In der nachfolgenden Liste finden Sie die nächsten Jahrestage aktueller und historischer, deutschsprachiger Schachpersönlichkeiten.
Bitte beachten Sie auch unsere Gedenktafel, mit den Informationen zu in den letzten fünfzehn Monaten verstorbenen Persönlichkeiten.
Antonius van der Linde
(†)
Niederländischer Schachschriftsteller, gilt als erster namhafter Schachhistoriker
Der ehemalige DSB-Vizepräsident bekam 2002 das "Bundesverdienstkreuz am Bande" verliehen.
Moritz Lewitt
(†)
Arzt. Berliner Schachmeister der Schachgesellschaft und viele Jahre deren Vorsitzender. Mitglied im DSB-Vorstand als Schriftführer von 1908 bis 1910. Endspielstudien-Komponist. In der DSZ 6/1927 S. 161ff erschien von ihm ein Aufsatz über den Film "Der Schachspieler" von Raymond Bernard, der zu dieser Zeit in den Kinos in Paris, Brüssel und London anlief.
Theologe und deutsch-schweizerischer Schachmeister. 1901 Schweizer Co-Meister. [Englische Wikipedia]
Internationaler Meister (2002) und als einer der führenden Schachspieler der Bundeswehr mehrmaliger Teilnehmer an NATO-Meisterschaften. Er wurde am 13. August 2018 bei einer Tour mit seinem Mountainbike direkt vor seiner Kaserne von einem PKW erfaßt und starb noch am Unfallort. Der Todesfahrer wurde ein Jahr später zu 15 Monaten Haft verurteilt und muß seinen Führerschein abgeben. [Nachrufe: DSB | ChessBase]
Jakob Rosanes
(†)
Deutscher Schachmeister aus Breslau und Professor für Mathematik. Er spielte in den 1850er/60er Jahren mit Adolf Anderssen einige ernsthafte Partien. [DSZ 1/1922 S. 23 Nachruf]
Mitglied von TV Tegernsee, 1996 Mitbegründer der Offenen Internationalen Bayerischen Schachmeisterschaften. 2015 erhielt er für seine Schulschachinitiative Miesbach den bayerischen Schulschachpreis.
Dmitrij Kollars
Großmeister seit 2017. 2015 war der Deutscher Meister in der U16 und errang den Titel Internationaler Meister. Seit August 2015 betreibt er Schach als Profi. Sein Trainer ist IM Jonathan Carlstedt.
Landrat des Kreises Flensburg von 1910 bis 1932. Spitzenspieler des Flensburger Schachklubs.
Internationaler Meister. Seit dem 5. Dezember 2015 ist er mit Großmeisterin Melanie Ohme verheiratet.
Karl Helling
(†)
Deutscher Schachmeister, Teilnehmer für Deutschland an der Schach-Olympiade 1931, Deutscher Mannschaftsmeister 1936 mit Berlin
Wolfgang Pauly
(†)
Deutsch-rumänischer Schachkomponist. Er ging in Rumänien zur Schule, wohin seine Eltern ausgewandert waren, als er 6 Jahre alt war. [DSZ 8/1926 S. 229 Zum 50. Geburtstage von Wolfgang Pauly]
Walter Robinow
(†)
Robinow war Leiter eines großen Handelshauses. Ab 1908 war er Präsident des Hamburger SK, von 1920 bis 1933 DSB-Präsident, vorher ab 1914 Stellvertreter bzw. ab 1912 im Vorstand. Ehrenmitglied des Weltschachbundes FIDE. [DSZ 8/1927 S. 225ff 60. Geburtstag mit Foto]
Heinz Köhler hatte 1972 die Zeitschrift "Europa-Rochade" ins Leben gerufen. Am 1. Januar 1997 übergab er seinem Sohn Carsten die Geschäfte, der ab Sommer 1998 nach einem Umzug aus Maintal die Zeitschrift unter dem neuen Namen "Rochade Europa" in Sömmerda produzierte. Sein Vater in Maintal unterstützte ihn dabei weiter und digitalisierte die auf Papier eingetroffene Post.
