Gedenktafel

An dieser Stelle gedenken wir der verstorbenen Schachspieler und -funktionäre der letzten 15 Monate. Sollte ein Name fehlen, dann nutzen Sie bitte unser Kontaktformular um uns Informationen über die verstorbene Person zu schicken.

Verstorben am Name Informationen
17.10.2021 Manfred Tietze († 69)

Präsident des Niedersächsischen Schachverbandes von 2000 bis 2005 und Vorsitzender des Bezirks Süd Niedersachsen von 1994 bis 2004 und später noch einmal. Wenige Wochen vor seinem Tod wurde er Ehrenmitglied des Niedersächsischen Schachverbandes. [Nachruf]

13.10.2021 Gerd Schönfeld († 73)

Berliner Seniorenmeister 2008

18.08.2021 Hans Schumann († 84)

Hans Schumann war von 2005 bis zu seinem Tod Mitglied der HSG Stralsund. Zuvor gehörte er Dynamo Stralsund und TSV 1860 Stralsund an. Er erwarb sich viele Verdienste in der Nachwuchsarbeit. [Nachruf]

13.08.2021 Wolfgang Gunkel († 74)

Gunkel war seit 2006 Mitglied der TSG Fredersdorf und zudem Mitglied im Deutschen Fernschachbund. 2005 bis 2017 saß Gunkel für die SPD Sachsen im Bundestag. [Nachruf]

16.07.2021 L. Bodo Götze († 84)

Götze hat in den 1960er und 1970er Jahren in Bremen das Schulschach aufgebaut und geleitet. Er gehörte den Schachvereinen Bremen-Ost und Bremen-Nord an. Nach seiner Schachkarriere spielte er Bridge, leitete aber noch einen Schachkurs an einer Grundschule. Er schrieb Bücher über Schach und Bridge. [Nachruf] [Traueranzeige]

08.07.2021 Wolfgang Appel († 69)

Appel gehörte seit 2008 dem SC Schifferstadt an. Sein Heimatverein war vorher der SK Altrip. Für seine Jugendarbeit wurde er zum Ehrenmitglied der Schachjugend Pfalz ernannt. Zudem erhielt er die Silberne Ehrennadel des Pfälzischen Schachbundes. [Nachruf]

29.06.2021 Stefan Marotzke († 62)

Marotzke war 1990 Mitglied der Schachfreunde Berlin, damals Schachfreunde Neukölln geworden. Von 1998 bis zu seinem Tod war er Mitglied des SK Zehlendorf. [Nachruf SK Zehlendorf]

16.06.2021 Wolfgang Pieper († 56)

Pieper betreute von November 1984 bis zu seinem Tod die Schachspalte der Neuen Osnabrücker Zeitung. Er war jahrzehntelanges Mitglied im TSV Osnabrück und besaß den C-Trainerschein. [Nachruf]

14.06.2021 Horst Rittner († 90)

Der Berliner Horst Rittner war Fernschach-Großmeister seit 1961 und Fernschachweltmeister 1971. Zudem war er Deutscher Fernschachmeister 1955. Rittner war viele Jahrzehnte Chefredakteur der DDR-Zeitschrift SCHACH. Als damaliger DSV-Generalsekretär heiratete er am 6. Februar 1959 das DSV-Präsidiumsmitglied Hannelore Franke. 2002 ehrte ihn der Deutsche Schachbund mit einer Ehrenurkunde. [Nachruf]

12.06.2021 Paul Harzer († 86)

Harzer war bis 1999 bei SV Lok Dresden aktiv und wechselte danach nach Magdeburg zum Fermerslebener SV und Rochade Magdeburg. In Berlin spielte er bis zu seinem Tod Betriebsschach bei BSW/Bahn. [Nachruf]

00.06.2021 Arefried Eppich († ?)

Eppich spielte in Berlin im Betriebsschach beim SV Dresdenia und nach dessen Auflösung bei der Berliner Volksbank. [Nachruf]

06.05.2021 Guido Kern († 60)

Kern war seit 2016 Mitglied des Krefelder SK Turm und Internationaler Meister (1996). Er war Spieler, Trainer und Stützpunktleiter des Schachbundes NRW in Essen/Mülheim war. Mit seinem belgischen Verein wurde Mannschaftsmeister in der dortigen Liga. [Nachruf]

