Deutscher Schachbund

Der Deutsche Schachbund (DSB) ist die Dachorganisation der Schachspieler in Deutschland. Er ist Mitglied im Deutschen Olympischen Sportbund und im Weltschachverband FIDE. Der DSB hat derzeit etwa 89.000 Mitglieder in 2.400 Vereinen und gehört damit zu den größten Schachverbänden der Welt. Die DSB-Geschäftsstelle befindet sich in Berlin.

Der DSB besteht aus 17 Landesverbänden, dem Deutschen Blindenschachbund, der Vereinigung für Problemschach (Schwalbe), dem Deutschen Fernschachbund und dem Verein Schachbundesliga. Die Deutsche Schachjugend ist die Jugendorganisation des Deutschen Schachbundes. Hier finden Sie unsere Ansprechpartner und hier geht es zur DWZ-Abfrage.


Liebe Schachfreundinnen und Schachfreunde,
wir trauern um einen Freund. Klaus Gohde hat uns am 8. November im Alter von 89 Jahren verlassen. Unser ganzes Mitgefühl gilt seiner Ehefrau und seinen Kindern, die Klaus zeitlebens in seinem unermüdlichen Schaffensdrang für das deutsche Schach, insbesondere das Seniorenschach und den Förderkreis der Senioren unterstützt haben.

Es war für Gerhard Meiwald eine besondere Ehre, die Laudatio anlässlich der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft des Deutschen Schachbundes im Mai 2017 auf Klaus Gohde halten zu dürfen. Im Namen des Deutschen Schachbundes möchten wir uns mit dieser Laudatio noch einmal vor einem ganz Großen des Deutschen Schachs und seinem Lebenswerk verneigen.

Am 10. und 11. November startet die Saison 2018/19. Die ersten zwei Runden finden in Mülheim, München, Dresden und beim Aufsteiger Kiel statt. Die Schachfreunde in Mülheim dürfen sich auf den deutschen Meister Baden-Baden freuen, der es zu Beginn mit dem Gastgeber und Bremen zu tun bekommt. Die zwei größten Herausforderer auf den Titel, Hockenheim und Viernheim, haben mit München und Augsburg zwei Pflichtaufgaben zu erfüllen. Kurz vor Saisonbeginn zog der DJK Aachen sein Team vom Spielbetrieb der SBL zurück. Damit werden nur 15 Teams die Saison bestreiten und Aachen steht als erster Absteiger fest. Der Reisepartner Hofheim reist alleine zu den Kämpfen. An den Spielorten mit vormals Aachener Beteiligung finden jetzt nur zwei statt vier Kämpfe statt. Am ersten Wochenende betrifft das den Spielort Dresden.


Anlässlich des Lasker-Jahres 2018 führen wir ein monatliches Quiz durch. Jeder Fragenkatalog bezieht sich auf den Tag des Jahres, an dem er veröffentlicht wird. Dr. Michael Negele hat sich auch in diesem Monat bereit erklärt, viele interessante Fragen zu stellen und hat uns ebenfalls einige Fotos dazugestellt. Dafür vielen Dank!

Robert Hübner ist zweifellos der herausragende deutsche Schachspieler der Nachkriegszeit. Am 6. November feierte die nach Emanuel Lasker und Siegbert Tarrasch größte deutsche Schachlegende seinen 70. Geburtstag. Der Deutsche Schachbund und ganz Schachdeutschland gratulieren!

Kaum ist die U14–U18- oder Jugend-Weltmeisterschaft vorbei, schon ruft die nächste Großveranstaltung - die Kadetten-Weltmeisterschaft. Der Austragungsort Santiago de Compostela klingt wie Musik und vielleicht fallen mir nächste Woche auch noch ein paar Querverweise zum Jakobsweg ein. Wir pilgern nicht, sondern fliegen. Und am Sonntag sitzen hoffentlich 28(!!!!) deutsche Spielerinnen und Spieler am Brett.

Am 30. Oktober fand in der Evangelischen Akademie in Frankfurt eine Podiumsdiskussion zu dem Thema "Sportsgeist - Geistessport? Das Schachspiel als königliche Sportart" statt. Eingeladen dazu hatte Dr. Eberhard Pausch, der in der Akademie Pfarrer und Studienleiter ist. Als Gäste waren Bundestrainer Dorian Rogozenco, Großmeister Dr. Helmut Pfleger, Großmeisterin Sarah Hoolt, der Buchautor und Kulturforscher Prof. Dr. Ernst Strouhal sowie der Journalist und Schachspieler Ulrich Stock in die Stadt am Main gekommen. Die Moderation der Diskussionsrunde wurde vom Herausgeber des kulturellen Schachmagazins KARL, Harry Schaack, übernommen.