Rechtsanwalt. Präsident des Hessischen Schachverbandes von 1972-76. Er war bis zuletzt schachlich aktiv und beim Sellhof-Cup am 27. Februar 2016 noch Nestoren-Sieger geworden. Er starb zwischen dem 13. und 19. Juni 2016. Von 1953 bis zu seinem Tod war er Mitglied bei den Schachfreunden Frankfurt/Main. In den letzten Jahren spielte er aktiv beim SV Oberursel. Thieme wurde am 27. Juni 2016 auf dem Alten Friedhof in Oberursel Süd beerdigt.
Heinz Hohlfeld
(†)
DSB-Präsident 1983 bis 1989, Niedersächsischer Meister 1957 und 1965
Ralph Alt
Alt war bis 2012 Richter am Landgericht München. Sein prominentester Fall, der monatelang in den Medien war, war der Prozess gegen den NS-Helfer John Demjanjuk. Von 2005 bis 2019 war er Turnierdirektor im Deutschen Schachbund. Seit 2021 ist er Vizepräsident Sport.
BRD-Meister im Blitzschach 1989. Lenz war als Organisator von Schach- und Backgammonturnieren im Süden und Westen Deutschlands bekannt, darunter vom Erfurter Schachfestival. Im August 2019 gab er aus gesundheitlichen Gründen auf seiner Facebookseite den Rücktritt von der Turnierorganisation bekannt.
Alfred Kinzel
(†)
Präsident des Berliner Schachverbandes von 1965 bis 1974. Präsident des DSB von 1975 bis 1983 und später Ehrenpräsident.
Kildal gehörte 1960 zum Organisationsteam der Schacholympiade in Leipzig. Er war Landesspielleiter des Schachverbandes Sachsen. 2004 erhielt er die Ehrenmitgliedschaft des Verbandes. Zwei Jahre zuvor erhielt er die Ehrenurkunde des DSB. Verstarb nach langer Krankheit. [Nachruf]
Seniorenreferent des Deutschen Schachbundes von 2011 bis 2015, außerdem hessischer Seniorenreferent. Hessenmeister 1971. Von 1947 bis zu seinem Tod Mitglied im Schachverein Oberursel, an dessen Aufstieg er maßgeblich beteiligt war. Seine Frau Ursula spielt ebenfalls Schach. [Nachruf des Vereins]
Estnisch-deutsch-amerikanischer Internationaler Meister (IM-Titel 1950), Schachmeister des DSB 1952
Der Saarländer war vor Horst Bellmann der erste Internationale Schiedsrichter aus dem Saarland. Er war Gründer des wohl ersten Schachreisebüros Hoffmann-Reisen in den 1970/80er Jahren, später unter dem Namen ChessOrg bekannt. Am 16. März 1998 erhielt er das Bundesverdienstkreuz. Hoffmann gab 1999 aus gesundheitlichen Gründen seine Firma an Jürgen Wempe ab.
Nachruf von Herbert Bastian
Letzter Präsident des DSV der DDR 1990. Seit einem Unfall lag er seit etwa 2013 in einem Krankenhaus bei Berlin im Wachkoma, woraus er nicht mehr erwachte. Ihm zu Ehren führt der Schachverband Sachsen ein jährliches Gedenkturnier durch. [Nachruf Schachverband Sachsen]
Werner Speckmann
(†)
Deutscher Problemkomponist und -schriftsteller, Oberlandesgerichtsrat in Hamm/Westfalen, Miniaturenspezialist. Leitete ab 1972 den Problemschachteil in der Deutschen Schachzeitung. Ehemaliger Vorsitzender der Problemschachvereinigung "Schwalbe". 1947 heiratete er Irma Meyer zu Theenhausen, die später Schatzmeisterin in der "Schwalbe" war.
