Spielbetrieb // Nachrichten

Deutsche Schnellschachmeisterschaft in Neuwied mit Christian Glöckler

13.06.2025
In Neuwied am Rhein beginnt am 14. Juni die Deutsche Meisterschaft im Schnellschach. Großmeister oder gar Nationalspieler sucht man dort vergebens, was sich auch mit der Turnierordnung erklärt, wonach die Landesverbände ein bis drei Spieler melden können. Und einer der 101 aktuell bei der FIDE registrierten deutschen Großmeister spielt selten die Qualifikationsturniere der Landesverbände mit. Automatisch qualifiziert ist natürlich der Titelverteidiger FM Marian Can Nothnagel aus Darmstadt. Der beim SK Bickenbach aktive 25-Jährige ist nach Schnellschach-Elo die Nummer eins und gehört wieder zu den Favoriten. Von den vier teilnehmenden Internationalen Meistern scheint C-Kaderspieler Bennet Hagner das größte Potential haben, vorn mitzumischen. Doch seine Schnellschach-Elo ist fast 250 Punkte niedriger als seine klassische Elo. Und da ist da noch Christian Glöckler, über den sein Trainer GM Thomas Pähtz am 1. Juni auf Facebook schrieb: "Ich bin sehr stolz auf meinen Schützling. Er hat sich im Juni 2025 auf Platz 5 der Weltrangliste in seiner Altersklasse hochgearbeitet. Im Blitz, seiner Spezialdisziplin, liegt er sogar auf Platz 1." Der 13-jährige Christian zeigte eindrucksvoll sein großes Talent bei der Deutschen Blitzschachmeisterschaft kürzlich in München. Er besiegte nicht nur die Nationalspieler GM Frederik Svane und GM Matthias Blübaum, sondern wurde auch noch sensationell Zweiter. Nur GM Rasmus Svane, dem er unglücklich unterlag, kam vor ihm durchs Ziel. Ob Christian nun ein ähnlicher Erfolg in Neuwied gelingt, wo die Konkurrenz doch um einiges schwächer ist?

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Armageddon-Charakter im letzten Duell. Blitz-Krone geht an Alexander Donchenko und Margarita Novikova

30.09.2024
Spannender hätte das Finale um die 51. Deutsche Blitzmeisterschaft nicht sein können. Und so sammelte sich am Ende eine große Traube von elektrisierten Zuschauern um das Brett, an dem GM Roven Vogel und GM Alexander Donchenko um die Blitz-Krone kämpften. Sie lagen vor der letzten Runde der Deutschen Blitzschach-Meisterschaft punktgleich mit 24,5 Punkten an der Spitze. In der letzten Runde trafen sie aufeinander. Donchenko dominierte, besiegte Vogel - und holte sich den Titel. Und danach marschieren beide gemeinsam zur kurzfristig anberaumten Dopingkontrolle – Seite an Seite, mit zwei Flaschen Wasser unterm Arm.

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Kateryna Dolzhykova und Alexander Donchenko bei Deutschen Blitzmeisterschaften favorisiert, Schachlegende Artur Jussupow kommentiert

27.09.2024
Bei den Deutschen Blitzmeisterschaften am 28. September in Weißenhorn gibt es in beiden Wettbewerben klare Favoriten: Nationalspieler GM Alexander Donchenko führt mit 2559 klar die Blitz-Elo-Setzliste der 51. Deutschen Blitzeinzelmeisterschaft an. Damit trägt der Schacholympia-Heimkehrer, der in Budapest am vierten Brett für Deutschland 4,5 aus 7 holte, die Favoritenbürde. Alles andere als ein Sieg von Donchenko in diesem Turnier dürfte eine Überraschung sein.

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Pokal-Endrunde in Baden-Baden mit vier Erstligisten

14.06.2024
Am Samstag und Sonntag (15./16. Juni) treffen in Baden-Baden vier Bundesligavereine aufeinander. Angesetzt ist die Endrunde der Deutschen Pokal-Mannschaftsmeisterschaft 2023/24 und der Pokalverteidiger, die Ooser Schachgesellschaft Baden-Baden, ist Gastgeber. Die Reise in die Kurstadt im Schwarzwald treten die Schachfreunde Deizisau, die Schachgesellschaft Solingen und der Schachclub Viernheim an. Letztere kommen als amtierender Deutscher Meister in die Stadt mit der großen Schachtradition. Viernheim hatte mit dem Gewinn der Schachbundesliga die bislang größte Wegmarke in der Geschichte ihres Schachvereins gesetzt. Und der Bürgermeister konnte im neuen Rathaus den Balkon gleich mit einem Deutschen Meister einweihen.

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Vier Bundesligisten in der Pokal-Endrunde

12.03.2024
Am 9./10. März wurden in Solingen, Viernheim, Leipzig und Berlin die Zwischenrundengruppen der Deutschen Pokal-Mannschaftsmeisterschaft (DPMM) ausgetragen. In allen vier Spielorten setzten sich die Favoriten durch - allesamt Erstligavereine: SC Viernheim (1. der Bundesliga), OSG Baden-Baden (2.), Schachfreunde Deizisau (4.) und die SG Solingen (8.). Zwei Bundesligavereine blieben auf der Strecke: Der SC Heimbach-Weis-Neuwied (11.), der allerdings nicht in stärkster Besetzung antrat, kam haarscharf gegen Löberitz weiter, scheiterte dann aber an den besser aufgestellten Solingern. Und der SK Kirchweyhe (5.) schied in der Viernheimer Gruppe aus - ohne allerdings gegen den Bundesliga-Spitzenreiter gespielt zu haben. Hier sorgte sensationell der SV Walldorf für einen freien Sonntag von Kirchweyhe. Walldorf lieferte Viernheim danach einen großen Kampf, unterlag aber 1½:2½.

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