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April 2018

Bei der Senioren-Europamannschaftsmeisterschaft (13.-23.4.2018) im polnischen Waldenburg (Walbrzych) setzten sich in der Sektion 50+ das übermächtige Italienische Team und in Sektion 65+ der Abonnementssieger Russland souverän durch, beide ohne einen einzigen Punktverlust, d.h. mit 18:0 Mannschaftspunkten.

Bereits über 26.200 Kinder kamen, um die „Faszination Schach“ von Großmeister Sebastian Siebrecht als Erlebnisschachprogramm zu rocken. Bezirksbürgermeister Michael Grunst hat die Schirmherrschaft übernommen und wird zusammen mit Centermanager Michael Dittrich den Eröffnungszug am Montag, den 23. April 2018 um 10.00 Uhr ausführen.

Die Live-Übertragung hatte gestern noch nicht einmal gestartet, da stand schon die neue Europameisterin fest. Walentina Gunina einigte sich am Spitzenbrett schon nach acht Zügen mit Ekaterina Atalik auf Remis und konnte nun verdient der Siegerehrung knapp neun Stunden später entgegensehen. Nur unwesentlich spannender machten es Elisabeth Pähtz und Anna Uschenina an Brett drei. Die beiden dachten etwas länger nach, so daß die Zuschauer der um 15 Minuten verzögerten Internetübertragung, noch ein paar Züge zu sehen bekamen. Nach dem zehnten Zug von Weiß wurden aber auch hier die Hände geschüttelt.

Am Brett dazwischen wurde dagegen noch richtig gekämpft. Die viertplazierte Antoaneta Stefanova wollte mit der drittplazierten Nana Dsagnidse noch die Plätze tauschen und demolierte mit einem Bauernopfer auf f6 die schwarze Königsstellung. Das brachte ihr leichten Vorteil, doch der zerbröselte mit fortschreitender Zeit. Nach 57 Zügen folgte die Punkteteilung. Dsagnidse holte damit gegenüber Uschenina nicht nur eineinhalb Wertungspunkte auf, sondern überholte diese auch noch um einen halben Wertungspunkt. Elisabeth Pähtz wurde mit sehr guten 8 aus 11 Sechste, punktgleich mit der Silbermedaillengewinnerin Nana Dsagnidse.

Elisabeth Pähtz wahrte am gestrigen Mittwoch mit einem Unentschieden gegen die führende Walentina Gunina ihre Chance auf eine Medaille. Vierzig Züge lang konnte sich keine der Damen einen nennenswerten Vorteil erspielen. Da es auch an den Brettern zwei bis vier Punkteteilungen gab, behauptete die 29-jährige Russin ihre Spitzenposition. Gegen Ekaterina Atalik (Platz 6) genügt ihr heute mit Weiß ein Remis zum Europameistertitel. An Brett zwei wird es heute dagegen vielleicht etwas länger dauern. Antoaneta Stefanowa (Platz 4) und Nana Dsagnidse (Platz 3) treffen dort aufeinander und eine friedliche Einigung wird die beiden wahrscheinlich zurückwerfen. Elisabeth Pähtz (Platz 5) und Anna Uschenina (Platz 2) vervollständigen das 7½-Punkte-Quintett an Brett drei. Uschenina könnte bei einem Remis aufgrund der guten Drittwertung veritable Chancen auf Silber oder Bronze haben. Pähtz dagegen muß gewinnen. Viel Erfolg!

Heute geht es bereits um 11 Uhr los!

Dem Bamberger Neurologieprofessor Peter Krauseneck ist es nach 24 Jahren gelungen, am 15. April in Bad Homburg zum zweiten Mal die Deutsche Ärztemeisterschaft zu gewinnen. Und als ob das nicht schon als Superlativ ausreicht, gehört er auch zu jenen sechs Spielern, die keine der bisher 26 Meisterschaften versäumt haben! Neben ihm schafften das auch noch Dr. Matthias Birke (Keltern), Dr. Matias Jolowicz (Salzgitter), Dr. Martin Schaefer (Wuppertal), Dr. Kurt Baum (München) und Dr. Branko Spasojević (Bad Oeynhausen). Und wahrscheinlich müßte auch der Erfinder der Ärztemeisterschaft, Dr. Helmut Pfleger - obwohl er selbst wohl nie mitspielte, zu den Dauergästen des Turniers gezählt werden.
Neben den "Turnierveteranen" konnten unter den 134 Ärztinnen und Ärzten auch zwanzig Neulinge begrüßt werden. Ein Neuling war mit Sicherheit auch DSB-Präsident Ullrich Krause, der es sich nicht nehmen ließ die Meisterschaft persönlich zu besuchen und Peter Krauseneck zum Erfolg zu beglückwünschen.

