
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
heute erhalten Sie den Newsletter des Deutschen Schachbundes im Oktober 2024. Der Newsletter informiert über die wichtigsten Neuigkeiten aus den verschiedenen Ressorts des DSB. Leiten Sie den Newsletter gerne an Freunde, Bekannte und Familie weiter. Weisen Sie auch Ihre Mitglieder auf den Newsletter und die Möglichkeit hin, ihn auf unserer Homepage www.schachbund.de zu abonnieren, sowie unseren Kanälen bei Facebook, X/Twitter, Instagram, YouTube und Twitch zu folgen.
Liebe Schachfreunde,
ein sehr ereignisreicher Schachsommer und -frühherbst liegt hinter uns:
Die Deutschen Meisterschaften in den verschiedenen Kategorien wurden erfolgreich durchgeführt. Die sehr populäre DSAM-Serie endete mit einem neuen Teilnehmerrekord mit dem Finale in Bad Wildungen. Anmeldungen für die neue Saison sind jetzt schon möglich, sechs der Vorrundenveranstaltungen werden mit unserem neuen Hotelpartner in Maritim-Hotels ausgetragen. Unsere Senioren kürten die Deutschen Mannschaftsmeister der Bundesländer.
Das sportliche Highlight für viele Schachfreunde war die Schacholympiade in Budapest, unsere Open-Mannschaft belegte mit dem 7. Platz ihren Startranglistenplatz. Durch zwei unglückliche Niederlagen am Schluss fiel unsere Frauenmannschaft leider zurück. Auch wenn der Mannschaftserfolg hinter unseren Hoffnungen zurückblieb, konnten wir uns über zwei Medaillen freuen: Bei seiner ersten Olympiateilnahme gewann Frederik Svane Gold für das beste Ergebnis an Brett 5 und unsere Teilnehmerin mit den meisten Olympiaeinsätzen Elisabeth Pähtz gewann Silber am zweiten Brett. Teilnehmer an der Schacholympiade waren nicht nur unsere Spieler, sondern auch Jens Wolter, Bernhard Riess, Jürgen Klüners, Klaus Deventer als Schiedsrichter oder als Mitglieder im Fair Play Team der FIDE. Gerade das Thema Anti-Cheating hat vor dem Hintergrund des jüngsten Verdachtsfalles bei einer nationalen Mannschaftsmeisterschaft wieder an Beachtung gewonnen. In einem Interview gibt DSB-Vizepräsident Jürgen Klüners Einblicke in die Anti-Cheating-Maßnahmen bei der Olympiade in Budapest.
Beim parallel stattfindenden Kongress der FIDE ging es insbesondere um ein sportpolitisch wichtiges Thema, ob die bestehenden Einschränkungen für russische und weißrussische Mannschaften erhalten bleiben, oder, wie von Kirgisien beantragt, vollständig aufgehoben werden. Unser Bestreben, eine Aufhebung der Sanktionen zu verhindern, war erfolgreich, wohl nicht zuletzt, da auch die ARISF (Association of IOC Recognised International Sports Federations) mit einem Schreiben des Boards unsere Sichtweise unterstützt hat.
Es gab auch ein besonderes Jubiläum zu feiern: die Schwalbe (weltweit die zweitälteste Problemschachvereinigung mit der ältesten gleichnamigen Problemschachzeitung) feierte in Essen ihren 100. Geburtstag mit einem schönen Festakt. Die nächste 100-Jahrfeier steht beim Niedersächsischen Schachverband im November an.
Wir freuen uns darüber, zwei neue Turnierformate ankündigen zu dürfen: Im November wird es in Augsburg zum ersten Mal die lange erwünschte Deutsche Meisterschaft für Menschen mit Behinderung geben, für die es sogar noch freie Plätze gibt! Auch die erste Deutsche Unimeisterschaft im Schnellschach wird im November in der Berliner Humboldt-Universität ausgetragen. Auch für dieses Turnier kann man sich noch anmelden.
