Deutscher Schachbund

Der Deutsche Schachbund (DSB) ist die Dachorganisation der Schachspieler in Deutschland. Er ist Mitglied im Deutschen Olympischen Sportbund und im Weltschachverband FIDE. Der DSB hat derzeit etwa 89.000 Mitglieder in 2.400 Vereinen und gehört damit zu den größten Schachverbänden der Welt. Die DSB-Geschäftsstelle befindet sich in Berlin.

Der DSB besteht aus 17 Landesverbänden, dem Deutschen Blindenschachbund, der Vereinigung für Problemschach (Schwalbe), dem Deutschen Fernschachbund und dem Verein Schachbundesliga. Die Deutsche Schachjugend ist die Jugendorganisation des Deutschen Schachbundes. Hier finden Sie unsere Ansprechpartner und hier geht es zur DWZ-Abfrage.


Am 13.+14.Oktober 2018 tagten die Führungsgremien des DSB und der DSJ im Chasalla Hotel in Kassel. Diese Gelegenheit wurde genutzt, um eine gemeinsame Sitzung durchzuführen.

Vom 3. bis 15. November finden in Santiago de Compostela, der Hauptstadt der autonomen Gemeinschaft Galicien im Nordwesten Spaniens, die Weltmeisterschaften der jüngeren Altersklassen U8 bis U12 statt. Die Spielerinnen und Spieler absolvierten dafür an drei Orten - München, Berlin und Erfurt - Vorbereitungslehrgänge mit Bernd Vökler, Tom George und Wolfgang Pajeken sowie weiteren Trainern. Vom Lehrgang in Erfurt hat uns Bernd Vökler einen kurzen Bericht mit Fotos zugesandt.


Ingolstadt. Der 11.Deutsche Schulschachkongress kommt endlich wieder nach Bayern. Im Ara-Hotel in Ingolstadt haben Pädagogen und Erzieher die Möglichkeit, die wunderbare Welt des Schulschachs kennenzulernen. „Schulschach ist Bildung“, ist das Motto der Denksportler. Schon bei den Rittern im 15. Jahrhundert gehörte das Spiel auf den 64 Feldern zur Grundausbildung dazu.

Die Schacholympiade 2018 ist zu Ende und sie ist für beide deutschen Mannschaften teilweise sehr erfolgreich verlaufen. Trotz gesundheitlicher Probleme, die viele deutsche Spieler durch den Verzehr landestypischer Speisen hatten, wurde ein besseres Ergebnis erzielt als 2016 in Baku. Die Plazierungen der Deutschen mit Rang 13 im offenen Turnier und Rang 28 im Frauenturnier können sich sehen lassen. Unsere gemischte Mannschaft blieb sogar als einzige im offenen Turnier ungeschlagen! Liviu Dieter Nisipeanu ließ am ersten Brett die gegnerischen Spitzenleute ebenso abprallen, wie Matthias Blübaum an Brett drei und Daniel Fridman an Brett vier. Alle drei blieben ohne Niederlage, wobei Fridman sogar mit 5 aus 5 startete und seine famose Turnierleistung von 2814 am Ende mit der Goldmedaille für sein Brett geehrt wurde!

Einen starken Auftritt legte Luis Engel beim IM-Turnier des Hamburger Schachklubs von 1830 hin. Sieben Tage vor seinem 16. Geburtstag erzielte er seine dritte IM-Norm und wird den Titel demnächst erhalten. Nach einer Auftaktniederlage drehte Luis so richtig auf und erlöste noch 7,5 Punkte aus den verbleibenden 8 Runden. Turniersieg, Großmeisterperformance und perfekte WM-Vorbereitung. Entsprechend hoch ist die Messlatte für die kommende Woche beginnende U16-Weltmeisterschaft in Griechenland.

