Pokal: Greifswald weiter, Hamburger SK raus

29. März 2022

Greifswalder SV: Max Weber, Willi Skibbe, Wilko Stubbe und Hannes Leisner

Am vergangenen Wochenende (26./27. März) fanden an sieben Spielorten die acht Vorrundengruppen der Deutschen Pokal-Mannschaftsmeisterschaft statt. Aufgrund der Corona-Pandemie kam es zu einigen Absagen. So reiste der SC Caissa Schwarzenbach nicht nach Landau (Gruppe 8) an. Und in der Gruppe 2 in Brandenburg gab es gleich zwei Absagen: Lübecker SV und SK Zehlendorf. So wurde in der Havelstadt nur am Sonnabend gespielt und der favorisierte Greifswalder SV setzte sich gegen den Gastgeber durch. Anders erging es einem anderen Favoriten in Gruppe 1. Der Hamburger SK reiste allerdings nicht mit dem besten Aufgebot an. Trotzdem kam die Niederlage gegen Empor Potsdam überraschend.

Nachfolgend ein Überblick über alle Ergebnisse und Auszüge aus Berichten der beteiligten Vereine. Die Partien sowie weitere Informationen werden später auf unserer Turnierseite veröffentlicht.

Gruppe 1 in Halle/Saale

Halbfinale

Br. SC Rotation Pankow DWZ ½:3½ Hamburger SK DWZ
1 FM Detlef Boetzer 2173 ½:½ IM Dirk Sebastian 2432
2 FM Benjamin Dauth 2277 0:1 FM Tom-Frederic Woelk 2299
3 Norman Daum 2066 0:1 IM Malte Colpe 2313
4 Jürgen Lisek 2189 0:1 Michael Kotyk 2154
Br. SC Empor Potsdam DWZ 3½:½ USV Halle DWZ
1 FM Andreas Penzold 2335 ½:½ Gedeon Hartge 2212
2 FM Johannes Tschernatsch 2240 1:0 Felix Schulte 2163
3 Tyron Milare 2182 1:0 Thomas Hentzgen 2017
4 CM Jann-Christian Tiarks 2150 1:0 FM Dr. Thomas Höpfl 2232

Finale

Br. Hamburger SK DWZ 1:3 SC Empor Potsdam DWZ
1 IM Dirk Sebastian 2432 ½:½ FM Andreas Penzold 2335
2 IM Malte Colpe 2313 0:1 FM Johannes Tschernatsch 2240
3 FM Tom-Frederic Woelk 2299 ½:½ Tyron Milare 2182
4 Michael Kotyk 2154 0:1 CM Jann-Christian Tiarks 2150

Hamburger SK: Aus in der DPMM

Christian Zickelbein: "In der DPMM freute sich unser HSK-Team (Dirk Sebastian, Malte Colpe, Tom.Frederic Woelk und Michael Kotyk) nach dem souveränen Sieg in der 1. Vorrunde auf das Match gegen den SC Empor Potsdam, schied aber mit einer 1:3-Niederlage aus – im Gegensatz zum FC St. Pauli, der sich mit 3:1 gegen die SF Essen-Katernberg durchsetzte. Damit steht fest, dass sich der HSK für die nächste Saison erneut in der Hamburger Pokal-Mannschaftsmeisterschaft für die Bundesebene qualifizieren müsste."

Quelle: hsk1830.de/sonntag-27-maerz-mehr-schatten-als-licht

Gruppe 2 in Gera

Halbfinale

Br. Hildesheimer SV DWZ 2½:1½ SV 1961 Liebschwitz DWZ
1 Dirk Ermel 2118 0:1 Luca Franke 2004
2 Christian Frank 2102 1:0 Frank Gerhardt 2108
3 Bernhard Hoffmann 2043 1:0 Frank Hermannsdörfer 2114
4 Axel Janhoff 1964 ½:½ Peter Kastner 1985
Br. SG 1871 Löberitz DWZ 4:0 SF Fortuna Leipzig DWZ
1 Sebastian Pallas 2223 1:0 Thomas Filipiak 1986
2 FM Robert Stein 2337 1:0 Sven Kreigenfeld 2004
3 Hugo Post 2181 1:0 Gunter Handke 2091
4 Christian Böhm 2071 1:0 Jens Dechering 1917