Personell haben wir seit dem Kongress einen Beauftragten für Hochschulschach gefunden (oder er hat uns gefunden). Vor Kurzem ist Axel Viereck als Vizepräsident Finanzen zurückgetreten. An dieser Stelle unser Dank für seine Unterstützung in den letzten 16 Monaten! Beim DSB-Hauptausschuss Ende Oktober im Rosenheim hoffen wir, diesen Posten neu besetzen zu können. In der Geschäftsstelle konnten wir mit Matthias Wolf die Leitung der Öffentlichkeitsarbeit sehr fachkundig neu besetzen, ich hoffe die neuen Impulse sind auch schon für Sie sichtbar. Seit dem 1.10. haben wir auch unseren ersten BfDler Levian Raschke, der uns jetzt schon tatkräftig unterstützt.
An dieser Stelle möchte ich aber auch erwähnen, dass das deutsche Schach mit dem Tod von Gregor Johann einen ganz großen Verlust erlitten hat, er fehlt als Turnierveranstalter, als Schiedsrichter, aber ganz besonders als Freund und Berater.
Im Namen des gesamten Präsidiums
Ingrid Lauterbach, DSB-Präsidentin
Die deutschen Meisterschaften in Ruit litten unter zahlreichen Absagen von Spitzenspielerinnen und Spitzenspielern. Im nächsten Jahr wird ein besserer Termin gesucht, und den Teilnehmern zeitiger bekanntgegeben.
In Abwesenheit der meisten Nationalspieler setzte sich Elo-Favorit GM Dmitrij Kollars durch, während GM Rasmus Svane nur im Mittelfeld landete.
Abschlusstabelle
Herzlichen Glückwunsch an WGM Fiona Sieber, die ohne Niederlage und mit einem Punkt Abstand zur Zweiten das Turnier gewann.
Abschlusstabelle
Etwas überraschend machte FM Marco Dobrikov hier das Rennen gegenüber dem eher favorisierten GM Hagen Poetsch.
Abschlusstabelle
Glückwunsch an WFM Tetayna Kostak, die das Turnier mit einem Punkt Vorsprung gewann.
Abschlusstabelle
Der Frauenreferentin Nadja Jussupow sei gedankt für ihren unermüdlichen Einsatz zur Organisation der Meisterschaften, die schon zum zweiten Mal hintereinander in Ruit stattfand!
Auszug aus dem Bericht von DSB-Leistungssportreferent GM Gerald Hertneck
Indien ist der Doppelsieger! Bei der 45. Schacholympiade in Budapest dominierte Team India sowohl im Open und als auch bei den Frauen. Die guten Nachrichten aus deutscher Sicht: Es gab zweimal Edelmetall in der Einzelwertung. Gold für GM Frederik Svane, Silber für GM Elisabeth Pähtz.
Lange sah es gut für die Deutschen Frauen aus, am Ende noch recht bitter. Rang 22, nach der abschließenden Niederlage in Runde elf gegen Armenien.
Die Männer drehten in den letzten beiden Runden nochmal auf. Was wäre da möglich gewesen, wenn auf der Strecke nicht unnötige und unglückliche Niederlagen wie gegen Litauen passiert wären? Nun also Platz sieben am Ende für Team Germany – ein versöhnliches Ende. Die jungen Wilden des Deutschen Schachbundes wollten eigentlich unter die Top-Fünf, mindestens. Keiner hatte es offen ausgesprochen – aber eine Medaille war das große Ziel. Die wurde letztlich gar nicht so weit verfehlt. Nur ein Punkt fehlte am Ende auf Usbekistan (17 Zähler), das hinter Indien und den Vereinigten Staaten Bronze holte.

