Lasker-Jahr 2018

Offizielles DSB-Logo zum Lasker-Jahr 2018
Offizielles DSB-Logo zum Lasker-Jahr 2018

Der bisher einzige deutsche Schachweltmeister Emanuel Lasker kam am 24.12.1868 zur Welt. Aus diesem Grund wurde das Jahr 2018, also das Jahr seines 150sten Geburtstages, zum Lasker-Jahr ernannt. Der Deutsche Schachbund würdigt dieses Jubiläum in Kooperation mit der Emanuel Lasker Gesellschaft durch eine ganze Reihe von Aktivitäten. Der Ansprechpartner in der DSB-Geschäftsstelle ist Frank Hoppe.

Lasker-Tag des Schachs | Aktivitäten im Lasker-Jahr

Frank Hoppe
030 300078-22 (d)
030 300078-30 (d)


Mit der Auflösung des Monats Juli ist die siebte von insgesamt zwölf Runden unseres Quizzes zum Lasker-Jahr beendet. Trotz des fünftheißesten Julimonats in der Geschichte der Wetteraufzeichnungen mit Temperaturen von bis zu 38 Grad, warfen sich auch die Quizteilnehmer mächtig ins Zeug und brüteten über den Fragen unseres Historie-Experten Dr. Michael Negele.

In rund zwei Wochen ist es soweit. Der Deutsche Schachbund schreibt über einen Zeitraum von drei Monaten bis Ende November den Lasker-Tag des Schachs aus. Jeder Bewerber, egal ob Schulschachgruppe oder Schachverein, bekommt für seine Veranstaltung ein Lasker-Set spendiert - bestehend aus Plakat, Postkarte, Medaille und der Sonderausgabe der Schachzeitschrift Karl. Und das Ganze natürlich stilecht passend zum Lasker-Jahr mit dem Konterfei des einzigen deutschen Schachweltmeisters. Im Karl-Sonderheft dreht sich natürlich auf 68 Seiten auch alles um Emanuel Lasker.

Anlässlich des Lasker-Jahres 2018 führen wir ein monatliches Quiz durch. Jeder Fragenkatalog bezieht sich auf den Tag des Jahres, an dem er veröffentlicht wird. Dr. Michael Negele hat sich auch in diesem Monat bereit erklärt, viele interessante Fragen zu stellen und hat diesmal gleich vier Fotos dazugestellt. Dafür vielen Dank!

Mit der Auflösung des Monats Juni ist die sechste von insgesamt zwölf Runden unseres Quizzes zum Lasker-Jahr beendet. Wir haben alle eingesandten Antworten auf unsere sieben Fragen genau unter die Lupe genommen. Zwei Teilnehmer erreichten dabei die volle Punktzahl, weshalb das Losverfahren über die Preisvergabe entscheiden mußte.

Anlässlich des Lasker-Jahres 2018 führen wir ein monatliches Quiz durch. Jeder Fragenkatalog bezieht sich auf den Tag des Jahres, an dem er veröffentlicht wird. Dr. Michael Negele hat sich bereit erklärt, in diesem Monat insgesamt fünf Fragen zu stellen - dafür vielen Dank!

Die Feierlichkeiten am 30. Juni im Erfurter Schachklub waren geprägt von einer Exkursion durch die Geschichte des Vereins, der im August 1950 als Schachabteilung bei der BSG Motor West Erfurt gegründet wurde. Nach den Namensänderungen BSG Funkwerk Erfurt (1972 - 1984), BSG Mikroelektronik Erfurt (1984 - 1990) und SV Erfurt-West 90 (ab 1990), trennte sich die Schachabteilung 1998 vom Hauptverein und wurde als Erfurter Schachklub eigenständig. Auch wenn der Klub seit dem Mauerfall 1989 dreizehn Jahre in der 1. Bundesliga spielte, so war doch der erfolgreichste Zeitraum die 1980er Jahre, mit den DDR-Blitzmannschaftsmeisterschaften 1982 und 1983, sowie dem überraschenden Sieg in der DDR-Oberliga 1988. Acht der damals zwölf Spieler, Betreuer und Trainer trafen sich nun nach 30 Jahren wieder. Bundesnachwuchstrainer Bernd Vökler, der 1988 mit zum DDR-Meisterteam gehörte, brachte gleich drei Lasker-Medaillen aus der DSB-Geschäftsstelle mit. Damit wurde nicht nur die Mannschaft insgesamt, sondern speziell auch Heinz Rätsch (im DSV/DSB bis 1999 Damen- und Bundesnachwuchstrainer) und Joachim Brüggemann (seit 2010 Vereinsvorsitzender) geehrt. Rätsch erhielt die Auszeichnung für seine langjährige Trainertätigkeit in Erfurt, Thüringen und Deutschland, Brüggemann für die langjährige Arbeit im Verein.

Was am 12. Februar 1868 in der Brauerei "Wilde Rose" in der Keßlersgasse in Bamberg hoffnungsvoll begann, geriet nicht einmal einen Monat später in eine bedrohliche Schieflage. Der von "zwölf würdigen" Herren (Festschrift "100 Jahre Schachclub Bamberg 1868 - 1968") gegründete Schachclub hatte aufgrund der noch geringen Mitgliederzahl nicht genug Geld um Spielmaterial zu kaufen. Deshalb wurden am 6. März 1868 30 Aktien zum Preis von je 30 Kreuzern ausgegeben um den erhöhten finanziellen Bedarf zu decken. Im Oktober desselben Jahres folgten weitere 48 Aktien, elf Jahre später noch einmal 50 Stück für je 2 Mark (die Mark wurde 1871 eingeführt). Günter Lossa und Bernhard Schmid schreiben in ihrer Chronik zum 150-jährigen Jubiläum: "Diese Methode, Geld durch Aktienverkauf zu besorgen, ist einzigartig in der Geschichte der Schachvereine."

Der Schachclub Bamberg hat erfolgreich die Schwierigkeiten nach der Vereinsgründung überwunden, wie wir heute wissen. Er ist der 13-älteste noch bestehende Schachverein in Deutschland und feiert sein 150-jähriges Jubiläum in diesem Jahr mit zahlreichen Veranstaltungen. Der Auftakt fand just auf den Tag genau am 12. Februar 2018 mit einer "Gründungsgedenkfeier" in der Brauereigaststätte "Wilde Rose" statt. Praktisch am gleichen Ort, nur das die Adresse jetzt Keßlerstraße 7 ist.

Die Hauptveranstaltung folgte jetzt zur Jahresmitte mit einem Festwochenende am 29./30. Juni mit etwa 70 Ehrengästen, darunter auch Peer Steinbrück, dem ehemaligen Bundesminister für Finanzen.

Aufgrund einiger Änderungen möchten wir die Liste der Aktivitäten zum Lasker-Jahr noch einmal vorstellen:

Lasker-Medaille zum Lasker-Jahr 2018
DSB
Lasker-Medaille zum Lasker-Jahr 2018