Finale

Br. Hildesheimer SV DWZ 1:3 SG 1871 Löberitz DWZ
1 Dirk Ermel 2118 0:1 FM Robert Stein 2337
2 Bernhard Hoffmann 2043 0:1 Sebastian Pallas 2223
3 Christian Frank 2102 1:0 Christian Böhm 2071
4 Axel Janhoff 1964 0:1 Hugo Post 2181

SG 1871 Löberitz

Löberitz gegen Leipzig

"Mit einem glatten 4:0 setzte sich unser Team bestehend aus Sebi, Robert, Hugo und Christian B. in der Vorrunde des Deutschen Mannschaftspokals in Gera gegen Fortuna Leipzig durch. Wir waren zwar favorisiert, aber die Leipziger keinesfalls schwach aufgestellt. In einem spannenden Parallelkampf setzte sich der Hildesheimer SV gegen Gastgeber Liebschwitz mit 2,5:1,5 durch und ist morgen unser nächster Gegner. Der USV Halle verlor gegen Empor Potsdam mit 0,5:3,5.
Auch in der heutigen 2. Vorrunde konnten wir unserer Favoritenrolle gerecht werden und den Hildesheimer SV mit 3:1 besiegen. Im Team gab es eine klare Rollenverteilung: Jeweils Schwarz an beiden Tagen für Sebi und Christian und entsprechend Weiß für Robert und Hugo."

Quelle: SG 1871 Löberitz

Gruppe 3 in Brandenburg

Halbfinale

Br. SK Zehlendorf DWZ -:+ Greifswalder SV DWZ
Br. Lok Brandenburg DWZ +:- Lübecker SV DWZ

Finale

Br. Lok Brandenburg DWZ 1:3 Greifswalder SV DWZ
1 FM Raphael Rehberg 2160 0:1 Max Weber 2239
2 Lucas Manzke 1914 1:0 Hannes Leisner 2196
3 FM Günter Walter 2078 0:1 FM Willi Skibbe 2200
4 Hans-Rainer Urban 2012 0:1 Wilko Stubbe 2194

Greifswalder SV: Sieg in der Zwischenrunde

Hannes Leisner: "Ursprünglich waren vier Mannschaften geplant. Aufgrund diverser Umstände trafen am Samstag jedoch nur wir auf den Gastgeber Lok Brandenburg. Der Sieger der Begegnung wäre für´s Achtelfinale qualifiziert. Der Schiedsrichter loste per Münzwurf, Willi als Mannschaftsführer gab uns das Gastrecht, womit wir am 1.& 4. Brett Weiß bekamen. Das erste davon übernahm Max, das zweite Wilko. Hannes entschied sich für das erste Schwarzbrett, Willi bekam das, was übrig blieb. Punkt 14 Uhr ging´s los. Tja, viel kann man bei einem Mannschaftskampf mit vier Brettern nicht sagen: Wilko hatte sehr bald einen großen Zeitvorteil und eine gute Stellung, die er sicher verwertete; 1:0 für uns. Danach war Willi fertig, welcher sich evtl. (?) mit etwas Dusel in einem Philidor durchsetzen konnte. Hannes eroberte auf Kosten von einigen Tempi das Läuferpaar; vermied jedoch eine mögliche Öffnung der Stellung, um eben dieses zur Geltung zur bringen; bei heterogenen Rochaden war der Gegner schneller: 2:1 für uns. Doch Max hatte derweil eine bessere Stellung (in die der Gegner gehen musste, wollten sie noch eine Chance auf Berliner Wertung haben.) Doch nicht mit Max; 3:1 das amtliche Endergebnis. Anschließend klang dann der Abend beim Asiaten und in einem irischen Pub aus, sodass am Sonntag alle entspannt nach Hause konnten. Danke an dieser Stelle an unsere freundlichen Gastgeber für die Verpflegung und auch insbesondere an Willi als Fahrer, Organisator etc."