Roberto Rivello, Vorsitzender der Verfassungskommission, und DSB-Präsidentin Ingrid Lauterbach
Bei der Generalversammlung der FIDE im Rahmen der Budapester Olympiade war DSB-Präsidentin Ingrid Lauterbach zufrieden. Die Rückkehr von Russland und Belarus mit Fahne und Hymne an die internationalen Schachbretter wurde verhindert.
Einhelliger Tenor in der Schachwelt: Die DSB-Präsidentin habe einen großen Erfolg auf sportpolitischer Ebene errungen. Schließlich war es der Deutsche Schachbund, der in der Russland-Frage als erster Verband klar Stellung bezogen – und in der Folge Allianzen geschmiedet hatte. Letztlich hatte auch Lauterbachs Einschalten des Dachverbandes ARISF (Association of IOC Recognised International Sports Federations) und eine damit verbundene Positionierung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) den Druck auf den russischen FIDE-Präsidenten Arkady Dvorkovich vergrößert.

WGM Kateryna Dolzhykova, die gegen WFM Tetyana Kostak verlor, gewann abschließend drei Partien in Folge. WGM Hanna Marie Klek, die ebenfalls stark spielte, gab nur einen halben Punkt gegen Titelverteidigerin und Nationalmannschaftskollegin FM Lara Schulze ab - und landete am Ende punktgleich mit Kateryna auf Platz eins. Aber vor der Siegerehrung gratulierte Klek bereits Dolzhykova zum Sieg: „Du hast die bessere Buchholz-Wertung, herzlichen Glückwunsch!“
Bronze ging an die amtierende Deutsche Meisterin WFM Tetyana Kostak, die als Einzige gegen Dolzhykova gewinnen konnte – mit dem Elefantengambit. Lara Schulze blieb nur der fünfte Platz – eine kleine Enttäuschung nach zuletzt drei Titeln in Folge.

FM Marian Can Nothnagel freute sich sichtlich: „Das ist mein erster Meistertitel, der ist natürlich etwas Besonderes“, sagte er: „Mein nächstes Ziel ist es jetzt, IM zu werden.“ Er lag am Ende punktgleich, aber mit einer besseren Zweitwertung, vor GM Michael Richter, der aber trotzdem „sehr zufrieden mit dem Turnier“ war. Dritter wurde Daniel Kopylov vor Martin Heider und Tobias Xiang Peng.
[Marian Can Nothnagel bei SchachdeutschlandTV in der Analyse]
Bayastan Sydykov (6,5/9, Gruppe A), Marcus Dehn (7/9, Gruppe B),Tamila Trunz (7/9, Gruppe C), Waldemar Schmidt (9/9 !, Gruppe D), Alexander Klaßmann (7/9, Gruppe E), Franz-Simon Malur (7,5/9, Gruppe F), Jan-Lucas Müller (8,5/9, Gruppe G)
Tamila Trunz war der einzige weibliche Sieger einer Gruppe, und sie hat sich direkt für die Deutsche Schnellschachmeisterschaft der Frauen 2025 qualifiziert.
[Abschlusstabellen und Siegerfotos DSSAM]
DSAM Qualifikationsturniere:
Der Termin für das Finale der Saison 2024/25 steht aktuell noch nicht fest.
Die Online-Anmeldung zur kommenden Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft (DSAM) ist hier möglich. Wie immer werden sieben Qualifikationsturniere gespielt, davon sechs in einem Maritim-Hotel. Neu hinzugekommene DSAM-Standorte sind die Maritim-Hotels in Bonn und Ingolstadt.
Durch die Partnerschaft des DSB mit der Maritim-Hotelgesellschaft mbH gibt es verschiedene Vergünstigungen für DSAM-Spielerinnen und -Spieler und Begleitpersonen: Die Übernachtungen bei den DSAM-Turnieren werden von der Maritim-Gruppe unter Nennung eines Stichworts (siehe Ausschreibung) weiterhin zu Sonderpreisen angeboten. Bei einer Anmeldung der Spielerinnen und Spieler auf der Webseite „My Maritim“ kann man zusätzlich profitieren.
Darüber hinaus erhalten alle DSB-Mitglieder seit dem 1. September 2024 bei Übernachtungen in einem Hotel der Maritim-Hotelgruppe - unabhängig von einem DSAM-Turnier – einen Rabatt von 12 Prozent auf die tagesaktuellen Preise. Maritim-Hotels gibt es an 25 Standorten, verteilt über ganz Deutschland.
Keine Überraschungen bei den in Bad Soden vom 22. bis 28. September ausgespielten Deutschen Meisterschaften der Seniorenmannschaften der Landesverbände: „Wieder einmal lagen am Ende diejenigen Landesverbände vorne, die durch angemessene Seniorenetats ihren Mannschaften die Teilnahme erleichtern, und das sind eben Baden und Württemberg“, resümiert Turnierdirektor Wolfgang Block, Seniorenreferent des DSB.

Einsam zogen die Favoriten aus Baden an der Spitze durch dieses Turnier und gewannen am Ende ungeschlagen und mit zwei Mannschaftspunkten Vorsprung vor den Württembergern, die in Runde vier den Rivalen aus dem gleichen Bundesland das einzige Unentschieden abnehmen konnten. Baden verteidigte mit diesem Sieg seinen Titel aus dem Vorjahr, von 28 Partien verloren sie nur zwei. Platz zwei ging an die Erzrivalen aus Württemberg.
Etwas überraschend schafften die Bremer den Sprung auf Platz drei und damit den Sprung in die Geldpreise. Herzlichen Glückwunsch den Badenern - FM Thomas Raupp, FM Vladimir Podat, FM Gerhard Kiefer und FM Hans-Joachim Vatter - zur Deutschen Meisterschaft!