Elisabeth Pähtz hat sich nach Siegen gegen die starke russische FM Daria Voit und die Slowenin WIM Laura Unuk in die Spitze vorgespielt bei der Frauen-Europameisterschaft in Vysoke Tatry (Slowakei). Gemeinsam mit den beiden Exweltmeisterinnen GM Anna Uschenina (2012-13, Ukraine) und GM Antoneta Stefanova (2004-06, Bulgarien), sowie IM Ekaterina Atalik (Türkei) bildet sie ein Verfolgerquartett, das aber bereits einen ganzen Punkt hinter der überragenden Russin Walentina Gunina liegt.

Es ist wieder soweit. Die Deutsche Schachjugend sucht ihre Spieler des Jahres 2017. Bundesnachwuchstrainer Bernd Vökler hat insgesamt 21 Mädchen und Jungen in den vier Kategorien U20 und U14 männlich und weiblich nominiert. Bis zum 11. Mai 2018 kann sich jeder mit einer gültigen E-Mail-Adresse an der Wahl beteiligen und seinen Favoriten in den jeweiligen Kategorien benennen. Angesichts von acht ehemaligen Wahlsiegern unter den Nominierten, aber auch hoffnungsvollen Neulingen fällt die Wahl schwer. Zwei Favoriten konnten wir aber trotzdem ausmachen. So könnte Fiona Sieber in der U20 weiblich ihren dritten Sieg in Folge feiern und den sechsten insgesamt. Damit würde sie zu Melanie Lubbe (früher Ohme) und Hanna Marie Klek aufschließen, die die Wahl je sechsmal für sich entscheiden konnten. Noch klarer scheint die Wahl in der U14 männlich zu sein. Vincent Keymer hat zuletzt mit dem Sieg beim GRENKE Chess Open beeindruckt. Für die Wahl 2017 darf dieser Erfolg keine Rolle spielen. Trotzdem ist Vincent Favorit und könnte die U14-Wahl zum vierten Mal in Folge gewinnen.

Bereits über 25.400 Kinder kamen, um die „Faszination Schach“ von Großmeister Sebastian Siebrecht als Erlebnisschachprogramm zu rocken. Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner hat die Schirmherrschaft übernommen. Stadträtin Prof. Marmé wird zusammen mit Centermanagerin Olga Hripchenko und der ersten Schulklasse der Pestalozzi-Grundschule den Eröffnungszug am Mittwoch, den 18. April 2018 um 10.00 Uhr ausführen.

Nach 7 von 11 Runden hat Walentina Gunina (Russland) bei der Frauen-Europameisterschaft in Vysoke Tatry (Slowakei) die alleinige Führung mit 6 Punkten übernommen. Die 29-Jährige besiegte gestern die an eins gesetzte Maria Musitschuk.

Nach einem Sextett mit 5½ Punkten haben sich mit Elisabeth Pähtz und Zoya Schleining zwei deutsche Spielerinnen mit 5 Punkten im erweiterten Verfolgerfeld festgesetzt. Pähtz' Partie gestern war geprägt von einem Springer der von g8(!) über f6, d5, b6 auf a8 im Abseits endete und einem unentwickelten Königsflügel mit nahezu unbeweglichen Th8 und Lf8. Man könnte fast sagen, in den ganzen Königsflügelfiguren war der Wurm drin. Die im Gegenzug erhaltenen Mehrbauern hielten die Stellung aber etwa im Gleichgewicht, wobei sich die Vorteile mal zu Gunsten von Nastassja Ziaziulkina, mal zu Pähtz neigten. Nach beiderseits verpaßten Chancen endete die Partie unentschieden.