04.05.2021 Günter Stuchlik († 66)

Stuchlik gehörte dem ThSV Triebes an und arbeitete als Schachtrainer. Er betreute zahlreiche Schaulschach-AG's und gründete die Vereine Schachfreunde Greiz bzw. Greizer Schachlöwen. Er spielte lange Zeit SK Greiz und wechselte 2012 zum ThSV Triebes. Für die Greizer Schachlöwen erstellte er ein eigenes Internetportal mit zahlreichen Beiträgen für das Kinder-und Jugendschach. Stuchlik arbeitete als Pressewart im Vorstand des Schachbezirkes Ostthüringen. [Nachruf]

28.04.2021 Jürgen Eckermann († 81)

Eckermann war vom 1. Juli 1981 bis zu seinem Tod Mitglied des Godesberger SK. Die Trauerfeier fand am 27. Mai 2021 Lutherkirche an der Reuterstraße in Bonn statt. [Nachruf] [Todesanzeige]

28.04.2021 Ulli Reyer († 50)

Reyer war seit 2007 Mitglied des Greifswalder SV und dort von 2014 bis 2018 Schatzmeister und danach bis zu seinem Tod stellvertretender Vorsitzender. Er gehörte zu den besten Spielern des Vereins.

21.04.2021 Hilmar Krüger († 65)

Krüger war von 1990 bis 1996 und von 1998 bis zu seinem Tod Präsident des Landesschachbundes Brandenburgs. Im Deutschen Schachverband der DDR gehörte er zur Technischen Kommission.

10.04.2021 Ludwig Raub († 90)

Raub war bis 2003 Mitglied des Flensburger Schachklubs. Der Diplom-Optiker war besonders in den 1960er Jahren im Verein aktiv.

06.04.2021 Bernd Hümmer († 58)

Hümmer spielte seit 2016 beim SC Bamberg. Er war Bayerischer Jugendmeister 1979 und Bayerischer Vizejugendmeister 1981 sowie Teilnehmer an der BRD-Jugendmeisterschaft 1981. Ab 1981 spielte er in der 2. Bundesliga beim SC Grundig Nürnberg. Hümmer verstarb nach schwerer Krankheit. [Nachruf Facebook] [Nachruf Klaus Steffan]

20.03.2021 Jefim Rotstein († 87)

Rotstein trug den Titel eines FIDE-Meisters. Seine schachlichen Wurzeln liegen in Lemberg (Lwow) in der Ukraine. Beruflich war er in seiner Heimat als Machinenbauingenieur tätig. Seit seinem Eintritt in das deutsche Seniorenschach im Jahr 2000 hatte er eine Vielzahl von deutschen Seniorenmeistertiteln errungen. Bei der Senioren-Mannschaftsweltmeisterschaft 2018 in Radebeul konnte er am 1. Brett von Deutschland 2 die Bronzemedaille erringen. 2019 wurde er noch einmal Deutscher Senioren- und Nestorenmeister. [Nachruf]

19.03.2021 Gerd Friedrich († 62)

Langjähriger Vereinsvorsitzender und Ehrenmitglied im Stadtilmer SV. Er verstarb nach langer schwerer Krankheit. [Nachruf]

10.03.2021 Claus Langmann († 86)

Langmann war Schatzmeister, Schriftführer, Mannschaftsführer und Vereinschronist des Hamburger SK, dem er bis 2005 und von 2010 bis zu seinem Tod angehörte. Seit 1999 war er auch im Eckernförder SC Mitglied. [Nachruf]

10.03.2021 George Gregor († 65)

Gregor war viele Jahre einer der erfolgreichsten Schachspieler in Sachsen-Anhalt. Er begann aktiv Schach bei WBK 67 Halle-Neustadt und spielte DDR-Liga, Oberliga Ost und Landesliga. Er war langjähriger Mannschaftsleiter und Spitzenspieler am 1. Brett. Viele Jahre spielte er für die TSG GutMuths Quedlinburg und war dort Trainer. Sein größter Erfolg war 2006 der Landesmeistertitel im Schnellschach. 1998 war er bei der Landeseinzelmeisterschaft von Sachsen-Anhalt Dritter. [Nachruf]

00.03.2021 Uwe Risch († ?)

Risch spielte seit seiner Jugend beim Burger SK Schwarz-Weiß [Nachruf]

