Nachrichten vom DSB // Chronologie

26.01.2023
Der Deutsche Schachbund bietet im Jahr 2023 mehrere Möglichkeiten für die Fort- und Neuausbildung von A-Trainern an: Neben fünf Online-Fortbildungsseminaren mit je 5 Unterrichtseinheiten im Februar und März wird es auch wieder eine Präsenz-Fortbildung mit 15 Unterrichtseinheiten während der Deutschen Jugend-Einzelmeisterschaften Anfang Juni geben. Eine A-Trainer-Neuausbildung ist während des Deutschen Schachgipfels geplant, welcher vom 21. bis 30. Juli in Braunschweig stattfindet. Im November soll dann auch eine weitere Online-Fortbildungsmöglichkeit angeboten werden.

25.01.2023
Am kommenden Wochenende beginnt an acht Spielorten mit der Vorrunde die Deutsche Schach-Pokalmeisterschaft für Mannschaften. Insgesamt 40 Vereine haben sich qualifiziert. Acht Vereine dürfen aufgrund ihrer Vorqualifikation die Vorrundengruppen überspringen und stehen bereits in der Zwischenrunde. Hier kommen die acht Sieger der Vorrunde hinzu. Gespielt wird in Berlin, Potsdam, Ludwigshafen, Kassel, Sasbach, Meuselwitz, Stendal und Verden. Am Samstag, dem 28. Januar, scheiden 16 Mannschaften aus, einen Tag später acht.

25.01.2023
Die Bundesspielkommission tagte während der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft in Potsdam. Diese Sitzung, sowie drei weitere Themen sind Gegenstand der aktuellen Informationen des Bundesturnierdirektors.

19.01.2023
In einer packenden Schlussrunde des Carl Carls Memorials, in der noch vier Spieler die Chance aufs oberste Treppchen hatten, schlug Frank Peters (Bremer SG von 1877) am Spitzenbrett Gerhard Lunkmoss (SK Bremen-Nord) und sicherte sich damit den alleinigen ersten Platz, 300 € Preisgeld und den Landestitel. Mit 5,5 Punkten aus 7 Runden fing er im letzten Moment Lunkmoss ab, der vor dem letzten Durchgang allein in Führung lag und die besten Aussichten zu haben schien. Allerdings konnte dieser nicht simpel auf Remis spielen, da die Verfolger die bessere Feinwertung aufwiesen. So verdrängte ihn schließlich auch noch der punktgleiche Axel Buhrdorf dank besserer Buchholzzahl auf den dritten Platz. Übrigens ist der Vizemeister Buhrdorf, ebenfalls Spieler der Schachgesellschaft, als einziger im 35-köpfigen Turnierfeld (Teilnehmerekord!) ohne Niederlage geblieben. Ein bemerkenswertes Turnier spielte auch Bernd Künitz (Werder Bremen). Der Viertplatzierte erzielte ebenfalls 5 Punkte, landete acht Plätze vor seinem Setzranglistenplatz und errang damit auch den Ratingpreis in der Kategorie 1700-1799. Weitere Ratingpreise gingen an Dr. Bernd Cronjäger (Bremervörder SC) sowie Michael Quaß und Jens Kardoeus (beide Werder Bremen). Indes konnte wieder einmal der unverwüstliche 85-jährige Manfred Hedke (TuS Varrel) den Nestorenpreis an sich reißen.