Deutscher Schachbund

Der Deutsche Schachbund (DSB) ist die Dachorganisation der Schachspieler in Deutschland. Er ist Mitglied im Deutschen Olympischen Sportbund und im Weltschachverband FIDE. Der DSB hat derzeit etwa 89.000 Mitglieder in 2.400 Vereinen und gehört damit zu den größten Schachverbänden der Welt. Die DSB-Geschäftsstelle befindet sich in Berlin.

Der DSB besteht aus 17 Landesverbänden, dem Deutschen Blindenschachbund, der Vereinigung für Problemschach (Schwalbe), dem Deutschen Fernschachbund und dem Verein Schachbundesliga. Die Deutsche Schachjugend ist die Jugendorganisation des Deutschen Schachbundes. Hier finden Sie unsere Ansprechpartner und hier geht es zur DWZ-Abfrage.


Bereits über 32.400 Kinder kamen, um die „Faszination Schach“ von Großmeister Sebastian Siebrecht als Erlebnisschachprogramm zu rocken. Oberbürgermeister Dieter Reiter hat die Schirmherrschaft übernommen und Stadträtin Gabriele Neff wird zusammen mit der ersten Grundschulklasse, sowie Centermanager Christoph von Oelhafen, den Eröffnungszug am Montag, den 24. September 2018 um 10.00 Uhr ausführen.

Sarah Hoolt ist die Letzte in unserer Riege der Olympiakandidaten, die für Deutschland in Batumi (Georgien) an den Start gehen werden und die wir an dieser Stelle vorstellen. Sarah war von Januar 2017 bis April 2018 die Nummer zwei bei den deutschen Schachspielerinnen hinter Elisabeth Pähtz. Ihre höchste FIDE-Elo erreichte sie im August 2017 mit 2449.

Ihr Debüt in einer deutschen Nationalmannschaft gab sie am 12. Juli 2006 bei der U18-Europameisterschaft der Mädchen in Balatonlelle (Ungarn). Am 7. September des gleichen Jahres spielte sie beim Mitropa-Cup in Brno (Tschechien) ihre erste Partie in der A-Mannschaft. Inzwischen hat sie 105 Einsätze hinter sich mit je 33 Siegen und Remis und 39 Niederlagen.


Nach der erfolgreichen Deutschen Familienmeisterschaft 2018 in Berlin-Oberschöneweide im zeitlichen Zusammenhang mit dem Kandidatenturnier wird für 2019 wieder ein Ausrichter und ein attraktiver Austragungsort gesucht.

Seit gestern Abend ist die Onlineanmeldung für die Deutsche Schach-Amateurmeisterschaft (DSAM) 2018/19 freigeschaltet. Zahlreiche Schachspielerinnen und Schachspieler haben bereits die Chance genutzt, sich die besten Plätze in einem der bisher feststehenden sechs Turnierorte zu sichern. Der Schnellste war Guido B. aus B., der gestern um 21.20 Uhr als Erster seine Anmeldung abschickte. Danach ging es Schlag auf Schlag. Die meisten Interessenten meldeten sich gleich für mehrere Turniere an. Die DSAM ist beliebt wie noch nie und der Deutsche Schachbund wird sein Bestes geben, jedes Turnier zu einem unvergeßlichen Erlebnis zu machen.

"Kann man bei Dir einen Kurs besuchen?" fragte Jürgen Walter vom Netzwerk "Die Sportpsychologen" am Ende einer Schachpartie, in der er gegen unseren Bundestrainer Dorian Rogozenco unterging. Schachlich hatte der Unternehmensberater und Betreuer für Athleten, Trainer und Funktionäre dem Großmeister nichts entgegenzusetzen. Und dabei wird bei dieser ungleichen Partie die Psychologie nur eine sehr untergeordnete Rolle gespielt haben. Auf höherem Niveau sieht es dagegen ganz anders aus, wie Rogozenco im Interview mit Walter schilderte.