Quelle: www.greifswaldersv.de/wiki/pmwiki.php?n=Main.2122Pokalmannschaften#DeutscherPokal

Gruppe 4 in Tostedt

Halbfinale

Br. SK Doppelbauer Turm Kiel DWZ ½:3½ FC St. Pauli DWZ
1 IM Ashot Parvanyan 2449 0:1 IM Aljoscha Feuerstack 2469
2 IM Jakob Leon Pajeken 2354 ½:½ IM Benedict Krause 2404
3 FM Magnus Arndt 2324 0:1 IM Can Ertan 2364
4 Mats Beeck 2222 0:1 FM Martin Voigt 2308
Br. MTV Tostedt DWZ ½:3½ SF Essen-Katernberg DWZ
1 Wilfried Härig 2217 0:1 FM Bernd Rosen 2278
2 Jeremy Thomas 1857 0:1 FM Timo Küppers 2286
3 Ulf Wokittel 2002 ½:½ Jan Dette 2076
4 Vincent Thomas 1538 0:1 Lukas Schimnatkowski 2221

Finale

Br. SF Essen-Katernberg DWZ 1:3 FC St. Pauli DWZ
1 FM Timo Küppers 2286 ½:½ IM Benedict Krause 2404
2 FM Bernd Rosen 2278 0:1 IM Aljoscha Feuerstack 2469
3 Lukas Schimnatkowski 2221 0:1 IM Can Ertan 2364
4 Jan Dette 2076 ½:½ FM Martin Voigt 2308

FC St. Pauli: Ein traumhafter Schachsonntag

Maik Richter: "Dieser Schachsonntag verlief wahrlich traumhaft. Die Sonne schien, frühlingshaftes Wetter und spannende Partien. Ein Traum für den gestählten Schachspieler*in. Alle fünf Spiele, welche unter Beteiligung von St. Pauli, stattgefunden haben, konnten durch unsere Teams gewonnen werden. [...] Aber auch auf Bundeseben wurde kräftig gespielt. Die Deutsche Pokalmannschaftsmeisterschaft hat begonnen und unser Team (mit starker Besetzung angetreten) konnte beide Vorrundenspiele gewinnen und sich somit für die nächste Zwischenrunde qualifizieren. Starke Leistung Jungs. Forza St. Pauli und genießt das Ansehen der Ergebnisse."

Quelle: fcstpauli-schach.de/?p=3278

SF Essen-Katernberg: Achtbar geschlagen

Bernd Rosen in Tostedt

Bernd Rosen: "Gut gelaunt machte sich am frühen Samstag ein SFK-Quartett auf den Weg nach Tostedt, um dort die 1. Runde der Deutschen Pokal-Mannschaftsmeisterschaft auszuspielen. Dabei machte ich meinen Mifahrern Lukas, Jan und Timo frühzeitig klar, wie ich mir die Aufgabenverteilung im Team vorstellte: Ich hatte den Job des Fahrers übernommen, für die Punkte sollten meine jüngeren Mitstreiter sorgen. Die Fahrt wurde natürlich zur Vorbereitung genutzt: Nachdem wir zunächst einige grundsätzliche Fragen geklärt hatten, in denen sowohl das Staatskonzept von Platon als auch Hobbs' Bellum Omia Contra Omnes eine zentrale Rolle spielten, fokussierte sich die Diskussion erst allmählich auf schachspezifischere Fragen. Schließlich holte Timo aber doch das Buch Perfektionieren Sie Ihr Schach hervor und machte sich zusammen mit Lukas ans Lösen der Aufgaben. Mich überkam natürlich gleich die Sorge, dieses an sich sinnvolle Projekt hätte vielleicht schon ein wenig früher in Angriff genommen werden können..."

