Referat Frauenschach // Nachrichten

Mädchen- und Frauenschachprojekt: Nächste Regionalkonferenz am 25. Oktober 2025

Regionalkonferenzen des gemeinsamen Projekts von DSB und DSJ, um mehr Mädchen und Frauen für den Schachsport zu gewinnen.

11.10.2025
Der Deutsche Schachbund (DSB) und die Deutsche Schachjugend (DSJ) haben Anfang 2025 ein gemeinsames Projekt gestartet, um den Schachsport in Deutschland langfristig weiblicher, vielfältiger und inklusiver zu gestalten. Ziel ist es, strukturelle und kulturelle Barrieren zu identifizieren und konkrete Maßnahmen zu entwickeln, die mehr Mädchen und Frauen für das Schachspiel begeistern – und sie nachhaltig im Vereins- und Turnierleben verankern. Ein zentraler Bestandteil dieses Projekts sind unsere Regionalkonferenzen, bei denen Engagierte aus Vereinen, Verbänden und Initiativen zusammenkommen, um gemeinsam an Lösungen zu arbeiten.

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Großmeisterin mit Strahlkraft: 90 Mädchen wollen so werden wie Elisabeth Pähtz

Projekt der DSB-Kommission für Frauenschach: Erstes Online-Training mit prominenter Trainerin wird zum Erfolg

01.10.2025
Gerade noch hat sie Chessbase ein Interview gegeben, in dem es auch um das deutsche Frauenschach geht. „Nun“, sagt die erfolgreichste deutsche Spielerin GM Elisabeth Pähtz in diesem Gespräch, „es ist ja offensichtlich, dass sich das deutsche Frauenschach in einer Krise befindet. Ich habe seit meinem 15. Lebensjahr im internationalen Spitzenschach mitgespielt. Aber bis heute ist in Deutschland keine weitere Spielerin ausgebildet worden, die vielleicht meine Nachfolge hätte antreten können. Es ist ein Glücksfall für Deutschland, dass es mit Dinara Wagner jetzt eine weitere herausragende Spielerin gibt.“ Und während also dieses Interview schon seine Kreise zog, gab Elisabeth Pähtz nahezu zeitgleich am Dienstag Online-Training für Mädchen. Wie groß ihre Strahlkraft ist, zeigt die Anzahl der Teilnehmerinnen – es waren 90. "Irgendwie niedlich, richtig schön - so viele junge Mädchen", schwärmte Elisabeth Pähtz: "Das hat richtig Spaß gemacht."

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Frauen- und Mädchenschach: Wer wird Verein des Jahres?

Bewerbt Euch um den Titel, den es so noch nicht gab. Die Auszeichnung ist nicht nur Ehrensache, sondern wird mit 500 Euro prämiert.

26.09.2025
Das Jahr 2025 steht beim DSB auch unter der Prämisse, Frauen- und Mädchenschach zu fördern. Eine dringende Maßnahme, denn nur knapp zehn Prozent der fast 100 000 Mitglieder des Verbandes sind weiblich. Nun gibt es eine Aktion, die Frauenschach-Referentin WFM Nadja Jussupow initiiert hat – und für die der Bundeskongress im Mai Unterstützung in Form eines Preisgeldes gewährte: Die Frauenkommission des Deutschen Schachbundes vergibt in diesem Jahr den Titel „Verein des Jahres“. Prämiert ist diese Auszeichnung mit 500 Euro. „Da wir vor Weihnachten den Sieger küren werden, ist das bestimmt für manche Vereinskasse ein willkommenes Weihnachtsgeschenk, mit dem man dann auch weiter Frauen- und Mädchenschach fördern kann“, sagt Nadja Jussupow, die um zahlreiche Bewerbungen wirbt.

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Top-Trainerinnen für die Talente. Mit Elisabeth Pähtz und Josefine Safarli in die internationale Spitze?