Fremdsprachentalent und Übersetzer aus Köln. 1956 gewann er das Deutsche Kandidatenturnier vor zahlreichen Meistern. 1957 zog er sich wegen eines Herzleidens vom Nahschach zurück und spielte nur noch Fernschach.
Daniel, der in Mücheln lebte, war Autor zahlreicher Schachbücher. Mit der BSG Chemie Lützkendorf war er 1967 und 1975 DDR-Pokalsieger. Seine höchste Elozahl betrug 2133 (2003) und er war viele Jahre als Übungsleiter tätig. Bis zur Wende 1989/90 arbeitete er als Lehrer. Danach widmete er sich dem Schreiben von Schachbüchern. Seine bekanntesten Titel sind: „Zum taktischen Sehvermögen“ (2004), „Robert James Fischer: „Ich wollte unbedingt gewinnen!“ (2007), „Schachtaktik mit Morphy, Aljechin und Tal“ (2009) im Verlag von Rüdiger Schneidewind oder „Alexander Aljechin“ (2012), „Von A00 bis E99“ (2012), „Zur Geschichte des Frauenschachs“ (2016) und „Von Steinitz bis Fischer“ – aus dem Leben der Schachweltmeister. Sein umfangreiches Werk umfaßt insgesamt 15 Bücher. Er wurde Ende August 2019 in Reideburg beigesetzt. [Nachruf LSV Sachsen-Anhalt]
Böhmker war von 1998 bis 2005 Vorsitzender des Schachkreis Altenkirchen, dem er von 1995 bis 2015 angehörte. Während seiner Amtszeit holte er mehrere Deutsche Meisterschaften nach Altenkirchen. Er starb nach einer abgelehnten Operation und wurde am 11. September 2015 auf dem Friedhof Bruchertseifen beigesetzt.
Karner war Teilnehmerin für die BRD an den Schach-Olympiaden 1966, 1969 und 1972 und BRD-Meisterin 1964. 1966 erhielt sie die Silberne Ehrennadel des Bayerischen Schachbundes. 2000 wurde sie Deutsche Seniorenmeisterin. Sie wurde am 4. September 2014 auf dem Gemeindefriedhof St. Ulrich in Söcking beerdigt.
Präsident des Schachbundes Rheinland-Pfalz. Er rief den Arbeitskreis der Landesverbände (AKLV) ins Leben, dessen Vorsitzender er bis 2004 war. Von 1949 bis zu seinem Tod war er Mitglied des SC 1924 Kettig.
Johann war vom 1. Juni 2019 bis 2023 Bundesturnierdirektor des DSB und von Oktober 2022 bis zu seinem Tod Co-Beauftragter für die Deutsche Schach-Amateurmeisterschaft. Von 2004 bis 2019 war er Schatzmeister des Schachbundes Rheinland-Pfalz und von 1998 bis 2020 Schatzmeister des Pfälzischen Schachbundes. Er war Internationaler Schiedsrichter und Internationaler Organisator. Johann verunglückte bei einem Ausflug in die österreichischen Berge tödlich.
Wolfgang Uhlmann
(†)
Großmeister seit 1959 (IM 1956), Teilnehmer bei den Schach-Olympiaden 1956-72 und 1988-90 für die DDR-Nationalmannschaft, mit Deutschland 2005 Senioren-Europameister, DDR-Meister 1954, 55, 58, 64, 68, 75, 76, 81, 85 und 86. 1970 qualifizierte er sich beim Interzonenturnier in Palma de Mallorca das einzige Mal für ein WM-Kandidatenturnier. [Nachruf]
Der in Aachen seßhafte Ellinghoven war ein bekannter Problemschachkomponist und seit 1995 Mitglied der Schwalbe, der deutschen Vereinigung für Problemschach. Von 1989 bis zu seinem Tod gab er "feenschach" heraus, eine Zeitschrift für Märchenschach. Ellinghoven war jahrzehntelang deutscher Delegierter bei der Welt-Problemschach-Kommission. Er war Ehrenmitglied der Schwalbe und in deren Vorstand. Sein persönliches Markenzeichen war, das er seinen Namen immer kleingeschrieben hat und es von anderen auch so verlangte.
