Deutscher Schachbund

Der Deutsche Schachbund (DSB) ist die Dachorganisation der Schachspieler in Deutschland. Er ist Mitglied im Deutschen Olympischen Sportbund und im Weltschachverband FIDE. Der DSB hat derzeit etwa 89.000 Mitglieder in 2.400 Vereinen und gehört damit zu den größten Schachverbänden der Welt. Die DSB-Geschäftsstelle befindet sich in Berlin.

Der DSB besteht aus 17 Landesverbänden, dem Deutschen Blindenschachbund, der Vereinigung für Problemschach (Schwalbe), dem Deutschen Fernschachbund und dem Verein Schachbundesliga. Die Deutsche Schachjugend ist die Jugendorganisation des Deutschen Schachbundes. Hier finden Sie unsere Ansprechpartner und hier geht es zur DWZ-Abfrage.

Zu einer Mathematikvorlesung der besonderen Art hatte der Jenaer Mathematikprofessor Dr. Ingo Althöfer am 13. Dezember 2018 in die Friedrich-Schiller-Universität Jena eingeladen. Er präsentierte seinen internationalen Studenten Dr. Karsten Müller als Dozenten. Der bekannte Hamburger Großmeister verband in seinem Vortrag statistische Elemente bei der Arbeit mit Datenbanken und ChessBase mit Elementen der Wahrscheinlichkeitsrechnung und Stochastik.

Die Emanuel Lasker Gesellschaft hat im leider schon zu Ende gehenden Lasker-Jahr 2018 zwei Preise aufgelegt, die an Personen, Einrichtungen und Organisationen vergeben werden, die sich in besonderer Weise verdient gemacht haben. Der eine Preis, der Lasker, wird für Verdienste bei der Förderung des Schachs als Kultur- und Bildungsgut vergeben. Der andere Preis, der Viktor, soll schachsportliche Leistungen ehren und damit auch an das Ehrenmitglied des Vereins Viktor Kortschnoi (1931-2016) erinnern.

Wir haben für Sie die letzten Ehrungen in diesem Jahr nachfolgend zusammengefaßt.


Sie ist eine von vier Millionenstädten Deutschlands und nach Berlin die zweitgrößte. Hamburg ist als das "Tor zur Welt" bekannt und genießt durch seinen Hafen bereits seit Jahrhunderten eine sehr große Bedeutung im Außenhandel unseres Landes. Das schlägt sich auch in anderen Bereichen des Lebens nieder. Der größte Schachverein Deutschlands mit über 700 Mitgliedern hat hier seine Heimat und mit der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft (DSAM) werden in fast jedem Jahr neue Superlative bei den Teilnehmerzahlen der Qualifikationsturniere in der Hansestadt gesetzt.

Am 15. und 16. Dezember stehen die 5. und 6. Runde der Schachbundesliga auf dem Programm. In Hockenheim kämpfen mit dem Gastgeber, dem SC Viernheim und der SG Solingen drei der vier verlustpunktfreien Teams um die Spitzenplätze der Liga. Der Titelfavorit, Baden-Baden, hat in Deizisau mit Zugzwang München und Augsburg zwei Pflichtaufgaben zu erfüllen. Außerdem sind Dresden und Hofheim Gastgeber in der dritten Doppelrunde.

Bereits im vergangenen Jahr ist in der „Konzeption Leistungssport“ festgelegt worden, dass für den A- und B-Kader solche Spielerinnen und Spieler nominiert werden, die im Hinblick auf mögliche Einsätze in der Nationalmannschaft als geeignete Kandidaten angesehen werden und entsprechend gefördert werden sollen. 2019 stellt die Mannschafts-Europameisterschaft (23. Oktober - 3. November) in Batumi den Saisonhöhepunkt dar. Das bedeutet jedoch nicht, dass in Einzelfällen nicht Spieler aufgrund besonderer Leistungen im Vorfeld der Nominierung für die Nationalmannschaft berücksichtigt werden können, was auch im zu Ende gehenden Jahr der Fall gewesen ist.

