Deutscher Schachbund

Der Deutsche Schachbund (DSB) ist die Dachorganisation der Schachspieler in Deutschland. Er ist Mitglied im Deutschen Olympischen Sportbund und im Weltschachverband FIDE. Der DSB hat derzeit etwa 89.000 Mitglieder in 2.400 Vereinen und gehört damit zu den größten Schachverbänden der Welt. Die DSB-Geschäftsstelle befindet sich in Berlin.

Der DSB besteht aus 17 Landesverbänden, dem Deutschen Blindenschachbund, der Vereinigung für Problemschach (Schwalbe), dem Deutschen Fernschachbund und dem Verein Schachbundesliga. Die Deutsche Schachjugend ist die Jugendorganisation des Deutschen Schachbundes. Hier finden Sie unsere Ansprechpartner und hier geht es zur DWZ-Abfrage.

Sie ist eine von vier Millionenstädten Deutschlands und nach Berlin die zweitgrößte. Hamburg ist als das "Tor zur Welt" bekannt und genießt durch seinen Hafen bereits seit Jahrhunderten eine sehr große Bedeutung im Außenhandel unseres Landes. Das schlägt sich auch in anderen Bereichen des Lebens nieder. Der größte Schachverein Deutschlands mit über 700 Mitgliedern hat hier seine Heimat und mit der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft (DSAM) werden in fast jedem Jahr neue Superlative bei den Teilnehmerzahlen der Qualifikationsturniere in der Hansestadt gesetzt.

Am 15. und 16. Dezember stehen die 5. und 6. Runde der Schachbundesliga auf dem Programm. In Hockenheim kämpfen mit dem Gastgeber, dem SC Viernheim und der SG Solingen drei der vier verlustpunktfreien Teams um die Spitzenplätze der Liga. Der Titelfavorit, Baden-Baden, hat in Deizisau mit Zugzwang München und Augsburg zwei Pflichtaufgaben zu erfüllen. Außerdem sind Dresden und Hofheim Gastgeber in der dritten Doppelrunde.


Bereits im vergangenen Jahr ist in der „Konzeption Leistungssport“ festgelegt worden, dass für den A- und B-Kader solche Spielerinnen und Spieler nominiert werden, die im Hinblick auf mögliche Einsätze in der Nationalmannschaft als geeignete Kandidaten angesehen werden und entsprechend gefördert werden sollen. 2019 stellt die Mannschafts-Europameisterschaft (23. Oktober - 3. November) in Batumi den Saisonhöhepunkt dar. Das bedeutet jedoch nicht, dass in Einzelfällen nicht Spieler aufgrund besonderer Leistungen im Vorfeld der Nominierung für die Nationalmannschaft berücksichtigt werden können, was auch im zu Ende gehenden Jahr der Fall gewesen ist.

Die Trainerakademie Köln des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) ist die "zentrale Aus- und Fortbildungsstätte für Trainerinnen und Trainer im Leistungssport. Die Akademie verfügt über besondere Studienbedingungen, die durch die Einbindung in das Lizenzsystem des DOSB und die enge Zusammenarbeit mit den Spitzenverbänden einerseits, und der Kooperation mit den Einrichtungen des deutschen Spitzen- und Leistungssports andererseits geprägt sind." (Quelle: www.trainerakademie-koeln.de)

Seit dem 28. November 2018 gehört der Deutsche Schachbund als 69. Mitglied zur Trainerakademie. Neben dem DOSB und der Stiftung Deutsche Sporthilfe gehören die 16 Landessportbünde und einige Dutzend Sportspitzenverbände der Akademie an. Auf der Mitgliederversammlung der Akademie wurde der DSB einstimmig in den Verein aufgenommen.

Die Antworten auf unsere Fragen aus dem Lasker-Quiz für den Monat November wurden durch unsere Jury ausgewertet. Die Fragen unseres Historieexperten Dr. Michael Negele waren sehr anspruchsvoll und erwiesen sich zum wiederholten Male zum Teil auch als sehr schwierig. Trotzdem kamen allein vier Teilnehmer auf über 6 Punkte von acht möglichen.

Die 18. Offenen Senioreneinzelmeisterschaften von Mecklenburg-Vorpommern vom 28.11. bis 6.12.2018 mit 184 Teilnehmern im Ostseebad Binz auf Rügen fanden nach 9 Runden mit familiärer Abschlussfeier und der Siegerehrung einen würdigen Abschluss. Dass damit gleichzeitig ein Ende dieses äußerst beliebten Turniers in der Binz-Therme verknüpft sein soll, will noch niemand so recht glauben, aber der langjährige Turnierleiter und Seniorenreferent von Mecklenburg-Vorpommern Gerhard Krüger ist auf der Suche nach einem Nachfolger bisher nicht fündig geworden.