Weiterlesen bei den Schachfreunden Katernberg (mit vielen Fotos)

Gruppe 5 in Halle/Saale

Halbfinale

Br. ESV Nickelhütte Aue DWZ 3:1 SV Vimaria Weimar DWZ
1 IM Cliff Wichmann 2282 1:0 Marlon Bock 1848
2 IM Hannes Langrock 2335 0:1 Mathias Philipp 2082
3 IM Gunter Spieß 2331 1:0 Andreas Günther 2043
4 Christian Pössel 2037 1:0 Jan Homberger 1862
Br. DBSB DWZ 1½:2½ SK Nordhorn Blanke DWZ
1 CM Mirko Eichstaedt 2200 0:1 IM Frank M. Kroeze 2370
2 Dominik Müller 2175 1:0 Jens Schulz 2158
3 CM Frank Schellmann 2013 ½:½ CM Fabian Stotyn 2185
4 Olaf Dobierzin 1966 0:1 Ludger Höllmann 2022

Finale

Br. SK Nordhorn Blanke DWZ 1½:2½ ESV Nickelhütte Aue DWZ
1 IM Frank M. Kroeze 2370 ½:½ IM Gunter Spieß 2331
2 CM Fabian Stotyn 2185 0:1 IM Cliff Wichmann 2282
3 Jens Schulz 2158 ½:½ IM Hannes Langrock 2335
4 Ludger Höllmann 2022 ½:½ Christian Pössel 2037

ESV Nickelhütte Aue

Lutz Diebl: "Der sächsische Pokal-Sieger, Nickelhütte Aue, traf in der Vorrunde auf die Vertretungen der Bundesländer von Thüringen, SV Vimaria Weimar; den Vertreter des Bundeslandes Niedersachsens, SK Nordhorn Blanke, sowie auf das Auswahlteam des Dt. Blinden- u. Sehbehinderten-Schachbundes. In der ersten Runde konnte das Team von Thüringen mit 3:1 bezwungen werden. Mit diesem Ergebnis qualifizierte man sich für die Paarung am nächsten Tag. Mit einem 2,5 zu 1,5 gegen Blanke zog man letztlich verdient in die Zwischenrunde ein. Als bester Punktesammler erwies sich Cliff Wichmann mit 2 aus 2."

Quelle: www.esvnickelhuetteaue.de

SK Nordhorn Blanke ... verpasst knapp die Zwischenrunde

Fabian Stotyn: "Am vergangenen Wochenende mussten wir in Halle (Saale) zur Vorrunde des deutschen Pokals anreisen. Warum der Samstag nahezu perfekt lief und der Sonntag nur halb, erfahrt ihr beim Weiterlesen :)!
Wow: Erst Ausrichtung in Knüllwald, dann in Halle (Saale) über 4 Std. Anreise plötzlich, autsch! Das Team ist auch nicht so leicht zusammenzubekommen, aber letzendlich haben wir eine ordentliche Mannschaft zusammenbekommen mit Mr. zuverlässig Frank, dem frischgebackenen Familienvater Jens, unserem Routinier Ludger und mit meiner Wenigkeit. Start also aus Hengelo, Nordhorn, Dissen und Hannover ein Traum das zu organisieren *Ironie off :). Nun Samstag ging es für mich um 7:15 los Richtung Bahnhof (War topfit nach 2,5 Schlaf (wg. Nachtschicht vorher)) Naja wir wollen nicht klagen, Züge waren pünklich und Ludger hat mich in Melle Hbf. abgeholt, dann treffen mit Frank bei der Autobahnabfahrt Melle und auf nach Halle (Saale), Jens hatte eine bequeme Direktverbindung mit der Bahn. Um 12:35 waren wir dann in Halle, konnten eine Kleinigkeit essen und haben Jens am Bahnhof abgeholt und sind zum Spiellokal gefahren. Frühzeitig in der Sporthalle angekommen, sehr geräumig alles mega top! Nun bitte nicht den Topfavoriten der Gruppe aus Aue. Nun wir mussten gegen den DBSB antreten. Da die nicht mit bester Aufstellung kamen, waren wir leicht favorisiert.
"