Die Trainerakademie Köln des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) ist die "zentrale Aus- und Fortbildungsstätte für Trainerinnen und Trainer im Leistungssport. Die Akademie verfügt über besondere Studienbedingungen, die durch die Einbindung in das Lizenzsystem des DOSB und die enge Zusammenarbeit mit den Spitzenverbänden einerseits, und der Kooperation mit den Einrichtungen des deutschen Spitzen- und Leistungssports andererseits geprägt sind." (Quelle: www.trainerakademie-koeln.de)

Seit dem 28. November 2018 gehört der Deutsche Schachbund als 69. Mitglied zur Trainerakademie. Neben dem DOSB und der Stiftung Deutsche Sporthilfe gehören die 16 Landessportbünde und einige Dutzend Sportspitzenverbände der Akademie an. Auf der Mitgliederversammlung der Akademie wurde der DSB einstimmig in den Verein aufgenommen.

Die Antworten auf unsere Fragen aus dem Lasker-Quiz für den Monat November wurden durch unsere Jury ausgewertet. Die Fragen unseres Historieexperten Dr. Michael Negele waren sehr anspruchsvoll und erwiesen sich zum wiederholten Male zum Teil auch als sehr schwierig. Trotzdem kamen allein vier Teilnehmer auf über 6 Punkte von acht möglichen.

Die 18. Offenen Senioreneinzelmeisterschaften von Mecklenburg-Vorpommern vom 28.11. bis 6.12.2018 mit 184 Teilnehmern im Ostseebad Binz auf Rügen fanden nach 9 Runden mit familiärer Abschlussfeier und der Siegerehrung einen würdigen Abschluss. Dass damit gleichzeitig ein Ende dieses äußerst beliebten Turniers in der Binz-Therme verknüpft sein soll, will noch niemand so recht glauben, aber der langjährige Turnierleiter und Seniorenreferent von Mecklenburg-Vorpommern Gerhard Krüger ist auf der Suche nach einem Nachfolger bisher nicht fündig geworden.

Unser Lasker-Quiz neigt sich dem Ende entgegen. Der zwölfte und letzte Monatswettbewerb läuft bereits und wir schulden Ihnen noch die Auflösungen für Oktober und November. Mit der Auswertung des Monats Oktober wollen wir beginnen.

Die Fragen unseres Historieexperten Dr. Michael Negele waren wieder sehr anspruchsvoll und erwiesen sich zum Teil auch als sehr schwierig. Trotzdem kamen die Besten auf über 8 Punkte von neun möglichen.

Am Sonnabend, dem 19. Januar 2019, führt der DSB mit seinem Partner ChessBase in dessen Räumen in Hamburg ein Seminar für den Umgang mit ChessBase 15 durch. Der Lehrgang richtet sich ausschließlich an Trainer des Deutschen Schachbundes mit einer aktiven A-Lizenz und ist kostenlos. Der Trainerlehrgang zeigt die Möglichkeiten, ChessBase 15 bei der Präsentation im Training, beim Erstellen von Trainingsmaterial und beim Training selbst einzusetzen. Der Trainer wird durch diesen Lehrgang in die Lage versetzt, ChessBase effizient für seine Zwecke zu nutzen, aber auch seinen Schülern den Umgang mit ChessBase beizubringen, so dass diese eigenständig mit ChessBase arbeiten können.

Das siebenstündige Seminar wird geleitet von keinem Geringeren als den Erfinder und Chefprogrammierer von ChessBase und Fritz, Matthias Wüllenweber, sowie Martin Fischer, der landauf und landab unterwegs ist, um Schachspielern die ChessBase-Produktpalette vorzustellen und Wissen zu den Produkten zu vermitteln.

Hier kann man die alte Webseite aufrufen, die bis Ende 2017 aktiv war.

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