Das Jussupow-Projekt ab sofort unter DSB-Flagge mit attraktivem Online-Training: Unser Mädchen Team für die EM 2026

15.09.2025
„Es geht darum, Mädchen in den Schachpsort reinzuziehen“, sagt WFM Nadja Jussupow, „und sie dauerhaft zu halten.“ IM Bernd Vökler fügt hinzu: „Was braucht es, um junge Mädchen zum leistungsorientierten Training mit dem Ziel einer vergleichbaren internationalen Spielstärke, zu begleiten?“, fragt der Bundesnachwuchstrainer: „Genau, ein Konzept.“ Das Konzept, das Nadja Jussupow, Bernd Vökler und federführend Kevin Högy entwickelt haben, wurde bisher von GM Artur Jussupow und Nadja Jussupow betrieben, lief über ihre Schachschule – und geht nun offiziell an den Deutschen Schachbund. Jussupow, die DSB-Referentin für Frauenschach wird gemeinsam mit Bundesnachwuchstrainer Vökler mindestens ein, vielleicht sogar zwei oder drei Mädchen-Teams in der Altersklasse U12 für die Jugend-Mannschafts-Europameisterschaft im Juli 2026 in Tschechien ins Rennen schicken. Das Projekt startet im Oktober – und auch GM Elisabeth Pähtz ist mit dabei.

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Deutsche Frauen-Mannschaftsmeisterschaft: Zähes Ringen im Schach-Urlaub

Hier muss keiner kilometerweit laufen - aber am Brett alles geben. Erster Favoritensturz in Braunfels: Württemberg unterliegt Bayern.

20.06.2025
„Gute Partien, ordentliches Niveau“, sagt WFM Nadja Jussupow, die Turnierleiterin, „sicher keine im Format von Nationalmannschafts-Duellen, aber gleichzeitig auch kein Stress und freundschaftlicher Umgang miteinander.“ Kurzum: Die Deutschen Frauen-Mannschaftsmeisterschaften der Landesverbände (im für Außenstehende gewöhnungsbedürftigen Schach-Abkürzungsmodus: DFMM-LV) in Braunfels haben am Donnerstag begonnen. Das etwas andere, familiäre Turnier. Schon spürbar für manche Teilnehmerin bei der Anreise am Bahnhof Leun/Braunfels. Manche wollte sich schon auf den knapp fünf Kilometer langen Fußmarsch zum Spiel-Hotel machen – da stand er plötzlich: Der Shuttle-Service der Schachfreunde Braunfels. Der Veranstalter hat einfach wieder mal an alles gedacht – und gleicht auch die verkehrstechnisch schlechte Anbindung spielerisch leicht aus. „Wir wollen, dass sich hier alle Frauen wieder pudelwohl fühlen“, sagt Sebastian Swoboda, der Vorsitzende des Vereins und Organisationschef der DFMM: „Es geht uns um Top-Wettkampfbedingungen einerseits, aber auch die Möglichkeit, hier eine Art Schachurlaub zu machen.“ Im Herzen Deutschlands. Sportlich hatte gleich der erste Tag eine Überraschung parat: Top-Favorit Württemberg, an Nummer eins gesetzt, unterlag Bayern (Nummer acht).

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Schachclub Kreuzberg steigt in die Frauenbundesliga auf

Endlich wieder Bundesliga-Schach in Berlin - Schachclub Kreuzberg steigt in die 1. Frauenbundesliga auf!

20.03.2025
Innerhalb von drei Jahren macht der SC Kreuzberg den Durchmarsch von der Regionalliga in die 1. Frauenbundesliga perfekt! Erst 2022 hatte der SC Kreuzberg seine erste Mannschaft am Frauenspielbetrieb angemeldet. Nun sind sie in der Frauenbundesliga. Am letzten Doppelspieltag am 15. und 16. März konnten die Kreuzbergerinnen in der heimischen Spielstätte im Kreuzberger Haus des Sportes Doppelbauer Kiel von der Tabellenspitze vertreiben und den Aufstieg perfekt machen. Erst besiegten sie am Samstag Kiel in einem knappen, umkämpften Match 3½:2½, bevor am Sonntag gegen die 2. Mannschaft des Hamburger SK mit einem 4:2 der Aufstieg eingetütet wurde. Vereinsvorsitzende und Mannschaftsleiterin Brigitte Große-Honebrink erklärt dazu: „Unser Zusammenhalt hat diesen Aufstieg möglich gemacht. Das Team ist zwar unterschiedlich alt, mit einem Mix aus jungen Spielerinnen und routinierten Kräften, aber hat dennoch ein super Mannschaftgefühl. Wir freuen uns auf die überraschende Möglichkeit, mit dem Schachclub Kreuzberg nächstes Jahr in der stärksten Frauenliga der Welt anzutreten!“

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