Für die DSAM-Vorrunde in Ingolstadt vom 30. Januar – 2. Februar 2026 sucht der DSB zwei Volunteers.
12.01.2026
Die Volunteers sollen zur Unterstützung des Anti-Cheating-Bereichs in der Garderobe vor dem Turniersaal Smartphones und ähnliche Geräte entgegennehmen, dort verwahren und nach der Runde gegen Aushändigung einer Garderobenmarke wieder zurückgeben.
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DSAM-Doppelschlag in Bonn und Potsdam
05.01.2026
Zweimal mehr als 700 Teilnehmende innerhalb von nur elf Tagen – die DSAM bewies eindrucksvoll, dass sich mit ihr sowohl das Weihnachtsfest als auch der Jahresauftakt bestens verbinden lassen. Kurz vor den Feiertagen gingen in Bonn 716 Schachbegeisterte an den Start, zum Auftakt des neuen Jahres waren es in Potsdam sogar 734. Damit unterstrich die Serie einmal mehr ihre große Attraktivität und ihre besondere Bedeutung für den Breitenschachsport. Unabhängig von Spielstärke oder Alter: Bei der DSAM findet jede und jeder seinen Platz. In Potsdam reichte die Altersspanne von beeindruckenden 91 bis zu gerade einmal sechs Jahren. Der älteste Teilnehmer war Egon Raitza vom SSC Rostock 07, der jüngste Oskar Carlstedt vom Ludwigsfelder Schachclub 54 – zwischen beiden liegen stolze 85 Lebensjahre. Ein bekanntes Gesicht war ebenfalls vor Ort: Oskars Vater IM Jonathan Carlstedt, der mit seinem Schach-Shop Chess Tigers erneut mit einem eigenen Stand vertreten war. Auch für hochklassige schachliche Expertise war natürlich gesorgt: In Bonn stand GM Christopher Noe den Teilnehmenden zur Seite, in Potsdam übernahmen diese Rolle IM David Lobzhanidze sowie GM Robert Rabiega. Ein großer Dank gilt allen Unterstützern, die diese Veranstaltungen möglich machen – allen voran dem Hauptsponsor chessemy sowie Chess Tigers, Schachversand Niggemann, Emanuel-Lasker-Gesellschaft, ChessBase, Kasparov Chess Academy, Stempel Ernst und dem Maritim Hotel. Dazu sagt der Vizepräsident Sport des Deutschen Schachbundes, Prof. Dr. Jürgen Klüners:
„Über die Saison gerechnet sind das ungefähr 50.000 Euro, die wir an Sponsoring bekommen. Das ist ganz, ganz wichtig, damit wir diese Veranstaltungen überhaupt durchführen können.“
Mit diesem starken Rückenwind startet die DSAM motiviert ins neue Jahr – und die nächste Gelegenheit lässt nicht lange auf sich warten: Bereits vom 30. Januar bis 2. Februar 2026 gastiert die Deutsche Schach-Amateurmeisterschaft im Maritim Hotel Ingolstadt
Weiterlesen … Vom gelungenen Jahresabschluss zum erfolgreichen Start ins neue Jahr
Zum Warmmachen gedacht, ist das DSAM-Blitzturnier längst ein Event. Vier Tage lang feiert in Potsdam die Deutsche Amateurmeisterschaft Rekorde - und sich selbst.
02.01.2026
Der Wechsel erfolgte fliegend. Bis 11 Uhr checkten all die Gäste aus, die Silvester im Kongresshotel am Templiner See gefeiert hatten. Dann kamen die Schachspielerinnen und Schachspieler. Erst das Organisationsteam – jenes Dutzend von Schach-Enthusiasten, die gemeinsam in einer großen Ferienwohnung mit sechs Zimmern den Übergang ins neue Jahr gefeiert hatten, mit einem guten Essen, dem gemeinsamen Gucken von „Dinner for One“. Und wohlgemerkt, ohne zwischen Miss Sophie, Nudeln, Wiener Würstchen und Kartoffelsalat die Arbeit zu vernachlässigen - wie Bilder mit Laptops beweisen. Ohne Vorbereitung geht hier nix. Denn, kaum zu glauben, aber wahr: Das erste Turnier 2026 unter dem Dach des Deutschen Schachbundes lockte sage und schreibe 140 Spielerinnen und Spieler an - da musste der große Kongresssaal als Spielort her. Das als Warm-Up für die Deutsche Schach-Amateurmeisterschaft gedachte Blitzturnier ist längst vom Krabbelkind zum stattlichen Teenager erwachsen. Die 19. Auflage des Blitzturniers zeigte einmal mehr, warum das Format so beliebt ist. Oder, wie es der aus dem Strahlen gar nicht mehr herauskommende Sieger Felix Zenker am 1. Januar um 22.30 Uhr sagte: „Ich liebe Blitzschach. Ich habe zwar nach der Silvesterpartie nur fünf Stunden geschlafen – aber dieses Turnier musste einfach sein und es hat so riesigen Spaß gemacht!“
Weiterlesen … Vorsicht Blitzer! So geht es ins Neue Jahr: "Locker, rasant, familiär."