Weiterlesen beim Schachklub Nordhorn Blanke

Gruppe 6 in Bensheim

Halbfinale

Br. SG Bensheim DWZ 1:3 SC Heimbach-Weis-Neuwied DWZ
1 Yannik Keller 2162 0:1 FM Lukas Winterberg 2378
2 Gerhard Bosbach 1990 ½:½ FM Dieter Puth 2206
3 Bernd Goeke 1896 ½:½ FM Thomas Roos 2136
4 Herbert Kargoll 2026 0:1 IM Juri Boidman 2251
Br. SC Bavaria Regensburg 1881 DWZ 3:1 Aachener SV DWZ
1 Cédric Oberhofer 2290 0:1 IM Thomas Koch 2438
2 Uwe Kleibel 2166 1:0 Dr. Philipp Lamby 2176
3 Steffi Arnhold 2151 1:0 Anton Geerling 1979
4 Wolfgang Bunk 1971 1:0 Viktor Weinkauf 1906

Finale

Br. SC Bavaria Regensburg 1881 DWZ 1:3 SC Heimbach-Weis-Neuwied DWZ
1 Uwe Kleibel 2166 0:1 FM Lukas Winterberg 2378
2 Cédric Oberhofer 2290 1:0 Tim Ronge 2179
3 Steffi Arnhold 2151 0:1 FM Dieter Puth 2206
4 Wolfgang Bunk 1971 0:1 IM Klaus-Jürgen Schulz 2270

SG Bensheim: Nach langem Kampf 1:3-Niederlage gegen Heimbach-Weis

Torsten Warnk: "Nach fast 6 Stunden Kampf musste sich unser Team am Ende jedoch verdient gegen den Zweitbundesligisten mit 1:3 geschlagen geben. Bernd Goeke kam am Ende fast noch einmal in Siegesnähe, aber da war der Kampf bereits verloren."

Quelle: sg31bensheim.de/node/371

SC Bavaria Regensburg: Viererpokal auf deutscher Ebene

Cédric Oberhofer: "Nach unserem Sieg auf bayerischer Ebene im Viererpokal durften wir uns nach der Corona-Unterbrechung nun auf deutscher Ebene bereits die zweite Saison in Folge beweisen. Die Auslosung loste uns Gegner aus Aachen, Heimbach-Weis-Neuwied (aus der Nähe von Koblenz) und Bensheim zu. Letzterer war der Ausrichter an diesem Wochenende. Durch die Ausfälle von Jana Schneider und Lars Goldbeck aufgrund eines Normenturnieres ins Rosenheim, sowie von Thomas Bauer und Georg Kilgus aufgrund der Teilnahme an der europäischen Einzelmeisterschaft, konnten Steffi Arnhold, Wolfgang Bunk und Uwe Kleibel ihr Debüt für Bavaria auf der deutschen Ebene im Viererpokal geben. Lediglich der „alte Hase“ Cédric Oberhofer konnte bereits die geballte Erfahrung von einem Wochenende auf deutscher Ebene in der Vorsaison einbringen. Nicht zu vergessen natürlich unsere Fahrer, Mannschaftsführer, Organisator…unserer Mann für alles Peter Oberhofer. Nach einem Katzensprung von circa 370 km und kurzen Aufenthalt bei unseren schönen Quartier ging es am Samstagnachmittag bereits los. Einige hätten sich bei dem traumhaften Wetter auch gerne in den Liegestuhl in den Garten gelegt, wir zogen es jedoch vor in einem geschlossenen Raum Schach zu spielen."