Deutscher Meister. Mehrfacher Westfalenmeister und Teilnehmer an Deutschen Meisterschaften. 1935 in Aachen erreichte er Platz 2-4, was ihm einen Platz in der Olympiamannschaft einbrachte.
Teilnehmer bei den Schach-Olympiaden 1960 und 64 für die BRD, BRD-Mannschaftsmeister 1978 mit Königsspringer Frankfurt
Julius Mendheim
(†)
Berliner Meisterspieler und Schachautor. Er gehörte ab den 1820er Jahren zu den stärksten deutschen Schachspielern. Von der Berliner Schachgesellschaft, bei der er 1830 Mitglied wurde, wurde er für seine Verdienste um den "Alten Club" geehrt.
Von 1996 bis 2017 war Winterwerb Geschäftsführer des Schach-Fusionsvereins LSV Turm Lippstadt. Danach wurde er Präsident. Seit 2005 ist er außerdem Vorsitzender des Schachbezirks Hellweg und seit 2012 Vizepräsident des Schachbundes NRW. Im März 2019 wurde ihm die Ehrenplakette der Stadt Lippstadt vom Bürgermeister verliehen.
Georg Meier
Großmeister, der von 2007 bis 2021 Mitglied der deutschen Nationalmannschaft war. Er absolvierte 123 Länderspiele. Im Oktober 2021 wechselte er nach Uruguay, in das Geburtsland seiner Mutter.
Kauder war 1949 Ostdeutscher Jugendmeister. Er spielt beim Schachverein Königsspringer Hamm 45/58.
Ehemalige Schachcomputer-Versandhändlerin aus Hennef. Sie ist auf dem Friedhof Uckerath in Hennef (Sieg) beerdigt. [Grabstein]
Helga Ursula Axt
Internationale Meisterin (1961). BRD-Meisterin 1957, 1958 und 1961. Badische Meisterin 1955, 1958, 1959 und 1961. Lebte in den 1970er Jahren in Österreich und war nicht mehr deutsche Staatsangehörige.
DDR-Schachjournalist, Pressechef der Studenten-WM 1969 in Dresden. 1989 machte er sich bei den zur Wende führenden Demonstrationen in Leipzig einen Namen. Nach der Wende arbeitete er als deutscher EU-Diplomat.
Hagen Poetsch
Großmeister seit 2018. Deutscher Meister im Schnellschach 2011 und 2017.
Erich Cohn
(†)
Arzt. Berliner Meister 1906 und 1910. Er gehörte zu den besten deutschen Spielern seiner Zeit. 1918 fiel er im 1. Weltkrieg in Frankreich.
Gerhard Paul Latzel
(†)
Volkhard Rührig
(†)
Bernhard Horwitz
(†)
Deutsch-britischer Schachspieler, Mitglied des Berliner "Siebengestirns"
Werner war ausgebildeter Psychologe und Internationaler Meister. Werner spielte 1980 und 1983 für die BRD im Mitropacup ingesamt 11 Partien. Er war in vielen Vereinen Mitglied zuletzt bis Anfang 2020 beim SC Heusenstamm. Er verstarb nach einem zweiten schweren Schlaganfall.
Internationaler Meister, Deutscher Meister 1976, Teilnehmer für die BRD an der Schach-Olympiade 1976
Leipziger Schachspieler, der durch seinen Ausspruch "Ich rechne stets bis in die Mitte der nächsten Partie" Bekanntheit erreichte. (sh. DSZ 4/1920 S. 82) Schurig war einer der Gründer Schachgesellschaft Augustea Leipzig. Er ist wahrscheinlich auch Erfinder der Schachvariation Räuberschach, die in Deutschland bereits um 1870 bekannt war.