26.02.2021 Jürgen Fritz († 86)

Fritz wurde Anfang der 1970er Jahre Nachfolger von Peter Fix als Sektionsleiter Schach bei TSG Oberschöneweide. Bis 2012 war er Sektionsleiter bzw. Vorsitzender der Abteilung. Die Beerdigung findet am Donnerstag, den 22. April 2021 um 10 Uhr auf dem Friedhof Müggelheim statt. [Nachruf BSV] [Nachruf TSG]

23.02.2021 Burkhard Starke († 79)

Starke spielte für die Schachgemeinschaft Leipzig Anfang der 1970er Jahre in der DDR-Sonderliga. Danach zog er sich für viele Jahre vom Schach zurück. Bei Motor Gohlis Nord (später fusioniert zu Schachgemeinschaft Leipzig) führte viele Nachwuchsmannschaften zu Medaillen geführt, sein bekanntester Schützling war Melanie Ohme (später Lubbe). Nach dem Mauerfall 1989 wurde er auch als Buchautor bekannt. Mit GM Rainer Knaak brachte er "Ein langes Schachjahrhundert 1984-2000" im Beyer-Verlag heraus. [Quelle: Nachruf von Rainer Knaak]

20.02.2021 Bodo Kühn († 90)

Kühn war bis zu seinem Tod Mitglied der Schachgesellschaft Lasker Steglitz-Wilmersdorf und vor der Fusion beim SV Wilmersdorf. Er spielte bis 2014 noch aktiv Turniere, war aber schon damals öfter Gast bei diversen Turnieren als Mitspieler. [Todesmeldung auf Facebook] [Nachruf BSV] [Nachruf SG Lasker] [Nachruf SC Weisse Dame]

18.02.2021 Jürgen Pohlers († 64)

Pohlers war im Blindenschach 1989 DDR-Meister 1991 Deutscher Meister. Er spielte international für die Auswahl des DBSB. Bei der IBCA-Weltmeisterschaft 2002 wurde er Siebter, 2004 spielte er in der IBCA-Mannschaft bei der Schach-Olympiade. Pohlers war achtfacher DBSB-Schnellschachmeister und jeweils Bronzemedaillengewinner in der Einzelwertung am Reservebrett bei der IBCA-Olympiade in Chennai 2012 und bei der IBCA-Mannschaftsweltmeisterschaft in Saragossa 2013.

13.02.2021 Heinz Schmitz († 89)

Vorsitzender des Schachverein Mülheim-Nord von mindestens 1988 bis 2018. Von 2003 bis 2018 war er zudem Pressewart, die Vereinszeitung "Nord-Echo" wurde als beste Vereinszeitung vom Deutschen Schachbund ausgezeichnet. 2018 wurde er Ehrenmitglied und Ehrenvorsitzender des Vereins. Seit 2006 war er Ehrenmitglied im Schachverband Ruhrgebiet. 1995 erhielt er vom Schachbund Nordrhein-Westfalen den Ehenrbrief für 50-jährige Mitgliedschaft, 2011 wurde er mit der Ehrennadel geehrt. [Nachruf] [Nachruf SV Ruhrgebiet]

02.02.2021 Günter Petersen († 99)

Bis zu seinem Tod war der Bad Segeberger einer der ältesten noch aktiven Schachspieler Deutschlands. Zuletzt war er Mitglied der Segeberger Schachfreunde.

01.02.2021 Manfred Kalmutzki († 84)

Manfred Kalmutzki ist der Erfinder der Familienmeisterschaften. 1984 organisierte er in seiner Heimatstadt die 1. Dresdner Familienmeisterschaft. 1993 folgte die 1. Sächsische und im Jahr 2001 beschloss der DSB die Deutsche Familienmeisterschaft einzuführen. Kalmutzki gehörte von 1952 bis zu seinem Tod dem SV Lokomotive Dresden an, früher BSG Lokomotive Dresden. 1992 bis 2012 war er Referent für Breitenschach im Schachverband Sachsen. Er gehörte dem Präsidium des Deutschen Schachverbandes der DDR bis zu dessen Auflösung an. Zudem war er Turnierdirektor des Dresner Schachfestivals von 1980 bis 1989 und leitete von 1982 bis 1989 die DDR-Finals im Schnellschach. Für seine Arbeit erhielt er zahlreiche Auszeichnungen. [Nachruf] [Traueranzeige]