Weiterlesen beim Schachclub Bavaria Regensburg von 1881 (mit Partien)

Aachener SV: Deutscher 4er Pokal in Bensheim

Thomas Koch in Bensheim

Thomas Koch: "Am Samstag, den 26.3. stand die Vorrunde der DPMM (Deutsche Pokal-Mannschaftsmeisterschaft) auf unserem Spielplan. Im Vorjahr hatte - wie seinerzeit berichtet - unsere Zweite sensationell die NRW-Vizepokalmeisterschaft erzielt und damit auch die Qualifikation für die Deutsche. Diesmal hatte die Zweite drei Spieler für das Event gewinnen können und Thomas Koch als Ersatzmann engagiert. Zu den Vorrunden der DPMM treffen sich jeweils samstags vier Mannschaften und nur die Sieger dürfen sonntags gegeneinander weiterspielen. Die Paarungen und Farben werden vor Ort ausgelost. Wir waren mit Bavaria Regensburg, Heimbach-Neuwied und dem SC Bensheim eingeteilt, wobei Letztere als Ausrichter fungierten.
Bensheim liegt ziemlich genau in der Mitte zwischen Darmstadt und Heidelberg. Und so machte sich unser Team aus, Anton Geerling, Viktor Weinkauf, Philipp Lamby und Thomas Koch Samstagfrüh auf den Weg nach Bensheim, wo um 14 Uhr die Runde startete. Die Auslosung ergab, dass wir mit Weiß am ersten Brett gegen Bavaria Regensburg zu spielen hatten. Hier könnten nun einige Absätze folgen, wie Thomas Koch seine Partie schön gewonnen hat. Es scheint eine andere Sache zu sein - wie in der Bundesliga - nicht gegen 2600 Elo-GM‘s spielen zu müssen.
"

Weiterlesen beim Aachener Schachverein 1856 (mit Fotos und Partie)

Gruppe 7 in Augsburg

Halbfinale

Br. SK 1980 Gernsheim DWZ 3½:½ SC Leinfelden DWZ
1 FM Maximilian Müller 2304 1:0 Dr. Markus Kottke 2171
2 Peter Nies 1979 1:0 Markus Hofer 2114
3 Uwe Schupp 2088 ½:½ Bernhard Schmid 2040
4 Michael Krinke 1958 1:0 Amjad Ibrahim 1615
Br. SC Viernheim DWZ 2½:1½ SF Augsburg DWZ
1 GM Sergej A. Fedortschuk 2589 1:0 FM Aleksandar Vuckovic 2334
2 GM Ilja Zaragatski 2486 1:0 Zarko Vuckovic 2291
3 GM Thal Abergel 2347 ½:½ FM Thomas Brückner 2277
4 Dr. Stefan Spiegel 2127 0:1 Uli Weller 2200

Finale

Br. SK 1980 Gernsheim DWZ ½:3½ SC Viernheim DWZ
1 FM Maximilian Müller 2304 0:1 GM Sergej A. Fedortschuk 2589
2 Peter Nies 1979 0:1 GM Ilja Zaragatski 2486
3 Uwe Schupp 2088 0:1 GM Thal Abergel 2347
4 Michael Krinke 1958 ½:½ Dr. Stefan Spiegel 2127

SC Leinfelden: 0,5:3,5 gegen Gernsheim

"Als Großereignis an diesem Wochenende fand die Vorrunde der Deutschen Mannschaftspokalmeisterschaften statt. Von den nach Augsburg angereisten Mannschaften duellierte sich Bundesligist Viernheim, mit 3 Großmeistern in ihrer Vierermannschaft, mit den Gastgebern, während Leinfelden Gernsheim aus Hessen als Gegner zugelost bekam. Starke Gegner, aber für uns nominell in Reichweite. So gestalteten sich auch die Partien hochinteressant. Markus Kottke an Brett 1 konnte die Eröffnung zunächst in günstige Strukturen lenken, dann schlugen beide Seiten dynamisch zu und die Stellung explodierte. Den starken Drohungen seines Gegners im Zentrum begegnete Markus mit einem Figurenopfer für viele Bauern, und zunächst sehr guten Kampfchancen. Doch in der Folge gelang es dem Gegner durch sehr genaues Spiel immer mehr, die Oberhand zu gewinnen und seine Mehrfigur schließlich entscheidend zum Sieg zu nutzen. Amjad Ibrahim an Brett 4 erreichte Raumvorteil, aber auch der Gegner fand einen guten Aufbau für seine Figuren. Schließlich gelang es dem Gegner, eine Veränderung der Bauernstruktur strategisch zu nutzen und positionell zum Sieg zu führen. Bernhard Schmid an Brett 3 wehrte sich gegen einen schnellen Angriff und reparierte die Schwächen um seinen König. In der Folge war es eher Bernhard, der am Drücker war, doch trotz eines Mehrbauern im Turmendspiel blieb das Endspiel ausgeglichen und wurde Remis. Ganz wild war die Partie von Markus Hofer an Brett 2. Ein heftiges Qualitätsopfer beantwortete Markus mit einem Königsmarsch ins Freie, wo er mit kühlem Kopf und viel Geschick kein Matt zuließ. Doch in den Angriffswirren gelang es dem Gegner schließlich doch, sich durchzusetzen und mit zuletzt Dame und Läufer gegen zwei Türme die Partie zum Sieg zu entscheiden. Eine feurige Mannschaftbegegnung auf sehr hohem Niveau, die trotz des letztendlich klaren Ergebnisses in den einzelnen Partien sehr spannend war und für uns eine tolle Erfahrung darstellte!"