Deutscher Problemkomponist (vorrangig Zweizüger) und Begründer der Albrecht-Sammlung
Ehemaliger Vizepräsident des DSB und Ehrenvorsitzender des Bille SC aus Hamburg.
Internationaler Meister (1991), Teilnehmer für die BRD an der Schach-Olympiade 1980
Bis zu seinem Tod war der Bad Segeberger einer der ältesten noch aktiven Schachspieler Deutschlands. Zuletzt war er Mitglied der Segeberger Schachfreunde.
Ernst Flügel
(†)
Deutscher Komponist und starker Schachspieler. Er nahm am Schachkongress 1877 in Leipzig teil.
Theo Schuster
(†)
Deutscher Schachmeister und Schachjournalist aus Stuttgart, Schachmeister des DSB 1952. 8-facher Württembergischer Meister. Nahm an sechs deutschen Meisterschaften teil und spielte in der Nationalmannschaft. Medienpreisträger des DSB.
Johannes Eising
(†)
Deutscher Schachmeister und -autor. Ende der 1950er Jahre verließ er zusammen mit Hans Besser die DDR und wurde einer der führenden Spieler in der BRD. 1973 und 1975 wurde er BRD-Mannschaftsmeister mit der Solinger SG. Der spätere DSB-Vizepräsident Lutz Rott-Ebbinghaus bezeichnete ihn als einen "ewigen Studenten".
Kestler war Richter am Amtsgericht Bamberg. Er kam durch seinen Fussballfreund Helmut Pfleger zum Schach. Er war Internationaler Meister 1976, Teilnehmer für die BRD an den Schach-Olympiaden 1972-76, BRD-Pokalsieger 1960, BRD-Meister 1972 und BRD-Mannschaftsmeister 1976 und 1977 mit dem SC Bamberg. Er verstarb 2013 (Nachruf).
Seniorchef des Bader-Versands, den er 1929 gründete. Seit 1920 Mitglied im Schachklub Pforzheim, dort Spitzenspieler. 1926-1955 mehrfach Vereins- und Stadtmeister, Förderer des SC Pforzheim und des Badischen Schachverbandes, sowie Ehrenmitglied des Badischen Schachverbandes. [Eintrag im Stadtwiki Pforzheim] [Grabstein]
Becker (Ottweiler) war bis 1997 beim SC Ostertal aktiv. Er übernahm 1992 die Schach-AG am Gymnasium Ottweiler und erwarb mit ihr das DSJ-Qualitätssiegel "Deutsche Schachschule".
Thomas Pähtz
Großmeister (seit 1991) und Trainer, Teilnehmer bei der Schach-Olympiade 1988 für die DDR-Nationalmannschaft
Schachmeister aus Auerbach. 1953 Meister der SV Wismut. Spielte u.a. etwa 1959-60 für Wilkau-Haßlau. Bildete Übungsleiter aus. Gewann 1936 den 24. Kongress des Sächsischen Schachbundes vor Max Blümich.
2. Spielleiter von 1980 bis 2001 im Schachbund Nordrhein-Westfalen, später dessen Ehrenmitglied. Zudem war er langjähriger Vorsitzender und Ehrenvorsitzender der Elberfelder Schachgesellschaft. Luft erhielt 2003 das Bundesverdienstkreuz. Seine Frau Helga war Damenreferentin des DSB. [Nachruf NRW]
Marion Heintze
Internationale Meisterin und Teilnehmerin für die DDR an der Schach-Olympiade 1990.
Vera Jürgens
Großmeisterin, Teilnehmerin für Deutschland an der Schach-Olympiade 2006. 1990 wurde sie Bulgarische Meisterin. 1991 zog sie nach Deutschland, wo sie einen deutschen Schachspieler heiratete.