Sie spielt gar nicht mit und verfügt trotzdem über Beliebtheitswerte wie die Queen: Das große Interview mit der Turnierfotografin der Deutschen Amateurmeisterschaft.
22.12.2025
Sie gehört zur Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft wie "One Night in Bangkok" vor dem Start der Runde. Man könnte auch sagen: Ingrid Schulz hat bei der DSAM Beliebtheitswerte wie einst nur Queen Elizabeth II. bei den Royal-Fans weltweit. Jeder mag die heimliche Königin der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft, jeder schätzt sie - und das nicht nur wegen ihrer tollen Fotos. Zeit, mit der Turnierfotografin Ingrid Schulz ein Interview zu führen - passend vor dem DSAM-Doppelpack in Bonn (ab Donnerstag) und Potsdam (ab 1. Januar). Zum Turnier in Potsdam treffen sich zehn Mitglieder des DSAM-Organisationsteams bereits am 30. Dezember und feiern dann gemeinsam in einer Ferienwohnung in Brandenburgs Landeshauptstadt ins neue Jahr hinein. „Das erste Mal machen wir das so, aber in diesem Jahr bietet sich das auch einfach an“, sagt Ingrid Schulz, das Auge der DSAM. Matthias Wolf vom DSB-Team Öffentlichkeitsarbeit hat mit der Hamburgerin gesprochen.
Weiterlesen … Ingrid Schulz, das Auge der DSAM: "Ich mag Schach auf andere Weise."
Besondere Turniere, mit jeweils über 700 Teilnehmern - und besondere Maßnahmen: Von der Ferienwohnung in den Spielsaal.
18.12.2025
Die Deutsche Schach-Amateurmeisterschaft setzt zum Doppelschlag an - auf den letzten Metern des alten Jahres, und den ersten Metern des neuen Jahres. Zwei Turniere, in Bonn und Potsdam. Zweimal mehr als 700 Teilnehmer. „Das wird noch mal richtig schön intensiv“, sagt Turnierchefin Sandra Schmidt. Und besondere Ereignisse erfordern besondere Maßnahmen: Das DSAM-Team rückt ganz eng zusammen, man könnte sagen: Die Crew geht ins Trainingslager. Und holt sich Verstärkung. Aber der Reihe nach.
Weiterlesen … Für den Doppelschlag geht das DSAM-Team sogar ins Trainingslager
Von regelwidrigen Zügen, die nicht gleich auffallen, 60-Jährigen Studierenden - und warum auch der Allgemeine Deutsche Hochschulsport-Verband froh ist, dass Schach wieder dazugehört.
24.11.2025
Irgendwann lagen da gelbe Karten neben den Brettern – wie man sie sonst aus dem Fußball kennt. Bei dieser großen Anzahl von Teilnehmerinnen und Teilnehmern, rund 300, erfordere das einfach besondere Maßnahmen, sagt Schiedsrichter Carsten Haase und lächelte: „Ich finde das ziemlich praktisch.“ Bei einer Deutschen Hochschul-Meisterschaft, wenn viele Hobbyspieler dabei sind, kann es halt in jeder Runde zu gleich mehreren regelwidrigen Zügen kommen – und genau das passierte. Vor allem das Schachgebot wurde mehrfach übersehen – und weitergespielt, als wenn nichts wäre. So schafften es zwei Spieler einmal sogar, fünf Züge lang nicht zu bemerken, dass ein König im Schach stand. Aber das Schiedsgericht war sehr aufmerksam, ebenso Björn Behrend an seinen Monitoren. Schnell ein Screenshot – und damit zum Schiedsgericht. So konnte anhand der Aufzeichnung auch solche Partien wieder zurück gespult werden. Gelbe Karte, Zeitstrafe – und weiter ging es. Bei einer Meisterschaft, die ihr ganz besonderes Flair hatte.
Weiterlesen … Deutsche Uni-Meisterschaft: Gelbe Karte - und weiter geht`s.