Quelle: www.sc-leinfelden.de

Gruppe 8 in Landau

Halbfinale

Br. SC Caissa Schwarzenbach DWZ -:+ SF Neckartenzlingen DWZ
Br. SGEM Dreisamtal DWZ 2:2 (Berliner Wertung: 4:6) SK Landau DWZ
1 FM Hans-Elmar Schwing 2299 ½:½ FM Jochen Bruch 2170
2 Max Scherer 2128 0:1 André Bold 2084
3 FM Georg Eppinger 2193 ½:½ Matthias Lang 2149
4 Parwis Nabavi 2128 1:0 Joshua Wolfer 1918

Finale

Br. SK Landau DWZ 3:1 SF Neckartenzlingen DWZ
1 FM Jochen Bruch 2170 ½:½ Michael Tscharotschkin 2097
2 Justus Schmidt 2206 ½:½ Norbert Hallmann 2036
3 Matthias Lang 2149 1:0 Alexander Tscharotschkin 1992
4 André Bold 2084 1:0 Udo Ruprich 1921

Zwischenrunde am 21./22. Mai 2022

Pokalturnierleiter Thomas Wiedmann: "Die Auslosung der vier Zwischenrundengruppen (Achtel- und Viertelfinale) am 21./21. Mai 2022, Beginn 14 Uhr (samstags) und 10 Uhr (sonntags), wurde von der Bundesspielkommission am 8. Januar 2022 durchgeführt, vorab mitgeteilt am 16. Januar 2022. [...] Bitte beachten, dass damit noch keine Ausrichtervergabe verbunden ist. Diese erfolgt in den nächsten Tagen gemäß Regelungen in der Ausschreibung. Ich habe die Absicht, dies im Laufe der nächsten Woche abzuwickeln. Ich bitte die beteiligten Vereine dazu um Bewerbungen und ggfs. weitere Anregungen bis Freitag, 1. April 2022.
Die Sfr. Bad Emstal/Wolfhagen haben angekündigt, ggfs. kriegsbedingt auf die Teilnahme zu verzichten. Ich habe eine Frist für eine endgültige Entscheidung bis zum 10. April 2022 gesetzt. Falls dann die Absage bestätigt wird, werde ich einen Nachrücker einsetzen oder die Gruppe 2 kann nur mit drei Mannschaften spielen.
"

Gruppe 1

Schachfreunde Lieme
ESV Nickelhütte Aue
SK 1908 Landau
SK Kirchweyhe

Gruppe 2

SC Heimbach-Weis/Neuwied
SC Empor Potsdam
SF Deizisau
Sfr. Bad Emstal/Wolfhagen

Gruppe 3

SG 1871 Löberitz
SG Leipzig
SC Viernheim
FC St.Pauli

Gruppe 4

SG Solingen
SV Lingen 1959
Greifswalder SV
OSG Baden-Baden

// Archiv: DSB-Nachrichten - Spielbetrieb // ID 10897

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