Karl-Heinz Maeder
(†)
Deutscher Fernschachgroßmeister, BRD-Fernschachmeister 1979 aus Frankfurt/Main, Fernschach-Weltpokalsieger 1976. Bis 2013 war er Mitglied der SF Frankfurt 1921. [Nachruf]
Albert Becker
(†)
Österreichisch-argentinischer Internationaler Meister. Mit Deutschland 1939 in Buenos Aires Olympiasieger. Blieb danach wegen des Kriegsausbruchs in Europa gemeinsam mit seinen Mannschaftskameraden Erich Eliskases, Ludwig Engels, Heinrich Reinhardt und Paul Michel in Südamerika.
Leiter der Bundesliga (um 1981)
Zoya Schleining
1961 wurde Schleining in Lwow (UdSSR, später Ukraine) als Soja Leltschuk geboren. 1987 wurde sie Großmeisterin. 2013 wurde sie erstmals, bereits unter ihrem heutigen Namen, in der deutschen Frauen-Nationalmannschaft eingesetzt. 2014 wurde sie Deutsche Schnellschachmeisterin, 2015 Deutsche Meisterin.
Turnierveranstalter aus Jena, der zuletzt bei BSV Mühlhausen 04 aktiv war. Preuße erlernte das Schachspiel von seinem Vater. Kurze Zeit war er Vorsitzender der Schachabteilung von Motor Weimar. 1978 kam er nach Jena und belebte dort das Schachleben mit zahlreichen Veranstaltungen. "Er übernahm Funktionen sowohl auf regionaler Ebene (1981-1990 KFA-Vorsitzender Schach Jena) als auch im Deutschen Schachverband der DDR (1984-1990 Vorsitzender der Studentenkommission). Sechsmal in Folge (1985-1990) organisierte er auf der Leuchtenburg DDR-Meisterschaften im Nachwuchsbereich, die er auch selber leitete. Im Jahr 1990 veranstaltete er die letzte DDR-Meisterschaft der Männer und Frauen in Bad Blankenburg. Zu seinen Verdiensten zählt die Herstellung freundschaftlicher Kontakte nach Kosice in der Tschechoslowakei, die zu mehreren Teilnahmen Jenaer Schachspieler an dortigen Turnieren führte.
Nach der Wiedervereinigung übernahm er als Gründungsmitglied des Thüringer Schachbundes die Funktionen des Schatzmeisters sowie des Schulschachreferenten. Er hatte die Vorstellung, Schach als Schulfach an allen Thüringer Schulen einzuführen. Neben Schachunterricht an 12 Jenaer Schulen unternahm er einen vom Thüringer Kultusministerium geförderten Projektversuch an Schulen in Stadtilm, Weimar, Mühlhausen, Eisenach und Waltershausen. Er überzeugte den Auer-Schulbuchverlag, ein methodisches Schachheft “Schach-konkret“ für Schüler herauszugeben, das er gemeinsam mit den Jenaer Schachspielern Richard Brömel und Gerhard Richter verfasste. Das heute vergriffene Heft fand später eine Fortsetzung in einem zweiten Teil. Die von ihm organisierte Thüringer Schulschachmeisterschaft 1996 in der Thüringenhalle zählte ca. 700 Teilnehmer. Bereits 4 Jahre vorher hatte er eine in Bucha (bei Jena) ausgetragene Deutsche Schulschachmeisterschaft nach Thüringen geholt.