22.01.2021 Dieter Senff († 82)

Senff war Vorsitzender Schachvereins Meschede von 2001 bis zu seinem Tod. Von 2001 bis 2003 war er Vizepräsident des Schachbezirks Hochsauerland. Zudem war er als Übungsleiter und Regionaler Schiedsrichter tätig. Seinen Kindern Kirsten, Birgit und Martin brachte er Schach bei und besonders der Sohn war sehr erfolgreich. 1954 war Senff in Bochum Vereinsmeister. [Nachruf] [Nachruf 2]

20.01.2021 Manfred Sobottka († 83)

Sobottka war von 1999 bis 2010 für das Seniorenschach im Niedersächsischen Schachverband verantwortlich. Von 2000 bis 2013 betreute er die Senioren-Website des Deutschen Schachbundes. Er spielte bei der SG Niederelbe. [Nachruf NSV] [Nachruf SG Niederelbe]

20.01.2021 Arthur Fischer († 78)

Sozial- und Marktforscher und Förderer des Schachs und seit 2007 Mitglied der Schachfreunde Frankfurt 1921. Er war der Sponsor des Erstligisten FTG Frankfurt, bis seine Firma pleite ging. Er starb an den Folgen einer Corona-Infektion. [Nachruf]

15.01.2021 Walter Gerhards († 75)

Gerhards war 34 Jahre Mitglied des Ratinger Schachklub 1950. 2016 erhielt er den Ehrenbrief des Schachbund Nordrhein-Westfalen für 50-jährige Mitgliedschaft. Er verstarb nach langer Krebserkrankung.

12.01.2021 Claus Bebersdorf († 84)

Bebersdorf war von 1996 bis 2014 Stadtrat in Schweinfurt. Er spielte Fernschach und war seit 1954 Mitglied im Schachklub Schweinfurt. Er schrieb auch Bücher. Bebersdorf gründete vor 1965 die Firma "cbs-electronic", die 2000 von seiner Tochter Dagmar übernommen wurde. [Nachruf] [Nachruf Stadt Schweinfurt]

02.01.2021 Hans Werchan († 87)

Seit 2001 war er Vizepräsident des Landesschachverbandes Sachsen-Anhalt (LSV). Werchan war besonders im Nachwuchsbereich sehr aktiv und erhielt zahlreiche Auszeichnungen auf verschiedenen Ebenen. Im LSV war er seit 2015 Ehrenmitglied. [Nachruf 1 | Nachruf 2]

00.00.2021 Peter Zahn († ?)

Zahn war Mitglied des Deutschen Blinden- und Sehbehinderten-Schachbundes.

26.12.2020 Christian Brauer († 72)

Brauer war Mitglied der Spielgemeinschaft Ebersbach und seit 1998 Bezirksspielleiter des Schachbezirks Dresden. Im Schachverband Sachsen war er als Schiedsrichter aktiv und in den 1990er Jahren auch Verantwortlicher der Oberliga Ost. Er war Vorsitzender des Spielausschusses bzw. Turniergerichts. In seinem Verein gehörte er zu den besten Spielern. [Nachruf]

26.12.2020 Hildegard Grüneschild († 87)

Mitglied der Schach-Union München [Nachruf]

17.12.2020 Ottomar Roggenbach († 86)

Jahrzehntelanges Mitglied der Schachgemeinschaft Bünde 1945. Von 2001 bis 2004 war er Pressewart des Vereins.

17.12.2020 Krzysztof Bulski († 33)

Bulski kam in der Saison 2008/09 als FIDE-Meister zum SV Griesheim und stieg zu einem der stärksten hessischen Spieler auf. 2010 wurde er Internationaler Meister, 2012 Großmeister mit einer Elo von über 2550. 2010 wurde er Hessenmeister. Mit Griesheim spielte er mehrfach in der Bundesliga. [Nachruf]

13.12.2020 Reinhard Kehl († 83)

Der gebürtige Hallenser war bereits zu DDR-Zeiten als Funktionär und Spieler des Blindenschachs auch international eingesetzt. Nach der Wende und der Aufnahme in den DBSB war Kehl acht Jahre im Vorstand als 2. Vorsitzender und Schriftführer tätig. Während seiner Lehrertätigkeit an der Sehbehindertenschule in Halle leitete er die Arbeitsgruppe Schach und später auch die Schachgruppe Halle, die an vielen Mannschaftsmeisterschaften des DBSB erfolgreich teilgenommen hat. Für seine Verdienste im DBSB erhielt er die Ehrenmitgliedschaft. [Aus dem Nachruf von Frank Schellmann]

