Deutscher Schachbund

Der Deutsche Schachbund (DSB) ist die Dachorganisation der Schachspieler in Deutschland. Er ist Mitglied im Deutschen Olympischen Sportbund und im Weltschachverband FIDE. Der DSB hat derzeit etwa 89.000 Mitglieder in 2.400 Vereinen und gehört damit zu den größten Schachverbänden der Welt. Die DSB-Geschäftsstelle befindet sich in Berlin.

Der DSB besteht aus 17 Landesverbänden, dem Deutschen Blindenschachbund, der Vereinigung für Problemschach (Schwalbe), dem Deutschen Fernschachbund und dem Verein Schachbundesliga. Die Deutsche Schachjugend ist die Jugendorganisation des Deutschen Schachbundes. Hier finden Sie unsere Ansprechpartner und hier geht es zur DWZ-Abfrage.


Die Berlinerin Brigitte Burchardt, die in ihrer Karriere schon zahlreiche Titel bei den Frauen und Männern(!) sammeln konnte, hat im norwegischen Drammen ihrem Trophäenschrank ein weiteres Stück hinzufügen können. In der Kategorie 50+, einem Rundenturnier mit neun Spielerinnen erreichte sie sehr gute 6½ Punkte und wurde Senioren-Europameisterin. Herzlichen Glückwunsch!

Die Silbermedaille ging überraschend auch nach Deutschland. Olga Birkholz, die seit Mai 2017 Ausbildungsreferentin im Deutschen Schachbund ist, erreichte Platz zwei trotz der Niederlagen gegen die beiden Berlinerinnen. Ebenfalls herzlichen Glückwunsch!

Annett Wagner-Michel (das ist die zweite Berlinerin), blieb der Sprung auf das Podest verwehrt. Nach einer überraschenden Startniederlage blieb sie aber fortan ungeschlagen und wurde Vierte.

Josefine Heinemann hat sich wohl nie träumen lassen, jemals nochmal die Chance auf Platz 1 oder 2 zu bekommen - und machte ihre Partie mit Ketino Kachiani-Gersinska schnell remis. Doch an den Nachbarbrettern tat sich Wundersames. Die führende Fiona Sieber stand nach 27. Sc1 plötzlich auf Verlust gegen Sarah Hoolt. Und die auf Platz zwei liegende Melanie Lubbe hatte spätestens nach 18. ... Dc7 auch eine abbruchreife Stellung gegen Filiz Osmanodja. Doch am Ende hatten das Führungstrio Glück oder Pech - je nachdem wie man es sieht: an den Plazierungen änderte sich nichts mehr. Sieber vor Lubbe und Heinemann. Herzlichen Glückwunsch an die hervorragende Fiona Sieber! Und natürlich auch an die beiden Damen die ihr so knapp nach Wertung unterlagen, aber beherzt um den Turniersieg mitkämpften.


Dank des Sieges ihrer punktgleichen Kontrahentin Melanie Lubbe gegen die führende Josefine Heinemann hat Fiona Sieber wieder die Tabellenführung in Dresden übernommen. Dazu mußte sie allerdings auch erst einmal mit Schwarz gegen die elostärkste Teilnehmerin Zoya Schleining gewinnen.

In der heutigen letzten Runde, die um 10 Uhr beginnt, kann Sieber den größten(?! - nach oder vor dem U16-EM-Titel 2016) Erfolg ihrer noch jungen Schachkarriere vollenden. Da sie gegen die punktgleiche Mitbewerberin um den Turniersieg, Melanie Lubbe, gewonnen hatte, muß sie nur mindestens genauso viele Punkte holen wie Lubbe. Aber da wäre ja auch noch Josefine Heinemann, die einen halben Punkt dahinter auf Ausrutscher der Beiden lauert.

