. „Es war es sehr beeindruckend zu sehen, wie ich bei jeder Frage bis zu 20 Meldungen und noch mehr Antworten im Chat erhalten habe“, sagt Jana Schneider: „Was mich noch mehr gefreut hat: Auf Nachfrage haben mehr als die Hälfte der Mädchen gesagt, dass sie bisher bei allen Super Tuesdays dabei waren.“ Ein schönes Kompliment für die Organisatorin Nadja Jussupow.
Weiterlesen … Wenn sich 20 wissbegierige Mädchen gleichzeitig melden...