10.12.2020 Norbert Franke († 90)

Von 1969 bis 1974 gehörte Franke dem Vorstand des Schachbezirkes Bochum. Bei seinem Verein SG Bochum 31 war er bis zu seinem Tod jahrzehntelang Mitglied und dort Manager der Bundesligamannschaft. Er wurde mit vielen Auszeichnungen (DSB, NRW, SVR, SBBO) geehrt. [Nachruf]

07.12.2020 Jürgen Armbrüster († 73)

Armbrüster war seit 1967 Mitglied der Schachfreunde Essen-Katernberg. Von 2015 bis zu seinem Tod war er Schatzmeister des Verein. Er starb nach langer schwerer Krankheit. [Nachruf] [Traueranzeige]

06.12.2020 Karl-Ernst Kiel († 83)

Ehrenmitglied und ehemaliger Schriftführer des Schachbundes Nordrhein-Westfalen. Er war über 20 Jahre Geschäftsführer und Vorsitzender des Schachverbands Ostwestfalen-Lippe und dessen Ehrenvorsitzender. Er war bis zu seinem Tod viele Jahrzehnte Mitglied im Schachklub Halle 1946 (Westfalen). [Nachruf]

26.11.2020 Matthias Hahlbohm († 65)

Hahlbohm machte 1973 sein Abitur an der Spezialschule Merseburg und studierte danach bis 1976 an der Technischen Hochschule Merseburg Wirtschaftsinformatik und erhielt ein Ingenieursdiplom. Von 2000 bis 2011 programmierte er bei BWS Datenbankanwendungen. Von August 2016 bis zu seinem Tod war er Softwareentwickler bei der Aucoteam GmbH Berlin und beschäftigte sich dort mit Softwareentwicklung, Access und anderen Datenbanken.

Er war Ostberliner Meister im Blitzschach 1987 und Berliner Seniorenmeister 2018. 1991 gewann er das Kurt-Richter-Gedenkturnier in Berlin vor 43 weiteren Teilnehmern. Hahlbohm war bis zu seinem Tod jahrzehntelang Mitglied bei TSG Oberschöneweide. In den 1980er Jahren war er lange Zeit die Nummer eins im Verein und trug den Titel Meisteranwärter.

In den letzten 30 Jahren hatte er mit einem Alkoholproblem zu kämpfen. [Nachrufe: TSG Oberschöneweide, Berliner Schachverband]

17.11.2020 Fritz-Günter Obert († 61)

Obert war seit 1991 Mitglied im SG Weiß-Blau Eilenriede. Er verstarb an einem erneuten Schlaganfall, nachdem er bereits am 6. Januar 2018 einen erlitten hatte. Er war viele Jahre Schiedsrichter bei den Meisterschaften des DBSB. 2015 wurde er als Nachfolger von Manfred Müller als Spielleiter in den Vorstand gewählt. [Nachruf Niedersächsischer Schachbund]

07.11.2020 Armin Schöne († 88)

Jugendmeister von Bayerisch-Schwaben und bayerischer Jugendmeister. Später wurde er Meister des Schachverbandes Mittelrhein. In Osnabrück wurde er Vereins- und Stadtmeister. Am 1. Juli 1983 wurde er Mitglied der Bremer Schachgesellschaft, wo er 1987, 1988, 1993 und 1994 Vereinsmeister wurde. Den Vereinspokal gewann er 1987, 1991, 1992, 1999 und 2001. 1997 wurde er Bremer Pokalsieger. [Nachruf]

01.11.2020 Markus Stangl († 51)

Großmeister und Rechtsanwalt. Stangl war mit der Schachspielerin Anita Stangl geb. Siepenkötter verheiratet. Gemeinsam waren sie Geschäftsführer der Starnberger Firma "MedienLB". Stangl spielte bis zu seinem überraschenden Tod beim SC Starnberg. Er wurde am 11. November 2020 auf dem Starnberger Friedhof in der Hanfelder Straße beerdigt. [Nachrufe: DSB, Anita Stangl, ChessBase, Bayern München, Süddeutsche Zeitung]

25.10.2020 Jürgen Mittelstaedt († 66)

Von 2003 bis zu seinem Tod Mitglied der Schachfreunde Leherheide von 1950. Im Verein war er Mannschafsleiter und Mitglied im Ehrenrat. [Nachruf]

