Nachrichten vom DSB // Chronologie

Projektreihe "WissenSchach Kompakt" geht in die nächste Runde - Die perfekte Turnierorganisation

Mit geballter Expertise: Sandra Schmidt und Frank Jäger führen am 19. November 2025 durch das Seminar zur perfekten Turnierorganisation

12.11.2025
Dieser Kurs richtet sich an alle, die ein Schachturnier erfolgreich planen und durchführen möchten – ob Einzelpersonen, Vereine oder Organisationen. Denn ein gelungenes Schachevent beginnt lange, bevor der erste Zug gemacht wird. Sandra Schmidt und Frank Jäger zeigen praxisnah, worauf es bei der Turnierleitung und Organisation wirklich ankommt. Gemeinsam beleuchten sie Themen wie Turnierleitung und Organisation, Turnierarten und dazugehörige Regularien, Spielsaal und Material, die Turnieranmeldung, den Turnierablauf und den Turnierabschluss. Beide sind eingespielte Profis: Bei der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft (DSAM) bilden sie ein perfekt harmonierendes Team. Frank Jäger, offiziell „Pairing Arbiter“, ist weit mehr als nur Schiedsrichter und Auslosungsleiter – er ist die rechte Hand von Organisationschefin Sandra Schmidt. „Ohne Frank würde die DSAM nicht laufen“, sagt sie mit einem Lächeln. Und das merkt man: Mit Erfahrung, Überblick und Engagement sorgen sie dafür, dass jedes Turnier reibungslos funktioniert.

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Jens Wulf von Moers gewinnt überraschend die Senioren-Einzelmeisterschaft von Schleswig-Holstein

11.11.2025
Vom 2. bis 10. Oktober 2025 fand in Büsum, einer Gemeinde, die im 16. Jahrhundert noch von der Nordsee umgeben auf einer Insel lag, die 19. Offene Senioren-Einzelmeisterschaft des Schachverbandes Schleswig-Holstein statt. Zahlreiche Titelträger, darunter die Internationalen Meister Klaus Klundt und Detlef Heinbuch, machten sich auf den Weg an die Ostküste der Nordsee. Klundt spielte von 1970 bis 1981 in der BRD-Nationalmannschaft, darunter 1970 bei der Schacholympiade in Siegen. Heinbuch gehörte dem Nationalteam von 1985 bis 1987 an und war 1986 in Dubai auch Olympiadeteilnehmer. Eine Platzierung in der Spitze gelang indes nur Letzterem. Heinbuch unterlag aber in der letzten Runde Bernd Baum, der trotzdem hauchdünn die Titelverteidigung verfehlte: Mit Jens Wulf von Moers trug ein Außenseiter den Sieg davon. Wulf von Moers konnte in der letzten Runde Norbert Heck besiegen, den früheren Trainer des DSB-Sportdirektors Kevin Högy. Heck hätte bei einem Sieg selbst Turniersieger werden können. Nachfolgend der Bericht des schleswig-holsteinischen Seniorenreferenten Gerhard Ihlenfeldt. (fb)

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17. Deutscher Schulschachkongress in Knechtsteden ein voller Erfolg

Pressemitteilung: Marco Bode im Schachtalk, Rekordteilnehmerzahl, begeisterte Schülerinnen und Schüler beim Training mit Schach-Großmeister Artur Jussupow

10.11.2025
Nachfolgend die Pressemitteilung von Dirk Schröter zum 17. Deutscher Schulschachkongress in Knechtsteden.

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Vom Tegernsee nach Berlin - zum zweiten Triumph?

Der in der Schachszene nicht unumstrittene Amin Tabatabaei ist beim U25-Open auf der Jagd nach dem nächsten Preisgeld

10.11.2025
Vom Tegernsee direkt nach Berlin. Am Wochenende meldete sich der iranische Großmeister Seyyed Mohammad Amin Tabatabaei, kurz Amin Tabatabaei, für das U-25 Open im Rapid- und Blitzschach im Olympiastadion an, dass der SV Königsjäger Süd-West in Kooperation mit dem Berliner Schachverband und dem DSB vom kommenden Freitag (bis Sonntag) im Olympiastadion ausrichtet. Klar, das hohe Preisgeld lockt. „Unser erster 2600plus-Spieler“, freute sich Turnierchef Jonathan Born. Um genau zu sein, wird der 24-Jährige mit 2681 Elo geratet – und ist damit der klare Favorit für Berlin. Mit 2700 Elo steht Tabatabaei sogar aktuell auf Rang 33 der Live-Weltrangliste. Das hat er seinem Sieg bei den Offenen Internationalen Bayerischen Meisterschaften am Tegernsee zu verdanken. Mit einem Punkt Abstand vor dem Feld triumphierte der Wertungsfavorit. Es war seine erste Teilnahme am Tegernsee – und gleich der erste Titel für den Mann, der in der Schachszene nicht unumstritten ist.

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Was hat Schach mit Rechtsextremismus zu tun? Leider viel. "Tendenz zunehmend."

Jetzt anmelden: Beim Vielfaltskongress der Deutschen Schachjugend werden auch heiße Eisen angepackt. Das wird sport- und gesellschaftspolitisch spannend.

