Seniorenschach // Schachverband Württemberg

Informationen, Berichte und Tabellen vom Seniorenschach in Württemberg

21.07.2023
Vom 7. – 15. Juli 2023 fand im schönen Kurort Bad Herrenalb die 8. Offene Baden-Württembergische Senioren-Einzelmeisterschaft statt. Im Vorjahr von Freudenstadt in den Norden des Schwarzwaldes „umgezogen“, wurde diesmal auf die Altersgruppe 50+ verzichtet. Nach mehrjährigem Experiment mit zwei nach Alter getrennten Seniorenmeisterschaften kehrt damit Baden-Württemberg zum alten Modus „ab 60“ zurück. Die Teilnehmerzahl 128 (mit 7 Frauen) entsprach nicht ganz den Erwartungen der Seniorenreferenten Bernd Fugmann (Baden) und Thomas Müller (Württemberg). Allerdings war die Dichte der Seniorenmeisterschaften im Juli – kurz nach Sachsen-Anhalt, kurz vor der Deutschen Meisterschaft DSenEM – unglücklich. Zur gleichen Zeit fand auch noch die europäische Senioren-Mannschaftsmeisterschaft im polnischen Swidnica statt, wo FM Hans-Joachim Vatter, Dr. Matthias und WFM Mira Kierzek sowie WIM Brigitte Burchardt die deutschen Farben vertraten. Alle vier waren 2022 in Bad Herrenalb dabei … Das Kurhaus bot hervorragende Spielbedingungen, draußen über 30o C, drinnen angenehm klimatisiert. Die Mitarbeiter des Kurhauses und die Aktiven vom örtlichen Schachverein um Hans-Michael Rappold gaben ihr Bestes zum Gelingen dieser Meisterschaft. Schiedsrichter Steffen Pichot hatte ein leichtes Amtieren. Christian Eichner betreute die Turnierseite und übertrug täglich 10 Partien live im Internet.

24.07.2022
Erst die Feinwertung entschied nach 9 Runden Schweizer System in der Altersgruppe 65+ über die hart umkämpfte Platzierung. 110 Teilnehmer aus fast allen deutschen Landesverbänden und den angrenzenden Ländern lieferten sich vom 8. bis 15. Juli im angenehm klimatisierten Kurhaus von Bad Herrenalb einen spannenden Wettkampf. Vor der letzten Runde lagen acht Spieler mit jeweils 6 Punkten gleichauf in Front. Am Ende hieß der glückliche Gewinner und stets kämpferisch spielende Sieger FM Hans-Joachim Vatter (SC Emmendingen), der durch seinen Sieg über Uwe Bräuner (SC Pfullingen) mit 7,0 Punkten und der Feinwertung 47,0 die »Nase« vorn hatte. Ganz knapp dahinter - mit gleicher Punktzahl und der Feinwertung 46,5 - kam Vereinskollege FM Christof Herbrechtsmeier, der in einem erfolgreichen Schlussspurt gegen Michael Heid (SC Matt im Park Frankfurt a.M.) sein Konto aufbesserte. Den 3. Rang eroberte Dr. Matthias Kierzek (SC Fulda) mit ebenfalls 7,0 Punkten aber 46,0 Wtg1. Die beiden favorisierten IM Jan Rooze aus Belgien und Klaus Klundt (SC Heusenstamm) mussten sich mit einem Platz unter den »Top Ten« zufriedengeben.

08.04.2020
Im Alter von 79 Jahren hat uns unser Freund Bernhard Krüger verlassen. Ich (Gerhard Meiwald/Red.) kannte Bernhard schon lange bevor er 2014 zu uns in den Kreis der Seniorenreferenten kam, als Nachfolger von Hajo Gnirk. 2008 bei der Seniorenmeisterschaft in Erfurt verabredeten wir uns, noch im gleichen Jahr bei der Schacholympiade in Dresden ein gemeinsames Quartier mit seinen Grunbacher Schachfreunden zu bewohnen. Seit dieser Zeit sind wir uns immer wieder bei den Seniorenturnieren begegnet. Ein bisschen habe ich auch mitgeholfen, Bernhard davon zu überzeugen, uns als Württemberger Seniorenreferent auch in der Seniorenkommission des Deutschen Schachbundes zu unterstützen.

17.07.2019
In Freudenstadt fand vom 5. - 13. Juli 2019 die 5. offene Baden-Württembergische Seniorenmeisterschaft statt. 121 Teilnehmer, darunter 9 Frauen, spielten zum zweiten Mal getrennt nach Alterskategorien 50+ und 65+ neun Runden Schweizer System. Bei den Älteren machte FM Dr. Bernd Baum (SC Fulda) klar das Rennen. Er holte 7,5 aus 9 und damit einen vollen Punkt Vorsprung auf die Verfolgergruppe heraus, die von Platz 2 bis 8 reichte. Dr. Matthias Kierzek (Fulda), Albert Lutz (Krumbach), Hermann Schrems (Emmendingen), Walter Strobel (Klingenberg), Toni Sandmeier (Eppingen), Hansuli Remensberger (Schweiz) und Rainer Selig (Ebersbach/SA) belegten in dieser Reihenfolge die Plätze.

06.11.2018
Mit Hajo ist eine Ikone des ehrenamtlichen Schachsports von uns gegangen, der Schach in Württemberg und im Deutschen Schachbund viel zu verdanken hat. Sein ganzes Leben lang spielte und förderte er Schachspiel und vor allem Schachsport, beginnend im Raum Frankfurt/Offenbach und dem Hessischen Schachbund. Ab 1971 im Schachverband Württemberg als ihn sein Berufsweg in ein Lehramt an der Pädagogischen Hochschule in Reutlingen führte. Als diese nach Schwäbisch Gmünd verlegt wurde, fand er dort seine neue Heimat. In jungen Jahren halfen ihm mitfühlende Mitmenschen seinen Weg zu finden und zu gehen; darunter offenbar etliche Schachsportfreunde. So hat sich CAISSA für immer in sein Herz geschlichen. Er hat es ihr durch jahrzehntelange Opfer an Zeit und Engagement vergolten.