19.10.2020 Bernd Gündel († 61)

Jahrzehntelanges Mitglied der SG Waldkirchen und deren Spitzenspieler. Seit 1990 war er Leiter der Schachabteilung und zudem zweiter Vorsitzender des Gesamtvereins. 2018 erhielt er die Ehrennadel des Landessportbundes Sachsen in Gold. [Nachruf]

12.10.2020 Karl Heinz Zimmermann († 94)

Ehrenmitglied des Schachverein Rüsselsheim

04.10.2020 Heinz Janßen († 89)

1974 Mitgründer des Schachklub Turm Kleve und dessen Geschäftsführer und Kassierer. Er blieb bis zu seinem Tod dem Verein treu. [Nachruf] [Traueranzeige]

26.09.2020 Werner Lange († 80)

Lange gehörte zu den besten regionalen und überregionalen Nachwuchsverantwortlichen. Er war seit 1966 für die Nachwuchsarbeit des SSV Rotation Berlin zuständig. Neben zahlreichen Berliner Titelgewinnen wurden viele nationale Titel- und Pokalgewinne aller Altersklassen erreicht. Er trainierte noch im hohen Alter bis zuletzt die Schüler im Verein. Er verhielt zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Eintrag in das Ehrenbuch des SSV Rotation Berlin und die Ehrenmitgliedschaft. 2019 wurde er für seine Arbeit vom Landessportbund Berlin ausgezeichnet. Die Trauerfeier findet am 30.10.2020 im Krematorium in Berlin-Ruhleben, Am Hain 1 statt. [Text: SSV Rotation Berlin]

22.09.2020 Dietmar Kotlenga († 84)

Kotlenga spielte viele Jahre für den VfB Ottersleben und hatte im Jahr 2002/03 maßgeblichen Anteil an der Gründung und dem Aufbau der Abteilung Schach bei TuS 1860 Magdeburg. Er spielte bis 2018 für TuS 1860 Magdeburg und war Mitglied des Ehrenrates. In den vergangenen zwei Jahren spielte er für den SC Norbertus Magdeburg, der 2016 aus der Abteilung Schach bei TuS 1860 Magdeburg hervorgegangen ist. [Text: SC Norbertus Magdeburg]

06.09.2020 Götz Preuße († 78)

Turnierveranstalter aus Jena, der zuletzt bei BSV Mühlhausen 04 aktiv war. Preuße erlernte das Schachspiel von seinem Vater. Kurze Zeit war er Vorsitzender der Schachabteilung von Motor Weimar. 1978 kam er nach Jena und belebte dort das Schachleben mit zahlreichen Veranstaltungen. "Er übernahm Funktionen sowohl auf regionaler Ebene (1981-1990 KFA-Vorsitzender Schach Jena) als auch im Deutschen Schachverband der DDR (1984-1990 Vorsitzender der Studentenkommission). Sechsmal in Folge (1985-1990) organisierte er auf der Leuchtenburg DDR-Meisterschaften im Nachwuchsbereich, die er auch selber leitete. Im Jahr 1990 veranstaltete er die letzte DDR-Meisterschaft der Männer und Frauen in Bad Blankenburg. Zu seinen Verdiensten zählt die Herstellung freundschaftlicher Kontakte nach Kosice in der Tschechoslowakei, die zu mehreren Teilnahmen Jenaer Schachspieler an dortigen Turnieren führte.
Nach der Wiedervereinigung übernahm er als Gründungsmitglied des Thüringer Schachbundes die Funktionen des Schatzmeisters sowie des Schulschachreferenten. Er hatte die Vorstellung, Schach als Schulfach an allen Thüringer Schulen einzuführen. Neben Schachunterricht an 12 Jenaer Schulen unternahm er einen vom Thüringer Kultusministerium geförderten Projektversuch an Schulen in Stadtilm, Weimar, Mühlhausen, Eisenach und Waltershausen. Er überzeugte den Auer-Schulbuchverlag, ein methodisches Schachheft “Schach-konkret“ für Schüler herauszugeben, das er gemeinsam mit den Jenaer Schachspielern Richard Brömel und Gerhard Richter verfasste. Das heute vergriffene Heft fand später eine Fortsetzung in einem zweiten Teil. Die von ihm organisierte Thüringer Schulschachmeisterschaft 1996 in der Thüringenhalle zählte ca. 700 Teilnehmer. Bereits 4 Jahre vorher hatte er eine in Bucha (bei Jena) ausgetragene Deutsche Schulschachmeisterschaft nach Thüringen geholt.
1994 gründete er den Förderverein Schach Jena & Holzlandkreis, desen Vorsitz er übernahm. Später wurde daraus der Förderverein Schach Thüringen, auf dessen Initiative mehr als 20 Jahre lang verschiedene Turniere stattfanden, die ihren festen Platz im zentralen Turnierkalender fanden. Die traditionsreichsten waren wohl die in Jena, Friedrichroda, Gotha und Mühlhausen. Dank seiner Fähigkeit, auch bisher schachfremde Sponsoren zu begeistern, gelang es ihm, einzelne Großveranstaltungen zu organisieren. So fand 1996 die Deutsche Seniorenmeisterschaft mit einer damaligen Rekordbeteiligung von 364 Teilnehmern in Friedrichroda statt. 2004 richtete der Förderverein sowohl die Deutsche Schnellschachmeisterschaft als auch die 75. Deutsche Meisterschaft im sächsichen Höckendorf aus. Somit gelang Gotz das Kunststück, als einziger Turnierveranstalter in der Bundesrepublik sowohl eine DDR-Meisterschaft als auch eine gesamtdeutsche Meisterschaft ausgerichtet zu haben. Die Übergabe des „großen Götz Preuße Buches“ und die vielen Würdigungen, die ihn anlässlich der Auflösung des Fördervereins Schach am Jahresende 2015 aus der „Familie“ seiner Turnierteilnehmer erreichten, erfüllten ihn mit großer Freude. Für seine langjährige Arbeit als Organisator und Förderer des Schachsports erhielt er im Jahr 2017 vom Thüringer Ministerprädienten Bodo Ramelow das Bundesverdienstkreuz am Bande überreicht. Götz empfand dies als eine große Anerkennung seines Lebenswerkes. Selber nahm er nur selten an Turnieren teil. Neben vereinzelten Spielen beim Heimatverein BSV Mühlhausen 04 fand er seine Erfüllung vor allem im Fernschach, das er bis zuletzt mit Begeisterung spielte. [Quelle: Nachruf]