1994 gründete er den Förderverein Schach Jena & Holzlandkreis, desen Vorsitz er übernahm. Später wurde daraus der Förderverein Schach Thüringen, auf dessen Initiative mehr als 20 Jahre lang verschiedene Turniere stattfanden, die ihren festen Platz im zentralen Turnierkalender fanden. Die traditionsreichsten waren wohl die in Jena, Friedrichroda, Gotha und Mühlhausen. Dank seiner Fähigkeit, auch bisher schachfremde Sponsoren zu begeistern, gelang es ihm, einzelne Großveranstaltungen zu organisieren. So fand 1996 die Deutsche Seniorenmeisterschaft mit einer damaligen Rekordbeteiligung von 364 Teilnehmern in Friedrichroda statt. 2004 richtete der Förderverein sowohl die Deutsche Schnellschachmeisterschaft als auch die 75. Deutsche Meisterschaft im sächsichen Höckendorf aus. Somit gelang Gotz das Kunststück, als einziger Turnierveranstalter in der Bundesrepublik sowohl eine DDR-Meisterschaft als auch eine gesamtdeutsche Meisterschaft ausgerichtet zu haben. Die Übergabe des „großen Götz Preuße Buches“ und die vielen Würdigungen, die ihn anlässlich der Auflösung des Fördervereins Schach am Jahresende 2015 aus der „Familie“ seiner Turnierteilnehmer erreichten, erfüllten ihn mit großer Freude. Für seine langjährige Arbeit als Organisator und Förderer des Schachsports erhielt er im Jahr 2017 vom Thüringer Ministerprädienten Bodo Ramelow das Bundesverdienstkreuz am Bande überreicht. Götz empfand dies als eine große Anerkennung seines Lebenswerkes. Selber nahm er nur selten an Turnieren teil. Neben vereinzelten Spielen beim Heimatverein BSV Mühlhausen 04 fand er seine Erfüllung vor allem im Fernschach, das er bis zuletzt mit Begeisterung spielte. [Quelle: Nachruf]
Deutscher Schachmeister aus München.
Eintrag in der englischen Wikipedia
Baumbach war FIDE-Meister, Fernschachweltmeister 1989, Fernschach-Großmeister seit 1973, Teilnehmer bei der Schach-Olympiade 1970 für die DDR-Nationalmannschaft und DDR-Meister 1970. Von 1993 bis 2010 war er Präsident des Deutschen Fernschachbundes.
1871 Mitbegründer des Löberitzer Schachclubs, 1882 Gründungsvorsitzender des Saale-Schachbundes, starker Hauptturnierspieler. Ihm zu Ehren wurde nach 1990 ein Franz-Ohme-Gedenkturnier ins Leben gerufen und ein Denkmal in Löberitz aufgestellt. Im hohen Alter verzog Franz Ohme. Leider läßt sich dadurch nicht Todesjahr und -ort ermitteln.
Wohlt war der Gründer des Schach-Depot in Stuttgart-West. Seinen Schachladen hatte er vor etlichen Jahren an Sotirios Stavridis übergeben. [Nachruf]
Arnold Schottländer
(†)
Deutscher Meister aus Breslau
Von 1981 bis 1994 Vorsitzender (bis 1983) und Präsident des Badischen Schachverbandes, später Ehrenpräsident. Er wurde am 15.02.2019 auf dem Friedhof in Karlsbad-Langensteinbach beerdigt. [Nachruf]
Léon Mons
Mons erlernte im Alter von 5 Jahren das Schachspiel von seinem Vater (der wohl einen anderen Nachnamen hat), der selbst mit einer DWZ von ca. 1850 ein guter Vereinsspieler war. 2004 trat er dem SC Forchheim bei, dem er bis heute als passives Mitglied treu ist. In der Schachbundesliga 2012/13 wurde sein Sieg gegen Arkadij Naiditsch als beste Partie der Saison ausgezeichnet. 2018 wurde er Großmeister.
Carl Carls
(†)
Internationaler Meister (1951), Deutscher Meister, Teilnehmer bei den Schach-Olympiaden 1927 und 30 für Deutschland, Schachmeister des DSB 1952
Ketino Kachiani-Gersinska
Großmeisterin und Internationaler Meister (1997) der Männer, Teilnehmerin für Deutschland an den Schach-Olympiaden 1994-2006