07.11.2025
Das Programm ist so vielfältig wie die Teilnehmer des Vielfaltskongresses der Deutschen Schachjugend vom 5. bis 7. Dezember. Die Organisatoren mit Najat Tabakh, Bundesjugendsprecherin bei der Deutschen Schachjugend, und Niklas Mörke, DSJ-Verantwortlicher für Öffentlichkeitsarbeit, haben viel Zeit und Energie darauf verwendet, um aus dem zweiten Kongress der DSJ ein sport- und gesellschaftspolitisches Event zu machen. Ein Beweis dafür, dass der organisierte Schachsport nicht nur aus Turnieren besteht, sondern auch klare Kante zeigt – zu Themen die auch unseren Sport umtreiben. „Es war wirklich super, wenn sich noch viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer anmelden“, sagt Niklas Mörke, „auch gerne aus dem DSB-Bereich.“ Der 26-Jährige, Student für VWL und Politik, hatte sich im Rahmen einer DSJ-Vorstandsitzung zur Organisation bereit erklärt. „Ich kann es ja mal machen“, hatte er im ersten Moment eher lapidar gesagt – und dann rasch Feuereifer entwickelt. Für ihn war klar: Dieser Kongress, der muss auch kritisch sein, bisweilen weh tun, deutlich machen: Die Schachwelt ist keine heile Welt, es gibt hier Probleme wie überall. Niklas Rickmann, langjähriger DSJ-Vorsitzender und mittlerweile Präsident des Landesverbandes in Mecklenburg-Vorpommern, wird zum Beispiel zum Thema Rechtsextremismus im Schach referieren. Ein heißes Eisen. Mörke hat ihn interviewt und eine ganz einfache Frage gestellt: „Was hat Schach mit Rechtsextremismus zu tun?“ Die Antwort von Rickmann: leider sehr viel.

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Hauke Reddmann und Olga Birkholz holen die Titel bei der Offenen Hamburger Senioren-Einzelmeisterschaft 2025

03.11.2025
Im Folgenden berichtet Martin Bierwald: Vom 21. bis zum 29. Oktober 2025 fand im Klubheim des SC Königsspringer in Hamburg-Schnelsen die Offene Hamburger Senioren-Einzelmeisterschaft 2025 60+ mit 63 Teilnehmern statt. Hamburger Senioreneinzelmeister wurde der Vorjahressieger Dr. Hauke Reddmann (SK Wilhelmsburg) mit 7,5 Punkten aus neun Partien vor Hartmut Zieher (Hamburger SK), Jens Knud Andersen (Schachfreunde Hamburg) und Torsten Limbach (SV Großhansdorf) alle drei mit 6,5 Punkten. Fünfter wurde Dr. Andreas Pittelkow (Hamburger SK) mit 6 Punkten.Hamburger Seniorenfrauenmeisterin wurde WFM Olga Birkholz (SC Bayreuth) mit 5,5 Punkten vor Dagmar Knobel (Bille SC) mit 4,5 Punkten.

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Jetzt geht der World Cup richtig los: Der Traum von einem zweiten Deutschen im Kandidatenturnier

Im indischen Goa greifen auch Keymer und Blübaum ein - alle anderen haben Runde eins gut überstanden

03.11.2025
Jetzt geht der World Cup 2025 im indischen Goa so richtig los. Mit der zweiten Runde, in der auch die 50 Top-Spieler mit einem Freilos eingreifen müssen. Und, die gute Nachricht: Team Germany ist noch komplett. Alle deutschen Akteure, die in Runde eins schon Gehirnschmalz aufwenden mussten, überstanden die beiden Duelle: GM Niclas Huschenbeth, GM Alexander Donchenko, GM Rasmus Svane und GM Frederik Svane. Letzterer mit der Kuriosität, dass sein Gegner das erste Spiel wegen einer schlechten Fluganbindung schlichtweg verpasste. Eine der Gesetzten ist, neben GM Matthias Blübaum, auch GM Vincent Keymer. Er trifft auf GM Vladislav Kovalev. Sollte er diese scheinbar leichte Hürde nehmen, könnte es schon zum ersten deutschen Duell kommen – gegen GM Dmitrij Kollars. In Runde vier käme für Blübaum in Goa zum Duell mit Donchenko.

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Jugend-EM: "Ich bin optimistisch, dass es mit einer Medaille klappt."

Nach fünf Runden ist Mykola Korchynskyi mit 4,5 Punkten die große DSB-Hoffnung - aber auch einige andere zeigen beachtliche Leistungen

03.11.2025
Es ist ein buntes Schachfestival an einem malerischen Ort – direkt am Meer treffen sich Talente aus fast 50 Ländern. Feierlich eröffnet wurde das Turnier mit Feuerwerk, Musik und einer Parade der teilnehmenden Nationen. Und nach fünf gespielten Runden bei den Jugend-Europameisterschaften U8 bis U18 im Schach in Budva, Montenegro, zeigen mehrere deutsche Nachwuchsspieler beachtliche Leistungen. "Es läuft wirklich sehr gut. Einige überraschend mich auch mit ihrer Performance. Wir haben einige Spielerinnen und Spieler in den Top-Ten-Rängen und präsentieren uns insgesamt sehr gut", sagt aus der Ferne Bundesnachwuchstrainer Bernd Vökler. "Ich bin sehr optimistisch, dass es mit einer Medaille klappt." Top-Medaillenanwärter aus deutscher Sicht aus Mykola Korchynskyi (U16 Open). Er liegt aktuell auf Rang zwei mit starken 4,5 Punkten nach fünf Partien.

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