Dramaturgisch wie gemalt trafen die bis dahin Kopf an Kopf vorn liegenden Teams aus Württemberg und Baden in der Schlussrunde aufeinander, um die Meisterschaft auszuspielen.
Denkbar knapp mit 2,5:1,5 behielten die Württemberger dabei die Oberhand, drei Partien endeten Remis und ausgerechnet der bis dahin mit 5,5 aus 6 groß aufspielende FM Clemens Werner verlor die entscheidende Partie gegen Markus Kottke. So konnte Württemberg seinen Deutschen Meistertitel erfolgreich verteidigen, Baden blieb der Silberrang. Nordrhein-Westfalen kam nach Wertung auf Rang 3.
Herzlichen Glückwunsch den Württembergern - FM Ralf Müller, FM Christian Beyer, Markus Kottke, Karsten Schuh und Mario Born - zur Deutschen Meisterschaft!
[Abschlusstabellen und Brettpreisträger]
DSB-Vizepräsident Professor Jürgen Klüners kommt nicht nur als Internationaler Schiedsrichter bei vielen internationalen schachlichen Großereignissen zum Einsatz, sondern er kämpft als „Fairplay Expert“ der FIDE Fairplay Commission auch gegen Betrug beim Schach, zuletzt an prominenter Stelle bei der Schacholympiade. Außerdem war er lange beim DSB zuständig für die Schiedsrichterausbildung und ist Experte für Anti-Cheating. Über seinen Einsatz in Budapest im wurde Jürgen Klüners von Veit Godoj befragt:
Die Turnierhalle der Olympiade in Budapest: Es geht zu wie am Flughafen. Sicherheitsschleusen, Metalldetektoren, Untersuchungen unter den Spieltischen, zeitlich begrenzter Zugang für die Zuschauer, insgesamt ein hohes Maß an Sicherheitsvorkehrungen. Warum sind Anti-Cheating Maßnahmen nötig und welche besonderen Anti-Cheating Maßnahmen wurden in Budapest getroffen?
Leider hat es in der Vergangenheit Betrugsfälle gegeben. Bei der Schacholympiade 2010 in Khanty-Mansiysk wurde ein Spieler zusammen mit seinem Trainer und einem weiteren Helfer wegen Betruges gesperrt. Man möchte natürlich ähnliche Betrugsfälle verhindern, darum wurden Anti-Cheating-Maßnahmen eingeführt. Und deswegen gab es jetzt in Budapest wie bei den drei Olympiaden zuvor einen Eingangscheck für alle Spieler und Mannschaftsführer, also eine Schleuse wie am Flughafen.(...)

DSB-Präsidentin Ingrid Lauterbach, Bernd Gräfrath, Thomas Brand und Thomas Maeder
Die Problemschachfreunde der Schwalbe begingen den hundertsten Jahrestag ihrer Gründung mit einer Mitgliederversammlung, einem Festakt, einem Rahmenprogramm sowie verschiedenen Fachvorträgen. Das Treffen fand vom 3. bis zum 6. Oktober 2024 im Hotel Bredeney in Essen statt. In Essen war am 10. Februar 1924 die Vereinigung gegründet worden.
Julia Jacob, Erste Bürgermeisterin der Stadt Essen, und Ingrid Lauterbach richteten Grußworte an die Versammlung.Thomas Maeder, früheres Präsidiumsmitglied der Weltproblemschachvereinigung aus der Schweiz, stellte in seinem Festvortrag „100 Jahre Schwalbe – von außen gesehen“ die Geschichte der Vereinigung aus internationaler Perspektive vor.
Thomas Brand ist zum neuen 1. Vorsitzenden der Schwalbe gewählt worden und löst Bernd Gräfrath ab, der nach zehnjähriger Amtszeit nicht mehr kandidierte. Frank Reinhold wurde neuer 2. Vorsitzender.
Vom 25. November bis 1. Dezember 2024 findet in Augsburg die erste Offene Deutsche Einzelmeisterschaft für Schachspieler mit Behinderung statt. Austragungsort ist Augsburg. Es gibt noch einige freie Plätze im Teilnehmerfeld. 30 Spielerinnen und Spieler könnten teilnehmen. Teilnahmeberechtigt sind Spieler und Spielerinnen mit einem Schwerbehinderten-Ausweis über einen GdB von mindestens 50, Modus: Offenes Turnier mit sieben Runden Schweizer System. Ansprechpartner für Rückfragen: DSB-Inklusionsbeauftragter Gert Schulz. Hier geht es zur Ausschreibung.