In den Tagen vom 26. bis 30. Oktober fand in München der letzte von insgesamt drei Vorbereitungslehrgängen auf die kommenden Jugend-Weltmeisterschaften U8 bis U12 statt. Unter der Leitung von Trainer Wolfgang Pajeken arbeiteten Svenja Butenandt, Leonardo Costa, Marius Deuer, Magnus Ermitsch, Dominik Laux und Quirin Walbrecht hart an ihrer schachlichen Fitness. Um sich in WM-Form zu bringen, wurden schwierige praktische Stellungen analysiert, besprochen, diskutiert, gelöst und ausgespielt. Ein ganz besonderes Erlebnis war dabei, dass die Veranstaltung auf dem Nachwuchs-Campus des FC Bayern stattfinden durfte.

Zum zweiten Mal nach 1937 wird eine Schachweltmeisterschaft der Frauen gleich zweimal im gleichen Jahr stattfinden. Vor 81 Jahren siegte die damals überrragende Vera Menchik erst klar im Zweikampf gegen Sonja Graf, wenige Wochen später abermals in einem 14-rundigen Turnier mit sagenhaften 14:0 Punkten und weitem Vorsprung vor 25 überforderten Mitbewerberinnen.

So klar wie in der Anfangszeit der Frauenweltmeisterschaften ist die Sache heutzutage nicht mehr. Es gibt zwar absolute Ausnahmekönnerinnen wie die Chinesin Yifan Hou, doch hinter ihr gibt es noch so einige andere Kandidatinnen für den Schachthron. Und die spielen ab morgen im russischen Chanty-Mansijsk um den (zweiten) Weltmeistertitel 2018. Erst im Mai fand eine Weltmeisterschaft als Zweikampf zwischen den Chinesinnen Tan Zhongyi und Ju Wenjun in Shanghai und Chongqing statt. Die Herausforderin Ju Wenjun siegte und ist in Chanty-Mansijsk nun die Gejagte. Zu ihren Jägerinnen gehört auch Elisabeth Pähtz, die im Feld der 64 Spielerinnen zum erweiterten Favoritenkreis gehört.

Eine gefühlte Ewigkeit nach dem Weltmeistertitel von Elisabeth Pähtz in der U20 im Jahr 2005, kann Schachdeutschland endlich wieder jubeln. Die 16-jährige Annmarie Mütsch holte sich mit einem starkem Endspurt die Goldmedaille bei den Mädchen ihrer Altersklasse. Dabei lag der Titel bereits nach zwei Runden in weiter Ferne, als die an drei gesetzte Annmarie eine überraschende Niederlage gegen die serbische Außenseiterin Jovana Srdanovic kassierte. "Ab jetzt hieß es einfach, Schach zu spielen und schauen, was passiert" sagte Annmarie im Interview mit dem Bundesnachwuchstrainer. Sie war danach wieder in der Erfolgsspur. Die junge Serbin allerdings auch, denn sie führte nach 9 der 11 Runden das Feld mit einem halben Punkt Vorsprung vor der U20-Weltmeisterin Alexandra Malzewskaja an. Annmarie lag mit sechs weiteren Spielerinnen bereits einen Punkt zurück. Für den Titel schienen so kurz vor Turnierende nur noch Srdanovic und die an eins gesetzte Russin in Frage zu kommen.

Mit der 18. Auflage der beliebten Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft (DSAM) führt der Deutsche Schachbund ab dem 16. November einige neue Spielorte in die Turnierserie ein, die seit 2001 fast 33.000 Liebhaberinnen und Liebhaber des königlichen Sports in den Bann zog. Bad Wildungen, Darmstadt, Potsdam und Koblenz stehen zum ersten Mal im Turnierkalender. In der historischen Stadt Koblenz geht es in gut zwei Wochen los. Mehr als 200 Teilnehmer haben sich bisher für das erste Turnier der Saison 2018/19 angemeldet. Es sind noch einige Plätze verfügbar und die Anmeldung ist weiterhin möglich. Auch die Sonderkonditionen im Wyndham Garden Koblenz-Lahnstein sind bis zum 5. November abrufbar.

Hier kann man die alte Webseite aufrufen, die bis Ende 2017 aktiv war.


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