Nachrichten vom DSB // Chronologie

DSB-Schiedsgericht ordnet außerordentlichen Bundeskongress an

"Auf Verlangen einer Minderheit." Neun Mitgliedsverbände hatten den Antrag gestellt - und bekommen nun den erhofften Beschluss.

20.03.2026
Nun also doch: Es wird einen außerordentlichen Bundeskongress geben, womöglich schon im Mai. Das hat das Schiedsgericht des Deutschen Schachbunds im Eilverfahren entschieden. Geklagt hatten gegen den DSB mit seiner Präsidentin Ingrid Lauterbach neun von 22 Mitgliedsverbänden: Der Berliner Schachverband, mit seinem Präsidenten Paul Meyer-Dunker, der Badische Schachverband mit Präsident Dr. Christoph Mährlein, der Deutschen Fernschachbund mit Präsident Manfred Scheiba, der Hamburger Schachverband, vertreten durch den Vorsitzenden Klaus-Jürgen Herlan, der Schachverband Schleswig-Holstein, mit Präsident Dirk Martens, der Bayerische Schachbund mit Präsident Ingo Thorn, Präsident Michael S. Langer für den Niedersächsischen Schachverband, Daniel Meitzner für den Thüringer Schachbund und Michael Fuhr, Präsident des Landesschachbundes Brandenburg.

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Gerhard Köhler wird 70: "Ein sehr positiver Mensch."

18.03.2026
Großes soziales Engagement, schachlicher und beruflicher Erfolg haben das Leben von Gerhard Köhler geprägt. Er studierte Ökonomie, promovierte, leitete Banken, wurde Unternehmensberater und schließlich Vorstand einer eigenen Firma: ORWO Net. Auch im Schach war er erfolgsverwöhnt. Er spielte in der DDR in der ersten und zweiten Liga, wurde 2016 sogar Amateur-Weltmeister und gewann mit seiner Mannschaft bei Senioren-Welt- und Europameisterschaften (siehe Foto) mehrere Medaillen. Mit der 2016 gegründeten Schachstiftung GK unterstützt er den Schachsport. Heute wird Gerhard Köhler 70 Jahre alt und der DSB gratuliert ihm ebenso herzlich dazu wie ein langjähriger Wegbegleiter den die DSB-Öffentlichkeitsarbeit gebeten hat, eine kleine Laudatio auf Gerhard Köhler zu halten. Ein Mann, der in den letzten Jahren häufig mit Köhler zu tun hatte: Kein Geringerer als Großmeister Artur Jussupow. Die beiden haben schon öfter gegeneinander und miteinander in einem Team gespielt. Und sie haben eines gemeinsam: Die Förderung des Nachwuchses liegt ihnen sehr am Herzen.

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Frauen-Bundesliga: Schwäbisch Hall geht einen großen Schritt - Rotation will mitspielen.

Im Titelrennen verliert die OSG Baden-Baden das Gipfeltreffen. Viele Überraschung - und der älteste Aufsteiger aller Zeiten will nun doch den Erfolg auskosten.

16.03.2026
Die Rückmeldung kam am vergangenen Samstag, 17.30 Uhr. „Wir haben uns entschieden. Die Mannschaft des SC Rotation Pankow wird in der nächsten Saison in der 1. Frauenbundesliga spielen“, schreibt Gudula Seils. Es war der Abschluss eines Nachdenken-Prozesses. Sollen sie es erneut wagen? „Wir spielten ja letztmalig in der Saison 2018/2019 in der 1. Frauenbundesliga“, so Mannschaftsleiterin Seils, „und arbeiteten seitdem in jeder Saison der 2. Frauenbundesliga auf den Staffelsieg hin. Nach mehreren Zweit- und Drittplatzierungen hat es diesmal endlich geklappt.“ Allein, es umtrieb sie einige Wochen lang – seit der Erfolg feststand - die Frage, ob sie den Aufwand nochmal betreiben, schließlich sind sie ja alle nicht mehr die Jüngsten. Genauer gesagt: Durchschnittsalter 66 Jahre. Seils: „Wir freuen uns sehr über diesen Erfolg, zumal der Altersunterschied zu unseren jungen Gegnerinnen oft mehr als 30 Jahre betrug.“ Während die einen also nun bereits voller Vorfreude auf die kommende Saison sind, gab es in der aktuellen Spielzeit eine Vorentscheidung: Es wirkt, als sei die Meisterfrage durch das 4,5:1,5 des SK Schwäbisch Hall gegen den punktgleichen Verfolger OSG Baden-Baden entschieden. Mario Meinel, zweiter Vorsitzender des neuen, alleinigen Tabellenführers, spricht denn auch von einem „großen, weiteren Schritt, den unser Team erreicht hat“ – zum vierten Titel in der Klubhistorie, der das Jahr des 90-jährigen Vereinsbestehens krönen soll.

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