Juli 2019

17.07.2019
Spitzenpaarung 65+: Matthias Kierzek (rechts, 2.) - Dr. Bernd Baum (1.)

In Freudenstadt fand vom 5. - 13. Juli 2019 die 5. offene Baden-Württembergische Seniorenmeisterschaft statt. 121 Teilnehmer, darunter 9 Frauen, spielten zum zweiten Mal getrennt nach Alterskategorien 50+ und 65+ neun Runden Schweizer System.

Bei den Älteren machte FM Dr. Bernd Baum (SC Fulda) klar das Rennen. Er holte 7,5 aus 9 und damit einen vollen Punkt Vorsprung auf die Verfolgergruppe heraus, die von Platz 2 bis 8 reichte. Dr. Matthias Kierzek (Fulda), Albert Lutz (Krumbach), Hermann Schrems (Emmendingen), Walter Strobel (Klingenberg), Toni Sandmeier (Eppingen), Hansuli Remensberger (Schweiz) und Rainer Selig (Ebersbach/SA) belegten in dieser Reihenfolge die Plätze.

17.07.2019
Teilnehmer des Seminars
Michael Müller
Teilnehmer des Seminars

Neue Referenten zur Trainerausbildung im Südwesten

Unsere C-Trainer sorgen für die Zukunft der Vereine im Deutschen und im Speziellen auch im Pfälzischen Schachbund (PSB). Ein gut ausgebildeter Trainer kann seine Lerngruppe und Schützlinge für unseren Sport begeistern und motivieren, dabei zu bleiben und möglicherweise nach Höherem zu streben. Doch nicht jedem Trainer sind diese Skills in die Wiege gelegt. Wie und von wem werden eigentlich unsere Trainer ausgebildet? Wie wird ein Trainer-Lehrgang organisiert und was ist dabei zu beachten?

13.07.2019
Alle Teilnehmer
Bakiev
Alle Teilnehmer

In Vorbereitung der derzeit in Pardubice (Tschechien) laufenden Mannschafts-Europameisterschaften U12 und U18 fanden zwei Lehrgänge statt. Vom Elitecamp (U18-Teams Deutschland und Niederlande) war bereits zu lesen. In der Sportschule Bad Blankenburg wurde vom 7. bis 10. Juli 2019 der Vorbereitungslehrgang für U12m+w/U18w durchgeführt. Zusätzlich fanden noch einige EM- und WM-Teilnehmer den Weg ins Thüringische.

11.07.2019
Schiedsrichter Matthias Bandlow, René Stern, Arik Braun, Steve Berger, Dirk Paulsen, Karsten Schulz und Alexander Lagunow
Carsten Schmidt
Schiedsrichter Matthias Bandlow, René Stern, Arik Braun, Steve Berger, Dirk Paulsen, Karsten Schulz und Alexander Lagunow

Alljährlich führt der Berliner Schachverband eine Schnellschach-Grand-Prix-Serie durch, bei dem die Teilnehmer von in dieser Saison sechs Wertungsturnieren Punkte für die Gesamtwertung sammeln können. Die besten zwölf Spieler in dieser Wertung qualifizieren sich für das Finale - ein Rundenturnier beim Schachklub König Tegel. Dies fand am vergangenen Sonntag, dem 7. Juli, statt. Mit dabei waren die beiden Großmeister Arik Braun und René Stern, die natürlich klar favorisiert waren. Auch Steve Berger und Martin Brüdigam waren von der Wertungszahl vorn zu erwarten. Doch keiner der vier gewann das Turnier! Vielmehr war ein erfahrener Spieler am Ende auf Platz eins, den man zwar im vorderen Teil der Tabelle erwartet hätte, aber nie ganz vorn. Dirk Paulsen (60) lieferte eine Glanzvorstellung ab und gewann mit einem halben Punkt Vorsprung vor Arik Braun.

06.07.2019
Turnier im vergangenen Jahr
Jan Przewoznik
Turnier im vergangenen Jahr

Das Lasker-Jahr 2018 hat eine Vielzahl von Projekten mit positiven Effekten gebracht. Dazu gehört auch das Schnellschach-Turnier in Laskers Geburtsort Berlinchen (heute Barlinek/Polen). Mit 17 deutschen Teilnehmern (von 83) war der DSB für den Anfang bereits gut vertreten.

05.07.2019
Jörg Willme

Kolping und Schach, eine interessante und ergänzende Möglichkeit. So entstand die Idee eine bedeutende Lücke für das Schulschach im Schachverband Württemberg zu schlie­ßen.

05.07.2019
Die Nationalspielerinnen mit den beiden Bundestrainern und GM Naumann vor der Toskana Therme Bad Sulza
Toskanaworld
Die Nationalspielerinnen mit den beiden Bundestrainern und GM Naumann vor der Toskana Therme Bad Sulza

Schach-Frauennationalmannschaften von Deutschland und Aserbaidschan in der Toskana Therme Bad Sulza

Pressemitteilung Toskana Therme Bad Sulza

Tagsüber rauchten die Köpfe, am Abend gab es die wohlverdiente Entspannung: Am gestrigen Donnerstag, 4. Juli 2019 haben die deutschen und aserbaidschanischen Nationalspielerinnen im Schach die Toskana Therme Bad Sulza besucht. Anlass war ein Länderkampf zwischen beiden Nationen, der vom 29. Juni bis 4. Juli im Hotel am Schloss in Apolda stattfand.

05.07.2019
Turniersieg für Polen, links Bernd Bötzel, rechts DSB-Breitenschachreferent Hugo Schulz
Ingrid Schulz
Turniersieg für Polen, links Bernd Bötzel, rechts DSB-Breitenschachreferent Hugo Schulz

Tandemschach - das ist die schon bei Kindern beliebteste Randschachsportart neben Räuberschach. Und von ihren Übungsleitern und Trainern oft gar nicht gern gesehen. Man würde sich den Stil verderben, ist ein häufiger Vorwurf. Dabei schult gerade Tandemschach in der international üblichen Variante mit Schach- und Matteinsetzen die Sinne, weil höchste Aufmerksamkeit erforderlich ist, um nicht unterzugehen. Material zählt bei dieser Schachvariante fast gar nichts. Da werden Damen gegen Bauern geopfert, nur um dem Gegner keine freien Felder für den Überfall auf den eigenen König anzubieten. Weltklasseleute wie Lewon Aronjan und Nils Grandelius lieben Tandemschach oder Bughouse, wie es im Englischen genannt wird.

Die beiden Großmeister waren diesmal nicht dabei, beim 18. Internationalen Tandemschach-Open am 22. Juni im Zeiss-Großplanetarium im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg. Hinter den beim Tandem üblichen Spitz- oder Decknamen verstecken sich oft starke Spieler des klassischen Schachs. So auch beim Sieger 2019. Das polnische Team zdybu/Rezacz gewann erst das Vorrundenturnier knapp und setzte sich dann in den K.o.-Duellen noch einmal durch. Hinter den Spitznamen verstecken sich die beiden Ersten der polnischen Bughouse-Rangliste von chess.com: Bartłomiej Zdybowicz und FM Wojciech Reza.

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