Der Kampf um die Deutsche Meisterschaft 2018 war das erwartet spannende Duell zwischen den Großmeistern Hagen Poetsch und Rainer Buhmann. Poetsch hatte die etwas leichtere Aufgabe und zudem die weißen Steine. Doch was heißt das schon, denn beide Titelanwärter gingen mit leichtem Nachteil in das Mittelspiel. Während Buhmann diese schwierige Phase gut meisterte, wollte Poetsch heute nichts gelingen. Folglich fuhr sein Gegner den ganzen Punkt ein. Buhmann hatte zu diesem Zeitpunkt bereits das Zepter fest in der Hand und brachte die Partie siegreich zu Ende. Die Meisterschaft war entschieden. Herzlichen Glückwunsch an Rainer Buhmann!

Bei Ketino Kachiani-Gersinska, der German-Masters-Siegerin von 2016, läuft es überhaupt nicht. Gestern geriet sie ziemlich schnell gegen Melanie Lubbe in Nachteil und liegt nach der Niederlage abgeschlagen auf dem letzten Platz. Ihre Gegnerin schloss dagegen zu den führenden Josefine Heinemann und Fiona Sieber auf. Dieses Trio wird den Turniersieg in den letzten beiden Runden heute und morgen wohl unter sich ausmachen.

Eduard Miller hielt gestern gegen seinen übermächtigen Gegner Rainer Buhmann nur 25 Züge lang mit. Dann schlug er unvorsichtigerweise den Bauern d5 anstatt den auf b2 und hatte danach nicht nur Probleme im Zentrum, sondern mußte auch den Verlust des Bauern f5 beklagen. Nach 34 Zügen stellte Miller den Widerstand ein.

Am Nebenbrett ging es weit spannender zu, denn Hagen Poetsch schien bereits nach der Eröffnung in den Seilen zu hängen.

"Nun haben wir ein imposantes Problem mit unserem goldenen Handgepäck :-)" schrieb Familie Colbow, als sie die Glückwünsche des Bundesnachwuchstrainers Bernd Vökler erwiderten. Das "goldene Handgepäck" war der Pokal für ihren Sohn Collin für Platz 1 in der U14-Meisterschaft der Europäischen Union. Etwas kleiner fiel das Handgepäck bei Lloyd Shang Burkart aus. Es war zwar auch gülden, aber dem Alter und der Tragfähigkeit des Gewinners angemessen, deutlich leichter. Der 7-Jährige trug den Preis für Platz 1 in der U8 anfangs noch einarmig, doch schon auf dem Gruppenfoto mußte er den zweiten Arm zu Hilfe nehmen. Herzlichen Glückwunsch den Beiden zu ihrem großartigen Erfolg!

Sie belauerten sich 41 Züge lang, in denen nichts Nennenswertes passierte, dann war die Punkteteilung perfekt. Die beiden Großmeister Hagen Poetsch und Rainer Buhmann mußten dadurch allerdings die Konkurrenz aufschließen lassen. Die besteht erst einmal nur aus Eduard Miller, dessen Gegner innerhalb von zwei Zügen eine gleiche Stellung in eine Ruine verwandelte.

Die Mannheimerin Josefine Heinemann hat nach dem zweiten Sieg in Folge beim German Masters der Frauen in Dresden die alleinige Führung übernommen. Gegen Sarah Hoolt erreichte sie ein günstiges Schwerfigurenendspiel und verteidigte den dort eroberten Mehrbauern erfolgreich bis zum vollen Punkt. Fiona Sieber, die bisher punktgleich mit Heinemann war, erkämpfte mit Schwarz gegen Ketino Kachiani-Gersinska einen halben Punkt.

Vom 31. August bis zum 2. September 2018 findet in der wunderschönen Stadt Weimar der diesjährige Mädchen- und Frauenschachkongress statt. Der Termin - das erste Wochenende im September - wurde vor vielen Wochen von DSB-Frauenschachreferent Dan-Peter Poetke und der Deutschen Schachjugend (DSJ) mitgeteilt. Jetzt steht auch das Programm fest. Es enthält einige Änderungen zu den Vorjahren und einige Höhepunkte.

Hier kann man die alte Webseite aufrufen, die bis Ende 2017 aktiv war.

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