In Berlin, parallel zur zentralen Bundesligaendrunde, veranstalten der Deutsche Schachbund und die Deutsche Schachjugend ihre 2. Bundeskonferenz für Vereine. Und zwar vom 29. April bis 1. Mai 2018. Warum soll man sich für die Konferenz anmelden? Was bringt einem das? Hier einige Stimmen von Schachfreunden, die sich schon angemeldet haben:

Auf den Meldelisten zu den Europäischen Senioren-Mannschaftsmeisterschaften in Walbrzych/Polen (13.-23.4.2018) haben leider nur 12 Teams für die Sektion 50+ bzw. 15 Teams für die Sektion 65+ gemeldet.

In einem Städtchen mit nur 11 Einwohnern je Quadratkilometer (Berlin: rund 4.000) findet seit dem 7. April die 19. Europäische Frauen-Einzelmeisterschaft statt. Vysoké Tatry heißt der Spielort und er liegt mitten in einem gleichnamigen Biosphärenreservat der UNESCO - Hohe Tatra. Hierhin sind 144 Schachmeisterinnen aus 30 europäischen Ländern angereist um ihre Beste zu ermitteln. Mit dabei sind auch sieben deutsche Sportlerinnen, angeführt von der an Nummer 13 nach Startrangliste gesetzten Elisabeth Pähtz. Nach fünf Runden hat die beste deutsche Schachspielerin 3½ Punkte und liegt auf Platz 15 ganz gut im Rennen bei noch zu spielenden sechs Runden.
In den Schatten gestellt wird Pähtz aber im Moment von Filiz Osmanodja, die wohl das Turnier ihres Lebens spielt. In Runde 1 bekam sie noch die Setzlistenerste Maria Musitschuk zugepaart und verlor etwas unglücklich. Danach aber drehte sie richtig auf und holte 4 aus 4, wobei sie drei deutlich stärkere Gegnerinnen hatte.

Liebe Schachfreunde,
im Folgenden lesen Sie die wichtigsten Punkte des ECU-Newsletters zusammen gefasst in deutscher Sprache. Für die ausführliche Originalversion (in englisch) inklusive aller Anhänge bitte hier klicken.

Vom 10. bis 27. März war Berlin im Fokus der Schachwelt, als sich hier acht der weltbesten Schachspieler trafen, um den Herausforderer von Weltmeister Magnus Carlsen zu ermitteln. Eintrittskarten waren besonders am ersten Wochenende und in der letzten Turnierwoche rar. Aus ganz Deutschland reisten die Fans an, um vielleicht doch noch ein Ticket zu ergattern. Für alle denen dies nicht gelungen ist, blieb nur ein Platz vor dem eigenen Computermonitor oder - was noch viel besser ist - in Gemeinschaft mit anderen Fans beim sogenannten Public Viewing.

Fabiano Caruana gewinnt die GRENKE Chess Classic 2018 in großem Stil. Der 25-jährige Italo-Amerikaner siegte im Spitzenduell der letzten Runde gegen Nikita Witjugow und beendete das Turnier mit einem ganzen Punkt Vorsprung auf Magnus Carlsen, der gegen Viswanathan Anand remisierte. Auch die restlichen Partien endeten Unentschieden. Lewon Aronjan und Matthias Blübaum teilten sich nach einer eröffnungstheoretischen Diskussion den Punkt. Zum Abschluss erkämpfte sich Georg Meier einen halben Zähler gegen Maxime Vachier-Lagrave. Hou Yifan stand vor ihrem ersten Sieg, musste sich aber gegen Arkadij Naiditsch mit einem Remis begnügen.

Nach etwas mehr als drei Stunden waren schon vier Partien der 8. Runde der GRENKE Chess Classic 2018 beendet. Fabiano Caruana ließ es gegen Lewon Aronjan ruhig angehen und verteidigte seine Tabellenführung. Das interessante Theorieduell zwischen Arkadij Naiditsch und Viswanathan Anand endete ungefähr zeitgleich unentschieden. Es folgte das Remis im Kellerduell zwischen Georg Meier und Hou Yifan, bevor Matthias Blübaum und Maxime Vachier-Lagrave ebenfalls remisierten. Magnus Carlsen kämpfte gegen Nikita Witjugow fünf Stunden und 40 Minunten um den Sieg, doch der russische Großmeister erkämpfte sich einen halben Zähler.