Heute ging in Templin die 27. Deutsche Senioren-Mannschaftsmeisterschaft der Landesverbände mit der 7. Runde zu Ende. Im Turnier 65+ hatte sich an Tisch 2 zwischen den Verfolgern NRW und Württemberg der Pulverdampf bereits nach wenigen Zügen verzogen, alle 4 Partien endeten Remis. Als die Badener dieses Ergebnis zur Kenntnis nahmen, waren auch bei ihnen alle Ambitionen auf eine ausgekämpfte Entscheidung gegen Schleswig-Holstein I erloschen. Mit Remisen an allen 4 Brettern war die Titelverteidigung perfekt.

In Gebze (Türkei) endeten heute die Weltmeisterschaften U20 mit den Siegen des Iraners Parham Maghsoodloo und der Russin Alexandra Malzewskaja. Während der Iraner schon nach 10 Runden mit 9½ Punkten einen außerirdischen Vorsprung von zwei Punkten auf die Konkurrenz hatte, mußte die Russin die Auswertung der letzten Runde noch abwarten. Da sie gegen die am Ende punktgleiche Usbekin Gulruchbegim Tochirjonowa im direkten Vergleich gewonnen hatte, konnte sie die Goldmedaille in Empfang nehmen.

Die Deutschen spielten ein durchweg gutes Turnier, wurden allerdings nur zum Teil mit den Plätzen belohnt, die ihnen ihrer Spielstärke entsprechend zustehen. Alexander Donchenko war mit Platz 11 der erfolgreichste Deutsche. Der Berliner Raphael Lagunow erreichte eine IM-Norm!

Diesen Termin müssen Sie sich merken! Am 30. Oktober findet in der Sportstadt Frankfurt/Main - hier hat der Deutsche Olympische Sportbund seinen Sitz - eine Podiumsdiskussion mit prominenten Gästen statt. Thema ist die seit Jahrzehnten im Raum schwebende Frage, ob Schach Sport ist. Eingeladen dazu hat die in der Mainmetropole ansässige Evangelische Akademie in Kooperation mit der Zeitschrift KARL und dem Deutschen Schachbund.

Barlinek hat eine längere Schachtradition, wenn auch mit Unterbrechungen. So fand im Oktober 2004 im Rahmen des 12. Lasker-Memorials ein GM-Turnier statt, das Andrej Maximenko mit 6 aus 9 vor Robert Rabiega und Bartlomiej Heberla (beide 5,5) gewann. Beim 15. Schachfestial 2007 waren 97 Spieler aus 7 Ländern beteiligt. Das A-Open gewann Lech Sopur (Polen) mit 7,5 Punkten. In den Folgejahren kehrte bald Ruhe ein. Die handelnden Personen in Barlinek und beim DSB wechselten, das Geld für Schach wurde in Barlinek reduziert.

In Gebze (Türkei) finden noch bis zum 15. September die Weltmeisterschaften der Unter-20-Jährigen statt. Deutschland nimmt mit sechs Spielerinnen und Spielern teil, von denen Alexander Donchenko um den Titel mitspielen könnte. Nach acht Runden mit 5 Punkten und Platz 25 sind die Chancen für den 20-jährigen Setzlistendritten noch einigermaßen intakt. Nur Gold ist in weiter Ferne, da der überragende Iraner Parham Maghsoodloo Schach von einem anderen Stern spielt und der Konkurrenz enteilt ist. Auch zum silbernen Platz fehlen schon anderthalb Punkte. In den Kampf um Bronze kann er noch eingreifen, da er nur einen bzw. einen halben Punkt Rückstand zu einem ganzen Pulk von Spielern hat, die ebenfalls noch auf diese Medaillenfarbe schielen.

In einer absoluten Erfolgsspur befindet sich Raphael Lagunow. Der Berliner könnte dadurch vielleicht heute erstmals(?) vor die Linse der Fotografen kommen, spielt er doch auch gleich gegen die Nummer zwei Jorden van Foreest. Unser zweiter Großmeister, Dmitrij Kollars, war gestern der einzige Deutsche im offenen Turnier vor einem Objektiv. Aber auch das wohl nur, weil die Randplätze besonders fotogen sind und sich die Fotografen nicht in die Tischreihen drängeln müssen.

Hier kann man die alte Webseite aufrufen, die bis Ende 2017 aktiv war.

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