Deutschland ist die federführende Nation im Weltschachverband FIDE, wenn es um den Schachsport für Menschen mit Behinderungen geht. Großmeister Thomas Luther ist Vorsitzender der Behindertenkommission der FIDE und in Deutschland finden seit Jahren Weltmeisterschaften für Behinderte statt. Nach drei Weltmeisterschaften im Einzel ist nun Dresden Gastgeber der ersten Mannschafts-Weltmeisterschaft. Schon zur ersten Auflage haben sich 10 Mannschaften aus vier Nationen angemeldet, darunter erfreulicherweise auch zwei Jugendmannschaften.

Anlässlich des Lasker-Jahres 2018 führen wir ein monatliches Quiz durch. Jeder Fragenkatalog bezieht sich auf den Tag des Jahres, an dem er veröffentlicht wird. Dr. Michael Negele hat sich auch in diesem Monat bereit erklärt, viele interessante Fragen zu stellen und hat uns ebenfalls einige Fotos dazugestellt. Dafür vielen Dank!

Das Reich der Mitte hat mit 1,38 Milliarden Menschen mehr als 17 mal soviel Einwohner wie Deutschland. Ein nahezu unerschöpfliches Reservoire an Schachspielern der Weltklasse müßte China hervorgebracht haben. Doch die Sportart Schach führt in diesem großen Land nur ein kümmerliches Dasein. Gerade einmal 45 Großmeister (Deutschland 96) und gar nur 169 Titelträger (Deutschland 1391!) hat das viertgrößte Land der Erde. Trotz dieses Ungleichgewichts bringt China viele überdurchschnittlich gute Schachspieler hervor. Zehn von ihnen haben bei der Schacholympiade in Batumi (Georgien) gleich beide Wettbewerbe gewonnen und fahren mit Gold nach Hause. Im offenen Turnier wurden die USA und Russland knapp auf die Plätze verwiesen, im Frauenturnier ging Silber und Bronze an die Ukraine und Georgien.

Unsere gemischte Mannschaft blieb im offenen Turnier als einzige ungeschlagen und belegte am Ende einen guten 13. Platz. Auch unsere Frauen waren schwer zu schlagen, nämlich genau nur zweimal, darunter vom Olympiafavoriten Russland.

Vom 27.09. bis 05.10.2018 fand im Kur- und Veranstaltungszentrum des Nordseebades Büsum das größte Seniorenturnier von Norddeutschland statt. Mit 193 Teilnehmern, darunter auch 14 Frauen, war die Kapazität des Veranstaltungsraumes an seine Grenze gestoßen. Unter den 12 Titelträgern mit IM Klaus Klundt (SC Heusenstamm), dem Titelverteidiger FM Hans Werner Ackermann (SC Hansa Dortmund), den früheren Siegern FM Dr. Bernd Baum (SC Fulda), FM Christian Hess (FC St. Pauli) befindet sich auch die frischgebackene Senioreneuropameisterin WIM Brigitte Burchardt (SC Rotation Pankow) und ihre Nationalmannschaftskollegin WIM Annett Wagner-Michel (SC Rotation Pankow). Aus den Niederlanden warf FM Jaap Vogel seinen Hut in den Ring um den Meisterschaftstitel. Der Vorjahresvierte Bernd Nordby aus Norwegen hatte vier seiner Landsleute überzeugen können, in diesem Jahr ebenfalls teilzunehmen.

Vietnam erwies sich gestern als unbezwingbar. Deutschland allerdings auch. An allen vier Brettern konnte sich keiner der Spieler einen nennenswerten Vorteil erarbeiten, obwohl Quang Liem Le und Daniel Fridman einen Bauern mehr hatten. Nach dem 2:2 bleibt unsere gemischte Mannschaft die einzige ungeschlagene im offenen Turnier, da Spitzenreiter Polen gegen China unterlag.

Bei den Frauen hatte es Deutschland wie erwartet sehr schwer gegen Usbekistan. Das 2:2 war am Ende besser als das was die russischen Frauen gegen Usbekistan erreicht hatten.

Hier kann man die alte Webseite aufrufen, die bis Ende 2017 aktiv war.

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