Die 7. Runde der GRENKE Chess Classic stand ganz im Zeichen der Schwarzspieler. Fabiano Caruana siegte als Nachziehender im Spitzenduell gegen Maxime Vachier-Lagrave und übernahm die Führung in der Tabelle. Magnus Carlsen gelang ebenfalls ein Schwarzsieg gegen Arkadij Naiditsch und liegt nur einen halben Punkt hinter Caruana genau wie Nikita Witjugow, der gegen Lewon Aronjan remisierte. Georg Meier übte mit Schwarz enormen Druck gegen Viswanathan Anand aus, doch der Ex-Weltmeister rettete einen halben Punkt. Friedlich endete auch die Partie zwischen Hou Yifan und Matthias Blübaum.

Es kommt nicht alle Tage vor, dass ein deutscher Großmeister einen Weltmeister schlägt. Dieses Kunststück gelang Matthias Blübaum in der 6. Runde nach einem Blackout von Viswanathan Anand. Einen groben Fehler von Georg Meier nutzte auch Arkadij Naiditsch zum Sieg. Die Duelle an der Spitze endeten remis. Nikita Witjugow teilte sich den Punkt mit Maxime Vachier-Lagrave genau wie Magnus Carlsen mit Lewon Aronjan. Hou Yifan stand kurz vor einem Sieg gegen Fabiano Caruana, doch der amerikanische Großmeister rettete sich mit Glück und Geschick.

Der Monatswechsel März/April 2018 wird Elisabeth Pähtz noch lange im Gedächtnis bleiben. In der georgischen Hauptstadt Tbilissi, im Herzen der Schachweltmeisterinnenschmiede, gelangen ihr mit Silber im Blitzschach und Gold im Schnellschach bei den Europameisterschaften der Frauen zwei herausragende Erfolge ihrer einzigartigen Karriere. Der Deutsche Schachbund sprach mit Elisabeth über die Grundlagen dieses Erfolgs, ihre kommenden Pläne und wie sich der Schachsport noch besser in den großen Medien präsentieren kann.

In der 5. Runde der GRENKE Chess Classic endeten alle Partien trotz großem Kampf unentschieden, wodurch Fabiano Caruana, Maxime Vachier-Lagrave und Nikita Witjugow an der Spitze bleiben. Eine große Siegchance verpasste Georg Meier gegen Magnus Carlsen, der den Bogen überspannte. Arkadij Naiditsch spielte eine schöne Angriffspartie gegen Matthias Blübaum, gab den Gewinn aber aus der Hand. Maxime Vachier-Lagrave und Lewon Aronjan teilten sich schon nach zwei Stunden den Punkt. Bei Hou Yifan und Nikita Witjugow wurde das Gleichgewicht nie ernsthaft gestört genau wie bei Viswanathan Anand und Fabiano Caruana.

Die 4. Runde der GRENKE Chess Classic sah nur einen Sieger. Fabiano Caruana durchbrach die Verteidigung von Arkadij Naiditsch und führt das Turnier mit Maxime Vachier-Lagrave und Nikita Witjugow an. Magnus Carlsen versuchte gegen Vachier-Lagrave sich in einem Endspiel durchzusetzen, doch der französische Großmeister hielt problemlos den halben Punkt fest. Witjugow ging gegen Viswanathan Anand kein Risiko ein und teilte sich mit dem Ex-Weltmeister den Zähler. Hou Yifan zeigte sich sehr gut vorbereitet gegen Lewon Aronjan und verdiente sich ihr Schwarzremis. Letzendlich teilten sich Matthias Blübaum und Georg Meier nach ausgeglichenem Verlauf ebenfalls den Punkt.

Unfaßbar was da am Ostermontag in Karlsruhe passiert ist. Der 13-jährige Vincent Keymer aus Saulheim bei Mainz läßt bei Europas größtem Schach-Open in einer Gruppe (787 Teilnehmer) 52 Großmeister und unzählige weitere Titelträger hinter sich und gewinnt sensationell und auch noch klar mit einem halben Punkt Vorsprung. Bei der Siegerehrung auf der Bühne schaut der zweitplazierte GM Anton Korobow neidisch nach links auf Vincent herab, sieht dessen Riesen-15000-Euro-Scheck und den Pokal, und wird sich gedacht haben: "Warum habe ich nur so schnell mit Schirow Remis gemacht..."