Die Humboldt-Universität in Berlin ist am 30. November 2024 Austragungsort der 1. Deutschen Unimeisterschaft im Schnellschach. Spielberechtigt sind alle Studenten und Studentinnen, kürzlichen Absolventen und Absolventinnen (Abschluss in 2023/24) und Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen deutscher Universitäten, Hochschulen und Fachhochschulen. Meldeschluss ist der 15. November 2024.
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Axel Viereck (Foto) hat Ende September sein Amt als Vizepräsident Finanzen niedergelegt. Der Steuerberater aus Dresden nannte Arbeitsüberlastung als Grund für seinen Rücktritt. Viereck wird den Deutschen Schachbund jedoch weiterhin bei der laufenden Betriebsprüfung unterstützen. Präsidentin Ingrid Lauterbach dankte ihm für seinen Einsatz und betonte seine wichtige Rolle in der Stabilisierung der Finanzen. Die Nachfolge soll bei der Hauptausschuss-Sitzung am 26. Oktober 2024 in Rosenheim geregelt werden.
Präsidentin Ingrid Lauterbach nahm den Rücktritt mit Bedauern an: „Ich danke Axel für seine Unterstützung in den letzten 16 Monaten. Auch er hat großen Anteil daran, dass wir inzwischen mit den Finanzen wieder auf dem richtigen Weg sind.“ Das gesamte Präsidium wünsche ihm persönlich und im Schachsport weiterhin viel Erfolg.

Am 26. Oktober tagt im Hotel Höhensteiger in Rosenheim der Hauptausschuss des Deutschen Schachbundes. Dieser ist das zweitwichtigste Organ des DSB. Gebildet wird er ähnlich wie der Bundeskongress. Doch statt der Delegierten der Mitgliedsverbände sind nur die Vorsitzenden Mitglied des Hauptausschusses, auch die Ehrenpräsidenten sind dabei. Er kann jedoch keine Wahlen und Satzungsänderungen durchführen. Wobei in diesem Jahr eine kommissarische Wahl ansteht: Durch die Rücktritt von Axel Viereck muss das Amt des Vizepräsidenten Finanzen neu besetzt werden. Dafür bewirbt sich bis jetzt Alexander von Gleich (Foto), ein ausgewiesener Finanzfachmann aus Hamburg. Seine schriftliche Bewerbung und seine Vita findet sich unter der Rubrik Hauptausschusssitzung auf unserer Homepage.

Matthias Wolf ist neuer Leiter der Öffentlichkeitsarbeit des DSB. Der 56-Jährige arbeitet seit mehr als 35 Jahren hauptberuflich als Journalist.

Außerdem wird unser Team von BfDler Levian Raschke verstärkt.

Gregor Johann und Sandra Schmidt
Eine schreckliche Nachricht erreichte den Deutschen Schachbund am 24. August. Gregor Johann, Schiedsrichter, Organisator und Co-Beauftragter für die Deutsche Schach-Amateurmeisterschaft (DSAM), ist in Österreich bei einer Bergwanderung tödlich verunglückt. Er wurde nur 55 Jahre alt.
Wir sind bestürzt und in tiefer Trauer. Unser Mitgefühl gehört seinen Angehörigen und seiner Lebensgefährtin Sandra Schmidt.
[Nachruf]
| Datum | Veranstaltung | Ausrichter/Ort |
|---|---|---|
| 21.11. - 24.11. | 1. DSAM-Qualifikationsturnier 2024/25 | DSB/Bad Wildungen |
| 19.12. - 22.12. | 2. DSAM-Qualifikationsturnier 2024/25 | DSB/Bonn |
| 02.01. - 05.01. | 3. DSAM-Qualifikationsturnier 2024/25 | DSB/Potsdam |
| 16.01. - 19.01. | 4. DSAM-Qualifikationsturnier 2024/25 | DSB/Ingolstadt |
| 27.02. - 02.03. | 5. DSAM-Qualifikationsturnier 2024/25 | DSB/Dresden |
| 03.04. - 06.04. | 6. DSAM-Qualifikationsturnier 2024/25 | DSB/Magdeburg |
| 22.05. - 25.05. | 7. DSAM-Qualifikationsturnier 2024/25 | DSB/Travemünde |