Unser Lasker-Quiz neigt sich dem Ende entgegen. Der zwölfte und letzte Monatswettbewerb läuft bereits und wir schulden Ihnen noch die Auflösungen für Oktober und November. Mit der Auswertung des Monats Oktober wollen wir beginnen.

Die Fragen unseres Historieexperten Dr. Michael Negele waren wieder sehr anspruchsvoll und erwiesen sich zum Teil auch als sehr schwierig. Trotzdem kamen die Besten auf über 8 Punkte von neun möglichen.

Am Sonnabend, dem 19. Januar 2019, führt der DSB mit seinem Partner ChessBase in dessen Räumen in Hamburg ein Seminar für den Umgang mit ChessBase 15 durch. Der Lehrgang richtet sich ausschließlich an Trainer des Deutschen Schachbundes mit einer aktiven A-Lizenz und ist kostenlos. Der Trainerlehrgang zeigt die Möglichkeiten, ChessBase 15 bei der Präsentation im Training, beim Erstellen von Trainingsmaterial und beim Training selbst einzusetzen. Der Trainer wird durch diesen Lehrgang in die Lage versetzt, ChessBase effizient für seine Zwecke zu nutzen, aber auch seinen Schülern den Umgang mit ChessBase beizubringen, so dass diese eigenständig mit ChessBase arbeiten können.

Das siebenstündige Seminar wird geleitet von keinem Geringeren als den Erfinder und Chefprogrammierer von ChessBase und Fritz, Matthias Wüllenweber, sowie Martin Fischer, der landauf und landab unterwegs ist, um Schachspielern die ChessBase-Produktpalette vorzustellen und Wissen zu den Produkten zu vermitteln.

Sie gehörten viele Jahre zur Weltspitze, qualifizierten sich zu unterschiedlichen Zeiten für die Kandidatenwettkämpfe um die Weltmeisterschaft - Vlastimil Hort (74) und Robert Hübner (70). Hort scheiterte im Viertelfinale 1977 unglücklich am Exweltmeister Boris Spasski, als er in der vorletzten Partie in Gewinnstellung die Zeit überschritt. Hübner spielte 1971 im Viertelfinale, 1980 scheiterte er erst im Finale an Kortschnoi, 1983 schied er gegen Smyslow durch Losentscheid aus und 1991 spielte er noch einmal ein Achtelfinale.

Hort und Hübner spielten zwar unzählige Partien seit 1969 gegeneinander, doch zu einem richtigen Match kam es wohl nur 1979 in Hamburg. In diesem vom Warenhauskonzern Karstadt gesponserten Trainingsmatch über sechs Partien siegte Hübner mit 3½:2½ (+2 =3 -1). Sieben Jahre zuvor saßen sich die Beiden auch noch bei einem EM-Länderkampf BRD gegen ČSSR gegenüber und trennten sich 1:1 am Spitzenbrett.

Ein Wiedersehen am Brett gab es nun am 1. Dezember in Leipzig. In der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität spielten sie ein Minimatch über zwei Schnellschachpartien. Robert Hübner siegte mit 1½:½.

Ilja Schneider machte einen halben Punkt weniger als bei seiner ersten Meisterschaft 2015, als er knapp vor Andreas Heimann gewann. Und mit René Stern machte ihm diesmal ein anderer Kontrahent das Siegen schwer. Am Ende distanzierte er den gebürtigen Rostocker zwar um zwei Punkte, doch während des Turniers lag Stern auch schon mal 2½ Punkte vor ihm. Ein Punkt resultierte dabei aus seiner Niederlage im direkten Duell. Doch nach 28 Runden hatte der neue Meister den Titelträger von 2013 eingeholt - auch dank eines unnachahmlichen Endspurts mit elf Siegen. Herzlichen Glückwunsch!

Platz drei belegte etwas überraschend Marco Riehle, der ein ausgesprochener Blitzschachexperte zu sein scheint. Seine Elo im Blitzschach ist um 141 Punkte höher als die im Schach mit langer Bedenkzeit. Den undankbaren vierten Platz belegte der mitfavorisierte GM Michael Bezold, der allerdings zu viele Punkte bei den Teilnehmern der unteren Tabellenhälfte liegenließ.

Hier kann man die alte Webseite aufrufen, die bis Ende 2017 aktiv war.

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