Vom 15. bis 18. März 2018 fand in Wesel-Undeloh in der Lüneburger Heide wieder das jährliche vom Förderkreis der Senioren organisierte „Senioren-Derby“ statt, eine Turnierform der besonderen Art. Sie ist nur Schachspielern zugänglich, die im Austragungsjahr den Seniorenstatus erreichen. Bei den Herren ist dies (nach bisherigem Modus) mit Erreichen des 60., bei den Damen mit Erreichen des 55. Lebensjahres der Fall. „Senior“ oder „Seniorin“ zu werden bedeutet – so betont Turnierleiter Klaus Gohde, dass den Teilnehmern künftig die zahlreichen mit großer Liebe und Sorgfalt an attraktiven Orten ausgerichteten und von großer Herzlichkeit geprägten Seniorenturniere offen stehen. Das Seniorenderby versteht sich quasi als Einführung in den Seniorenbereich. Man kann nur ein einziges Mal im Leben dabei sein!

Es ist unglaublich aber wahr: Deutschlands größte Nachwuchshoffnung Vincent Keymer hat sensationell das GRENKE Chess Open gewonnen! Der 13-Jährige startete als Nummer 99 der Setzliste und besiegte einen Großmeister nach dem anderen: Rainer Buhmann (Elo 2588), Gabor Papp (2604) und zum Schluß auch noch Richard Rapport (2715). Nur GM Anton Korobow (2664) gelang ein Remis, genau wie dem französischen IM Jean-Noel Riff (2503). Das bedeutete am Ende mit 8 aus 9 Platz 1 unter 787 Teilnehmern im A-Open. Die Chess24-Kommentatoren Jan Gustafsson und Peter Leko waren über diesen Riesenerfolg von Vincent aus dem Häuschen.

Der Deutsche Schachbund gratuliert Vincent zu diesem herausragenden Erfolg und wünscht ihm alles Gute auf seinem weiteren Weg!

Die Nachziehenden erlebten in der 2. Runde der GRENKE Chess Classic ein kleines Waterloo. Gleich vier von ihnen holten sich eine blutige Nase. Nikita Witjugow schlug Georg Meier und verteidigte die Führung in der Tabelle. Lewon Aronjan gewann gegen Arkadij Naiditsch. Der volle Punkt war Balsam für seine geschundene Seele nach dem Kandidatenturnier. Maxime Vachier-Lagrave nutzte eine starke Vorbereitung, um Viswanathan Anand zu besiegen. Magnus Carlsen führte in der längsten Partie des Tages gegen Hou Yifan ein besseres Endspiel zum Sieg. Einen schönen Erfolg feierte Matthias Blübaum, der als einziger Schwarzspieler die Stellung hielt und Fabiano Caruana einen halben Zähler abknöpfte.

Mit Wirkung zum 1. April hat der neue Geschäftsführer Dr. Marcus Fenner seine Tätigkeit für den Deutschen Schachbund begonnen. Der kommissarische Geschäftsführer Horst Metzing wird bis zum 30. April als Berater des Geschäftsführers agieren.

Hier die Kontaktdaten von Herrn Dr. Fenner: , 030-30007850.

Wir wünschen Herrn Dr. Fenner viel Erfolg für seine Tätigkeit!

Ullrich Krause
Präsident des Deutschen Schachbundes

Das magische Kürzel "VIP" ist in aller Munde. Ich versuche eine Begriffsbestimmung.

Einen Tag nach ihrem EM-Sieg im Schnellschach konnte Elisabeth Pähtz im Blitzschach mit der Silbermedaille einen weiteren Erfolg feiern. Sie erzielte 9,5 Punkte aus 13 Partien und verlor nur gegen die neue Europameisterin Anna Musitschuk. Der Deutsche Schachbund gratuliert zu diesem großartigen Ergebnis!

Zum Start der GRENKE Chess Classic platzte das Kongresszentrum Karlsruhe am Ostersamstag aus allen Nähten. Alle wollten den Weltmeister Magnus Carlsen in Aktion sehen, aber auch den Sieger des Kandidatenturniers in Berlin Fabiano Caruana. Und wie die Auslosung es so wollte, trafen die beiden Superstars gleich in der ersten Runde aufeinander. Sie lieferten sich einen packenden Fight genau wie die restlichen acht Spieler zum Auftakt des Turniers. Letztendlich gab es aber nur einen Sieger.

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