Seniorenschach

Die Senioren spielen ihre eigenen Meisterschaften aus. Zuständig ist die Seniorenkommission unter der Leitung von Gerhard Meiwald.

Referent für Seniorenschach: Gerhard Meiwald
0177/7361219
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Aktuell im Fokus

Dienstag, 29.01.2019

35. Offene Berliner Senioren-Einzelmeisterschaft

Spiellokal der TSG Oberschöneweide e. V.
Nixenstraße 3, 12459 Berlin

für Männer: Jahrgang 1959 und älter, Frauen: 1964 und älter

 

Info:  Werner Wiesner
Caseler Str. 3, 13088 Berlin
030/9266558
0177/3805399
030/48331139
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Mit einer spannenden Schlussrunde endete das Carl Carls-Memorial 2019. Zum ersten Mal in den bisherigen sieben Auflagen sind zwei Sieger zu verkünden: Das Turnier gewann standesgemäß der Setzranglistenerste Siegmund Kolthoff (SV Blankenese). Kolthoff bot eine äußerst souveräne Vorstellung: von Beginn an setzte er sich an die Spitze, hatte noch nach der 5. Runde 100% und ließ das Event mit zwei Remisen ausklingem, die ihm mit 6 Punkten den ungeteilten Sieg einbrachten.

Den Titel des Bremer Landesmeisters hingegen eroberte nach 2017 zum zweiten Mal Lothar Wemßen (SV Werder Bremen). Auch Wemßen zeigte eine tolle Leistung; er verlor nur eine Partie und sicherte sich mit einem Schlussremis und 5,5 Punkten den ungeteilten zweiten Platz.

Vom 31.10.2018 bis zum 08.11.2018 fand im Clubheim des SC Königsspringer in Hamburg-Schnelsen der zweite Teil der 25. Offenen Hamburger Senioren-Einzelmeisterschaft 2018 statt. In der Altersgruppe 65+ waren 70 Teilnehmern am Start. Der Turnierverlauf verlief spannend. Die Führung wechselte mehrmals. Die Partien wurden insbesondere an den vorderen Brettern lange ausgekämpft. Bemerkenswert waren die vielen Außenseitersiege.

Turniersieger wurde mit 7,5/9 Punkten Prof. Dr. Joachim Kornrumpf (Preetzer TSV) vor dem Vorjahressieger Hans-Rudolf Kreutzkamp (Union Eimsbüttel) mit 7/9 Punkten, der damit als bester Hamburger Spieler Hamburger Seniorenmeister 2018 65+ wurde.

Mit Hajo ist eine Ikone des ehrenamtlichen Schachsports von uns gegangen, der Schach in Württemberg und im Deutschen Schachbund viel zu verdanken hat. Sein ganzes Leben lang spielte und förderte er Schachspiel und vor allem Schachsport, beginnend im Raum Frankfurt/Offenbach und dem Hessischen Schachbund. Ab 1971 im Schachverband Württemberg als ihn sein Berufsweg in ein Lehramt an der Pädagogischen Hochschule in Reutlingen führte. Als diese nach Schwäbisch Gmünd verlegt wurde, fand er dort seine neue Heimat.

In jungen Jahren halfen ihm mitfühlende Mitmenschen seinen Weg zu finden und zu gehen; darunter offenbar etliche Schachsportfreunde. So hat sich CAISSA für immer in sein Herz geschlichen. Er hat es ihr durch jahrzehntelange Opfer an Zeit und Engagement vergolten.

Heute erreichte uns die traurige Nachricht, dass unser lieber Schachfreund Christoph Engelbert gestern am 2. November an den Folgen eines Hirnschlags verstorben ist.

Alle Mitglieder, die ich heute gesprochen habe, sind sehr erschüttert, einige haben geweint. Christoph hat uns mit 67 Jahren viel zu früh verlassen. Er war in den 47 Jahren seiner Mitgliedschaft bis zuletzt an vielen Stellen engagiert, und so reißt sein plötzlicher Tod Lücken, die wir nie werden schließen können. Für uns war Christoph mehr als ein sehr starker Schachspieler, er war für viele der beste, immer hilfsbereite Schachfreund, auch ein wunderbarer Gastgeber für viele Mitglieder und internationale Gäste des Klubs. Wir werden Christoph immer vermissen.

Christian Zickelbein
Hamburger Schachklub von 1830 e.V.
Ehrenvorsitzender

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