05.09.2020 Siegfried Aßmann († 85)

Aßmann starb nach langer schwerer Krankheit. Bis 2015 war er aktiv beim Schöninger SV. In den 1970er/80er Jahren war er einer der treibenden Kräfte des Niedersächsischen Schachverbandes. [Nachruf]

27.08.2020 Wolfgang Rost († 88)

Schachspieler vom USC Magdeburg. Rost stammt aus Berlin-Wedding. 1943 floh er mit seiner Familie nach Neustadt an der Orla (Thüringen), wo er die Schule bis zum Abitur 1951 besuchte. 1948 wurde er Mitglied im Schachverein Neustadt/Orla und wurde schnell besser. Er gehöerte zur Jugendauswahl Thüringens, mit der er 1949-51 zu Vergleichskämpfen gegen die Vertretungen der übrigen Ostländer und Berlins startete. Ab 1951 studierte er an der Bergakademie Freiberg, 1957 begann er seine Berufstätigkeit als Diplom-Geologe beim Kombinat Erdöl-Erdgas Gommern. Während seines Studiums spielte er für die HSG Wissenschaft Freiberg, und in seiner Gothaer Zeit kam er in Ober- und Sonderliga-Punktspielen des damaligen Thüringer Spitzenklubs zum Einsatz. 1978 wurde er Mitglied der HSG Technische Hochschule ‚Otto von Guericke‘ Magdeburg (ab 1993 Universitätssportclub), wo er sich als Spieler und Mannschaftsleiter auch um die Nachwuchsförderung und die Belebung des Trainings kümmerte.
Rost war Seniorenbeauftragter des Landesschachverbandes Sachsen-Anhalt und 1997 Seniorenmeister von Sachsen-Anhalt.

Die Beisetzung fand am 12. September 2020 auf dem Friedhof in Biederitz statt. [Quelle: Nachruf] [Traueranzeige Volksstimme]

24.08.2020 Wolfgang Uhlmann († 85)

Großmeister seit 1959 (IM 1956), Teilnehmer bei den Schach-Olympiaden 1956-72 und 1988-90 für die DDR-Nationalmannschaft, mit Deutschland 2005 Senioren-Europameister, DDR-Meister 1954, 55, 58, 64, 68, 75, 76, 81, 85 und 86. 1970 qualifizierte er sich beim Interzonenturnier in Palma de Mallorca das einzige Mal für ein WM-Kandidatenturnier. [Nachruf]